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Katastrophe! - Terminplan für die Schule


Azurit

332 Aufrufe

Schon wieder ist seit meinem letzten Blog-Eintrag fast ein Monat vergangen. Während ich beim letzten Beitrag noch einen Motivationsschub hatte, befinde ich jetzt in einem Motivationsloch. Wie kam es dazu?

 

Bei meinem letzten Beitrag hatte ich gerade den Überblick über meine Studiengänge erstellt. Das hat mir einen Motivationsschub verpasst, weil ich mich darauf gefreut hatte, mich nach Abschluss meiner Master-Arbeit studientechnisch wieder mit ganz vielen verschiedenen Themen beschäftigen zu können und mich nicht mehr so auf eine Sache konzentrieren zu müssen.

Ab Herbst verbringe ich im Rahmen meines Arbeitsvertrags unter der Woche die meiste Zeit in Bayern, um dort für meine Weiterbildung zur Schule zu gehen. Meinen "normalen" Abendbeschäftigungen kann ich dort nicht nachgehen. (Musikinstrumente üben wird in einem Seminarhaus vermutlich nicht gerne gesehen, schon gleich gar nicht, wenn man das täglich für mehrere Stunden betreibt, für Diamond Painting benötige ich einen höhenverstellbaren Tisch und Stuhl, der mir dort vermutlich nicht zur Verfügung steht und da mein Freund nicht anwesend ist, kann ich auch keine Zeit mit ihm verbringen.) Daher hatte ich geplant, die Zeit zu nutzen, um möglichst viele Module in meinen angefangenen FernUni-Studiengängen abschließen zu können.

 

Leider ist mir bei dem Plan ein Fehler unterlaufen und ich hatte einen Faktor vergessen:

 

Im Master Wirtschaftswissenschaft für Ingenieur/-innen und Naturwissenschaftler/-innen habe ich im März wegen Problemen mit meiner Master-Arbeit zwei Prüfungen geschoben. Dabei hatte ich die Prüfungsordnung nicht auf dem Schirm. Deshalb fehlt mir für die Anmeldung zum ersten Seminar, das ich eigentlich im Wintersemester machen wollte, noch ein bestandenes Pflichtmodul. Das bedeutet, dass ich den Studiengang im Wintersemester pausieren muss.

 

Woran ich ebenfalls nicht gedacht habe: Die Schultermine könnten sich mit den Prüfungsterminen an der FernUni überschneiden. Nachdem ich den Terminplan nun erhalten habe, sieht es leider alles andere als gut aus und ich bin total ernüchtert 😢 Denn es sieht jetzt folgendermaßen aus:

Im Bachelor Wirtschaftswissenschaft kann ich genau eine Prüfung schreiben - und zwar im Wahlmodul Organisation: Theorie, Gestaltung, Wandel. Selbst in anderen Studiengängen, die ich eventuell später noch an- bzw. abschließen wollte, sieht es sehr schlecht aus (ein Pflicht-Modul aus dem Bachelor Wirtschaftsinformatik und mehrere Master-Wahlmodule aus dem VWL-Bereich, die ich zum Großteil nicht belegen wollte).

Die Prüfungstermine im Bachelor Rechtswissenschaft sind zwar noch nicht bekannt, nach den Erfahrungen aus den letzten Semestern wird es auch dort nichts. Lediglich die beiden Hausarbeiten in den Modulen Schuldrecht Allgemeiner Teil und Einführung in das Strafrecht könnte ich schreiben. (Wobei zwei Hausarbeiten im gleichen Zeitraum berufsbegleitend wahrscheinlich auch eher schlecht zu machen sind.)

Die Fakultät für Mathematik und Informatik macht mir ebenfalls einen Strich durch die Rechnung. Hier kann ich tatsächlich keine einzige Prüfung schreiben, womit ich auch die Voraussetzungen für den Master Praktische Informatik nicht wie geplant erfüllen kann.

 

Das frustriert mich gerade gewaltig und raubt mir die Motivation für meine Master-Arbeit. Ich bin vor allem auch deshalb frustriert, weil ich mir zur Abwechslung echt vorgenommen hatte, zuerst an den angefangenen Studiengängen zu arbeiten und sie sukzessive zu Ende zu bringen, bevor ich wieder mit einem neuen beginne. Dementsprechend fühlt es sich schlecht an, dass ich jetzt darüber nachdenke, wieder in andere Studiengänge reinzuschnuppern, um meine Zeit zu füllen und herauszufinden, ob nicht ein ganz anderer Fachbereich auch was für mich sein könnte. Folgende Optionen hätte ich:

1. Einführung in die Theoretische Philosophie und Einführung in die Praktische Philosophie - als Zulassungsvoraussetzung zu und zum Reinschnuppern in den Master-Studiengang Philosophie (Prüfungstermine werden individuell vergeben)

2. Einführung in die Bildungswissenschaft, Bildung und Gesellschaft, Empirische Bildungsforschung - Quantitative Methoden - als Zulassungsvoraussetzung für den Master Bildungswissenschaft (Prüfungstermine sind zwar noch nicht bekannt, anhand der Vorsemester aber sehr wahrscheinlich machbar)

3. Geschichte und Kultur: Eine Einführung und ein weiteres Geschichte-Modul - als Zulassungsvoraussetzung zu und zum Reinschnuppern in den Master-Studiengang Geschichte Europas (Prüfungstermine sind zwar noch nicht bekannt, anhand der Vorsemester aber sehr wahrscheinlich machbar)

4. Einführung in die Psychologie, ihre Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens - zum Reinschnuppern und als erstes Modul des Bachelors (Prüfungstermin machbar)

Allerdings fühlt es sich nicht "richtig" an und die Entscheidung für irgendetwas davon überfordert mich, weil ich erst die angefangenen Dinge zu Ende bringen und mich mit dem Rest erst sehr viel später auseinandersetzen wollte.

 

Auf der anderen Seite brauche ich aber auch auf jeden Fall Beschäftigung und das bisschen aus Wirtschafts- und Rechtswissenschaft reicht da nicht aus. Auch in Schweden fällt z.B. die Fortsetzung meiner Sprachkurse und des ein oder anderen Master-Studiengangs flach, weil ich durch die Schule nicht in der Lage bin, an den verpflichtenden Online-Meetings teilzunehmen. Von den begonnenen Dingen könnte ich ansonsten nur den Heilpraktiker fertig machen. Dann müsste ich mich aber jetzt schon zur Prüfung anmelden, da die Warteliste lang ist. Alternativ zu einem neuen Studium könnte ich noch den Fernlehrgang für die Rettungssanitäter-Ausbildung beginnen. Aber auch hier wollte ich ja eigentlich nichts Neues anfangen, bevor die alten Sachen nicht weg sind...

 

Das musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben. Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass manche von euch sich wahrscheinlich irgendwas in Richtung 🤦‍♀️ oder 🙈 denken, hat es mir jetzt schon echt gut getan, mir das von der Seele zu schreiben. Und auch wenn mir der ein oder andere Kommentar beim ersten Lesen eventuell nicht gefallen wird, bin ich der Überzeugung, dass auch eure Kommentare mir, wie immer, sehr helfen werden!

7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Ab Herbst verbringe ich im Rahmen meines Arbeitsvertrags unter der Woche die meiste Zeit in Bayern, um dort für meine Weiterbildung zur Schule zu gehen.

 

Hast du bei deinen ganzen Überlegungen schon berücksichtigt, dass du für die Weiterbildung möglicherweise auch noch Lernzeit zur Vor- und Nachbereitung brauchst? Vielleicht wäre es gut, dort erst mal anzufangen und dann - sofern es um die FUH geht - den Nachbelegungszeitraum zu nutzen, statt jetzt schon feste Pläne zu machen? Zu dem Zeitpunkt sollten dann auch die ReWi-Prüfungstermine bekannt sein, und vielleicht ist ja wider Erwarten doch eine Modulprüfung dabei, die sich mit deinem Stundenplan vereinbaren lässt. Die Online-Klausuren liegen ja manchmal im (späteren) Nachmittag.

 

Zitat

Lediglich die beiden Hausarbeiten in den Modulen Schuldrecht Allgemeiner Teil und Einführung in das Strafrecht könnte ich schreiben.

 

Wir sprechen von den Prüfungen im Frühjahr 2025, richtig? Dann muss ich dir jetzt leider noch einen zusätzlichen Dämpfer versetzen: Das aktuelle Strafrecht-Modul 55107 wird ab dem WS 2024/25 durch das EJP-Modul 55504 ersetzt, das nicht mit einer Hausarbeit, sondern mit einer Präsenzklausur abschließt. Quelle: https://www.fernuni-hagen.de/rewi/fakultaet/aktuelles/anpassungenllb.shtml

Evtl. könnte aber noch 55113 Zivilprozessrecht mit Kurzhausarbeit infrage kommen. Damit hättest du für die Hausarbeit in SchR AT dann anschließend auch noch genug Zeit.

Oder, wenn du dich so richtig ins Zeug legen willst, belegst du 55107 Strafrecht jetzt noch nach, schreibst im Herbst die Hausarbeit( (oder auch nicht) und belegst dann im WS 55117 Wirtschaftsstrafrecht mit Kurzhausarbeit.

 

Andere Überlegung: Wie sieht es im Herbst 2025 aus? Passt es dort mit den Prüfungsterminen auch nicht? Oder könntest du das kommende Wintersemester nutzen, um ohne Prüfung schon mal vorzulernen und dann am Ende des Sommersemesters entsprechend mehr Klausuren zu schreiben? Da es keine Modulschranke mehr gibt, wäre das theoretisch ja alles möglich, auch wenn es vielleicht nicht die befriedigendste Lösung ist...

 

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Alanna

Geschrieben (bearbeitet)

vor 10 Stunden schrieb Alanna:

Oder, wenn du dich so richtig ins Zeug legen willst, belegst du 55107 Strafrecht jetzt noch nach,

 

Ich muss mich korrigieren: Die Nachbelegungsfrist lief nur bis zum 15.05. - das hatte ich falsch im Kopf.

 

Aber du könntest natürlich immer noch 55107 Strafrecht und 55117 Wirtschaftsstrafrecht zusammen im WS belegen, beides parallel lernen (damit du auch keine Langeweile bekommst... 😉) und dann die lange Hausarbeit schieben und die kurze Hausarbeit schreiben.

Bearbeitet von Alanna
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vor 12 Stunden schrieb Alanna:

Hast du bei deinen ganzen Überlegungen schon berücksichtigt, dass du für die Weiterbildung möglicherweise auch noch Lernzeit zur Vor- und Nachbereitung brauchst? Vielleicht wäre es gut, dort erst mal anzufangen und dann - sofern es um die FUH geht - den Nachbelegungszeitraum zu nutzen, statt jetzt schon feste Pläne zu machen?

Da die Schulzeit der bezahlten Arbeitszeit entspricht, ist keine zusätzliche Lernzeit zur Vor- und Nachbereitung nötig. Das hat mir auch eine Kollegin bestätigt, die die Weiterbildung bereits abgeschlossen hat.

Seit die Nachbelegung an der FernUni kostenpflichtig ist, kommt das für mich als Schwäbin auch überhaupt nicht mehr in Frage...

 

Zitat

Wir sprechen von den Prüfungen im Frühjahr 2025, richtig? Dann muss ich dir jetzt leider noch einen zusätzlichen Dämpfer versetzen: Das aktuelle Strafrecht-Modul 55107 wird ab dem WS 2024/25 durch das EJP-Modul 55504 ersetzt, das nicht mit einer Hausarbeit, sondern mit einer Präsenzklausur abschließt.

Richtig. Danke für den Hinweis. Glücklicherweise ist der Dämpfer nicht so schlimm, da ich sowieso davon ausging, dass ich nur eine Hausarbeit gleichzeitig schaffe. Dann muss ich mich immerhin nicht mehr zwischen den beiden Hausarbeiten entscheiden 😅

 

Zitat

Evtl. könnte aber noch 55113 Zivilprozessrecht mit Kurzhausarbeit infrage kommen. Damit hättest du für die Hausarbeit in SchR AT dann anschließend auch noch genug Zeit.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich für Zivilprozessrecht ausreichend Vorkenntnisse habe. Bis jetzt habe ich nur BGB AT gemacht und bestanden... Meinst du, das reicht aus?

 

Zitat

Oder, wenn du dich so richtig ins Zeug legen willst, belegst du 55107 Strafrecht jetzt noch nach, schreibst im Herbst die Hausarbeit( (oder auch nicht) und belegst dann im WS 55117 Wirtschaftsstrafrecht mit Kurzhausarbeit.

Ich muss Strafrecht gar nicht mehr belegen, mir fehlt nur noch die Prüfung 😅 Im Sommersemester schaffe ich das aber leider nicht mehr, da ich jetzt zuerst noch die Master-Arbeit beenden muss, die Hälfte des Bearbeitungszeitraums im Urlaub bin (verdient! 🤣) und dann noch Prüfungen im Master Wirtschaftswissenschaft für Ingenieur/-innen und Naturwissenschaftler/-innen schreibe.

 

Zitat

Wie sieht es im Herbst 2025 aus? Passt es dort mit den Prüfungsterminen auch nicht? Oder könntest du das kommende Wintersemester nutzen, um ohne Prüfung schon mal vorzulernen und dann am Ende des Sommersemesters entsprechend mehr Klausuren zu schreiben?

Die Weiterbildung dauert nur 9 Monate, dementsprechend habe ich im Herbst 2025 kein Problem mehr mit den Prüfungsterminen. "Vorlernen" fällt mir aber eher schwer. Bis Herbst 2025 kann ich mir das Gelernte nicht komplett merken und mein Gehirn hasst Wiederholung leider sehr.

 

Ich denke, ich werde auf jeden Fall Organisation: Theorie, Gestaltung, Wandel und Schuldrecht AT machen. Das ist aber noch etwas wenig...

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vor 4 Stunden schrieb Azurit:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich für Zivilprozessrecht ausreichend Vorkenntnisse habe. Bis jetzt habe ich nur BGB AT gemacht und bestanden... Meinst du, das reicht aus?

 

Ich hatte gedacht, wenn es um das Prozessrecht geht, dann könnte man das vielleicht auch unabhängig von bis mit wenigen BGB-Kenntnissen machen. Inzwischen habe ich aber mal ein paar Erfahrungsberichte durchgesehen, und da scheint es eher variabel zu sein, ob und wieviel an Zivilrecht dann doch benötigt wird. Ist also wohl doch keine so richtig gute Idee... 😢

 

vor 4 Stunden schrieb Azurit:

Ich muss Strafrecht gar nicht mehr belegen, mir fehlt nur noch die Prüfung 😅

 

Wenn du Einführung Strafrecht schon durchgearbeitet hast, dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, jetzt Wirtschaftsstrafrecht zu belegen und darin auch die Kurzhausarbeit zu schreiben. Dann hättest du insgesamt schon mal drei Module mit Prüfung auf deinem Plan.

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Und ich dachte, ich wäre schon verrückt, weil ich vor einigen Jahren 3 Studiengänge parallel betrieb zu meiner Vollzeitarbeit....

Bearbeitet von der_alex
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