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Stolpersteine

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FrankD

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Hallo Zusammen,

ich habe mich länger nicht gemeldet und wär hätte es gedacht es liegt daran das ich kaum Zeit hatte. Zum einen Berufsbedingt, weil ich für November möglichst alle anderen Themen fertig haben wollte.

Im November steht ein Projekt an, bei dem die Verfahrensweise wie bei "uns" Etiketten layoutet, angepasst und gedruckt werden umgestellt soll. Natürlich am Lebenden Objekt. Bei einem Industrieunternehmen welches ~ 500000 Etiketten im Jahr bedruckt ein nicht zu verachtender Risikofaktor.

Zum anderen durch das Studium, aufgrund meiner Planung und meinem Wunsch nach schnellem Vorankommen.

Der Aufmerksame Leser ist bei dem Titel und den Anführungsstrichen bei uns aufmerksam geworden und fragt sich welche Intention sich dahinter verbirgt.

Um es kurz und schmerzlos zu sagen: Ich habe am Dienstag betriebsbedingt meine Kündigung erhalten, inklusive Freistellung unter vollen Bezügen bis einschließlich 31.12.

So, nun ist es raus. Ich habe mich Dienstag nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat telefonisch Arbeitssuchend gemeldet und erhalte die Tage die auszufüllenden Unterlagen. Natürlich habe ich alle Freunde und Bekannten um Informationen bezüglich offenen Vakazen gebeten und bin dabei Stellenausschreibungen zu durchforsten.

Ein paar Telefonate habe ich schon geführt und Dienstag habe ich im Umkreis mein erstes Vorstellungsgespräch, ist zwar Systemintegration aber er wäre besser wie nichts. Außerdem wird dort erst so richtig gesprochen was genau das Aufgabengebiet beinhaltet.

Da stört es nicht im geringsten, das der Crashkurs Theoretische Informatik I im November abgesagt wurde. Im Gegenteil, ich sehe es eher positiv.

Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen heute Abend mit einem Freund Skyfall zu schauen.

In der Hoffnung das es euch alles besser geht.

Gruß Frank


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7 Kommentare


Das ist bitter, ich hoffe für Dich, das Du schnell was findest. Das denen das immer vor Weihnachten einfällt:-(

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Danke. Es ist nicht sehr menschlich, aber dann taucht man in der Bilanz des nächsten Jahres nicht auf. Das ist nur eine Frage des Geldes ...

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Kopf hoch du findest schon wieder was passendes, ITler werden zum Jahreswechsel immer sehr viele ITler gesucht, also schon mal toi toi toi !

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Markus Jung

Geschrieben

Übel, sowas. War das irgendwie absehbar, oder kam es aus "heiterem Himmel"? Auch aus Unternehmenssicht finde ich es schade, dass man dich gehen lässt. Du scheinst dich ja sehr engagiert zu haben und selbst jetzt merkt man deiner Schilderung des Etiketten-Projekts noch an, dass dir dieses am Herzen liegt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Stellensuche.

Wirst du die Übergangszeit nutzen, um im Fernstudium richtig Gas zu geben? Oder bist du da eher demotiviert zur Zeit?

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Teils, Teils. Der CIO des Hauptstandortes hatte ein Gespräch mit "unserer" Geschäftsführung, wobei unser Teamleiter dabei war. Und wir wussten das Änderungen anstehen, wobei wir nur an eine geänderte Zuordnung zum Hauptstandort dachten. Nach dem Gespräch fragte ich meinen Teamleiter noch ob es Kündigungen gibt und bekam ein "Nein" als Antwort.

Das war letzte Woche Freitag und diesen Dienstag wurde mir dann gekündigt.

Ja, engagiert war ich. Und das Etiketten-Projekt sollte ich in komplett in Eigenregie durchführen, mein Teamleiter sollte nur mit zu den Besprechungen der Informationen wegen und weil er die Kosten unterschreiben muss.

Aber das alles hat nichts genutzt, die Dollars in den Augen der GF waren offensichtlich stärker.

Danke, aktuelle läuft es ehrlich gesagt sogar ganz gut. Habe nächste und übernächste Vorstellungsgespräche und ein paar weitere Bewerbungen offen. Und suche parallel weiter.

Ich habe diese Woche noch gar nichts fürs Studium getan, lag aber eher daran das ich nach Stellen gesucht und das Organisatorische geklärt habe. Demotiviert fühle ich mich im Moment weniger, im Dezember steht ja aktuell noch Mathe und BWL an, wobei ich BWL noch 3 Hefte machen muss.

Dieses Wochenende will ich zusehen, dass ich zumindest Mathe weiter wiederhole, BWL kann ich notfalls verschieben. Aber Mathe will ich hinter mich bringen.

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Markus Jung

Geschrieben

Das "Gefällt mir" bezieht sich nicht auf das Verhalten deines (Ex-)Arbeitgebers, sondern darauf, wie du damit umgehst.

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Danke. Ich habe schon mal erlebt, wie es ist arbeitslos zu sein damals mit Harzt IV. Sowas will ich nicht wieder erleben. Und den ganzen Tag untätig sein kann ich auch nicht. Also mache ich das beste daraus.

Ich habe mich jetzt auch von BWL abgemeldet. Mein Tutor war schon mit meinen Antworten auf die Aufgaben aus dem Heft, sowie mit der A-Aufgabe eher unzufrieden (3,7). Um das auszubessern, ist der Zeitraum zu knapp und ich müsste Mathe zu sehr vernachlässigen. So schreibe ich lieber nur Mathe und bin darauf top vorbereitet.

Gestern habe ich 2 Übungsklausuren gerechnet und angefangen die Schwerpunkte der Klausur zu wiederholen. Insgesamt ca. 7 Stunden. War ein gutes Gefühl.

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.