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Der Roman entsteht ~ die Vorarbeiten (I)

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werkstattschreiber

81 Aufrufe

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Roman, und zwar mit dem, den ich schreiben werde. Als ich mich bei der SdS zur Roman-Werkstatt angemeldet hatte, im letzten Oktober, wusste ich nur, dass ich einen Roman schreiben möchte. Das ist jetzt immer noch so, nur ist es konkreter geworden. Ich habe natürlich noch nicht alle Kurshefte bearbeitet, über 30 plus 3 Projekthefte (siehe bitte Sidebar rechts), aber ich hatte mir die Genre-Hefte vorab schicken lassen, die mir bestätigen sollten, wo die Reise hingehen wird.

Das Projektheft 03 beschäftigt sich ausgiebig mit dem Projekt Roman. Hier werden Fragen gestellt, auf die man Antworten bereit haben sollte. Im ersten Kapitel, das sich mit den Rahmenbedingungen beschäftigt, war das noch relativ einfach und ich habe meine Antworten gefunden. Das zweite Kapitel beschäftigt sich jetzt mit dem Roman selbst. Auch hier gibt es einen Fragenkatalog, diesmal zu den Inhalten des eigentlichen Projektes. Die nächsten Tage / Wochen werde ich zu Papier bringen, was ich dazu gesammelt habe und noch sammeln werde. Hauptfiguren, Nebenfiguren, Handlung, Ort und Zeit, Strukturierung der Kapitel, Arbeitstitel, Prämisse, Exposé und evtl. einzelne Szenen, wobei letzteres zuletzt kommen wird.

Ich habe nämlich festgestellt, dass ich der Planer durch und durch bin und kein Drauflosschreiber. Das liegt in meiner Natur, warum sollte es bei dieser Arbeit jetzt anders sein? Ich schreibe eine Kurzgeschichte von Anfang bis zum Ende und wenn ich nicht zum Ende komme, dann drehe und wende ich es so lange, bis ich mein Ende gefunden habe. Die Bearbeitung des zweiten Kapitels des Projektheftes 03 hat aber auch ein paar Fragen aufgeworfen. Somit habe ich nun ein Interview für einen Autor entworfen: Alles, was Sie schon immer mal von einem Autor wissen wollten. Dieses werde ich mit dem SL (und mit anderen Autoren) besprechen, wir werden weiter einen Zeit- und Zielplan entwerfen, an dem ich mich orientieren kann und werde. Mein Kurs der Roman-Werkstatt geht bis Mitte 2013 (frei geraten) und bis dahin soll es ein fertiges Werk geben und ich habe parallel die Kurshefte abgearbeitet. Je eher ich mit dem Roman beginne, desto länger kann ich die Betreuung nutzen, die ich auch brauche und als sehr nützlich erachte, damit das Ganze im Ruder bleibt.


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Dann können wir uns ja bestimmt bald bzw. irgendwann auf einen Bestseller freuen. Ich bin gespannt darauf und "beantrage" schon jetzt ein handsigniertes Exemplar :-)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich hoffe es! Sehr! Der zweite Teil Deiner Post wird einfacher zu erfüllen sein. ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Das hört sich wirklich nach einem gut durchstrukturierten Projekt an! Spannend!

Ich habe mich auch schon häufiger gefragt, ob es wirklich "Drauflosschreiber" gibt, die ohne Gliederung und vorläufiger Storyline auskommen...

Gibt es solche eher "planlosen Dichter" ;) bei Deinen Mitlernern? Wie wird das von den Tutoren bewertet?

Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei Deinen nächsten Arbeiten!

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich glaube schon, dass es Drauflosschreiber gibt. In einem Blog schrieb kürzlich jemand, dass er meist bis zum 3. Kapitel kommt und dann Ende wäre. Hier fehlt evtl. die Planung, die einen ganzen Roman ausmacht.

Für mich ist das nichts, denn wenn das Gerüst samt Inhaltsangabe (Handlung, die einzelnen Figuren, die Orte und die Zeit, auch die Prämisse...) steht, dann kann ich mich während des eigentlichen Schreibens schön daran entlang hangeln und verliere mein Ziel nicht aus dem Auge. Immerhin hätte ich gerne am Ende, dass sich alle Knoten und Konflikte schlüssig auflösen. So der der Plan! Man könnte es mit dem Hausbau vergleichen. ;)

Ob es Drauflosschreiber bei der SdS gibt weiß ich nicht, da ich dort im Forum nicht mitmische, ich nutze das nur, um meine Aufgaben für den SL hochzuladen.

Hallo Anne, der Umzug ist gelaufen? :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich arbeite ähnlich wie Du, wenn ich ein Sachbuch oder eben auch einen Fernkurs verfasse: Von vorne bis hinten ist alles durchgeplant. Sonst ginge es bei mir überhaupt nicht...

Bei meinen Gliederungen gibt es aber immer noch Platz, wenn mal was dazu kommen oder verschoben werden soll.

Arbeitest Du da ähnlich - oder steht die Gliederung bereits zu 100%, wenn Du den Stift (den PC) zur Hand nimmst?

Zum Umzug: Tja, wir sind heile in der neuen Bleibe angekommen. Darüber freut man sich ja. Obwohl ich ja neulich ein Loblied auf die Telekom angestimmt habe, haben sie es dieses Mal weniger überzeugend hinbekommen.

Aber jetzt stehen die Leitungen - und das ist ja die Hauptsache! ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Die Hälfte vergessen: Es gibt solche und solche, denn das Projektheft berücksichtigt beide: Die Planer und die Drauflosschreiber. Die Vorgehens- bzw. Herangehensweise ist wohl etwas anders, wenn man darauflosschreibt. Aber am Ende muss man doch planen, weil es sonst ausufert. Vielleicht plane ich etwas mehr, andere sehen sich vielleicht in der Kreativität eingeschränkt, wenn man so geradlinig etwas verfolgen muss. Aber die Planung ist ja meine und nicht von irgendwem vorgegeben. Die Kreativität kommt beim eigentlichen Schreiben dann noch genug zum Tragen (meine Meinung).

Arbeitest Du da ähnlich - oder steht die Gliederung bereits zu 100%, wenn Du den Stift (den PC) zur Hand nimmst?

Hier ist noch Luft und Platz. So einer Figur kann ja während des Schreibens noch etwas „ganz Tolles“ einfallen oder passieren, dann muss dafür Raum sein. ;)

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      So long...
      Forensiker