Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Resümee Woche 2

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HannoverKathrin

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Meine Bachelorarbeit ist aktuell auf 11,5 Seiten angewachsen. Plus theoretisch die 2 (naja eigentlich 1,5) Seiten für die Einführung.

Nach dem motivierten Start am Mo./Di. habe ich mich auf den Lorbeeren ausgeruht und Mi./Do. gar nichts gemacht. Freitag dann nur wenig und auch am Samstag nicht wirklich viel. Am Sonntag ging es so weiter, ich hab ja schließlich meine eigene Hürde von 5 Seiten pro Woche erreicht...

Diese 5 Seiten haben nun aber viele Grafiken (und wieder eine Tabelle) so dass meine schriftliche Leistung eher gering ausfällt.

Keine Woche mit der ich zufrieden sein kann. Aber der Klang von theoretisch 13-14 Seiten macht es auch schwierig sich Zeitrdruck und Handlungszwang einzureden.

Meine To-Do-Liste ist jedoch ebenfalls gewachsen: Die Grafiken von der Arbeit muss ich noch testen und hoffe dass die Qualität ausreicht und ich nichts neu machen muss. Ansonsten muss ich noch die korrekten Zitierweisen für die internen Sachen recherchieren und eintragen. Eigentlich brauch ich die nur bei den Grafiken, aber gerade da fällt es ja besonders auf wenn etwas fehlen würde oder uneinheitlich ist. Alles kleine Zeitfresser die noch einkalkuliert sein wollen. Aber das lässt sich ja gut erledigen wenn die Korrekturleser fleissig sind.

Heute wird auf jeden Fall Kapitel 3 beendet und somit die Ausgangssituation fertig beschrieben sein. Firmen- und Projektbeschreibung haben den geplanten Seitenaufwand eingehalten. Eigentlich gut, aber ne Seite mehr wäre auch schön gewesen (aktuell hab ich eine Planung für 39 Seiten -> zu wenig).

Diese Woche ist somit ein hervorragendes Beispiel für Höhen und Tiefen, Licht und Schatten, etc. Meine Leistung hat ausgereicht, aber mehr schadet ja nicht. Der Workload gering, die Quantität der Seiten aber gut.

Klare Lehre die ich aus dem Fernstudium ziehen sollte: Man muss sich auch mal mit "Mittelmaß" zufrieden geben können. Mein ewiges Streben nach mehr, geht mir langsam selbst auf den Keks, lol.

Unterm Strich kann ich mit der Woche nämlich doch zufrieden sein: mein Ziel ist erreicht. Nur die Bonuspunkte fehlen eben..


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2 Kommentare


Ziel erreicht ist doch super! Aber ich kenn das von mir selbst: Man setzt sich Ziele, arbeitet aber gleichzeitig daran, sie nicht nur zu erreichen, sondern auch noch zu übertreffen!

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Um dich zu beruhigen, mein Abgabetermin für die Masterarbeit ist der 4.10. und ich habe 0,0 Seiten. Stecke noch in der tiefsten Literaturrecherche und Strukturierung. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich das Thema auch erst am 02.07. erfahren habe (hab's mir zuweisen lassen). ;)

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      Forensiker
       
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      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.