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Ein erfolgreicher Jahresabschluss!

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Kyren2

66 Aufrufe

Hallo ihr Lieben,

nun ist 2011 fast vorbei und der Beginn meines Fernstudiums liegt ca. 5 Monate zurück.

Ich habe 70% des gesamten Studienmaterials bearbeitet und meine schlechteste

Zensur war bisher eine 4 in Deutsch :lol: . Mein Durchschnitt liegt zur Zeit bei

2,2, wobei meine schulischen Schwächen, wie zum Beispiel Mathematik, nun eine

Stärke von mir geworden ist. Bedenken habe ich bei Spanisch, denn dort ist die

tägliche Wiederholung und Routine maßgebend für dauerhaften Erfolg.

Ich beschreibe mal kurz meinen alltäglichen Ablauf. Morgens stehe ich gegen 9 Uhr

auf und begebe mich direkt in die Uni. Dort lerne ich bis 18:00 Uhr und anschließend

besuche ich das Fitnessstudio. Im Anschluss gebe ich 1-2 Fitnesskurse in der Uni.

Manchmal stehe ich auch erst um 11:30 auf, doch eigentlich ist das nicht weiter

schlimm, denn dann nutze ich den gesamten Nachmittag fürs Lernen.

Der Schritt von Sek I zu Sek II ist erheblich. Am Tag schaffen ich nur noch ein Studienheft anstatt 2. Die Einsendungsaufgaben erscheinen zwar nicht viel umfangreicher, doch die Erwartungen der Fachlehrer sind deutlich höher, so musste ich mich zum Beispiel in Geschichte erstmal an die Komplexität der geforderten Ausdrucksweise gewöhnen.

Das Fernstudium ist von vielen inneren Kämpfen geprägt. Manchmal erscheint einem

die Menge des Studienmaterials unendlich und man würde am liebsten aufgeben, doch

dann führt man sich sein Ziel erneut vor Augen und schöpft neuen Mut! In der Anfangs-

zeit habe ich nicht mehr nachgedacht, sondern lediglich funktioniert. Zu viel Nachdenken kann einem zum Verhängnis werden, sei es im Fernstudium oder beim alltäglichen

Kampf ums Aufstehen und der Begründung "wieso weiter schlafen gut wäre". :P

Ich bin bis hier gekommen und glücklich darüber! Von insgesamt 10 Lernpaketen, habe ich nun

7 bearbeitet. Meinen Kalkulationen zufolge, werde ich im März die Bearbeitung

des Lernstoffes vollständig abgeschlossen haben. Danach werde ich mich intensiv mit der Wiederholung befassen und viele, viele, viele Lehrgänge der ILS besuchen.

Ich habe in dieser Zeit sehr viel über meine Vergangenheit in der Schule nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass normaler Schulunterricht einen sehr uneffektiven Lernprozess bietet. In der Schule werden Sachverhalte lediglich erklärt und zu Hause beginnt dann der Lernprozess durch Hausaufgaben. Bei dem Fernstudium trägt jede Sekunde, jede Minute zu effektivem Lernen bei :).

Nun ja, oben habe ich schon den Punkt des Nachdenkens erwähnt. Wie ihr vielleicht

bemerkt habt, lebe ich einen sehr straighten Lenbesstil. Für mich gibt es halt nur noch

2-3 Dinge, die mir wirklich wichtig. Manchmal komme ich dann doch ins Grübeln und frage mich ob Bildung und Sport wirklich das einzige ist im Leben. Was ist mit einer Freundin, mit Party und und und ....

Ich habe mich aber für diesen Weg entschieden und werde ihn weiter gehen auch wenn er steinig werden sollte.

Ich möchte übrigens Jura studieren :- )

Liebe Grüße und guten Rutsch an euch alle :- )))

Euer Kyren


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Beeindruckend, dass Du das bisher so konsequent durchgehalten hast.

beim alltäglichen Kampf ums Aufstehen und der Begründung "wieso weiter schlafen gut wäre". :P

Gerade morgens stelle ich auch immer wieder fest, dass Nachdenken nicht immer sinnvoll ist. Da hilft es auch für mich nur, mich abends zu "programmieren" und dann morgens danach zu handeln.

viele, viele, viele Lehrgänge der ILS besuchen.

Bietet denn das ILS so viele Lehrgänge (ich nehme an, Du meinst die Seminare?) an?

frage mich ob Bildung und Sport wirklich das einzige ist im Leben.

Eine berechtigte Frage. Wenn es für Dich im Moment so okay ist, ist das ja in Ordnung. Auf Dauer (und gerade wenn Du auch noch studieren möchtest), wäre ein Kompromiss vielleicht nicht schlecht, um nicht irgendwann in ein Loch zu fallen und das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben.

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Wow...

ich muss gestehen, ich hätte nicht gedacht, dass du das Tempo beibehälst.

Finde ich dennoch klasse, wie diszipliert du dein Ziel verfolgst, auch wenn man

dafür sicher einige Opfer bringen muss.

Ich wünsch dir, dass 2012 alles weiterhin so klappt und du bald dein Abi

in der Tasche hast! :)

Viel Glück auch für dein Jura Studium!!

LG Justify

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Darf man mal nachfragen, wie das ganze Ausgegangen ist? Es würde mich wirklich mal interessieren. Insbesondere auch, wie das ILS auf eine so kurze Bearbeitungszeit reagiert hat. Grüße, Arwed

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Arwed,

das würde mich auch interessieren. Allerdings war Kyren2 zuletzt am 03.02.2012 hier online und es ist daher fraglich, ob noch eine Antwort kommt.

Viele Grüße

Markus

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!