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GPSY Hausarbeit unterschätzt

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MarcoNellessen

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Nachdem mein letzter ausführlicher Beitrag zu der GPSY (Grundlagen der Psychologie) Hausarbeit vom Netz gefressen wurde, wird dieser wohl leider etwas kürzer ausfallen...

Nachdem ich das Thema der Hausarbeit erfuhr blieben vier Wochen Zeit zur kompletten Bearbeitung.

Zuerst habe ich versucht möglichst viele Informationen über das Thema aus dem Netz zu ziehen. Nach einer Woche bin ich dann samstags zur Bibliothek und habe mir die 5 erstbesten Bücher, welche direkt abholbar waren (also nicht aus dem Magazin bestellt werden mussten), ausgeliehen.

In der kommende Woche hatte ich von Mo-Do frei, aber die Zeit war für mich und meine Freundin reserviert. Saunatag, Geburtstag, Weihnachtsmärkte etc. Dennoch habe ich sämtliche Bücher irgendwie querlesen können. Ja ich habe sogar alle relevanten Kapitel mit Fähnchen markieren können.

Learning 1) Geht so früh wie möglich in die Bibliothek und verschwendet keine Zeit

Learning 2) Nutzt die Fähnchen nicht einfach drauf los bis eine Farbe leer ist und nehmt dann die nächste Farbe, sondern markiert direkt (Einleitung, Frage 1, Frage 2, Thema x, Thema y mit diversen Farben :lol:

Klingt logisch, aber ich habe später jedes Buch gefühlte fünfhundertdrölfzig mal durchgeblättert ;)

Dann habe ich die dritte Woche damit verbracht eine Word-Vorlage nach den Vorgaben der Euro-FH und mit sich selbst aktualisierenden Verzeichnissen zu erstellen.

Irgendwie war dann auf einmal auch schon das letzte Wochende (08. und 09. Dez) vor dem Abgabetermin. Ich habe bewusst geschoben, da ich dachte: "Ach in 2 kompletten Tagen wird das schon." :blushing:

Denksde! An dem Samstag bin ich fast verzweifelt. Die vorgegebene Gliederung (inkl. Wortanzahl) hat mich total blockiert.

Learning 3) Nutze einfach die Gliederung die dir im Gedanken schon beim Lesen der Literatur entsteht. Klammer dich nicht an die Vorgabe, aber orienteire dich natürlich daran.

Learning 4) Versuche auch nicht krampfhaft mit der Einleitung zu beginnen (nicht das Summary, das schreibt man ja sowieso zum Schluss)

Sonntags konnte ich dann auf ca. 3.500 Wörter aufstocken. Gefordert waren zwischen 3.000 und 4.000.

Am Montagabend habe ich dann noch ein, zwei Kapitel überarbeitet um einen stärkeren Bezug zur Problemstellung herzustellen. Außerdem konnte ich die Einleitung und den Schluss schreiben.

Danach bin ich noch daran verzweifelt die Aufgabenstellung und meine Arbeit, welche beide unterschiedliche Formate hatten, in einem Word Dokument zu vereinen. Irgendwie hat es dann funktioniert und um 00:30 habe ich die HA hochgeladen.

Learning 5) Plane genügend Zeit ein und suche dir nicht unbedingt das letzte WE vor dem Abgabetermin aus um die Arbeit fertigzustellen :rolleyes:

ca. 4.000 Wörter und 30 Seiten sind es dann geworden. :thumbup:

Learning 6) Mach dich nicht allzu verückt und schreib einfach erstmal....

Jetzt bin ich mal gespannt, welche Note es wird... Das Modul ist mit 14 Credits hinter Change Management mit 16 das zweitgrößte und fällt somit stärker als die Bachelor-Thesis ins Gewicht...

Das Thema war spannend, aber dennoch freue ich mich jetzt auf das rationale INFI...


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4 Kommentare


Hallo Marco,

ich drück Dir die Daumen für die HA :-)

Aus meiner Sicht kann ich nicht empfehlen, die vorgegebene Gliederung nicht einzuhalten. Es wurde bei mir sogar ausdrücklich bemängelt.

Was ich toll finde ist, dass Du in die Bibliothek gegangen bist. Ich habe mich mit der EBSCO-Datenbank rumgeplagt und dort nur englische Studien gefunden - es dauerte ewig, die durchzulesen. Meine Hypothese stand erst nach 2 Wochen. Bis dato hatte ich zwar immer wieder neue Ideen für Hypothesen, diese wurden jedoch bereits von anderen Studien komplett bewiesen. (Ich las also eine Studie, hatte einen Geistesblitz, fing an dazu zu recherchieren und fand Studien die meine Hypo bewiesen - die Verzweiflung war groß! Ich kam mir vor wie ein Hamster in einem Laufrad! Was sollte ich denn noch zur HA beitragen, wenn doch schon längst alles bewiesen war?!)

Letzten Endes habe ich mich dann dazu entschlossen, 2 Konzepte (1&2) miteinander zu verbinden, um 3 zu behaupten und anschließend die Verbindung zwischen 1,2 & 3 zu beweisen. War genauso kompliziert, wie es sich anhört. Gelohnt hat es sich leider auch nicht, es sprang nur eine 2,3 dabei heraus.

Fazit: Nächstes Mal werde ich den einfachen Weg gehen, bei 1 und 2 bleiben und extra Punkte durch detailliertere Recherchen sammeln. Denn: die nächste Hausarbeit kommt schneller als man denkt!

VG Carina

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MarcoNellessen

Geschrieben

Hallo Carina,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Was ich mit der Gliederung meinte war, dass man nicht versuchen soll zwingend alles unter den einen vorgegebenen Gliederunspunkt zu quetschen. Vielleicht macht man zwei eigene Punkte daraus. problemstellung und Aufbau sollten sich aber natürlich an der Aufgabe orientieren...

Mmh, darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, da ich nicht wie bei FOST eine Hypothese beweisen musste / wollte, sondern lediglich eine Handlungsempfehlung (Lösungsvorschlag) zu erarbeiten war. Und warum dabei nicht einfach die bestehende Fachliteratur verwenden?!

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Hallo Marco,

Stimmt, damit hast Du natürlich vollkommen recht, man muss flexibel sein, was die Zuordnung zu den einzelnen Gliederungspunkten betrifft.

In meiner HA war eine Hypothese + Handlungsempfehlung gefragt und ich hatte irgendwo gelesen, dass bewertet werden würde, wie hoch der Beitrag ist, den wir zur Erforschung des Themas leisten. Es geht also nicht nur um eine zusammenfassende Recherche, sondern um eine Weiterentwicklung bzw. kreativen Input. Na ja, so streng genommen hab ich es jedenfalls verstanden. Evtl. hab ich es mir da wieder mal komplizierter gemacht als es eigentlich gemeint war ...

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Hallo,

falls du das Literaturverwaltungsprogramm "Citavi" noch nicht kennst, wäre dies vielleicht ein Werkzeug für künftige Hausarbeiten.

Man muss sich ein wenig einarbeiten, aber mit hat es besonders dabei geholfen meine Zitate zu verwalten und sehr schnell ein Literaturverzeichnis zu erstellen.

Dazu lege ich mir in Citavi für jede Hausarbeit ein neues Projekt an und erstelle im Citavi die grobe Gliederung der Hausarbeit. Auf diese Art kann ich Literatur/Zitate daraus einfach einzelnen Gliederungspunkten zuweisen. Dort erfasste Zitate können dann mit wenigen Klicks in Textverarbeitungsprogramme exportiert werden - bereits mit Platzhaltern zur Erstellung des Literaturverzeichnis.

Es ist im Vorfeld vielleicht mehr Arbeit, erst einmal das Programm zu füttern, entlastet aber dann beim Schreiben der Arbeit.

Ich hoffe mein ungefragter Tipp kommt nicht falsch an, aber vielleicht ist Citavi ja etwas für dich. :-)

Viele Grüße,

Niri

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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link