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Auf der Suche nach einem Text...

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binema

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Hallo zusammen,

viele Grüße aus der sich leider schon dem Ende zuneigenden Sommerpause.

Während ich die Ferien in erster Linie für Abstand und Erholung (u.a. an der schönen Nordsee) genutzt habe, wollte ich das Studium auch nicht ganz außen vor lassen. Ich habe also per E-Mail sehr produktiv mit einem britischen Kommilitonen diskutiert, der deutsche Gedichte für seine "dissertation" übersetzt - am 14.09. muss der Ärmste abgeben *daumendrück*. Außerdem habe ich "Is That a Fish in Your Ear?" von David Bellos und "Reflections on Translation" von Susan Bassnett gelesen. Letzteres ist sehr kurzweilig und auch als Strandlektüre durchaus zu empfehlen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Text für meine Masterarbeit nächstes Jahr bin ich aber leider nicht wesentlich weiter gekommen. :( Der Roman "Stars in the Texas Sky" von dem noch recht unbekannten amerikanischen Autor Stephen J. Matlock hat mir zwar gut gefallen, und ich fand ihn auch thematisch (Rassenkonflikte im Texas der frühen 50er Jahre) geradezu perfekt für ein "extended translation project", aber leider ist man in Bristol der Meinung, der Text sei sprachlich nicht "challenging" genug. Auch eine Patentanmeldung (meine zweite Idee) biete nicht genug Übersetzungsprobleme für den theoretischen Teil der Arbeit. :blink: Da ist meine persönliche Erfahrung aus dem Patentanwaltsbüro zwar eine ganz andere, aber bitteschön...

Die Suche nach einem Text, der allen Beteiligten zusagt, muss also weitergehen. Ehrlich gesagt nervt mich das langsam schon ein bisschen, denn auch mein erster Vorschlag von April 2012 (das schottische Theaterstück für Kinder "Pompitie Finnds A Needle" von David Purves) wurde, u.a. aufgrund der Schwierigkeit einen geeigneten Betreuer zu finden, skeptisch aufgenommen.

Eigentlich wäre ich gerne mit dem Wissen ins neue Semester gestartet, dass das Thema für meine dissertation bereits feststeht. Aber daraus wird wohl nichts werden. *seufz*

Hier nochmal die Kriterien:

- der Text kann deutsch oder englisch sein

- er muss ca. 10.000 Wörter umfassen (ein Auszug oder mehrere zusammenhängende kürzere Texte sind auch ok)

- er darf noch nicht in die andere Sprache übersetzt worden sein

- er muss sowohl inhaltlich als auch sprachlich anspruchsvoll sein und den Übersetzer vor schwierige Probleme stellen, die es theoretisch zu erörtern gilt

Falls also jemand spontan eine Idee hat oder seine eigenen literarischen Ergüsse schon immer mal übersetzen lassen wollte - ich freue mich über Anregungen jeder Art! :rolleyes:

Geeigneten Lesestoff für die anstehenden Module "The Translation Industry" und "Computer-Aided Translation" zu finden, hat sich als wesentlich einfacher erwiesen. Im Moment arbeite ich gerade "Becoming a Translator" von Douglas Robinson durch, danach stehen noch "A Practical Guide for Translators" (Geoffrey Samuelsson-Brown) und "Computer-Aided Translation Technology" (Lynne Bowker) auf meiner Liste.

Und zur (Ent-)Spannung lese ich momentan Bram Stokers "Dracula" auf meinem Kindle...

Einen guten Start in den Herbst allerseits!

binema


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9 Kommentare


Phu, die scheinen ja immer ein Haar in der Suppe an deinen Vorschlägen zu finden! Ich hätte gedacht, das sind drei hervorragende Ideen.

Wie wäre es mit der Übersetzung eines wissenschaftlichen Artikels? Davon findet man jedenfalls in den Unibibliotheken genug... 10000 Wörter sind ja auch nicht allzu viel. Also nicht bezüglich der Arbeit, die du damit hast, aber ich finde es nicht so einfach, einen kompakten, aber anspruchsvollen Text zu finden. Deshalb die Idee mit den Artikeln. Ich nehme an, von dem Roman hättest du einen Auszug gewählt, oder?

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Ja, genau. Von dem Roman hätte ich (ca.) die ersten 10.000 Wörter übersetzt. Wissenschaftliche Artikel ist eine gute Idee. Danke! Werde mal bei den Geisteswissenschaften recherchieren, sonst heißt's nachher wieder, das wäre sprachlich alles viel zu popelig. ;)

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Ich kann mir nicht so gut vorstellen, wie ein "anspruchsvoller" Text beschaffen sein muss. Aber ich hätte jetzt auch an einen sozialwissenschaftlichen oder geisteswissenschaftlichen Text gedacht. Entweder würde ich bei den Neuerscheinungen eines renomierten Wissenschaftlers suchen oder auch direkt bei einen solchen nach einem bestimmten Artikel anfragen. Viele haben eine emailadresse über eine Universität an der sie lehren oder gelehrt haben.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Weißt du denn, was die anderen beispielsweise für Texte genommen haben?

Wie kannst du eigentlich feststellen, ob ein Text schon einmal übersetzt wurde?

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Hallo Elke,

in den Jahren vor mir wurden beispielsweise literarische Texte genommen, teilweise aber auch Blogeinträge oder Texte aus Nachrichtenmagazinen.

Festzustellen, ob ein Text noch unübersetzt ist, ist in der Tat recht schwierig... Selbst der entsprechende Verlag kann einem manchmal nicht hundertprozentig weiterhelfen (so ging es mir etwa mit einem Essay von Thomas Mann aus dem Jahre 1914).

LG

binema

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Hallo Binema,

ich habe mir auch schon überlegt, dass ein Roman aus einer anderen Zeit zusätzlich anspruchsvoll wäre, da ja noch der Unterschied zwischen moderner und veralteter Sprache hinzukommt.

Aber Texte aus Nachrichtenmagazinen, dass diese eine größere Herausforderung an den Übersetzer stellen würden als das, was du vorgeschlagen hast, verstehe ich nicht ganz. Oder auch Blogeinträge ... hm....

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Ja, Elke, genau mein Problem. ;) Ich habe den Eindruck, dass es auf die Sprache ankommt, aus der bzw. in die man übersetzt. Vielleicht sind die Germanisten in Bristol besonders streng... :rolleyes:

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Wie wäre es denn mit einem Marketingtext bzw. einer Marketingkampagne?

Hier kommen verstärkt auch Überlegungen ins Spiel, wie die anvisierte Zielgruppe in dem einen Land auf bestimmte sprachliche Dinge anders reagiert als in Deutschland (z.B. in einem Land wird in der Werbung verstärkt Imperativ verwendet, in Deutschland reagieren bestimmte Zielgruppen auf direkte Aufforderungen eher abweisend; etc. ). Warum man sich dann für etwas entschieden hat, kann man innerhalb dieses Themas dann auch gut begründen.

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      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker