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Bammel

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chillie

86 Aufrufe

Im Rückblick liest man in vielen Blogs, dass sich Fernstudenten zum Schluß hin gierig auf die Abschlussarbeit stürzen, dass es "nichts schöneres" gibt (Achtung Übertreibung!) und hier mit gesteigerten Elan herangegangen wird.

Das finde ich schön, für alle denen es so geht. Mich persönlich schüchtert die Diplomarbeit etwas ein (keine Sorge hier wird nicht gelitten!). Ich meine, man kann das ja auch mal ganz offen und ehrlich sagen. Von allen Dingen die ich im Studium gemacht habe, ist der Bammel vor der Diplomarbeit eigentlich nur noch mit dem Bammel vor der Anmeldung zu vergleichen.

Klar, da schliesst sich der Kreis ... Anfang und Ende machen Respekt. Dabei will ich keineswegs sagen, dass es etwas negatives ist. Nicht in der inneren Mitte zu sein ist hier ein ziemlich feines Messinstrument - wenn etwas wichtig ist teilt mir mein Gefühl umgehend mit, dass ich hier mit Sorgfalt vorgehen sollte. Im Studium und in vielen anderen Lebensbereichen.

Das ist jetzt auch nur ein Statement dafür, offen darüber zu berichten was einem schwerer fällt. Immerhin ist das doch hier sowas, wie eine virtuelle Selbsthilfegruppe ;)


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6 Kommentare


(keine Sorge hier wird nicht gelitten!)

:thumbup:

Tschakka!

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Markus Jung

Geschrieben

offen darüber zu berichten was einem schwerer fällt

Bei mir war es damals eine Kombination aus beidem - einerseits Neugierde und Motivation, andererseits aber auch Respekt vor der Aufgabe. Und es war auch nicht so, dass ich mich während der Diplomarbeit immer nur darauf gefreut habe, etwas daran tun zu können, sondern es gab auch da Phasen, wo ich mich zwingen musste bzw. es auch mal gar nicht voran ging.

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Da die BA ja wesentlich kürzer ausfällt als die DA (knapp 2,5 Monate gegenüber knapp 5,5), nimmt man viele Dinge garnicht SO wahr. Wenn ich aber meine Blogeinträge während der Schreibzeit durchsehe, fällt mir vor allem auf, dass ich VOR dem eigentlichen Start unheimlich Probleme mit dem kompletten Thema hatte (Herangehensweise, Themenfindung und überhaupt). Die Recherche war Spaß. Die Schreibarbeit danach dann wirklich Arbeit und - gepaart mit dem entsprechenden Perfektionismus - kein Spaß mehr.

Ich denke, dir gehts wie den meisten anderen auch ;)

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Ich denke es liegt auch an einer kleinen Selbsttäuschung. Während das Studium läuft hat man immer noch irgend eine nächste Leistung, mit der man die letzte ausgleichen, kompensieren usw. kann.

Die letzte Leistung ist eben die L E T Z T E - und auch wenn es keine objektiven Kriterien gibt, warum man davon eingeschüchtert sein sollte (z.B. wenn der Notenschnitt maximal 2-3 Notenstufen rutschen kann) ist und bleibt es doch die letzte Leistung, danach ist aus, fertig, basta, fin :blink:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die letzte Leistung ist eben die L E T Z T E - und auch wenn es keine objektiven Kriterien gibt, warum man davon eingeschüchtert sein sollte (z.B. wenn der Notenschnitt maximal 2-3 Notenstufen rutschen kann) ist und bleibt es doch die letzte Leistung, danach ist aus, fertig, basta, fin :blink:

Na ja, aber genau damit macht man sich doch verrückt und nimmt sich den Spaß am Thema! Denn nach der Note der DA fragt irgendwann keiner mehr, höchstens nach der Gesamtnote. Also reine Kopfsache!

Ich habe in meinem Leben drei umfangreiche Abschlussarbeiten geschrieben: nach dem Studium, zum Abschluss der systemischen Therapieausbildung und nach dem Zusatzstudium. Die Anforderungen an den Umfang waren unterschiedlich, ihnen gemeinsam war die Anforderung, die beruflichen Erfahrungen auf dem theoretischen Hintergrund zu analysieren und zu reflektieren. All das tut man doch im Grunde während eines berufsbegleitenden Studiums, einer Weiterbildung. Und damit bewegt man sich doch dann innerhalb seiner Kernkompetenz.

Danach gibt es dann folgerichtig fast keinen Grund, sich verrückt zu machen, KEINE gute Leistung abzuliefern. Oder keine, die einen nicht wenigstens selber weiter bringt.

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chillie, ich hab gaaaar keinen Zweifel daran, dass du auch dieser Hürde mit Bravour meisterst......und ein bissel Respekt vor der Aufgabe schadet nicht, wenn man sich bereits vor Beginn sicher ist, ganz einfach mal so ne 1,0 einzufahren wär das meiner Meinung nach eher ein schlechtes Zeichen.

hau rein in die Tasten!

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