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B.Sc. Wirtschaftsinformatik (SRH)

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SBB-Aufstiegsstipendium – Auswahlverfahren


WiInfo

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Das Auswahlverfahren gliedert sich in 3 Stufen:

  1. Online-Bewerbung
  2. Kompetenz-Check
  3. Persönliches Auswahlgespräch

 

Für das Auswahlverfahren 2022/I ist die Frist für den ersten Schritt vom 21.09.2021 bis 29.11.2021.

Eine Einladung/Absage zum Kompetenz-Check bekommt man meist in max. einer Woche. (Meist wird am Dienstag gesammelt versendet.)

Die persönlichen Auswahlgespräche (meist Online) finden in Februar/März 2022 statt. Termine sollte man sich freihalten.

 

 

Zu 1) Online-Bewerbung

In der Stufe wird u. a. geprüft, ob man die formalen Voraussetzungen (geforderter Notenschnitt, Erststudium usw.) für das Stipendium erfüllt. Man muss auch seinen Studienwunsch konkret angeben.

Das Ausfüllen der Online-Bewerbung wird sehr detailliert in dem gesonderten „Leitfaden zur Online-Bewerbung“ (ca. 23 Seiten) erläutert. Wenn man sich dann noch unsicher ist, einfach bei den angegebenen Kontakten melden. Die sind nach meiner Erfahrung da alle sehr nett und äußerst hilfsbereit. Und „dumme“ Fragen haben keinen Einfluss auf die Bewerbung 😉

Am Dienstag nach der Online-Bewerbung bekommt man im Regelfall eine Email mit der ersten Zu/Absage (wenn die IT mitspielt.)

 

 

Zu 2) Kompetenz-Check

Mit der Zusage von 1) erhält man eine Einladung zum Kompetenz-Check. Man hat dann 7 Tage Zeit um ihn zu absolvieren.

Zeitgleich wird man aufgefordert die Unterlagen mit einer bestimmten Frist postalisch einzureichen. Was man dazu benötigt steht im Leitfaden. Man sollte bereits während 1) anfangen die Unterlagen zu sammeln bzw. anzufordern.

 

Der Kompetenz-Check selbst erfolgt online über 90 Minuten und man hat nur eine Chance ihn zu bearbeiten. Bei mir waren das zwei große Fragenblöcke:

Es wird kein Allgemeinwissen und auch nichts Fachliches gefragt.

Im ersten Teil gibt es Fragen wie z. B. ob man Teamfähig ist oder Zivilcourage gezeigt hat. Wenn man „Ja“ anklickt, muss man das noch etwas weiter ausführen (Rechtschreibfehler interessieren wenig und Stichpunkte gehen auch). Hier haben viele die Angst, dass die Zeit verläuft.

Ganz ruhig, der zweite Teil benötigt nicht so viel Zeit. Hier werden dann Umfrage-Fragen gestellt, die man zur Beantwortung ankreuzt. Also z. B. so Skalenfragen von Niemals bis Immer.

Geht es einfach wie vor einer Klausur an, gut ausschlafen usw. und dann einfach authentisch, offen und ehrlich antworten.

Und es gibt auch Stipendiaten, die nicht alle Fragen in der Kürze der Zeit beantworten konnten.

 

Ob man weiterkommt erfährt man erst einige Wochen später, z. B. KW 4 des nächsten Jahrs.

 

 

Zu 3) Persönliches Auswahlgespräch

Da wird man in ca. 45 Minuten von zwei Juroren befragt. Früher war es mit einer persönlichen Anreise (Hennef (Sieg)) verbunden, jetzt geht es zunehmend online (unter Umständen besteht eine Wahlmöglichkeit).

Gerüchteweise bekommen die Juroren selbst das Gros der Fragen vorgegeben. Hier geht es oft um die Abklärung möglicher unstimmiger Angaben in den Test davor oder um das generelle Erforschen ob man ein Studium durchzieht.

Bei mir war das Gespräch leider nicht wirklich entspannt. Aber nicht verunsichern lassen, bei den meisten Leuten läuft es sehr gut und es ist nur ein Teil. Hier wird also nichts entschieden, es fließt aber in die Gesamtbewertung mit ein.

 

Dann heißt es abwarten. Wenn ich die Zahlen der letzten Veröffentlichungen richtig interpretiere hat man an der Stelle ungefähr eine 50/50 Chance.

 

Hier ist noch ein älterer interessanter Thread zum Thema:

https://www.fernstudium-infos.de/topic/7789-sbb-aufstiegsstipendium/

Bearbeitet von WiInfo

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Bei mir war das Gespräch leider nicht wirklich entspannt. 

 

Was hat es bei Dir angespannt werden lassen?

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Mein persönliches Problem ist, dass ich grundsätzlich nicht gerne über mich rede. Also Eigenpräsentation liegt mir irgendwie gar nicht. Viele der Fragen aus dem Kompetenz-Check 2) können IMHO eher „frische“ Berufsabsolventen leichter oder besser beantworten.

 

Dann habe ich die Anleitung so interpretiert, dass man sich 10 Minuten davor einloggen soll. Da wurde die Verbindung aber immer unterbrochen. Ich dachte an ein technisches Problem und der Blutdruck ging hoch. Letztendlich waren die in diesem Raum noch im Gespräch mit der vorhergehenden Person. Das scheint aber nicht nur mir so gegangen zu sein. Ich hoffe das ist inzwischen besser gelöst.

 

Die Videoverbindung war auch nicht so gut, bei einem der Juroren gab es immer wieder Unterbrüche. Insgesamt waren die Latenzzeiten hoch, so dass man sich immer ins Wort gefallen ist.

 

Ein lockeres Gespräch war es auch nicht, teilweise wurde da schon tief nachgebohrt. Was letztendlich gut ist. da kann man anscheinend noch Punkte aus Teil 2) gutmachen: „Warum hat man bei dieser Frage "Nein" angekreuzt, eigentlich hätte man da vermutlich doch etwas zu sagen?"

 

Insgesamt wurde ich anstatt 45 Minuten fast eine Stunde gelöchert (Die letzten 10 Minuten hat sich dann immer wieder der Nächste versucht einzuloggen  😉).

 

Die Juroren waren sehr nett und auch bemüht eine entspannte Atmosphäre her zu stellen. Bei mir hat es leider nicht so gut geklappt wie bei anderen. Da wäre Präsenz vielleicht besser für mich persönlich gewesen, wer weiß?

 

Aber ich will da den Anwärtern keine Angst machen. Eher das Gegenteil, ich habe ja auch eine Zusage bekommen trotz subjektiv schlecht empfundenen persönlichem Auswahlgespräch.

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Diese Rahmenbedingungen, was den Login angeht und vor allem auch die schlechte Verbindungsqualität hätten mich auch gestresst. Merke ich auch immer bei virtuellen Besprechungen, wenn ich da andere kaum verstehen kann oder Bild und Ton nicht synchron sind etc.

 

Und auch gut zu sehen, dass Du trotz subjektiv eher schwierigem Verlauf dennoch das Stipendium bekommen hast, so dass es ja offensichtlich insgesamt doch gepasst und gereicht hat und möglicherweise auch das Gespräch besser wahrgenommen wurde als von Dir vermutet.

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