geprüfte Handelsfachwirtin IHK

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ich trau mich und schreibe auch einen Blog...

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brezel74

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Am Anfang vielleicht erstmal etwas zu mir.

Bin 38 Jahre alt, gelernte Kauffrau im Einzelhandel und Groß-und Außenhandel und habe im Sommer 2010 mein Fachabi gemacht.

Mit mir zusammen leben noch meine beiden Teenager und unsere Katze :).

Seit Januar diesen Jahres mache ich meinen geprüften Handelsfachwirt IHK bei der HAF. Am Anfang war ich total motiviert und wollte am liebsten alle Studienhefte der ersten Sendung auf einmal erledigen. Naja leider sah es nur zwei Monate später wieder ganz anders aus, ich bin in ein tiefes Motivationsloch gefallen, mit Zweifeln ob ich auch das richtige mache :blushing:.

Aber nach einigem hin und her, ein wenig recherchieren und einem Hilferuf im Forum und einem Telefonat mit der Studienberatung ging es wieder neu los.

Ich habe meine Vorgehensweise beim bearbeiten der Studienhefte nochmal neu umstrukturiert und so zusagen nochmal von vorne angefangen und seitdem läuft es besser. Bin zwar noch nicht weit gekommen aber es wird :).

Ja ich glaube für den ersten Blogeintrag reicht es für heute, vielleicht werde ich hier in Zukunft noch eintragen wann ich mit welchem Heft fertig bin, damit ich auch mal lesen kann was ich schon geschafft habe :lol:. Mal sehen wie ich das am besten mache :confused:.

So nun werde ich mal noch ein wenig lesen und dann mich der Nacht hingeben ;).


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10 Kommentare


Ich wünsche dir viel Erfolg und möglichst wenige kommende Motivationslöcher. Vielleicht hilft dir ja auch dieser Blog dich immer wieder aufs Neue zu motivieren!

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Ja... Motivationslöcher wird es immer wieder geben.. große.. kleine... mittelgroße.. und solche, aus denen man gar nicht mehr rauszukommen scheint.. Ich glaube das kennt jeder. Ich denke aber, wer wirklich den Willen hat - der kriecht aus jedem Loch wieder hoch ;D früher.. oder später. Ich wünsche dir auf jedenfall auch viel Erfolg.

Wird schon schief gehen!

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass Du Dich traust :-) Und ich finde es prima, dass Du auch davon berichtest, dass es mit der Motivation nicht immer so gut gelaufen ist. Was genau machst Du denn jetzt anders?

vielleicht werde ich hier in Zukunft noch eintragen wann ich mit welchem Heft fertig bin, damit ich auch mal lesen kann was ich schon geschafft habe

Dafür könntest Du zum Beispiel einen Block in der Seitenspalte anlegen. Ist dann schon "bloggen für Fortgeschrittene", aber auch nicht wirklich kompliziert. Ich habe es in einem Video erklärt:

http://youtu.be/3-hJllaB9ew

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Dann wünsch ich dir viel Motivation und Erfolg für das weitere Vorgehen!

Motivationslöcher wird es immer geben - es ist nur wichtig, dass du weißt, wie du da wieder raus kommst. Ich denke, es ist eine gute Idee, das, was du schon geschafft hast, in irgendeiner Form zu visualisieren.

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Hallo Sven75

Danke für Dein Kommentar. Ich hoffe auch das nicht mehr so viele udn große Motivationslöcher kommen. Der Blog kann sicherlich eine gute Hilfe gegen Motivationstiefs sein, da ich dann auch nachlesen kann was ich schon alles geschafft habe. :)

Ich wünsche dir viel Erfolg und möglichst wenige kommende Motivationslöcher. Vielleicht hilft dir ja auch dieser Blog dich immer wieder aufs Neue zu motivieren!

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Hallo Mistphie,

ja da hast du wohl recht, wer will kommt aus so einem Tief auch wieder raus. Bei mir lag es auch ein wenig daran das ich nochmal stark am Zweifeln war ob es das Richtige für mich ist. Na klar wird schon.

Ja... Motivationslöcher wird es immer wieder geben.. große.. kleine... mittelgroße.. und solche, aus denen man gar nicht mehr rauszukommen scheint.. Ich glaube das kennt jeder. Ich denke aber, wer wirklich den Willen hat - der kriecht aus jedem Loch wieder hoch ;D früher.. oder später. Ich wünsche dir auf jedenfall auch viel Erfolg.

Wird schon schief gehen!

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Hallo Markus,

danke für Deinen Kommentar.

Wenn ich ganz ehrlich bin wusste ich zuerst gar nicht was ich als erstes schreiben sollte.

Wie ich ja schon in meinem Blog geschrieben hatte, wollte ich am Anfang alle Hefte von der ersten Lieferung gleich machen. Ich dachte am Anfang auch ich muss wirklich alles an Stoff aus diesen Studienheften wissen. Also habe ich am Anfang mir das Studienheft durchgelesen, dabei die für mich wichtigsten Aussagen gemakert und dann am Pc eine Zusammenfassung von diesem Heft geschrieben und dann noch auf Karteikarten wichtige Formeln und so. Ich sollte dazu "sagen" ich merke mir Dinge besser wenn ich was ich gelesen habe auch noch aufschreibe. Aber irgendwie war meine Vorgehensweise nicht die Richtige, ich habe mich auch immer so schnell von anderen Dingen ablenken lassen, z.B. wenn ich etwas im Internet nachlesen wollte habe ich dann noch auf andere Seiten gelesen oder mich durch andere Dinge ablenken lassen.

Und jetzt gehe ich folgendermaßen vor: ich lese mir die Studienhefte Kapitel für Kapitel durch, wenn ich ein Kapitel gelesen habe schreibe ich mir dann gleich die Zusammenfassung für das Kapitel. Ich schreibe aber jetzt alles mit der Hand, Karteikarten schreibe ich nicht mehr. Die Aufgaben die im Text sind und auch die Wiederholungsaufgaben am Ende jeden Kapitels schreibe ich in ein Extraheft, somit habe ich dann eine Sammlung von Fragen+Antworten zum lernen für die Prüfung. Achso und ganz wichtig, klingt jetzt etwas witzig aber ich stelle mir immer mein Handywecker wenn ich anfange zu lernen, also wenn ich mich an den Schreibtisch setze und bevor ich anfange stelle ich mir auf eine Stunde den Wecker und diese Stunde ziehe ich dann auch durch, also habe ich meine eigene Unterrichsstunde wie in der Schule :lol:. Aber es klappt, seit dem ziehe ich die Stunde auch ohne Ablenkung durch, nach dieser Stunde mache ich meisten eine Pause von ca. 10 minuten, also gehe auf den Balkon schnupper Luft, geh aufs Klo oder mache ein paar Dehnübungen und dann kommt die nächste Stunde. An Tagen wo ich nicht arbeiten muss kommt schon mal vor das ich durch diese Methode 5-6 Stunden schaffe. Und seitdem ich mir alles mit der Hand aufschreibe habe ich das Gefühl ich merke mir mehr, ich versuche auch meine Zusammenfassungen mehr mit eigenen Worten zu schreiben und nicht so viel vom Text zu übernehmen, das ist nämlich noch mein Problem.

Ja ich habe mir das Video schon angesehen, ich werde mal sehen wenn ich eine ruhige Minute habe dann will ich die Seitenleiste noch verbessern.

:blink: oh jetzt habe ich ja einen kleinen Roman geschrieben :rolleyes:.

Grüße Brezel74

Schön, dass Du Dich traust :-) Und ich finde es prima, dass Du auch davon berichtest, dass es mit der Motivation nicht immer so gut gelaufen ist. Was genau machst Du denn jetzt anders?

Dafür könntest Du zum Beispiel einen Block in der Seitenspalte anlegen. Ist dann schon "bloggen für Fortgeschrittene", aber auch nicht wirklich kompliziert. Ich habe es in einem Video erklärt:

http://youtu.be/3-hJllaB9ew

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Hallo Servus,

danke für Deinen Kommentar und auch für die Wünsche.

Na mal sehen ob ich mich damit noch mehr motivieren kann wenn ich alles aufschreibe.

Wünsche Dir auch vie Erfolg bei Deinem Studium.

Dann wünsch ich dir viel Motivation und Erfolg für das weitere Vorgehen!

Motivationslöcher wird es immer geben - es ist nur wichtig, dass du weißt, wie du da wieder raus kommst. Ich denke, es ist eine gute Idee, das, was du schon geschafft hast, in irgendeiner Form zu visualisieren.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich sollte dazu "sagen" ich merke mir Dinge besser wenn ich was ich gelesen habe auch noch aufschreibe.

Das geht vielen (mir auch) so.

klingt jetzt etwas witzig aber ich stelle mir immer mein Handywecker wenn ich anfange zu lernen, also wenn ich mich an den Schreibtisch setze und bevor ich anfange stelle ich mir auf eine Stunde den Wecker und diese Stunde ziehe ich dann auch durch

Ist doch eine super Methode, vor allem, wenn Du das dann auch wirklich durchziehst.

Viele Grüße

Markus

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Ich hingegen.. bin der Meinung wenn ich nicht jeden Tag was mache - dann komme ich raus.

Mache ich dann wirklich mal nichts - weil das Leben einem mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht - *nerv*

könnte ich ausflippen ;D und hab sofort n schlechtes gewissen. Seeehr anstrengend *g

Aber ich finde, was man sich vornimmt- sollte man durchziehen*g

In diesem Sinne, fröhliche Lernerei

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link