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Laudius: Schneidern und Zeichnen, die ersten Lektionen

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yeluna

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Anders als eigendlich vorgenommen habe ich jetzt grade festgestellt, das ich heute den ganzen Tag damit verbracht habe meine Kurse zu verbraten.

Schneiderei: Es waren 2 Lernhefte? Ich hab sie alle beide heute samt Hausaufgaben erledigt.. ich bin selbst überrascht wie flott das ging, aber die Hefte sind für mich auch gut verständlich. In jeder Selbstlernaufgabe gibt es ein Stück welches man normal näht... da ich derzeit jedoch nicht über die geforderten Materialien verfüge habe ich diese Aufgaben erstmal hinten angestellt. In Heft 1 wäre es ein Duftsäckchen und in Heft 2 ein Paar Topflappen. Was ich heute zu dem Thema gelernt habe:

Heft 1-

Wie man richtig bügelt, wie man beim Bügeln Glanzstellen vermeidet oder wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist wie man diese wieder entfernt. Teile einer Nähmaschine.

Heft 2-

Dieses Heft schien mir irgendwie umfangreicher... Nämlich: Die untersdchiedlichen Anwendungen von Arbeitswerkzeug, die Nadelunterschiede, und was die eine Sorte Nähmaschinennadel von einer anderen Sorte Nähmaschinennadeln unterscheidet.

Zeichen: Hier sind es tatsächlich 3 Hefte. Für mich ist die Art wie dieser Autor schreibt sehr viel unverständlicher, da der Herr viel zu viele Fremdwörter verwendet, die auch nicht wirklich erklärt sind.

Daher hab ich auch nur das 1. Heft gemacht heute. Aber mit der Selbstlernaufgabe (Zeichnen eines selbstgewählten Gegenstand wobei man nicht so oft aufs Papier linsen sollte) und der Hausaufgabe (mindestens 20 verschiedene Zeichnungen auf einem Blatt nicht mehr als 5 min pro Zeichnung hier sollte allgemein das Material Papier und Bleistift "kennen" gelernt haben)

Bilder dieser Aufgaben sollten angehängt sein.

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6 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Topflappen könnte man auch häkeln oder stricken. Duftsäckchen auch ;) Ich mache was mit Wolle. Entnommen aus dem Slogan: Ich mache was mit Büchern. Strickst und / oder häkelst Du?

Wie man richtig bügelt, habe ich mir von 3! Meistern ihres Faches beibringen lassen. In drei Minuten eine klitschnasse Bluse schrank-fertig zu bekommen. Jetzt kann ich im Nullkommanix ein Hemd (oder alles andere) bügeln, aber Bügeln als solches zählt nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Meinen Leuten (den Kindern) habe ich beigebracht, dass sie ihre Bekleidung selbst bügeln sollen. Das war der wichtigste Schritt! :)

Wie sind die Einsendeaufgaben zu beantworten? Aufwändig? Schickst Du Deine Zeichnungen mit ein?

Ich war auf der Buchmesse: Unter anderem bei eineim Kreativ-Verlag (den Namen weiß ich gerade nicht mehr). Es gibt ein Buch zu Strichmännchen und eines zu Kritzeleien (es gibt noch mehr dort, das nur als Beispiel). Es ist faszinierend, mit wie wenig Aufwand man etwas Brauchbares auf das Papier bringen kann. Aber ich war auch bei „Edition Michael Fischer“ und hier haben mich die Sammlerwerke (Leonardo) mehr als beeindruckt. Ich hatte so vieles dabei (Kindle, Thriller, usw.), aber keinen meiner Faber-Stifte (Bleistifte), weil ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, dass ich dort auch zeichnen könnte. Buchmesse = Lesen und Schreiben. Falsch. Buchmesse = ALLES! ;)

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Wie lange geht jeder Kurs?

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OK, also lernt man wie man bügelt und ein bisschen Nähmaschinenkunde. Bis hierhin würde ich es wohl auch noch ohne Fernkurs schaffen. :)

Den Zeichenkurs finde ich ja recht heftig. Gleich 20 Zeichnungen für die 2. Einsendeaufgabe? Oder ist das eher eine freiwillige Aufgabe?

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Topflappen könnte man auch häkeln oder stricken. Duftsäckchen auch ;) Ich mache was mit Wolle. Entnommen aus dem Slogan: Ich mache was mit Büchern. Strickst und / oder häkelst Du?

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Wie lange geht jeder Kurs?

Da dies aber ein Schneiderkurs ist muss ich es nähen.:sleep: Und mit häckeln und stricken hatte ich es nie wirklich. Beim Stricken verkrampfe ich mich innerhalb von einer Maschenreihe so sehr das mein linkes ziemlich angeschlagenes Handgelenkt mit heftigen Schmerzen reagiert.

Schneidern soll normal 18 Monate und Zeichnen soll 10 Monate dauern. Ich fürchte jedoch, dass ich, wenn ich so weiter arbeite wie bisher und der Stoff ähnlich leicht bleibt, die Gesamtdauer des Schneiderkurses auf fast die Hälfte zusammenstauche.

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OK, also lernt man wie man bügelt und ein bisschen Nähmaschinenkunde. Bis hierhin würde ich es wohl auch noch ohne Fernkurs schaffen. :)

Den Zeichenkurs finde ich ja recht heftig. Gleich 20 Zeichnungen für die 2. Einsendeaufgabe? Oder ist das eher eine freiwillige Aufgabe?

Das mit den genauere Zeichnungen ist die Selbstlernaufgabe, welche man einschicken kann aber nicht muss. und das mit den 20 Zeichnungen ist die Hausaufgabe des 1. Lehrhefts (=Einsendeaufgabe). Lehrheft 2 und 3 habe ich noch gar nicht angefangen, weil die Formulierungen des Zeichnen-Autors mir ziemliche Mühe macht.

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Bügeln beim nähen ist aber etwas völlig anderes und hat nichts mit "Bluse schrankfertig" zu tun!

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Bügeln beim nähen ist aber etwas völlig anderes und hat nichts mit "Bluse schrankfertig" zu tun!

Dies habe ich auch nicht behauptet. Ich weiß das da einige Unterschiede sind. Wie ich im ersten Blockeintrag komentiert hatte habe ich bereits einige Erfahrungen in diesem Bereich.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

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      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)