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Klausuren überstanden!

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krypt0lady

44 Aufrufe

Heute habe ich nun auch Klausur Nr. 2 (MS221) hinter mich gebracht. Ich konnte alle Aufgaben bearbeiten und hatte am Ende sogar noch 15 Minuten Zeit alle Aufgaben nochmals zu überprüfen.

Ich hatte hier aus meinen Vorbereitungen für die Klausur von M208 gelernt und zwar merkte ich dort in der Klausur, dass mich neue Fragestellungen total aus dem Konzept bringen können und mir dadurch Zeit verloren geht. Meine Reaktion darauf war nun, dass ich die 8 Tage Vorbereitung für die heutige Klausur damit verbrachte, indem ich eine der Altklausuren hoch und runter geübt habe und dann auf Zeit eine andere Altklausur geschrieben habe.

Hierbei habe ich zum einen Wissenslücken aufgedeckt und "aufgefüllt" und zum anderen habe ich das Zeitmanagment trainiert.

Nächstes Jahr wird meine (direkte) Vorbereitung wie folgt sein:

1. wichtige Aufgaben aus den Unterlagen durcharbeiten

2. eine Altklausur hoch und runter durcharbeiten

3. dann die nächste Altklausur auf Zeit schreiben, Fehler erkennen und lösen

4. die zweite Altklausur hoch und runter durcharbeiten

5. Schritte 3-4 wiederholen

Außerdem werde ich versuchen früher als im Zeitplan vorgesehen mit der Wiederholung zu beginnen. Ich hoffe, dass zumindest zwei der drei Kurse, die ich voraussichtlich belegen werde ein wenig zusammenhängender sind, als es nun diese Kurse waren.

So, wie geht es nun weiter?

Ich werde mich lerntechnisch erstmal auf die faule Haut legen und nur noch einwenig mein Mathewiki vervollständigen, da ich weiß, dass alle meine Kurse nächstes Jahr auf den Kursen von diesem Jahr aufbauen werden. Nächstes Jahr werde zudem bereits 2 Level 3 Kurse belegen. Da bin ich mal gespannt. Laut einiger Mathestudenten sollen der Aufwand / die Anforderungen von Level 2 auf Level 3 stark ansteigen.


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15 Kommentare


Michael Knight

Geschrieben

Glückwunsch !

Meine Klausurvorbereitung sah zuletzt ähnlich aus, nur das auf Zeit schreiben habe ich nicht gemacht. Aber ich habe auch gemerkt, dass ich mehr Zeit für diese Art der Vorbereitung einplanen muss. Rechnen, rechnen, rechnen bringt immer noch am meisten.

Darf ich fragen, was sich hinter Deinem Mathewiki verbirgt ?

Dann mal gute Erholung !

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hi Inès,

dann erst mal Glückwunsch! Und ich denke, jeder hat so seine Eigenarten, wie er/sie sich auf die Klausuren vorbereitet. Klasse an dem Forum hier finde ich, dass man von den anderen Mitstreitern immer mal ne originelle Idee abgreifen kann - oder eben auch mal aufbauende Worte bekommt.

Erhol dich gut und schalte mal richtig ab :) der Stress kommt früh genug wieder!

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Glückwunsch! Damit wäre dein Jahresoll also erreicht. Fangen die nächsten Kurse gleich im Januar an, oder hast du Zeit bis Februar?

Ich habe mir für die nächste Klausur auch vorgenommen, etwas anders vorzugehen, auch wenn ich durchaus zufrieden war mit der Note dieses Jahr.

Auch bei den Psychologen habe ich gehört, dass der Sprung von Level 2 auf Level 3 erheblich sein soll. Ich bin auch mal gespannt, mich erwartet der erste Level-3-Kurs aber erst 2010.

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Glückwünsche :)

Ja, das schöne an dem Blog ist, dass jeder seine Lernart beschreiben kann und man sich dann die "Rosinen" herauspicken kann und für sich selbst anwenden kann.

Mein Mathewiki ist ein Wiki, in dem ich mir die wichtigsten Definitionen und Sätze mit Bespielen, Links zu anderen Definitionen/Sätzen, Erläuterungen etc. reinschreibe. Das Wiki funktioniert für mich wie eine dreidimensionale Mindmap.

Also, ich hatte bereits bei meinen Level 2 Kursen einen leichten Sprung bemerkt. Bei MS221 wurde tatsächlich noch viel gerechnet und man musste seine Nebenrechnungen mitabliefern. Bei M208 war dies schon mehr auf die Mathematik nicht mehr auf die Algebra ausgerichtet.

Einer meiner Kurse wird bereits im Januar starten (aber ich vermute, dass dies wieder Ende Januar sein wird), die anderen beiden um Februar. Hat bei Dir nun im Oktober der nächste Kurs begonnen, Sonja?

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Hat bei Dir nun im Oktober der nächste Kurs begonnen, Sonja?

Ich belege aktuell zwei "kleine" Kurse (mit je 15 CP). Einer hat schon im September begonnen und geht bis Ende November, der andere hat jetzt im Oktober angefangen und wird ca. bis Mitte Januar laufen. Ist also relativ entspannt momentan. Dann geht es wieder ab Anfang Februar richtig los (insg. 90 CP dann).

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(insg. 90 CP dann).

Wow, das ist nicht ohne. Sind das dann alles Kurse die 9 Monate laufen oder sind da auch so kleinere Kurse dabei?

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Michael Knight

Geschrieben

Mein Mathewiki ist ein Wiki, in dem ich mir die wichtigsten Definitionen und Sätze mit Bespielen, Links zu anderen Definitionen/Sätzen, Erläuterungen etc. reinschreibe. Das Wiki funktioniert für mich wie eine dreidimensionale Mindmap.
Aha, interessant. Ist das online verfügbar (wg. des Begriffs wiki) ? Ich habe schon einige gute Seiten in diesem Bereich entdeckt, die mir teilweise sehr geholfen haben. Daher meine Frage.

Können Mathematiker nicht auch gleich eine vierdimensionale Mindmap erfinden ;) ?

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Sind das dann alles Kurse die 9 Monate laufen oder sind da auch so kleinere Kurse dabei?

Ein Kurs wird von Februar bis ca. Ende Juli laufen, der andere bis September, mit Klausur im Oktober. Allerdings arbeite ich gerade den kürzeren Kurs vor, damit ich nur noch die TMAs einsenden muss. Habe mir das Kursmaterialien privat gekauft.

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Habe mir das Kursmaterialien privat gekauft.

Das hatte ich mir auch schon überlegt, war das Kursmaterial denn teuer? Bei alle Angeboten, die ich bisher gefunden habe (aus Sesame und diesem Online Portal ) war das Porto einfach unerschwinglich.

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...war das Kursmaterial denn teuer?

Erstaunlicherweise nein. Die Verkäuferin war relativ kulant, hat "nur" 5£ Portokosten verlangt. Es sind aber auch keine taufrischen Bücher, was aber in dem Fall kein Problem ist, weil sich nichts geändert hat.

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Aha, interessant. Ist das online verfügbar (wg. des Begriffs wiki) ?

Naja, "wiki" bezeichnet das System an sich, es muss nicht zwingend auf einem Server, der das www bedient, installiert sein. Jeder kann sich mit einer kleinen Apache Installation auf dem eigenen Rechner ein Wiki auf den Heim-PC installieren. So, habe ich es getan.

Können Mathematiker nicht auch gleich eine vierdimensionale Mindmap erfinden ?

:D

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vierdimensionale Mindmap

Ich versuche mir gerade vorzustellen was man damit anfangen könnte... und habe nun einen Knoten im Hirn ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Naja, "wiki" bezeichnet das System an sich, es muss nicht zwingend auf einem Server, der das www bedient, installiert sein. Jeder kann sich mit einer kleinen Apache Installation auf dem eigenen Rechner ein Wiki auf den Heim-PC installieren. So, habe ich es getan.

Klar. Ziel eines Wiki ist aber ja i.d.R. die online-Zusammenarbeit mehrerer Autoren, was dann wiederum den eigentlichen Wert eines derartigen Systems schafft.

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Klar. Ziel eines Wiki ist aber ja i.d.R. die online-Zusammenarbeit mehrerer Autoren, was dann wiederum den eigentlichen Wert eines derartigen Systems schafft.

Nun, die Zusammenarbeit mehrerer Autor ist natürlich sinnvoll, wenn man eine allgemeine Wissenssammlung machen möchte, ich nutze das System wie eine Menge Papiere, die ich miteinander verknüpfe. Sprich, ich nutze es anders als dies "normalerweise" gemacht wird. Würdest Du andere in Deine Zusammenfassungen schreiben lassen? ;)

Ein anderes Problem, weshalb ich das Wiki nicht online setzen kann ist, dass ich alle Definitionen / Sätze und eventuell manche Anmerkungen eins-zu-eins aus meinen OU-Unterlagen übernommen habe und das Zitiersystem ist mir einfach zu umständlich.

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Michael Knight

Geschrieben

Würdest Du andere in Deine Zusammenfassungen schreiben lassen?
Naja, auf jeden Fall würde ich mir vorher eine Sicherheitskopie anlegen;)

Aber wenn die Anmerkungen sinnvoll sind, warum nicht. Eine andere Frage ist natürlich, ob ich meine Zusammenfassungen (so ich denn welche erstelle) online stellen würde. Aber ich habe Dein Werk eher als "kommentierte Formelsammlung" verstanden. Und wenn sie online wäre, hätte ich mir das gerne mal angesehen. Aber wie gesagt, ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Du das nicht machst. Ist ne Menge Aufwand und die Gegenleistung ist vermutlich null. Die ganzen Matheboards leben natürlich von einer recht großen Community, die erstmal geschaffen werden muss.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)