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Statistik-Klausur-Note und neue Semesterplanung

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Zitrone

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Dann melde ich mich nach langer, langer Zeit doch noch mal zur Statistik-Klausur.

Es gab ja diesmal ein neues Bewertungssystem. Die Punkte wurden anders gezählt. Bei den MC-Fragen gibt es immer 5 mögliche Antworten. Bei einigen Klausuren, dazu gehören M1, M2 und auch M3, gilt X aus 5. Das bedeutet, dass immer unterschiedlich viele Antworten richtig sein können. Da bei MC-Klausuren naheliegenderweise geratet werden kann, wurde bisher in der Punktezählung eine Ratekorrektur eingebaut. Es gab für 3 richtige Antworten 1 Punkt, für 4 richtige Antworten 3 Punkte und für 5 richtige Antworten 5 Punkte.

Dagegen wurde geklagt und das Bewertungssystem wurde vor Gericht als unfair beurteilt. Dabei geht es insbesondere darum, dass Wissen unterschiedliche stark gewichtet wird. Deshalb gibt es jetzt ein neues Bewertungssystem, bei dem jeder Punkt gezählt wird und dafür eine neue Notengrenze gewählt wird. Diese ist höchstenfalls bei 75% und wird im Anschluss an die Auswertung der Klausur kohortenspezifisch angepasst. Das bedeutet, dass je nach dem, wie die Kohorte der Klausur abschneidet, die Bestehensgrenze entsprechend angepasst und eventuell abgesenkt wird.

Das war bei der M2-Klausur der Fall, hier wurde die Grenze auf 69% herabgesenkt.

Im Endeffekt scheinen die Noten identisch zu sein, ich habe zumindest dieselbe Note, die ich nach dem alten Bewertungssystem auch hätte und das habe ich auch schon von einigen anderen gehört. Manche machen in ihren Noten-Ärger den Fehler zu denken, sie hätten mit beiden System gleich viel Prozent richtig und somit unterschiedliche Noten, aber das ist natürlich nicht der Fall.

Für das Durchhalten durch diese langen Erklärungen gibt es als Belohnung meine Note. :lol: Ich habe eine 1,3 erreicht und bin damit sehr zufrieden. :) Mathe mochte ich einfach schon immer gerne. :)

Ich beginne diese Woche mit dem neuen Semester. Ich mache das Modul 3, bei dem es um Biologische und Allgemeine Psychologie geht. Im Mittelpunkt steht eine Einführung in Biologische Prozesse, in die Wahrnehmungspsychologie, in die Sprache / das Denken und in Motivationspsychologie. Mein Ziel bei diesem Modul, bei dem wohl sehr detailliert abgefragt wird, ist in erster Linie, überhaupt zu bestehen. Wobei das für mich nicht so schwierig sein dürfte, die Durchfallquote liegt bei etwa 10%. Die Themen interessieren mich teilweise sehr, teilweise aber auch nicht besonders... Gerade gegen die Biologie habe ich von der Schule her noch eine kleine Abneigung, aber ich denke, ich werde damit zurecht kommen. Ich denke, dass mich der Kurs 3413 zum Lernen und Denken (usw) am meisten interessieren wird. :)

Im Moment sieht meine Zeitplanung vor, dass ich pro Woche 5 Stunden mit den Skripten arbeite und ca. 3 Stunden lang bei einem Lerntreffen die Inhalte bespreche. Dabei will ich wöchentlich etwa 40 Seiten bearbeiten.


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10 Kommentare


Na endlich, habe schon auf deinen Bericht gewartet! :)

Tolle Note, herzlichen Glückwunsch! :thumbup:

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Danke.

Ja, das hattest du ja irgendwo auch geschrieben. :blushing:

Aber ich habe direkt nach Notenbekanntgabe gerade die Präsenzuni-Sachen abgeschlossen und erstmal eine Woche komplett Pause gemacht und dann nochmal eine Woche nur ein bisschen Seminarvorbereitung für die Präsenzuni und somit die Fernuni in die Tiefen meines Unterbewusstseins verdrängt. *lach*

Das hat auch echt mal gut getan, jetzt kann ich viel motivierter in das neue Semester starten. :)

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Deine Art zu lernen scheint sich zu bewähren. Gratuliere dir zu der tollen Note!

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Dankeschön. Der Hauptaskept bei meinem Lernvorgang ist das Strukturieren und Verstehen des Stoffes. Bei M2 war es ja jetzt doch aber auch ein bisschen anders, weil einfach viel gerechnet werden musste. Da ist die Übung wichtig. :)

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Markus Jung

Geschrieben

Glückwunsch zu der guten Note. Ich finde es sehr beachtlich, wie du deinen beiden parallelen Studiengänge managt.

Ich gebe zu, dass ich zu Beginn sehr skeptisch war, als du von deinen Plänen mit dem Doppelstudium berichtet hast. Nicht, weil ich dir das persönlich nicht zugetraut hätte, aber weil ich hier in den Blogs und Foren doch schon von sehr vielen großen Plänen gelesen habe, zwei (oder gleich drei...) Studiengänge gleichzeitig zu machen, und davon dann häufig nach kurzer Zeit nicht mehr viel zu lesen war.

Ganz anders bei dir. Du hast wohl einen Weg gefunden, dass Studium in Hagen so effizient zu gestalten, dass dabei am Ende sogar noch überdurchschnittliche Noten heraus kommen. Das finde ich sehr beachtlich.

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Auch dir ein Dankeschön. :) Insbesondere auch für deine Ehrlichkeit. Ich kann deine anfängliche Skepsis sehr gut nachvollziehen, ich selbst war auch noch nicht sonderlich sicher, ob der Aufwand (für mich) schaffbar ist. Auch wenn ich mich natürlich über die sehr guten Noten, die ich bisher erzielt habe, freue, ist es mir dennoch wichtig, mir selbst auch klar im Kopf zu behalten, dass das Präsenzstudium vorgeht und die Noten von Psychologie deshalb für mich zweitrangig sind. Ich finde gute Anfangsnoten haben Vorteile (Erfolgserlebnis, Ermutigung), aber auch Nachteile (gesteigerte Ansprüche für die Zukunft, Druck). Gestartet habe ich das Studium ja mit dem Anspruch, überhaupt zu bestehen, jetzt erwische ich mich häufiger bei dem Gedanken in diesem und jenem Modul doch zu versuchen eine Note im Bereich XY zu erzielen (je nach Modul). Um das Doppelstudium auf Dauer aber im schaffbaren Bereich zu halten, darf der Druck auch nicht zu groß werden.

Aber die richtige Mischung aus Ansrpüchen und Druck auf sich selbst und Entlastung und Zufriedenheit mit dem Ist-Zustand zu finden, ist eine Aufgabe, an der man wahrscheinlich sein ganzes Leben lang arbeiten kann. :)

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Waaaaah! Toll! Ich gratuliere dir! Und bitte immer schön weiter berichten, denn auf M3 freue ich mich total, ist für mich eines der interessantesten Module.

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Danke. :) Das berichten wird wohl weiterhin etwas untergehen, weil das Studium selbst vorgeht, aber ich werde doch ab und zu berichten. Was würde dich denn interessieren? Inhalte? Interessiert dich da eines der Module besonders oder eher die Kombination?

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Mich interessiert die Biologische Psychologie generell, wir haben sie zwar in M1 nur so angeschnitten, aber ich finde das toll. Vor allem Richtung Hirnforschung, neuronale Prozesse usw. Wird das denn vertieft in M3?

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Ganz genau kann ich es dir noch nicht sagen, weil ich mir noch keinen kompletten Überblick verschafft habe, aber ein bisschen wird schon auf die Gehirnstruktur und das Nervensystem eingegangen. Ich berichte dann irgendwann nochmal genauer. :)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link