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EINTRAG 1 -- 06.01.12 -- Einführung

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IchFindeKeinenNamen

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06.01.2012, EINTRAG 1

Wichtiger Hinweis: der nachfolgende Text bezieht sich auf mich! Für Allgemeines empfehle ich die Homepage der SGD.

Wer bin ich?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe in Schleswig-Holstein in einer kleinen Stadt nahe Hamburg. In einem Beruflichen Gymnasium - Fachrichtung Wirtschaft - erlangte ich bereits die Fachhochschulreife und begann noch die 13. Klasse, die ich aber wegen persönlichen Problemen abbrechen musste (bei uns in Schleswig-Holstein gilt noch die G9-Regelung). Um meinem Ziel, das Abitur zu erreichen, dennoch gerecht zu werden, entschied ich mich, dies endgültig in einer Fernschule zu vollbringen. Mittlerweile bin ich seit einem Monat Fernschüler bei der SGD. Nach dem Abitur möchte ich Physik an der Universität zu Kiel studieren. Ein Numerus Clausus gibt es gewöhnlicherweise nicht (kein Wunder, wenn Physik zu den meistgehassten Studienfächern gehört), daher ist es nicht so wichtig, was für ein Schnitt ich bekommen werde, Hauptsache ist, dass ich die Prüfungen bestehen werde.

Warum die SGD?

Einige werden sich vielleicht jetzt fragen, warum ich mich dazu entschieden habe, am Angebot der SGD teilzunehmen, obwohl ich so nah an der ILS wohne, dass ich sogar regelmäßig mit dem Zug vorbeifahre (ILS ist etwa 20 km von mir entfernt). Das hat einen einfachen Grund: die ILS verwehrte mir eine Kürzung der Gesamtstudienzeit, während die SGD viel flexibler an die Sache ranging. Selbstverständlich habe ich mich zuerst bei der ILS informiert und dort angerufen, mir Informationshefte zuliefern lassen. Mein Gesamtschnitt der FHR, also nach der Klasse 12.2, war 2,6. Eine Kürzung wurde mir u. a. dann gestattet, wenn sich die Noten bei Deutsch, Mathematik, Englisch und Spanisch (ich betone nochmal: Spanisch!) auf 2,3 beliefen, andernfalls müsste ich volle 32 Monate machen. Hab's sofort sein gelassen - auch andere Fernstudienanbieter stellten bekloppte Bedingungen. Die SGD jedoch, obwohl der Abstand zwischen mir und Pfungstadt so groß wie halb Deutschland ist, stellte gerne einen individuellen Plan fest, dem ich auch dann zusagte.

Eine Sache nervt mich aber auch noch an der ILS: ich hatte dort nur einmal angerufen und mich dann nie wieder gemeldet, trotzdem habe ich inzwischen einen Haufen von identischen Informationsbroschüren mit Anmeldeformularen per Post zugeschickt bekommen, inklusive irgendwelchen Werbungen von wegen jetzt noch anmelden und 25% sparen und was es sonst noch alles an Lockmethoden gibt. Ich habe bereits sechs mal Anmeldeformulare bekommen, alle immer wieder in den Müll geschmissen. Ich habe ihren Geldgeiz einfach gemerkt und das mochte ich auch nicht gern haben, hatte mich abgetörnt. Natürlich, jeder Fernschule geht es primär ums Füllen der eigenen Kasse, aber die SGD zeigt das erstens nicht so aufdringlich und zweitens behandelt sie die Menschen viel angenehmer, auch wenn 137 Euro im Monat freilich kein Flohmarktpreis ist (wir beziehen selbst ALG, können uns also knapp über das Wasser halten).

Und wie ist die SGD so?

Die meisten von denen, die hier im Forum rumstöbern und sich bei ihrer Wahl noch nicht festgelegt haben, werden sich wohl fragen, wie dann die Mitgliedschaft bei der SGD ist und ob das den eigenen Ansprüchen genügen wird. Mein erster Eindruck war: die SGD besteht aus einem sehr freundlichen Team. Als ich mich noch über verschiedene Fernschulen informiert und mich dann mit einer netten Dame der SGD in Verbindung gesetzt habe, fiel mir meine Entscheidung leichter. Der Leiter des Abiturlehrgangs - ich habe Aufbaulehrgang Englisch/Spanisch - stellte für mich aufgrund meiner Umstände einen individuellen Stundenplan dar. Zwar waren es dann noch 26 Monate, das sind 9 Lieferungen pro ~3 Monate, dennoch ging das. Ich bestand aber, mein Abitur bereits 2013 in der Tasche zu haben und nicht erst 2014, daher machte ich mit dem Leiter ab, dass die Lieferungen der Lernpakete in solchen Zeitabständen bei mir ankommen, dass ich in bereits ein Jahr vorher, also in 14 Monaten, meine Abiturprüfungen ablegen kann. Per E-Mail bekomme ich Rückantwort für eventuelle Fragen in der Regel sehr schnell, meistens schon am nächsten Tag, manchmal auch noch am selben Tag (Note: sehr gut). Die Korrektur der Einsendeaufgaben - im Folgenden als ESA bezeichnet - geht auch relativ fix (Note: gut). Der Korrekturumfang ist zufriedenstellend. Ich fühle mich wohl bei der SGD.

Hinweis: in 14 Monaten mache ich also mein Abitur. Dennoch empfehle ich jedem, der die Oberstufe noch nicht kennt, das von der SGD empfohlene Programm anzunehmen. Ich war schon in der 13. Klasse und hatte damit schon größtenteils das gelernt, was man gewöhnlicherweise für das Abitur braucht - nur deswegen bestand ich auf 14 Monate, daher kann ich im Moment die Lernhefte auch viel flüssiger durchgehen, als es jemand täte, der gerade die 10. Klasse hinter sich hat bzw. noch nie in der 11. Klasse war! Das ist wichtig. Ihr müsst euch ein realistisches Ziel setzen, das auch machbar ist. Um einer gekürzten Arbeitszeit standhalten zu können, braucht man viel Ausdauer und vor allem Willen und Selbstdisziplin. Wer nebenbei jobben geht, würde damit echte Probleme kriegen und dem Ganzen schlimmstenfalls mit akutem Stress entrinnen. Also realistisch bleiben und die eigenen Fähigkeiten einschätzen können. Das ist alles sehr wichtig!

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Homepage der SGD.

Welche Fächer habe ich?

Man muss bekanntlich acht Fächer für die schriftlichen und mündlichen Prüfungen wählen, für die man dann auch Lernhefte bekommt (siehe Homepage der SGD). Ich habe die Fächer gewählt, die ich am günstigsten fand:

- Deutsch (LK; schriftlich)

- Mathematik (LK; schriftlich)

- Spanisch (schriftlich)

- Politik und Wirtschaft (schriftlich)

- Englisch (mündlich)

- Wirtschaftswissenschaften (mündlich)

- Physik (mündlich)

- Religionslehre (mündlich)

Diese Wahl fand ich am besten, weil ich als ehemaliger Wirtschaftsgymnasiast bereits ein mehr oder weniger stabiles Vorwissen für Wirtschaft und politikbezogene Themen habe und an den Naturwissenschaften leidenschaftlich interessiert bin (das heißt Mathematik und Physik, meine Lieblingsfächer). Vorher dachte ich mir noch, zwei Fächer auszutauschen und stattdessen Biologie und Chemie zu wählen, aber beide Fächer hatte ich zuletzt in der 10. Klasse und das war 2008, also ein bisschen her. Ich wollte nichts riskieren. Mit dem Inhalt der Lernhefte, die im Schnitt so zwischen 50 und 100 Seiten jeweils sind, bin ich ausgesprochen zufrieden. Alles sehr übersichtlich, wichtige Zusammenfassungen, an deren Seiten ich immer die mitgelieferten SGD-Haftmarker klebe, und allgemein sehr gut strukturierter und gegliederter Inhalt. Übungen sind auch zahlreich vorhanden, die ESA sind nicht zu leicht und nicht zu schwer, gerade richtig und an den Lerner angepasst. Finde ich toll.

Die Hefte sind für jeden Dummkopf geeignet. Jeder kann den Inhalt verstehen.

Sonstiges

Ich werde an nur einem Seminar teilnehmen, nämlich an dem Verbindlichen. Der Grund dafür ist finanzieller Natur. Damit würde ich also insgesamt dreimal nach Pfungstadt kommen, neben schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Zur Zeit suche ich nach günstigen Übernachtungsmöglichkeit für mehrere Tage. Hotels und Jugendherbergen kommen da nicht infrage, viiieeel zu teuer. Habe aber schon einige sehr günstige sogenannte Monteurzimmer und Zimmer in Privathäusern gefunden. Ich war noch nie in Hessen.

Wie gesagt gibt es insgesamt 9 Lieferungen mit einer individuellen Menge an Lernheften, CDs, Büchern, Informationsblättern und -broschüren sowie dem Begleitheft, Formelsammlung und einiges mehr. Bei mir wurde das jetzt so organisiert, dass ich etwa alle 6 Wochen ein neues Lernpaket bekomme. Optimal ist für mich also, ein Lernpaket binnen 6 Wochen durchzuhaben. Bisher läuft das alles auch gut, manchmal bin ich im Verzug, manchmal sogar weiter als geplant. Das richtet sich nach meiner Lust und meiner allgemeinen Laune. Bisher habe ich im Schnitt alle zwei bis vier Tage ein Lernheft durch (Extrema: Mathematik alle ein bis zwei Tage, Englisch meist vier Tage).

Da man im Falle einer Kürzung der Gesamtlieferzeit (bei mir von 26 auf 14 Monate) auf das Recht auf Widerruf des kostenlosen Testmonats ausdrücklich verzichten muss, bekam ich mein zweites Lernpaket bereits drei Wochen nach dem ersten, also noch in 12/2011, sonst wäre es in 01/2012 gekommen. Aus dem Grund kommt mein drittes Paket in Mitte 02/2012 an. Deswegen habe ich nun einen Lernplan gestaltet, an welchen Tagen ich welche Lernhefte vornehme und welche Lektionen ich durchgehe. Das hat mir mit meiner Selbstorganisation geholfen, die Übersicht in meiner Sache zu behalten. Einen eigenen Lernplan zu gestalten, das empfehle ich jedem! Laut meinem Lernplan werde ich sogar schon am 08.02. diesen Jahres mit dem zweiten Paket fertig sein, um dann eine Woche später das dritte zu beginnen. Das heißt, ich hätte eine Woche frei. Bei der werde ich natürlich nicht faulenzen!

Ich werde später mehr berichten. Das sollte nur als Einführung dienen. Ich habe mir vorgenommen, in kürze (morgen oder in ein paar Tagen) noch einen Eintrag speziell zu meinem ersten Lernmonat (das heißt 12/2011) zu machen. Wenn ich mein drittes Lernpaket erhalte, werde ich auch von diesem zweiten jetzt erzählen. Ich werde, denke ich, also im Durchschnitt alle 6 Wochen einen möglichst umfassenden Bericht mitliefern, mit diesem also insgesamt 10 Berichte plus einige zusätzliche in Bezug auf Abiturprüfungen, also um und bei maximal 15 Berichte zusammen.


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für Deinen ausführlichen Blogbeitrag zu Deinen Überlegungen und ersten Erfahrungen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, machst Du den Kurs Vollzeit, ja?

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Ich habe mich vor 4 Jahren bei verschiedenen Fernlerninstituten nach Sprachkursen erkundigt und bekomme von etlichen immer noch regelmässig (ca. jeden Monat) Werbematerial per Post - und das, obwohl ich nie irgendwo einen Kurs gebucht habe! Ich habe allen Instituten geschrieben, dass ich keine Werbung mehr wünsche, leider ohne Erfolg. Dieser analog-Spam ist noch mühsamer als unerwünschte e-mails.

Dir viel Erfolg beim Lernen und danke für den interessanten Einführungsbeitrag!

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Hallo,

danke für den Bericht. Ich habe mich auch bei der SGD angemeldet. Bei meinem ersten Abitur-Versuch war ich bei der ILS gewesen. Es war jetzt nicht so schlimm, aber wirklich schlecht fand ich, dass sich niemand mehr für einen interessiert und man patzige Antworten erhält von dem Tag an, wenn die letzte Rate bezahlt ist. Bis zum heutigen Tage hat sich nicht einmal mehr jemand dort gefragt, wieso ich nicht zu Ende studiert habe. Schwach! Bis auf wenige (Lehrer-)Ausnahmen war auch die Betreuung mangelhaft gewesen. Tagelanges Warten auf Support zum Beispiel.

Meine Hoffnung ist, dass die SGD mindestens etwas freundlicher ist. Studieren schaffe ich zur Not auch alleine.

Viele Grüße

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Markus,

Danke für Deinen ausführlichen Blogbeitrag zu Deinen Überlegungen und ersten Erfahrungen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, machst Du den Kurs Vollzeit, ja?

das ist richtig. Danke für eure Einträge!

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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls