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Irgendwie angekommen...

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chillie

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... sind wir wieder zuhause - die paar Tage waren schön aber sooo kurz.

... bin ich im Jahr 2010, auch wenn ich im Kopf so ganz den Schalter noch nicht umgelegt habe, ein bissel hakt es diesmal.

... bin ich noch gar nicht im Frühjahrssemester 2010, da ich noch mitten im alten Semester stecke, obwohl mich die Termine die knallhart dort liegen, wo es wehtut, vom Wandkalender anstarren.

8. Mai - öffentliches Wirtschaftsrecht *bamm*

5. Juni - Arbeitsrecht *bamm*

10. Juli - Rechnungswesen/Controlling SSP *bamm bamm*

Irgendwann hatte ich mal den Plan am 16.1. die Klausur in MKP durchzudrücken und schnellstmöglich vor dem 13.2. die BSP-Arbeit abzugeben.

Zusätzlich zu den 3 Klausuren die Projektarbeit vorzubereiten und im Herbst mit der Bachelorarbeit zu beginnen.

Jedes mal wenn ich mir diese Planung vor Augen halte wird mir ganz schwummerig. Aktuell habe ich nicht mal das Gefühl die Planung ohne Arbeiten halten zu können. Immerhin habe ich ja neben dem Studium auch noch einen anderen Kalender in im Mai ein Kreuzchen ist.

Wie ich nun mit dem Druck umgehe ist mir noch nicht klar ... die Planung inkl. Projektarbeit scheint mir unmöglich. Die Klausuren schieben will ich nicht - wenn ich die Arbeiten "opfere" bin ich immer noch frei, diese kann ich anmelden wann ich möchte, die Klausuren binden mich an das starre HFH-Konzept. Ergo liegt meine Priorität, darauf die Klausuren durchzuboxen.

Wie schaffe ich das? Normalerweise kein Problem - aber a) liegen 2 Klausuren hinter dem o.g. Kreuzchen und B) kann so ein Kreuzchen auch mal gerne früher eintreffen ;)

Die SSP-Klausur schiebe ich nicht - hier besteht noch die eheste Chance, dass ich den Termin so wahrnehmen kann wie er fällt. 18 Studienbriefe stehen auf dem Plan - ein Monsterprogramm... und dank des elenden Pausen-August im Herbstsemester (nochmals Danke HFH ... ich verstehe immer noch nicht was der Mist soll :cursing: ) fehlt mir dieser jetzt.

Die anderen beiden Klausuren sind Recht und auch interessant, sprich eigentlich machbar... nur die Termine liegen mies.

3 SBs für OWR klingen nicht so schwierig, das Gesetz steht schon hier ... das krieg ich hin, aber was ist mit ABR?

Hier fehlen mir noch die SBs - die HFH hat sie am 2.12. abgesendet, nach Rückfrage bekomme ich doch glatt vin der Woche vor Weihnachten die Info, dass sie gerne nochmals die SBs rausschicken, wenn sie als Rückläufer wieder bei der HFH angekommen sind... naja gut, dass die SBs vllt. irgendwo im Weihnachtsverkehr verschwunden sind, scheint dort niemand für möglich zu halten, wenn die Urlaubsvertretung weg ist, werde ich die entsprechende Dame nochmals kontaktieren. Was hätte ich auch davon SBs 2x anzufordern?!?

Wie ich mit dem Stoff umgehe ist mir auch noch nicht ganz klar. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass ich die SSP-Präsenzen in München wohl nicht besuchen werde. Da ich noch genügend private Termine und Erledigungen haben werde, meinen Urlaub aufspare und das ganze nicht ganz billig ist gehe ich das Risiko ein, dass die Veranstaltung eine der ganz wenigen ist, die wirklich eine bessere Note verursachen können.

Grundsätzlich scheint mir OPR gut gelaufen zu sein und WIP kann ich nicht einschätzen, mit etwas Glück komme ich mit MKP auch noch gut raus, so dass eine Vorzensur dabei herausspringt, die auch einen Ausrutscher in den anderen Fächern ausbügelt. BSP kann ich eben gar nicht einschätzen... und die Arbeiten... reden wir nicht drüber.

Alles in allem versuche ich vor allem folgende Fortsetzung des Titels zu vermeiden:

... in der Klapsmühle.

Die Motivation der letzten 2 Jahre hat sich momentan in einer Schockstarre entwickelt.

Einerseits hoffe ich nun auf die MKP-Klausur, die mich eventuell wieder etwas nach vorne bringt, zum anderen möchte ich einfach Noten für WIP und OPR wissen, aber auch das wird noch dauern.

Bis dahin, geht es eben knallhart weiter mit BSP - den Urlaub durch habe ich 4 Bücher durchgearbeitet und Exzerpte erstellt, meine Gliederung verfeinert und viele Ideen notiert.

Das 5. Buch werde ich ganz durcharbeiten. 2 Artikel und 2 Umfragen sind noch auszuwerten und ein letztes Buch aus der Fernleihe zu holen und zu checken. Das Ziel der Arbeit wird mir klarer, aber dank mangelnder Erfahrung schleiche ich noch wie die Katze um den heißen Brei. Aufgegeben wird aber weder hierbei, noch bei den restlichen Aufgaben... wäre ja noch schöner, nachdem ich so viel Zeit und Energie reingesteckt habe.

Eines ist aber klar...

angekommen bin ich in der harten Realtiät ... 2010 wird vor allem im Studium sicherlich das härteste Jahr bisher werden.

Aber es geht weiter mit dem Motto:

no pain - no gain


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8 Kommentare


HannoverKathrin

Geschrieben

...Ich kann deine Panik förmlich schmecken....

Chillie, gaaaaaaanz ruhig. Du hast die Vergangenheit super zeitlich gemanaget bekommen. Aktuell höre ich nur wie du Gas geben willst und die Prüfungstermine liegen gut auseinander. Im HS steht für dich scheinbar nur die Bachelorarbeit an. Solltest du aber merken dass Arbeitsrecht doch nicht machbar ist, dann schiebst du es eben.

Mach dich nicht verrückt, mit der Zeit kommt Rat und ihr werdet eure Babyeinkäufe und Sonstiges schon rechtzeitig geregelt kriegen.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Oh, was ich nicht mit untergebracht habe... die SSP-Klausur mit nur 4 Wochen Freizeit davor ist natürlich schon besorgniserregend, aber da verweise ich gerne wieder auf das Verschieben vom Arbeitsrecht.

Und die Pause im August liegt an euch Bayern ;) ihr habt solange Sommerferien.

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ach chillie - so kenn ich dich......

wenn ich mir den Blog-Beitrag so durchlese, tippe ich auf 1,0 - max. 1,5 in den erwähnten Klausuren :lol:

und was die Projektarbeit angeht - die kannst du im Notfall immer noch nach dem 10.07. schreiben - so flexibel ist sogar die HFH :rolleyes:

und letztendlich ist es ganz egal, ob du die Bachelor-Thesis 2 Monat früher oder 2 Monate später abgibst - was zählt, ist das Ergebnis. :) Und da mach ich mir bei dir weniger Sorgen :cool:

wenn der Termin im Mai so funktioniert, wie geplant, ist der Rest erst mal egal - da bin ich mir ziemlich sicher...

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Hi Chillie,

wenn dich die Neugierde bzgl. APR packt bevor deine Studienbriefe eingetroffen sind: Bei den HFH-Materialien für den postgradualen Studiengang Wirtschaft > 3.Semester > Aktuelle Studienbriefe sind die ABR Briefe in digitaler Form abrufbar. Zwar ist die Klausur für die PWler kürzer als die für n BBler, aber laut einem Komm. sind die Studienbriefe identisch (kann es bei Interesse gerne morgen mit meiner BB Papiervariante abgleichen).

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@Kathrin

Du weisst ja wie das ist, so ein Blog ist ein Therapeutikum ;) ... allein schon beim schreiben und absenden ging es mir schon wieder besser. Diese Gedanken spuken einen eben im Kopf herum - und mit jemanden, der kein Fernstudent ist darüber zu sprechen ist nur die halbe Miete. Nun steht es da geschrieben und kann nicht mehr weg... das ist auch gut so.

@Dadi

das gibt einen Eintrag ins Klassenbuch :D

@Schalli

Super, vielen Dank für den Tipp. Wann ich die SBs bekomme ist mir erst mal noch egal, aber so kann ich den Umfang einschätzen und evtl. schon ein bissel was bearbeiten. Danke!

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Hallo Chillie,

nach dem besagten Termin im Mai wird alles andere erstmal unwichtig. Du wirst es , wie Millionen andere auch, erleben dass erstmal das ganze Leben auf den Kopf gestellt wird.

Gruß

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Wenn du ABR brauchst, ich hab die SB vorliegen und wäre am 11. Sowieso in der stadt... Ich könnte dir meine ausborgen, vielleicht hast du ja auch ne fleissige auszubildende, die sich gut mit dem Kopierer auskennt ;-)

kann sie dir auch schicken, wenn du sie dringend brauchst...

Und das mai-kreuzchen wird dich den ganzen ärger/stress schnell vergessen lassen... Das ist nämlich einer der schönsten termine die es gibt. Keine panik, das wird schon alles werden, weil es bisher auch immer geworden ist... (sag ich mir bei der vwl vorbereitung fast täglich ;-) )

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Danke für das Angebot - aber zum einen werd ich der HFH schon Beine machen, zum anderen hat ABR eher Prio 3 ;)

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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link