Psychologie an der FernUni Hagen

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(Keine) Klinische Psychologie an der FernUni Hagen

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Markus Jung

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Immer wieder gibt es im Zusammenhang mit der FernUni Hagen die Frage, ob das Studium auch dazu geeignet ist, später als Psychotherapeut tätig zu werden. Selbst bei der Einführungsveranstaltung, also für bereits eingeschriebene Studierende, drehte sich ein Großteil der Fragen um genau dieses Themenumfeld.

Um es kurz zu machen: Weder der Bachelor noch der (in diesem Jahr startende) Master in Psychologie an der FernUni Hagen umfasst den Bereich der Klinischen Psychologie. Wer also in den Bereich der klinischen Psychologie gehen möchte, also zum Beispiel Psychotherapeut werden möchte, für den ist das Fernstudium in Hagen nicht der richtig Weg.

Mit dieser Antwort, die so ähnlich auch in den FAQ der FernUni Hagen zu finden ist, möchten sich viele natürlich nicht zufrieden geben, und fragen nach Ausnahmen und Umwegen, über die es vielleicht doch noch gehen könnte. Und die mag es dann auch geben. So wäre es denkbar, nach dem Bachelor in Hagen an eine Präsenzuni zu wechseln, um dort einen Master zu machen, der den Bereich klinische Psychologie umfasst. Nur ist da dann die Frage, ob man auch einen Masterplatz bekommt. Die Plätze sind sehr knapp, häufig muss der Bachelor mit einer bestimmten Note abgeschlossen sein und es kann auch durchaus sein, dass ein Bachelor mit Inhalten aus der klinischen Psychologie erwartet wird. Zumindest werden diese dann nachgeholt werden müssen.

In diesem Zusammenhang noch eine andere Information: Nur mit einem Bachelor in Psychologie ist es nicht zulässig, sich Psychologe oder Psychologin zu nennen (ganz unabhängig davon, an welcher Hochschule dieser erworben wurde). Dazu ist zusätzlich ein Masterabschluss notwendig, da der BDP (Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen) entschieden hat, dass der Umfang der im Bachelor vermittelten psychologischen Inhalte nicht ausreichend ist, um diese Berufsbezeichnung zu führen.

Und wer sich das Thema lieber anschauen möchte, findet dieses (noch etwas ausführlicher als hier im Text) auch in nachfolgendem Video, der dritten Ausgabe meines Videologs:


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4 Kommentare


Danke für die Aufklärung über das Thema. Das ist übrigens etwas, das mich Leute auch immer wieder fragen, bezüglich der OU und Psychologie. Es gibt auch viele Suchanfragen auf meinem Blog zum Thema klinische Psychologie.

Ich persönlich möchte auch noch betonen, dass es durchaus Universitäten gibt, die Masterstudiengänge in Psychologie (mit Schwerpunkt klinische Psychologie) auch für solche Absolventen öffnen, die in ihrem Bachelorstudiengang keine klin. Psychologie hatten (z.T. werden auch Wirtschaftspsychologen zugelassen, aber das nur selten). Dann sollte sich aber wirklich niemand Illusionen machen, denn die Anzahl an Plätzen in Masterstudiengängen ist viel geringer als es Bachelorabsolventen gibt (für das Fach Psychologie). Hier liegt meines Erachtens der Flaschenhals, den nun mal nicht alle passieren können.

Wer sich also nicht vorstellen kann, beruflich einen Plan B aufzustellen und zu verfolgen, der sollte Psychologie im Fernstudium gar nicht in Erwägung ziehen.

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Markus Jung

Geschrieben

die Anzahl an Plätzen in Masterstudiengängen ist viel geringer als es Bachelorabsolventen gibt (für das Fach Psychologie). Hier liegt meines Erachtens der Flaschenhals, den nun mal nicht alle passieren können.

Das denke ich auch. Selbst an der FernUni Hagen (und auch für eigene Bachelor-Absolventen) gibt es ja eine Zulassungsbeschränkung (Bachelor besser als 2,5), an der vermutlich einige scheitern werden. Jetzt ganz unabhängig von der Thematik klinische Psychologie.

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Ach, ich verstehe die ganzen Leute nie, die dauernd denken, sie wären nach dem Ba-Studium Psychologen oder könnten Therapeut werden....wer das denkt und mit dem Kopf durch die Wand will....ist hier einfach falsch. Man kann eine Menge mit dem BA Psychologie anfangen.....wenn man die Augen aufmacht. Aber halt nicht Psychologe oder Therapeut, höchstenst mit vieeeel Glück auf vieeelen Umwegen....

Und gäbe es nicht diese zig Leute, dann gäbe es nicht bei uns die meiste Anzahl an neu eingeschriebenen, und dann wäre vielleicht die Klausur fairer, da niemand ausgesiebt werden müsste.

Meine Meinung.

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Ich denke die Meisten haben nur das Bild eines Psychotherapeuten im Kopf wenn sie an ein Psychologiestudium denken - aber der Einsatz eines Psychologen oder eines Bachelor of Science Psychologie ist ja relativ vielfältig.

LG

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