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Noch eine Fernabiturientin

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Clemessy

60 Aufrufe

Hallöchen,

ich bin die Messy und komme aus dem schönen Hessen.

Seit Mai 2009 mache ich das Abitur als Fernstudium bei der SGD.

Ich will die Prüfung 2013 machen, glaube aber, dass ich mich damit doch sehr übernehme, weil ich eigentlich noch lange nicht so weit bin.

In Mathe muss ich nochmal ganz von vorne anfangen, das werde ich aber auch am Stück abarbeiten (die anderen Fächer will ich bis dahin soweit bearbeitet haben, dass ich nur noch wiederholen muss, sonst hab ich für Mathe keine Ruhe).

Heute habe ich Englisch bearbeitet. Da bin ich aktuell bei LEF06, also schon bei den Fortgeschrittenenheften.

Sonst bearbeite ich noch Deutsch (DEA05 glaube ich, was glaube ich Drama ist), BIO03N (Energie- und Zellstoffwechsel) und Rel01 (keine Ahnung wies heißt).

Den wirklich guten Weg zum Lernen hab ich für mich noch nicht gefunden. Im moment mache ich es so, dass ich alle Hefte druchlese, mir Notizen mache und dann gezielt nur noch die Hefte näher bearbeite, die ich für die Prüfung brauche.

Also bei den schriftlichen Fächern (Deutsch, Mathe (*kotzwürg*), Politik und Englisch) sind das halt alle, bei den mündlichen Fächern halt nur die Schwerpunktthemen, die ich dann festlege mit ein bisschen mehr Wissen dazu (mündliche Fächer sind dann: Reli, Bio, Französisch und Geschichte).

Ich hoffe, damit fahre ich gut...

Ich tue mich sher schwer beim Vokabel lernen. Da hab ich nicht die Ausdauer für.

Ja in Englisch hab ich heute 1 1/2 Lektionen gelernt, wenn ich morgen die halbe Lektion noch fertig mache habe ich wieder ein Heft abgeschlossen.

Ich werde jetzt mal zusehen, dass ich jeden Tag, oder mindestens einmal die Woche hier reinschreibe. Auch damit ich mal sehe, ob ich wirklich so fleißig bin, wie alle sagen oder doch so faul, wie ich mich fühle ;-)

Mein größtes Problem ist das Internet... Dieses Teufelswerk... *gg* Und natürlich mein Kopf...

Wenn ich zum Beispiel reli lerne, dann schweife ich sofort ab. Ich lese zwei Sätze und dann bin ich mit den Gedanken woanders... Keine Ahnung, wie ich das abstellen soll...

Nun gut... Wird schon werden...


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9 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Hallo Messy,

willkommen bei den Fernschülern, bei Fernstudium-infos.de und den Bloggern!

Auch: Viel Erfolg bei Deinem Kurs!

Mit welchem Einstieg hast Du begonnen? Oder gibt es diese Unterteilung (1., 2. und 3. Einstieg) bei der SGD nicht?

Wenn Du weißt, dass das größte Problem das Internet darstellt, würde ich dies im Vorfeld schon minimieren: z. B. 2 Stunden intensiv lernen → wenn erledigt, dann ist eine halbe Stunde Internet erlaubt (Wecker stellen!). Ähnlich dem Belohnungssystem, das man sich selbst erschafft, um seine Ziele zu erreichen: Bei einer zurück erhaltenen Einsendearbeit gibt es ein kleines Schmankerl (z. B. Buch-, DVD-, TV-Abend, 1 Stunde Wellness im eigenen Bad, ohne mit schlechtem Gewissen an die Studienhefte zu denken, etc.).

Wenn Dir Religion nicht liegt, weil Du nach ein paar Sätzen im Kursheft schon abschweifst, würde ich überlegen, ob es das rechte Fach für Dich ist. Dabei ist es wahrlich interessant, ob es allerdings als Prüfungsfach taugt, kann ich nicht beurteilen. Den eigenen Kopf kannst Du mit etwas Disziplin auch günstig beeinflussen... ;)

Für die Vokabeln bietet sich das Lernkasten-Prinzip an. HIER zu lesen, als Beispiel. Regelmäßig gefüttert und abgearbeitet, sollte dies gut schaffbar sein.

Hessen ist schön, es gibt sehenswerte Ecken, aber nur, wenn die Hessen ihren Dialekt für sich behalten. :ohmy: Das nur am Rande.

Viele Grüße

werkstattschreiber

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Alle Hesse sin Verbrechä, denn sie klaue Aschebeschä. (Weiß nicht ob das jetzt jeder versteht und auch den Regionalbezug zu Aschaffenburg herstellt, deshalb die kleine Aufklärung) :-)

Jeden Tag zu bloggen ist wohl doch etwas übertrieben, aber die Lernwoche in einem Eintrag zu Ehren sollte die Fortschritte doch auch dokumentieren.

Ich meine auch, dass du ohne Internet(ablenkung) lernen solltest, wenn es mit nicht funktioniert. Stecker am Modem raus, Netzwerkverbindung deaktivieren, Rechner aus lassen, Handy in Flugzeug-Modus... Wenn du dich so leicht ablenken lässt, dann musst du diese Faktoren minimieren.

Zum Lernen stelle ich mir auch meist einen Wecker, das ist zwar am Anfang etwas ungewohnt aber man gewöhnt sich dran. ;)

Grüße aus der Rhön

Thomas

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Hallo Messy,

willkommen bei den Fernschülern, bei Fernstudium-infos.de und den Bloggern!

Auch: Viel Erfolg bei Deinem Kurs!

Mit welchem Einstieg hast Du begonnen? Oder gibt es diese Unterteilung (1., 2. und 3. Einstieg) bei der SGD nicht?

Wenn Du weißt, dass das größte Problem das Internet darstellt, würde ich dies im Vorfeld schon minimieren: z. B. 2 Stunden intensiv lernen → wenn erledigt, dann ist eine halbe Stunde Internet erlaubt (Wecker stellen!). Ähnlich dem Belohnungssystem, das man sich selbst erschafft, um seine Ziele zu erreichen: Bei einer zurück erhaltenen Einsendearbeit gibt es ein kleines Schmankerl (z. B. Buch-, DVD-, TV-Abend, 1 Stunde Wellness im eigenen Bad, ohne mit schlechtem Gewissen an die Studienhefte zu denken, etc.).

Wenn Dir Religion nicht liegt, weil Du nach ein paar Sätzen im Kursheft schon abschweifst, würde ich überlegen, ob es das rechte Fach für Dich ist. Dabei ist es wahrlich interessant, ob es allerdings als Prüfungsfach taugt, kann ich nicht beurteilen. Den eigenen Kopf kannst Du mit etwas Disziplin auch günstig beeinflussen... ;)

Für die Vokabeln bietet sich das Lernkasten-Prinzip an. HIER zu lesen, als Beispiel. Regelmäßig gefüttert und abgearbeitet, sollte dies gut schaffbar sein.

Hessen ist schön, es gibt sehenswerte Ecken, aber nur, wenn die Hessen ihren Dialekt für sich behalten. :ohmy: Das nur am Rande.

Viele Grüße

werkstattschreiber

Ich hatte glaube ich den 2. Einstieg. Also zwar Realschule, aber der ist schon einige Jahre her...

Also das mit dem Belohnungssystem klappt bei mir nicht, denn wie gesagt, bin ich nicht im Internet, dann schweife ich trotzdem gerne ab. Und das ist ja nicht nur bei Reli so. Das ist so bei Deutsch, Geschichte, Politik, Bio, Kunst usw. auch so...

Das Lernkastenprinzip kenne ich. Ich hab sowas auch, aber trotzdem gucke ich nicht rein...

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Ich meine auch, dass du ohne Internet(ablenkung) lernen solltest, wenn es mit nicht funktioniert. Stecker am Modem raus, Netzwerkverbindung deaktivieren, Rechner aus lassen, Handy in Flugzeug-Modus... Wenn du dich so leicht ablenken lässt, dann musst du diese Faktoren minimieren.

Zum Lernen stelle ich mir auch meist einen Wecker, das ist zwar am Anfang etwas ungewohnt aber man gewöhnt sich dran. ;)

Grüße aus der Rhön

Thomas

Und da liegt das Problem, ich kann keine Stecker ziehen. Ich müsste die komplette Telefonanlage lahmlegen im Keller. Das Ding ist, dass dann auch Schwägerin und Schwiegereltern kein Telefon und Internet haben. Das kann ich nicht bringen...

Deaktiviere ich die Netzwerkverbindung, dann kann ich auch nicht mehr auf meine Abisachen zugreifen, die auf der externen Festplatte gespeichert sind (aus Sicherheitsgründen speichern wir hier nicht mehr lokal). Am ehesten hilft noch "aus lassen".

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Du könntest auch "einfach" zwei unterschiedliche Netzwerkkonfigurationen verwenden, eine mit eingetragenem Gateway (also die Standard-Einstellung) und eine in der das Gateway nicht gesetzt oder "verbogen" ist - zum lernen einfach umschalten. ... technisch geht das sehr wohl. ;)

Externe Festplatte sehe ich hier als Netzwerkspeicher (NAS), denn USB-Anschlüsse haben ja nichts mit der Netzwerkverbindung zu tun.

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Ich habe dafür einfach einen zweiten User angelegt, bei dem ich alle unnötigen Programm nicht freigeschaltet habe.

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Du könntest auch "einfach" zwei unterschiedliche Netzwerkkonfigurationen verwenden, eine mit eingetragenem Gateway (also die Standard-Einstellung) und eine in der das Gateway nicht gesetzt oder "verbogen" ist - zum lernen einfach umschalten. ... technisch geht das sehr wohl. ;)

Externe Festplatte sehe ich hier als Netzwerkspeicher (NAS), denn USB-Anschlüsse haben ja nichts mit der Netzwerkverbindung zu tun.

Hmm... müsste ich dann mal mit meinem "Systemadministrator" (meinem Mann) bequatschen.

Danke für den Tipp

Und ja genau, es ist ein Netzwerkspeicher für das ganze Haus im Keller (aber wir nennen es externe Festplatte, damit auch der Rest des Hauses weiss, was gemeint ist ;-))

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Hallo zunächst mal viel Erfolg für deine vorhaben.

Ich würde im Fach Mathematik unbedingt zusätzlich auf Sekundärliteratur zurückgreifen denn die Lernhefte der SGD sind -zumindest aus meiner Sicht- nicht dafür geeignet sich die Materie selbstständig zu erarbeiten.

Die Mathe-Lernhefte weisen eine unvorteilhafte Sttruktur auf und arbeiten mit Beispielen die vielfach nicht sonderlich nachvollziehbar sind.

Die Lernhefte der anderen Fächer soweit ich das beurteilen kann sind dem Vorhaben sehr dienlich und gut strukturiert.

Der Bildungsverlag Eins hat einige sehr Einsteiger und Lernfreundliche Bücher zur Oberstufen Mathematik respektive Analysis usw. im Angebot.

Weiterhin sind einige Werke von Cornelsen zu empfehlen.

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Der Bildungsverlag Eins hat einige sehr Einsteiger und Lernfreundliche Bücher zur Oberstufen Mathematik respektive Analysis usw. im Angebot.

Weiterhin sind einige Werke von Cornelsen zu empfehlen.

Bildungsverlag Eins ist ein guter Tipp. Da kann ich nächste Woche ja mal bei mir an der Arbeit gucken (ich arbeite ja in einer Uni-Bibliothek mit Schwerpunkt Lehramt und Erziehungswissenschaften, da haben wir ja auch einiges an Lehrbüchern für Bio, Mathe und Reli).

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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.