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Wenn einem das „Holeradidudeldö“ im Halse stecken bleibt... (8)

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KanzlerCoaching

97 Aufrufe

Pünktlich zum Jahreswechsel lese ich die ZEIT und das ZEIT-Magazin! Die regelmäßige Lektüre der ZEIT war übrigens einer meiner guten Vorsätze Anfang 2011, um die Zeitung nicht ausschließlich hierfür zu verwenden! Sie sehen, ich habe wenigstens diesen Vorsatz durchgehalten!

Also, ich schlage das Heft auf und mein Blick bleibt auf dem Bild eines silvesterseligen Ehepaares hängen: beide mit geringeltem Spitzhütchen auf dem Kopf, er dazu stilsicher mit Luftschlangen über den Schultern, der Blick leicht verhangen; sie mit einem Zettel in der Hand, von dem sie sichtbar konsterniert abliest:

„Im Bett versagen“

„Job verlieren“

„Betrunken gegen Baum fahren“

- WAS IST DAS DENN?

Und er, mit dem schon beschriebenen verhangenen Blick: Hab mir nur Sachen vorgenommen, die ich erreichen kann.

Das ist es! Des Rätsels Lösung, die Antwort auf die immerwährende Frage, wie man seinen inneren Schweinehund besiegt, sich vor dem Scheitern bewahrt und Zufriedenheit erlangt! Man nimmt sich einfach das Richtige vor!

Was ist das bei Ihnen für das kommende Jahr?

Sabine Kanzler


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10 Kommentare


Fernstudienakademie

Geschrieben

"Betrunken gegen Baum fahren" impliziert ja eigentlich, dass man noch ein Auto besitzt. Hat man es denn noch, das Auto, wenn man den Job bereits verloren hat? Dienstwagen und so...

Mein Tipp: Erst Baum, dann Job verlieren. Sonst wird das nix...

Im Bett versagen geht dagegen wohl immer... ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

"Betrunken gegen Baum fahren" impliziert ja eigentlich, dass man noch ein Auto besitzt. Hat man es denn noch, das Auto, wenn man den Job bereits verloren hat? Dienstwagen und so...

Es kommt evtl. auf die zeitlichen Abstände an. Wenn es (Jobverlust und gegen den Baum brettern) kurz hintereinander passiert, könnte zumindest das private Auto noch vorhanden sein.

Die Reihenfolge müsste anders sein:

„Im Bett versagen“

„Job verlieren“

„Betrunken gegen Baum fahren“

„Job verlieren“

„Im Bett versagen“

„Betrunken gegen den Baum fahren“ →

Das wäre eine Verkettung unglückseliger Begebenheiten.

Anders ginge es auch:

"Betrunken gegen den Baum fahren"

"Job verlieren"

"Im Bett versagen" →

2 und 3 könnten Konsequenzen aus einer unglückseligen Begebenheit (1) sein. Das könnte man jetzt endlos fortsetzen...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Werkstattschreiber, da kann man tatsächlich Geschichten daraus spinnen.

So witzig (oder auch: albern) dieser Cartoon auch ist, frage ich mich doch immer bei so etwas: Muss man sich etwas vornehmen? Muss das die eigenen Grenzen ausloten?

Hier in dieser Community ist ja eine riesige Ansammlung von Menschen vertreten, die sich ganz bewusst auf dieses Abenteuer einlassen. Und sich damit - teilweise über Jahre hinweg - darauf einlassen, sich wiederholt ihre eigene Unzulänglichkeit vor Augen zu führen. Gut, hinterher, wenn alles erfolgreich vorbei ist und das Jodeldiplom gerahmt an der Wand hängt, dann haben sie auch den Triumph. Aber ich denke doch, dass der Preis hoch ist.

Oder nicht? Und macht man das alles hier öffentlich, um ein Stück soziale Kontrolle zu haben? Jedenfalls habe ich es so gemacht, als ich mir das Rauchen abgewöhnt habe. Ich habe allen (vor allem den militanten Nichtrauchern in meinem engeren und weiteren Bekanntenkreis) erzählt, ich wolle aufhören - und ich würde nach dem ersten Monat gerne von ihnen eine kleine Überraschung als Belohnung haben. Das solle bitte keine Sekt oder etwas Vergleichbares sein.

Diese Überraschungen zu erhalten, das war das Allerbeste! :rolleyes:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Was hat man Dir denn kredenzt, als Überraschung?

Zum Thema "Vornehmen". Ich denke nicht, dass das unbedingt zum Jahrteswechsel passieren muss. Aber irgendwann muss man schon einen "5 Jahres-Plan" (Sozialismus, ich hör Dir trapsen... ???;)) aufstellen, damit man irgendwie weiter kommt. Kann natürlich auch ein 1-7 Jahresplan sein...

Unzulänglichkeit gehört wohl dazu, aber wer sich nicht ab und an auf seinen Allerwertesten setzt und den Widerständen trotzt, kommt dann eben nicht zum Erfolg. Dann sind die Ziele vielleicht wirklich ne Nummer zu groß gewählt und man muss neu planen.

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Muss man sich etwas vornehmen? Muss das die eigenen Grenzen ausloten?

Andererseits... kann man sich auch etwas nicht vornehmen, es aber trotzdem tun? Dann überlässt man seine Zukunft dem Zufall (oder etwas esoterischer "dem Schicksal"). Wie der Zufall eben so ist... ist darauf kein richtiger Verlass.

Was man aber nicht unbedingt muss, ist: sich Anfang Januar etwas vorzunehmen. Sinnvoller ist es doch sich dann etwas vorzunehmen, wenn es zum Leben passt.

Sich unbedingt im Januar zum joggen zu motivieren, wenn man vorher nicht gelaufen ist finde ich absolut quark. Im August kommt ja auch niemand auf die Idee sich Langlaufen als Hobby zuzulegen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich denke, wirklich schwierig an den guten Vorsätzen und dem damit einhergehenden Trend zur Optimierung aller möglicher Lebensbereiche ist der Umgang mit dem Scheitern. Oder dem Versagen. Sich eingestehen zu müssen "Ich pack es nicht!" - aus welchen Gründen auch immer. Insofern finde ich das Downsizing im ZEIT-Cartoon hochinteressant (obwohl natürlich überzogen!)

Wie geht man damit um, wenn man dieses Versagen immer wieder erlebt? Oder anders herum: Wie oft darf man das maximal erleben, um nicht wie der Mann im Cartoon zu enden?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Auch wenn das jetzt wie Psychogewäsch rüberkommt:

Wenn man immer und immer wieder scheitert, dann hat man wohl seine Ziele zu hoch angesiedelt oder sich nicht wirklich zu Ende überlegt, wie viel man für die Zielerreichung "bezahlen" möchte.

Dann lohnt es sich schon, erst mal kleinere Brötchen zu backen und wirklich erreichbare Ziele zu definieren....

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das ist die erwachsene Lösung. Andere sind

- resignieren

- die Schuld in der bösen, bösen Welt suchen

- sich das Ganze schönreden (oder "schöntrinken" :()

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Das ist die erwachsene Lösung. Andere sind

- resignieren

- die Schuld in der bösen, bösen Welt suchen

- sich das Ganze schönreden (oder "schöntrinken" :()

Die Standardlösung ist jemand anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Man sollte dann vielleicht gucken, dass man seine eigenen Schuhe nicht so unbeaufsichtigt rum stehen lässt, damit der andere einem nicht mehr die Schuld rein schieben kann... ;)

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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls