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DIPLOMA Hochschule - mein Fazit

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Tinka

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Nachdem ich etwas Abstand von meinem beendeten Studium habe, möchte ich nun ein Fazit zur DIPLOMA Hochschule und zum Studiengang "Ergotherapie" ziehen.

Vor dem Studium zog ich mehrere Hochschulen in Betracht. Da "Ergotherapie" nicht wirklich ein Fernstudium ist, sondern eher ein berufsbegleitendes Studium, war mir die Nähe zum Studienzentrum wichtig. Aufgrund der bereits hohen Kosten meiner Ergotherapie-Ausbildung (etwa € 15.000) spielten auch die Studiengebühren eine Rolle - ich wollte mich finanziell einfach nicht verbiegen müssen. Bei der DIPLOMA hätte ich ins 7. Semester Diplom einsteigen können, also meine Ausbildung wurde miteingerechnet. Man konnte zwischen den Schwerpunkten "Unternehmensführung" und "Lehre" wählen. Die Studiengebühren von € 197 waren fair. Ich hatte eine telefonische Studienberatung mit einer an der Hochschule sehr engagierten Professorin. Diese kompetente Beratung hatte mich dazu veranlasst, mich einen Tag später an der DIPLOMA, Studienzentrum Mannheim, zu immatrikulieren.

Die Eröffnungsveranstaltung hatte mir sehr gefallen und ich lernte meine Kommilitonen kennen. Die Studienbriefe waren auch bereits bei mir eingetroffen, waren verständlich geschrieben und aktuell. Etwa alle zwei Wochen hatte ich samstags acht Stunden Unterricht, insgesamt 33 Präsenzen im Jahr. Diese Präsenzen haben mir sehr gut gefallen, da es wie ein Klassenverbund war und man Fragen an den Dozenten stellen konnte. Nun möchte ich etwas über die einzelnen Fächer schreiben:

Betriebswirtschaftslehre: Dieses Fach hat mir von den Studienbriefen und von den Präsenzen gut gefallen.

Statistik: Das war ursprünglich mein Horror-Fach, aber genau deshalb profitierte ich von den Präsenzen. Der Dozent war wirklich geduldig und konnte gut erklären.

Recht: War gut.

Kaufmännisches Rechnen: Katastrophe. Der Dozent hat uns regelrecht den Unterricht verweigert. Zum Glück war es kein Prüfungsfach.

Fach-Englisch: Hat mir sehr gut gefallen!

Klinische Psychologie: Auf dieses Fach hatte ich mich sehr gefreut, da ich bereits in meiner Ausbildung klinische Psychologie hatte. Aber es war mir zu wenig. Es wurde viel von der Ausbildung wiederholt, wenig Neues gelehrt.

Pädagogik / Methodik / Didaktik: Super! Der Dozent hat sich zwar nicht an den Studienbrief gehalten, aber das war genau richtig, da dieser wie bei "klinischer Psychologie" nicht viel Neues beinhaltete. Der Unterricht war sehr lebendig, hat mir am meisten Spass gemacht und ich habe viel dazu gelernt.

EDV / Präsentation: Der Dozent hat sich viel Mühe gegeben, aber ich habe dieses Fach nicht besonders gemocht und nachdem ich drei Präsenzen besuchte, schwänzte ich die restlichen. Für jemanden, der noch nie mit Power Point, Excel und wenig mit Word zu tun hatte, sicherlich effektiv, mir war es langweilig und ich nutzte diese Samstage für mich sinnvoller - es war kein Prüfungsfach.

Soft Skills: Die Präsenzen konnte ich aus gesundheitlichen / privaten Gründen nicht wahrnehmen - es war auch kein Prüfungsfach. Das Skript gefiel mir.

Medizinsoziologie: Ich mag das Fach generell nicht, habe mich aber durchgebissen. Die Präsenzen waren gut, auch wenn ich nicht alle besucht habe.

Ethik: Der Dozent war super, die Präsenzen lebendig.

Gesprächsführung: Gleicher Dozent wie in "Ethik", also auch gut. Es war allerdings nicht viel Neues, da mir der Großteil aus der Ausbildung bekannt war.

Wissenschaftliches Arbeiten: Hat mir gar nicht gefallen, es war viel zu wenig. Ich - und so erging es auch den anderen Studenten meines Kurses - fühlte mich nicht gut genug vorbereitet.

Zur Aufbereitung der Fächer war ich insgesamt zufrieden, aber von manchen Fächern, z.B. "klinische Psychologie", hätte ich mehr Tiefgang erwartet. Für die Hausarbeit hatte ich drei Monate Zeit, die Betreuung war sehr zufriedenstellend. Für die Diplomarbeit hatte ich sechs Monate Zeit. Leider hatte ich acht Wochen vor Abgabe einen Betreuungswechsel, was mich zimlich ins strudeln gebracht hatte. Das Forum der DIPLOMA habe ich nicht genutzt, da ich alles vor Ort klären konnte und das Forum wenig besucht war. Ich habe mir lediglich alte Klausuren zum Lernen runter geladen.

Zur Betreuung: Die Betreuung war jederzeit einwandfrei. Das Sekretariat meines Studienzentrums war mittwochs und freitags telefonisch / via Mail zu erreichen und zu den Präsenzen geöffnet. Man hätte die Dozenten telefonisch oder per Mail erreichen können. Ich habe jedoch nur bei der Haus- und Diplomarbeit davon Gebrauch gemacht. Die Betreuerin meiner Hausarbeit und anfangs meiner Diplomarbeit hatte werktags abends feste telefonische Sprechzeiten und antwortete auf Mails binnen eines Tages (auch an Wochenenden). Der Betreuer meiner Diplomarbeit, den ich aber nur acht Wochen hatte, antwortete binnen 2-3 Tagen auf Mails. Auch der Kontakt zum Prüfungsamt war in Ordnung. Ich war sehr, sehr zufrieden mit der Betreuung an der DIPLOMA.

Zu den Prüfungen: Die Dozenten haben den Lehrstoff eingegrenzt bzw. Schwerpunkte gesetzt. Die Prüfungen waren alle machbar. Ich habe mich, je nach Schweregrad des Faches, 2-4 Wochen auf eine Prüfung vorbereitet. Die schriftlichen Prüfungen dauerten zwei Stunden. Ich hatte weiterhin eine müdliche Prüfung (Gesprächsführung, 15 Minuten Dauer) und das Kolloquium zur Diplomarbeit (30 Minuten Dauer).

Zur Organisation: Alles war bestens organisiert. Die Studienbriefe erhielt ich etwa 4-6 Wochen vor Semesterbeginn, ebenso meine Studienbescheinigung. Mein Kolloquium fand mit einer Stunde Verspätung an, was wirklich der einzige und für mich absolut unwichtiger Kritikpunkt ist.

Ich kann ein Studium an der DIPLOMA Hochschule empfehlen. Auch wenn ich mich oft verflucht habe, neben meiner Vollzeitstelle ein Studium zu machen, hat es mir im Endeffekt viel gebracht und Spass gemacht. Ich bin sehr stolz, das ich es beendet habe und im Nachhinein betrachtet ging die Zeit wirklich schnell rum :thumbup1:

LG Tinka


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4 Kommentare


WillWasWerden

Geschrieben

Danke, objektive Erfahrungsberichte sind immer interessant und lesenswert!

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Tinka,

vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht. Das wird sicherlich vielen helfen, die sich auch für ein Studium bei der DIPLOMA interessieren - auch wenn das Ergotherapie-Studium ja nicht mehr angeboten wird, was von vielen bedauert wird.

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus,

das Ergotherapie-Studium wird zum Wintersemester angeboten, siehe http://diploma.de/node/7187. Diese Info ist noch ganz neu. Ich gehe davon aus, das dieseer Studiengang nach und nach an mehreren Standorten angeboten wird.

LG Tinka

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Tinka,

das sind ja wirklich gute Neuigkeiten, die bestimmt auf großes Interesse stoßen werden. Kündige ich gleich mal im DIPLOMA-Forum an.

Danke für die Info.

Viele Grüße

Markus

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls