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chillie

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Die BSP Hausarbeit war eigentlich eine ganz tolle Sache. Man schlägt den Themenkatalog auf, liest etwas vor und zurück und nimmt das Thema, zu dem man etwas zu sagen hat. Dann liest man sich etwas im SB ein und krallt sich 3-4 Quellen, recherchiert los und richtet sich bei der Gliederung nach den Vorgaben im SB.

Soweit so gut... die Projektarbeit läuft aber eben anders. Selbst ein Thema suchen, recherchieren, Eignung prüfen, Untersuchungsziel suchen, Möglichkeiten prüfen, praktische Relevanz einfliessen lassen usw. usw.

Das sind ganz viele Schritte, bei denen viele kleine Entscheidungen getroffen werden. Bekanntlich wird der Mensch aber bei vielen Problemen (komplexe Entscheidung) immer wankelmütiger. Ich werde es auf jeden Fall.

Wie lange habe ich Themen ausprobiert und gesucht. Ich habe es nicht genau im Kopf, aber ich habe wohl 5-6 Themenkomplexe durch. Schlußendlich hatte ich mich (noch im Bachelor immatrikuliert) für ein Thema des SSP entschieden. Einfach um etwas in der Hand zu haben.

Beim lesen der SBs kam mir aber nichts so richtig passend vor. Dann ging ich die Sache anders an, ich betrachtete was bei meinem AG in der Logistik alles passiert und wählte den Bereich, der mir am passendsten erschein. Es ging um RFID-Kennzeichnung in der Produktionslogistik.

Für meine Branche gibt es hier aber keine Modelle, keine Arbeiten und kaum wissenschaftlich dokumentierte Referenzen. Somit hatte ich einen Themenkomplex aber keine Fragestellung.

Auch diese habe ich 4x verworfen bis ich nun bei der letzten Wahl angekommen bin, mit welcher ich mir auch einen Betreuer gesucht habe. Allerdings hatte ich bisher noch keinerlei Gefühl, wie ich diese Fragestellung bearbeiten soll, bzw. wie ich sie zum Leben erwecke.

Die letzte Woche ging es aber hurtig vorwärts. Nachdem ich nach der Prüfungsvorbereitung über 1 Monat lang keine Bücher angesehen hatte, musste ich mich wieder quer einlesen.

In ca. 30 Minuten hatte ich danach meinen Exposéentwurf getippt, den Rest der Woche nochmals angepasst und mit den Anforderungen der HFH abgeglichen. Darauf bin ich doch recht stolz, denn aus dem Nichts taucht plötzlich eine Idee auf, die sich für mich (! ;) ) richtig gut anhört und die auch in 20 Seiten zu einer (meiner Meinung ;) ) vernünftigen Arbeit führt.

Nun fehlt nur noch ein Schritt... nämlich den Exposéentwurf zum ersten mal dem Dozenten zuzusenden.

Ein wenig zweifele ich ja schon noch... wobei es natürlich Quark ist. Denn nur wenn ich ihm das Ding zukommen lasse, werde ich herausfinden ob ich richtig liege und wie ich weiter machen kann...

Naja, der Abend ist ja noch lange und eMails haben keine Leerungszeiten... vielleicht traue ich mich ja heute noch :)


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4 Kommentare


Feigling als Stichwort ist ja stark : )

Ich hab mein Thema für den ersten SSP auch heute verabschiedet, zumindest schon mal für mich. Jetzt muss ich mich nochmal einlesen in die Regularien zu den Terminen und ich brauche noch einen Betreuer.

Ich drück die Daumen, dass dein Betreuer sein Ok gibt und bin sowieso überzeugt, dass da was Ordentliches rauskommt : )

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Der Prof. meldet, dass das Exposé gut ist und wünscht noch Literaturverzeichnis und Gliederungsübersicht.

Prima!! :-)

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