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Grundstudium überstanden *freu*

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Servus

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Heute war die letzte Klausur des Semesters - und damit auch die letzte Klausur im Grundstudium. VWT hat den Ruf, die schwerste Klausur im BWL-Studium der HFH zu sein und ich hatte richtig Bammel. Nachdem ich die Thematik in Grundzügen bereits im LK Wirtschaft/Recht und später auch in der Berufsschule hatte, fiel es mir erstaunlich leicht - zumindest die ersten 4 SBs. Die letzten beiden hatten es ganz schön in sich. Überhaupt ist der Stoff nicht wirklich schwierig, aber die Stoffmenge ist einfach enorm! Noch dazu wurden 2010 (?) die Studienbriefe geändert, so dass nicht viele Altklausuren für den Stoff zur Verfügung stehen. Prompt war es auch so, dass das, was ich mir mühsam ins Hirn geprügelt habe erst in den letzten beiden Klausuren dran war und somit heute nicht dran kam. Alles in allem war die Klausur aber machbar. Bei manchen Fragen fürchte ich, dass ich ziemlichen Käse geschrieben habe.

Die Punkte waren ziemlich gleichmäßig auf die 6 Aufgaben verteilt und jede Aufgabe hatte 2-3 Unterfragen, so dass ein paar Punkte doch immer zu holen waren. Das Ergebnis ist diesmal wirklich zweitrangig - Hauptsache geschafft! Im schlimmsten Fall käme ich selbst mit einer 4,0 in STL und VWT auf einen Schnitt im Zwischenzeugnis von 1,9 - was will ich mehr? Die Vorabmeldung für STL wird hoffentlich nächste Woche kommen und die Dozentin von VWT meinte, sie versucht, es noch vor Weihnachten zu schaffen. Ich denke, realistisch ist ein Schnitt von 1,6 - 1,7 und das ist besser als ich je zu hoffen gewagt habe :) Mein Ziel ist es, das Studium mit einem Schnitt von mindestens 2,0 abzuschließen - ich hoffe, dass ich es erreichen kann, bisher sieht es doch ganz gut aus, auch wenn die bisherigen Noten leider nichts mehr zählen. Beim Abi bin ich an diesem Ziel kann vorbei geschrammt, die Ausbildung läuft außer Konkurrenz, weil es da keine große Kunst war, gute Noten zu bekommen. Das Studium hat also die Macht, mein Ego zu pushen oder zu zerstören ;)

Natürlich darf auch der obligatorische Semesterrückblick nicht fehlen:

Zu bearbeiten waren insgesamt 26 SB (6 SB in VWT, 6 SB in UNF, 7 SB in STL und 7 SB in WPR) + die Übungsfälle für WPR. Für WPR hatte ich allerdings die ersten 5 SB schon im letzten Semester (wie im Plan der HFH vorgesehen) bearbeitet, so dass "Nur noch" 21 SB übrig blieben.

Da nun schon die letzte Klausur heute war, hatte das Semester insgesamt nur 23 Wochen, von denen ich in 21 Wochen gelernt habe. Im Schnitt 4,24 Tage pro Woche.

Ingesamt bin ich in diesem Semester auf fast 200 Stunden (199,78) an 89 Tagen gekommen, das macht einen durchschnittlichen workload von 2,24 Stunden pro Tag (bisher warens ca. 1,5). Pro Lernwoche habe ich 9,5 Stunden gelernt. (Bisher ca. 7,5)

Hier kommt noch die Einteilung der Lernzeit auf die einzelnen Module. Für WPR hab ich insgesamt 69,72 Stunden aufgewendet, wenn man die Zeit aus dem letzten Semester dazu zählt. Ich bin extrem froh, dass ich mir das so eingeteilt habe, denn alles in diesem Semester wäre dann endgültig zu krass geworden.

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Alles in allem fand ich das Semester, das wohl das heftigste im ganzen Studium sein soll, sehr anstrengend, aber weniger schlimm als erwartet. Durch meinen tollen Chef und die tollen Arbeitszeiten war es wirklich gut machbar.

Einzig vor UNF, das ja als erste Note ins Endzeugnis eingeht, war ich wirklich gestresst und habe ca. 3 Stunden pro Tag gelernt - allerdings hat es sich wirklich gelohnt! Nur zwei Wochen Zeit zwischen zwei Klausuren ist verdammt knapp, nächstes Semester ist zum Glück alles etwas weiter auseinander, so dass es hoffentlich wieder entspannter wird!

Ich freue mich auf das, was kommt! Kaum zu glauben, dass es nur noch (hoffentlich) 1,5 Jahre dauert, bis ich fertig bin!

Jetzt ist erst mal zwei Wochen nichts tun angesagt, dann wird hoffentlich kurz vor Weihnachten der Ablaufplan kommen, so dass ich meine Planung für nächstes Semester machen kann. Am 26.12. gehts für eine Woche auf nach Hurghada :thumbup: und ab der KW 2 starte ich dann wieder voll durch mit dem Studium!

Heute Abend feiere ich den Abschluss des Grundstudiums mit einem Wise Guys-Konzert *hurra* (ja okay, ich wär auch sonst hingegangen ;))


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3 Kommentare


Gratuliere schon mal!

Ich habe grossen Respekt vor den guten Noten, die einige -u.a. du - hier schreiben.

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Glückwunsch und nun geniße deine freien Tage ein wenig ;)

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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!