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Dauerbrenner

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chillie

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Nach dem gestrigen Blogeintrag von Dimebag wollte ich gleich noch einen entsprechenden hinterher schieben. Da ich aber absolut über-nervt ;) war, habe ich einfach mal den Rechner Rechner sein lassen und mich dem Müßiggang gewidmet.

Aus eigener Erfahrung und als regelmässiger Blogleser kenne ich die Dauerthemen nur zu gut. Wir könnten eine Top10 der Dauerthemen zusammentragen, die man die Jahre über nicht los wird.

Ich steuere auf jeden Fall einen Punkt bei ... den "wie bekomme ich den Kopf frei, wenn 1001 Gedanken ihn belegen". Im o.g. Blogbeitrag findet man schon die beste Lösung, nämlich fünfe gerade sein lassen und die Studiumszeit auf einen entlasteten Bereich wie das Wochenende schieben.

Jetzt ist es seit ca. 1,5 Jahren so, dass ich neben meiner Familie auch einen Job habe, der sich im Anspruch an mich und meine Zeit stark nach oben entwickelt hat. Während ich vorher durch Maßnahmen und Bemühungen einen Ausweg fand, wie ich dennoch zu Workload komme, bin ich seitdem auch eher bei o.g. Version angekommen. Wobei ich ehrlich gestehe, dass ich das nicht konsequent durchhalte - oft hatte ich mich dennoch hingesetzt und versucht/gewartet/mich gezwungen ... meist ohne Erfolg.

Wenn ich müde, abgespannt oder unkonzentriert nach Hause komme... oder ... wenn ich sogar mal einen Sack voller Ärger mit nach Hause bringe, gebe ich dem ganzen Raum um sich aufzulösen. Sozusagen öffne ich mental das Fenster und lasse Gedanken/Stress/Ärger auslüften.

Wie bereits erwähnt, ist das Thema heute ebenso aktuell wie vor 4 Jahren... und es wird auch bis zum letzten Punkt hinter der DA aktuell bleiben, daran werde ich (so weiß ich auch seit gestern) sehr wenig ändern können.

Das ist das Problem von uns Fernstudenten, viele von uns (ich auch) haben es uns zur Aufgabe gemacht gegen äußere Widerstände das Studium durchzuziehen. Dann darf man natürlich auch nicht zu enttäuscht sein, wenn die Widerstände Widerstand leisten ...

Meine Aufgabe für mich ist es also, die nächsten 5,5 Monate so zu organisieren, dass ich Mehrarbeit im Job mit Mehrarbeit im "privaten" unter einen Hut kriege.

Damit der Beitrag nicht so negativ da steht eine kleine Statusergänzung:

Der Erstbetreuer hat die Unterlagen inzwischen weitergeleitet - ich bin gespannt wann die offizielle Themenebstätigung folgt.

Aktuell habe ich 3 Bücher die ich bis 4.2. zurückgegeben haben muss. Ich habe für mich entschlossen noch 2 Tage Bummelaufschlag dazuzugeben, bis dahin sollte ich die wichtigsten Dinge der Bücher herausgearbeitet haben.

Geschrieben habe ich für die DA logischerweise noch nicht, aber ich habe ein sinnvolles System für mich gefunden, Ideen und Textstellen zu sammeln und zu gliedern. Zudem habe ich in einem Brainstorming zu allen meinen Gliederungspunkten etwas zusammengetragen.


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4 Kommentare


Sehr interessant.

Ich lese aktuell ein Buch über den aktuellen Stand der Schlafforschung.

U.a. findet darin auch Dalí Erwähnung. Er hat sich wohl mit einem Schlüsselbund in der Hand zum Nickerchen auf einen Sessel gesetzt und sich vorher von Eindrücken berieseln lassen. Im Dämmerschlaf kamen ihm die besten Ideen und bevor er komplett eingeschlafen ist, fällt der Schlüssel zu Boden und er wird wach.

Gerade in dieser Phase, in der die Großhirnrinde (?) die Kontrolle über das Hirn einstellt, fliessen wohl die besten Gedanken.

Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen eine Möglichkeit. Ich versuche es jetzt erstmal weiterhin wach ... zur Not werde ich die Tage mal den Schlüsselbund holen ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Also ich weiß, dass ich so funktioniere! Ich reagiere bei Recherchen zu einem Thema sehr assozialtiv, gerade wenn es darum geht, Lösungsansätze zu finden, die nicht schon tausend Mal so beschrieben wurden.

Mit hilft dabei auch, Texte wie die Blogs von Petra von Cronenburg zu lesen. Sie findet bei der Beschreibung von Sachverhalten neue Bilder und das wirkt auf mich wie eine Entspannungsübung fürs Hirn. Ich kann danach besser formulieren.

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      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.