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Tassilo Weller

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Lernheft 16 abgeschlossen


tassilok

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Habe das 16. Lernheft abgeschlossen. Sie wurde benotet und ich habe wieder 15 Punkte erhalten, also volle Punktzahl. Diesmal war der Bezug zu meinem eigenen philosophischen Werk in der Hausaufgabe am höchsten bisher. Es ging der Hausaufgabe um Ethik und Moral. Dazu konnte ich relativ viel sagen, weil ein wichtiger Aspekt meiner eigenen philosophischen Arbeit der Versuch ist, die Möglichkeit ganzheitlicher Modelle zu schaffen, die sowohl scheinbar Wahres als auch scheinbar Falsches enthalten. Auch dieses Lernheft war sehr Lehrreich für mich.

 

Ich kann dadurch einen wichtigen innerlichen Konflikt relativer betrachten und zwar den Konflikt der entsteht, wenn es um die Frage geht, ob man andere so behandeln soll, wie man es sich selbst von ihnen wünscht. Diese Frage ist größer, als es den Anschein macht, weil sie die Frage nach der Gleichheit von Menschen berührt und dies betrifft die Frage danach, ob Menschenrechte allgemeingültig sein sollen oder nicht.

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Herzlichen Dank! Was ich als sehr faszinierend empfinde ist, dass ich nächste Woche einen Vortrag bei einem Workshop zum Thema künstliche Intelligenz halten werde. Der Vortrag enthält ein Beispiel, bei dem es um das Lernen der Inhalte des Philosophie-Kurses geht und interessanter Weise um das was ich in der Hausaufgabe zum 16. Lernheft thematisiert habe, also ganzheitliche Wirklichkeiten, die aus Wahrheit und Lüge bestehen. Das zeigt Lernen als integrierten Teil des Lebens.

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

 wenn es um die Frage geht, ob man andere so behandeln soll, wie man es sich selbst von ihnen wünscht.

 

Früher habe ich mich darum bemüht und fand es sinnvoll, andere so zu behandeln, wie ich behandelt werden möchte. Sicher auch aus der Hoffnung heraus, dass diese mich dann auch so behandeln, wie ich behandelt werden möchte. 😉

 

Erstens klappt das nicht... Und zweitens kann es ja durchaus so sein, dass andere anders behandelt werden möchten, als ich behandelt werden möchte. Weil sie zum Beispiel andere Bedürfnisse haben.

 

Besser finde ich es, andere so zu behandeln, wie sie behandelt werden möchten - sofern das wiederum nicht gegen meine eigenen Grundsätze verstößt. Und anderen deutlich zu machen, wie ich behandelt werden möchte.

 

In der Praxis durchaus komplex in der Umsetzung...

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Da stimme ich dir zu und doch geht es auch um die Frage, ob es allgemeine Menschenrechte geben soll, die jedem Menschen bedingungslos zustehen. Beide Fragen sind eng miteinander verbunden, denn wenn ich allgemeine Menschenrechte akzeptiere, muss ich sie auch allen Menschen zukommen lassen und dann bin ich bei allgemeingültigen Grundsätzen, ähnlich des von mir zitierten.

 

Entscheidet man sich aber gegen solche Grundsätze, ist es fast unumgänglich, dass Rechte etwas werden, das sich Menschen verdienen müssen und dann laufe ich Gefahr, Menschen nach Ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, dem Verhalten anderer usw. zu beurteilen, wodurch ihnen ihre persönliche Handlungsfähigkeit abgesprochen wird und sie damit einem Kern des Mensch seins beraubt werden. Dann können sie sich diese Rechte nicht mehr verdienen. Das wäre die Auslöschung von Moral mit Hilfe von Moral.

 

Es ist also wieder einmal ein menschliches Dilemma, das sich eröffnet und dem man meiner Meinung nach nur durch Akzeptanz der eigenen Widersprüchlichkeit und der ständigen Verhandlung zwischen den widersprüchlichen Seiten, begegnen sollte.

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