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2021 soll das Jahr werden...


SebastianL

244 Aufrufe

an dem ich meine Dissertation abgebe. So der Vorsatz für's neue Jahr. An der Stelle habe ich mal nach meinem Rückblick 2019 und Ziele 2020 Post geschaut und leider festgestellt, das ich den letztes Jahr nicht geschrieben habe.

Kann jetzt gar nicht mehr sagen, was 2020 so alles passiert ist und was nicht, aber eins bleibt mir aus 2020, meine Tochter 🥰 Alles andere ist erstmal unwichtig.

 

Mein letzter Post handelte ja davon, dass meine Frau und ich ordentlich Studiengebühren bezahlt hatten für unsere 5 Studiengänge. Ich hatte auch spaßeshalber erwähnt, das ich mir meine Studiengebühren über die Dozententätigkeiten und meiner Lehrbeauftragung wieder "zurück hole". Das hat mich auf den Punkt gebracht, nachzurechnen, wieviel Geld ich mir wieder zurück geholt habe. In dem Post mache ich etwas, was ich normalerweise nicht mache, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme und poste Zahlen, Daten und Fakten! Denn auch dafür habe ich ein Excel mit statistische Werte.

 

Einnahmen:

2019: 1.043€

2020: 2.406,40€

2021: 800€ (bisher, voraussichtlich)

=============

Gesamt: 4.249,4€ (brutto)

 

Das macht von den ca. 25T€ Studiengebühren (brutto) ca. 16,9976% aus, sagen wir 17%. Jetzt klingt das nicht viel, ABER, die Frage ist, was habe ich mit dem Geld getan? Also als allererstes ist die Summe brutto, also noch zu versteuern und die Steuer bezahle ich extra, lege das Geld also 100% in ETF an. 75% in den MSCI World (A0RPV6) und 25% in einen Emerging Market (A2H58J).

Bevor ich weiter "rede", bitte nicht stumpf nachmachen, das ist keine Empfehlung, noch eine Finanz- oder Steuerberatung! Ausserdem ist das nur die halbe Wahrheit, denn durch Corona konnte ich kurzfristig aus den ETF raus in ein anderes Investment und wieder zurück, was den meisten Gewinn ausmacht. Da möchte ich aber nicht zu tief in's Detail gehen, dauert zu lange und da bedarf es doch etwas Börsenwissen.

Auf jeden Fall, habe ich aus den knapp 4.250€ insgesamt 7.105,63€ gemacht.

 

Bei den ca. 7,1T€ wären wir dann bei 28,42252% der Studiengebühren, sagen wir 28,4% wieder zurück geholt. Wenn ich meinen Doktor fertig habe, werde ich die Sparflamme, die ich bisher gefahren habe, deutlich intensivieren - mal sehen wie dann die Zahlen aussehen. Mein Ziel ist es aber, weiterhin das Geld zu investieren für ein langfristiges Ziel. Das Ziel ist auch unspannend, aber ich brauche eine gewisse Summe in der Rente um die Mehrkosten der privaten Krankenkasse zu decken, was sehr wenige überhaupt machen und ich nur empfehlen kann. Von der Summe habe ich aber bereits 18% erreicht. Selbst wenn ich nichts mehr einzahle, wird die Summe in den nächsten 27 Jahren durch den Zinseszinseffekt erreicht. Da müsste allerdings die Performance 7% p.a. sein. Z.z. machen die ETF's (seit 10 Jahren) 9% p.a. - ich wäre aber Dumm anzunehmen, das dies so bleibt, weswegen ich auch weiterhin brav einzahle.

 

Ok, irgendwie bin ich zu sehr in Finanzmathematik abgetaucht, aber das macht mir auch unheimlich viel Spaß.

Nun ja, kommen wir wieder zur Promotion zurück. Die habe ich die letzte Woche pausiert. Das liegt daran, dass ich am 4.1. mal wieder durch ein Assessment Center durch muss und mich das immer jede Menge Vorbereitung kostet. Da möchte ich auch nicht durchfliegen. Grund dahinter ist, bei uns gibt es eine riesige Reorganisation und jede Menge interessante Stellen sind neu zu besetzen. Das habe ich zum Anlass genommen, mich auch zu bewerben, was aber leider dazu führt, das ich nun wieder durch die Leadership Quality Gates durch muss. Die sind echt immer eine Herausforderung. Aber egal wie es ausgeht, ich werde auf jeden Fall gewinnen, und wenn's nur an Erfahrung ist. Drückt mir die Daumen!

 

Gut immer noch nicht viel zur Promotion, aber Dissertation schreiben ist so unspannend zu berichten, ich bin dabei und gebe nach dem Assessment Center am 4.1. wieder Vollgas. Abgabe Nov. 2021 steht für mich!

 

In dem Sinne noch ein gutes neues 2021!

Bearbeitet von SebastianL

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Frohes Neues an der Stelle und danke für den informativen Beitrag! Es ist immer wieder spannend von Leuten zu lesen, die schon ein ganzes Stück weiter als man selbst sind. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie du es zu einem deiner ersten Beiträge des Blogs gepostet hast 😉

Mich würde es ja interessieren, wie du beim 'Runterschreiben' methodisch an die Sache herangehst. Wie ich aus den letzten Einträgen heraus gelesen habe (oder es zumindest glaube), hast du in deinem Promotionsvorhaben für ein bestimmtes Problem einen Prototypen als Machbarkeitsstudie implementiert, evtl. auch mit Bezug auf ein ganz konkretes Projekt oder eine Projektumgebung im Alltag. Wie tief bist du in die bestehende Literatur und die vorhandenen Forschungserkenntnisse gegangen? Wird bei dir eine umfassende, forschungstheoretische Auseinandersetzung und Einordnung verlangt? Wie sieht es mit der Herleitung und Darstellung der von dir gewählten Forschungsmethodik sowie der Evaluation aus? Und wie sah es zuletzt mit Publikationen aus?

 

Ich weiß, ziemlich viele Fragen auf einmal. Ich habe mehrere Freunde und Bekannte, die sich mit dem Thema Diss auch rumschlagen (bzw. rumgeschlagen haben), da hing es immer wieder vom jeweiligen Lehrstuhl und der jeweiligen Uni ab, wie es gehandhabt wurde.

 

P.S. Falls es inhaltlich zu sensibel wird, gerne auch via PN.

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Schön investiert, getreu dem Motto "Never waste a crisis" :-).

Die Einkünfte aus der Dozententätigkeit sind ja noch sehr moderat - kannst Du das noch ungefähr in eine Relation zu dem getätigten Aufwand setzen?

Viel Erfolg mit dem Assessment Center, wird sicher gut klappen!

 

 

 

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vor 38 Minuten hat Steffen85 geschrieben:

Schön investiert, getreu dem Motto "Never waste a crisis" :-).

Die Einkünfte aus der Dozententätigkeit sind ja noch sehr moderat - kannst Du das noch ungefähr in eine Relation zu dem getätigten Aufwand setzen?

Viel Erfolg mit dem Assessment Center, wird sicher gut klappen!

 

 

 

ich kann Dir das genau sagen. Es gibt ca. 35€ pro Schulstunde. Kannst es Dir damit selbst ausrechnen. 😁

 

vor 1 Stunde hat MartinGS geschrieben:

Frohes Neues an der Stelle und danke für den informativen Beitrag! Es ist immer wieder spannend von Leuten zu lesen, die schon ein ganzes Stück weiter als man selbst sind. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie du es zu einem deiner ersten Beiträge des Blogs gepostet hast 😉

Mich würde es ja interessieren, wie du beim 'Runterschreiben' methodisch an die Sache herangehst. Wie ich aus den letzten Einträgen heraus gelesen habe (oder es zumindest glaube), hast du in deinem Promotionsvorhaben für ein bestimmtes Problem einen Prototypen als Machbarkeitsstudie implementiert, evtl. auch mit Bezug auf ein ganz konkretes Projekt oder eine Projektumgebung im Alltag. Wie tief bist du in die bestehende Literatur und die vorhandenen Forschungserkenntnisse gegangen? Wird bei dir eine umfassende, forschungstheoretische Auseinandersetzung und Einordnung verlangt? Wie sieht es mit der Herleitung und Darstellung der von dir gewählten Forschungsmethodik sowie der Evaluation aus? Und wie sah es zuletzt mit Publikationen aus?

 

Ich weiß, ziemlich viele Fragen auf einmal. Ich habe mehrere Freunde und Bekannte, die sich mit dem Thema Diss auch rumschlagen (bzw. rumgeschlagen haben), da hing es immer wieder vom jeweiligen Lehrstuhl und der jeweiligen Uni ab, wie es gehandhabt wurde.

 

P.S. Falls es inhaltlich zu sensibel wird, gerne auch via PN.

ich widme Dir den nächsten Blogbeitrag und versuche die meisten Fragen zu beantworten. Leider kann ich vorwegnehmen, das dies kein allgemeines Verfahren sein wird und sehr stark vom Dr.-Vater und dessen Forschungsnetzwerk abhängt. Aber die ein oder andere Methode kann man sich dabei "abschauen".

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