Informatik B.Sc. an der WBH

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Schwafelfächer und Schwafelkurse

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kawoosh

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Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist das Schwafeln...

BWI ist ja leider so ein Fach. Natürlich gibt es da auch handfeste Fakten, die gehen aber bei all dem Schwafeln leider unter. Unternehmensführung ist so ein ätzendes Beispiel...

Aktuell habe ich den letzten prüfungsrelevanten Studienbrief angefangen (bzw. herausgelegt um ihn dann anzufangen). Das erste Heft ist zusammengefasst und das zweite will gerade zusammengefasst werden. Eine sehr mühsame und nervende Aufgabe, aber andererseits wüsste ich auch nicht wie ich den ganzen Stoff sonst in meine Birne bekommen sollte. Ich hoffe sehr, dass ich das zweite Heft am Sonntag fertig bekomme, weil ich nämlich ab Montag mit der Prüfungsvorbereitung für Mathe anfange und in BWI einen sauberen Abschluss finden möchte.

Morgen werde ich wohl nicht zum Lernen kommen, da wir den Geburstag von meiner Schwiegeroma feiern und abends noch zu einem Cocktailabend eingeladen sind. Hoffentlich bin ich Sonntag dann auch in der Lage die Buchstaben einfach und nicht doppelt zu sehen :D

Was also meine ich mit Schwafelkurse? Ganz einfach: ich hatte das Vergnügen diese Woche für 2,5 Tage den Kurs "Methodik und Didaktik für Ausbilderinnen und Ausbilder von Fachinformatiker-Azubis" besuchen zu dürfen. Da ich bei uns im Team die stellvertretende Ausbilderin bin, konnte ich mich leider nicht gegen den Kurs wehren. Letztendlich konnte ich auch kaum etwas aus dem Kurs für mich mitnehmen, denn anscheinend haben wir im Team instinktiv alles "richtig" gemacht. Die meisten Dinge waren für mich aber einfach auch selbstverständlich, z.B. richtiges Feedback geben.

Interessanterweise hatten manche Kollegen aus dem Kurs bisher immer totale Probleme mit ihren Azubis und wussten nicht einmal ansatzweise was sie mit denen anfangen sollen. Hoffentlich hat ihnen der Kurs auch was gebracht, denn teilweise hab ich mich schon gewundert, was die so erzählt haben. Da fielen so Sätze wie "Wenn der Azubi nicht motiviert ist und dadurch durch die Prüfung fällt bin ich schuld und fühle mich verantwortlich!" Ich würde niemals auf so eine Idee kommen. Bisher hatten wir noch keinen Azubi, der nicht lernen wollte. Es gibt immer Ausreißer. Diejenigen, die einfach nicht lernen wollen und die ganze Zeit nur die Vorteile des öffentlichen Dienst auskosten, sollten auch durch die Prüfung fallen. Da weine ich denen auch keine einzige Träne nach. Wer seine Chance nicht nutzt hat eben Pech gehabt. Es ist eher schade um die schöne Ausbildungsstelle, die von jemand motivierten hätte besetzt werden können.


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9 Kommentare


Kenne ich. Meine Mitbewohnerin ist ne Ausbildungsabbrecherin und egal was ich ihr an Adressen raussuche sie macht nix. Dafür suche ich für mich wiederum inzwischen schon verzweifelt nach einem Erstausbildungsplatz.

Da fragt man sich schon irgendwie warum die Glückspilze den Ausbildungsplatz nicht zu schätzen wissen.

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Ich bin jetzt einfach mal böse - aber BWI ist erst der Anfang. Bei deinem Studiengang fehlt immerhin ein Semester Schwerpunkt (ich hatte da Wirtschaftsinformatik) - aber schon die 6 Semester sind voll mit "Schwafelfächern". Und einige sind noch schlimmer als BWI ;) Ich erinnere mich an OPM, FKI und ein paar andere (die ich jetzt in deiner Übersicht nicht finde). Auch in technischen Fächern hat es sich bezahlt gemacht, durchaus etwas mehr zu "schwafeln" ;)

viel Spaß bei der Vorbereitung - BWI fand ich damals extrem unschön. War allerdings meine erste Klausur außer Mathe und somit die erste, für die ich richtig Wissen auswendig lernen musste.

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Ja, vor OPM und FKI graust es mich auch schon. Unschön, aber muss ich halt durch. Dafür gibt es aber auch genügend spannendere Fächer. GPI, SEI, RAI, ... da macht dann auch das Auswendiglernen mehr Spaß ;)

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Wenn Du das sagst ;) Ich fand RAI gähnend langweilig - GPI war garnichts auswendig zu lernen (da musste man programmieren können) und SEI, naja ;)

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Das meiste kann ich schon, deshalb freu ich mich drauf und seh da weniger Probleme ;)

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Ich bin zwar auch kein Freund von den Schwafelfächern (BWL war für mich der Horror), aber FKI bzw. bei uns FKM fand ich gar nicht mal so schlecht. OK ich hatte auch schon einige Laberkurse auf der Arbeit gehabt, aber ich fand das Thema ist etwas dass man auch als Techniker im Alltag wirklich gut benutzen kann...."Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" :thumbup:

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Das meiste kann ich schon, deshalb freu ich mich drauf und seh da weniger Probleme ;)
dann hast du mir da wesentlich was voraus ... :thumbup:

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dann hast du mir da wesentlich was voraus ... :thumbup:

Na mal sehen, vielleicht kommt das böse Erwachen dann ja noch :D

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Na mal sehen, vielleicht kommt das böse Erwachen dann ja noch :D
Was ich während meines Studiums beobachten konnte:

Die meisten Mitstudenten hatten bereits eine Ausbildung im IT-Bereich und kannten sehr viele Teile der Studienthemen zumindest oberflächlich. Da ich ALLES nacharbeiten musste, weil mir so gut wie nichts bekannt war, hatte ich meistens die besten Noten. Einfach, weil ich über nichts drüberlesen konnte ;) Und somit einige Dinge auch präsent hatte, die der geneigte Fernstudent gerne mal "überliest".

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      Forensiker
       
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      Hi!
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.