• Einträge
    63
  • Kommentare
    303
  • Aufrufe
    7.945

Sozialpsychologie oder Entwicklungspsychologie?

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Zitrone

278 Aufrufe

Jetzt bin ich endlich mit meinen Hausarbeiten vom vorigen Semester fertig und fange deshalb an, ernsthaft darüber nachzudenken, was ich dieses Semester für Psychologie machen will. Zwei Module habe ich schon zuhause liegen: M4 - Sozialpsychologie und M5 - Entwicklungspsychologie. Beide muss ich irgendwann machen, die Frage ist nur, welches ich jetzt mache. Eine Zeit lang habe ich auch überlegt beide zu machen, aber das schließe ich mittlerweile aus, weil es doch zu viel werden würde.

Ich finde, dass beide Module inhaltlich interessant wirken. M4 aufgrund der Gruppenprosse sowie dem zwischenmenschlichen Verhalten und M5 aufgrund der verschiedenen Entwicklungstheorien, sowie Themen wie Moral, Liebe, Partnerschaft und Freundschaft.

Von der Schwierigkeit soll M5 eines der leichtesten Module in Hagen sein - es wirkt auch recht pädagogisch sinnvoll aufgearbeitet und sehr verträglich - ich denke, es ist vor allem deshalb leicht, weil man hier gut und schnell viel lernen kann. Insgesamt sind es inkl. Pflichtliteratur 650 Seiten zu lesen (wenn ich mich nicht verrechnet habe), das ist zwar etwa genauso viel wie bei M3 ohne Pflichtliteratur, allerdings scheint M5 wesentlich angenehmer zu lesen zu sein als M3.

M4 hat ähnlich viele Seiten an klausurrelevanten Texten (ohne die "Pflichtvertiefungstexte" - die entgegen dem Klang des Namens nicht klausurrelevant sind!), ist aber etwas schwieriger - die Bewertungen sind hier sehr unterschiedlich. Manche bezeichnen es als mittelschweres Modul, das aber angenehm ist, weil es auch gut aufgebaut und strukturiert ist - andere finden die Klausur dazu sehr kleinteilig und hart. Ich denke, die Schwierigkeit hängt auch von der Art der Bearbeitung ab: Es gibt hier nämlich 2 Kurse (von insgesamt 4 Kursen), in denen kaum pädagogisch aufbereiteter Text vorhanden ist - eigentlich nur Fragestellungen für die eigenständige Lektüre - aber dafür 22 empirische Studien (auf Englisch), die selbst zu lesen sind. Ich finde es gut, dass man hier auch mit Studien konfrontiert wird. Dazu gibt es dann zu jeder Studie eine Vorlesung - das ist natürlich einerseits schön, weil man dabei eine Verständnishilfe an die Hand bekommt, aber andererseits auch sehr aufwändig.

Die Klausuren sind übrigens in beiden Modulen 1-aus-5-Klausuren, also 5 Antworten und eine davon ist richtig. Die Bestehensgrenze liegt dabei bei 60%.

Nachdem ich jetzt noch bis in den Start des aktuellen Semesters hinein Hausarbeiten geschrieben habe, tendiere ich stark dazu, mir ein 'leichtere' Semester zu gönnen und dieses Semester nur Entwicklungspsychologie zu machen. Zudem habe ich im nächsten Semester auch voraussichtlicher weniger Seminare für die Präsenzuni wodurch mehr Zeit für Psychologie vorhanden ist. Die Pflichtliteratur für Entwicklungspsychologie habe ich mir übrigens schon bestellt. Es ist "Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor: Lesen, Hören, Lernen im Web" von Lohaus / Vierhaus. Darin sind nicht alle Kapitel klausurrelevant, aber doch einige.

Ich gönne mir jetzt erstmal diese und nächste Woche als kleine "Pause" (ich arbeite also "nur" an den Texten für das laufende Präsenzsemester und fahre nächste Woche auch über das lange Wochenende für ein paar Tage weg) und dann will ich mich endgültig entscheiden, ich tendiere aber stark zu Entwicklungspsychologie.

Lg Zitrone


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


6 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Das wäre spannend (für mich) - ich stecke auch grad in einem Entwicklungspsychologiekurs und mich würde interessieren, was ihr so durchnehmt!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Du kannst ja Entwicklungspsychologie nehmen und wenn du dann merkst, dass am Ende noch Luft bleibt, schon mal langsam mit Sozialpsychologie einsteigen, dann hast du es im nächsten Semester leichter. Ist ja praktisch, dass du beide Materialien schon da hast.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich tendiere wirklich stark zu Entwicklungspsychologie. Es ist wirklich angenehm, mal ein bisschen mehr Zeit zum Entspannen zu haben.

@Rumpelstilz: Ich kann dann ja immer mal so schreiben, was die Inhalte sind.

@Markus: So ungefähr dachte ich mir das auch. Wobei ich zu der Zeit wahrscheinlich einfach froh bin, wenn ich mehr Zeit für die Hausarbeiten der Präsenzuni habe.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Rumpelstilz

Geschrieben

Sehr gerne! Freue mich schon!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Und, hast du dich schon entschieden und schon etwas angefangen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ja, ich habe mich für Entwicklungspsychologie entschieden und eines der Skripte + Online-Vorlesung auch schon durch. Wirklich intensiv werde ich aber erst im Juli mit Psychologie anfangen, jetzt stehen erstmal noch Referate für mein Präsenzstudium an. Ich habe auch vor, das fertige Skript mal kurz vorzustellen, aber gerade versinke ich irgendwie in Arbeit. :biggrin:

(Der Smiley ":D" irritiert mich immer. Ich kenne die Buchstabenkombination : D als lachenden Smiley und der hier sieht so schockiert aus)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.