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Markus Jung

Fernstudium-Infos.de
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Beiträge erstellt von Markus Jung


  1. Das kann ich nur bestätigen - ich fand es locker und sehr informativ. Vielen Dank 🙂.

     

    Und es hat mich auch sehr gefreut, dass es einige Fragen im Chat gab.

     

    Über diese Themen haben wir unter anderem gesprochen:

    • Zertifikat - Bachelor - Techniker - Master
    • Unterstützung durch den Arbeitgeber (Bundeswehr)
    • Entscheidung für die Wilhelm Büchner Hochschule
    • Anrechnung des Zertifikats auf den Bachelor
    • Repetitorien - virtuell und in Präsenz
    • Projektarbeit, Bachelorarbeit, Berufspraktische Phase
    • Digitale Medien im Studium
    • Flexibilität
    • Betreuung
    • Lob und Kritik
    • Die Abschlussfeier
    • Beruflicher Nutzen
    • Nutzen von Blogs
    • Tipps für andere Studierende

     


  2. #Blackout21

     

    Heute bleibt die deutsche Wikipedia schwarz und es wird lediglich eine schwarze Infoseite angezeigt, die ihr auch unten findet. Damit wird drastisch gegen Artikel 11 und Artikel 13 der geplanten Urheberrechtsreform protestiert.

     

    Auch viele weitere Seiten sind heute nicht erreichbar, darunter auch zahlreiche Foren, die massiv von den Änderungen in ihrer Existenz bedroht wären.

     

    Ich habe überlegt, auch Fernstudium-Infos.de am heutigen Tag zu schließen, mich aber dagegen entschieden, um euch nicht für etwas zu bestrafen, was andere zu verantworten haben. Deshalb ist lediglich der Header schwarz und es wird ein Infobanner angezeigt:

    blackout21.jpg

     

    Dennoch möchte ich euch eindringlich bitten zu überlegen, ob ihr die Proteste unterstützten möchtet, um auch künftig eine freie und unabhängige Meinungsäußerung im Internet auch auf kleinen Plattformen zu ermöglichen.

     

    Was könnt ihr tun?

     

     

     


  3. Auswendig lernen finde ich dann sinnvoll, wenn es sich dabei auch tatsächlich um Inhalte handelt, die wichtig sind zu wissen, und die dann möglichst auch in einem Kontext abgefragt werden. Mitunter wird schon mal beschrieben, dass in Klausuren irgendwelche spitzfindigen Details abgefragt werden, die dann zwar zeigen, dass man den Studienbrief bis in die letzte Fußnote auswendig gelernt hat, aber eigentlich weniger relevant sind. Die Problematik ist hier wohl oft, dass halt immer wieder neue Klausuren erstellt werden müssen und vieles dann halt schon abgefragt wurde. 

     

    Da passt diese schon etwas ältere Diskussion immer noch sehr gut zu:

     


  4. Ich habe ja geschrieben "gerade wenn diese nur selten benötigt werden", es sich also um Sonderfälle handelt, die nur ganz gelegentlich zum Einsatz kommen. Dann ist es wichtig zu wissen, dass es diese gibt, wie ich an die Infos heran komme, aber ich muss das Wissen nicht im Kopf haben, welches vielleicht dann schon gar nicht mehr aktuell ist, wenn ich es nach Jahren mal benötige.

     

    Also zum Beispiel ein Facharzt, der sich mit den allermeisten Krankheiten seiner Patienten sehr gut auskennt und das Wissen parat hat. Aber alle paar Jahre kommt mal jemand mit einer sehr seltenen Krankheit zu ihm. Dann ist er ein guter Experte, wenn er das Wissen hat, um die Möglichkeit mit in Erwägung zu ziehen, dass es sich um diese Krankheit handeln könnte. Und wenn er diese Vermutung hat, kann er dann den aktuellen Forschungsstand dazu nachlesen, schauen welche aktuellen Therapiemethoden angewendet werden, sich vielleicht mit spezialisierten Einrichtungen in Verbindung setzen etc., statt sich alleine auf sein Kopf-Wissen zu verlassen, das er irgendwann mal dazu erworben hat.

     

    Und wie die Lieferkette in einem Unternehmen funktioniert etc., das halte ich nicht für solche seltenen Spezialfälle, sondern für das Basiswissen von Mitarbeitern, die in diesem Bereich tätig sind.


  5. Klingt auf jeden Fall innovativ, dass das System einem vorgeben soll, wann gelernt werden soll, weil es die verfügbaren Freiräume kennt und vielleicht ja sogar meinen Biorhythmus und so "weiß", wann ich am besten lernen kann. Aufgrund meines Autarkie-Bedürfnisses würde ich mich allerdings gegen solche Vorgaben wehren, sofern ich dann nicht selbst entscheiden darf, ob ich solche Empfehlungen nutzen möchte.

     

    Die Idee mit einem Smart Mirror fand ich ganz witzig ;).

     

    Open Degree geht ja in Richtung Zertifikate, die dann auf einen Abschluss angerechnet werden können. Cool wäre sicherlich, wenn es dazu dann wenig Vorgaben gibt, also die Zusammenstellung möglichst frei erfolgen kann.

     

    Und Podcasts mit den Inhalten der Studienbriefe werden ja zum Teil schon angeboten.


  6. vor 5 Stunden, Fernstudienakademie schrieb:

    Ich hoffe, dass ich auch als Anbieterin dazu etwas sagen darf... ?

     

    Sehr gerne 🙂. Vielen Dank für deinen Input.

     

    Zitat

    Fachwissen muss meiner Ansicht nach sein - in gewisser Tiefe und Breite.

     

    Da stimme ich vollkommen zu. Es ist ja in der Tat so, dass Detailkenntnisse heute sehr leicht recherchiert und abgerufen werden können, gerade wenn diese nur selten benötigt werden und daher "wandelnde Lexika" zwar beeindruckend, aber nicht mehr so entscheidend sind.

     

    Wichtig ist es aber, sich grundsätzlich in seinem Fachwissen gut auszukennen und dabei auch über den Tellerrand zu schauen (also tief und breit), um dann bei Bedarf kleine Details schnell nachschauen zu können und auch zu wissen, wo diese zu finden sind, gerade wenn es sich möglicherweise sogar um sich häufig ändernde Informationen handelt.


  7. @KanzlerCoaching: Zu diesem Thema werde ich die Diskussion mit Ihnen an dieser Stelle beenden.

     

    @ExReWe87

     

    Zitat

    Gibt es eigentlich zu dem Artikel 13 etwas ähnlich einer Durchführungsverordnung?

     

    Es geht hier ja um eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt - also eine Richtlinie und kein Gesetz im eigentlichen Sinne. Ob es dazu dann auch eine separate Durchführungsverordnung gibt  ist mir nicht bekannt. Dazu stecke ich zu wenig im Europarecht drin.

     

    Informativ dazu auch die Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrechtsreform_der_Europäischen_Union

     

    Der Volltext ist hier zu finden: https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-6637-2019-INIT/en/pdf

     

    Interessanterweise geht es dort im Artikel 15 sogar explizit um das Fernstudium (Distance Learning).

     

    Zitat

    Gibt es eine Unterscheidung zwischen gewerblich und privater Nutzung?

     

    Es geht um profitorientierte Plattformen, auf denen nutzergenerierte Inhalte hochgeladen werden.

     

    Und es gibt drei Ausnahmen - alle Bedingungen müssen erfüllt sein:

    1. Die Plattform ist jünger als 3 Jahre
    2. Der Jahresumsatz beträgt weniger als 10 Millionen Euro
    3. Die Plattform hat weniger als 5 Millionen Nutzer pro Monat

     

    So hat Fernstudium-Infos.de zwar (leider ;)) weniger als 10 Millionen Jahresumsatz und (noch mehr leider ;)) auch weniger als 5 Millionen Nutzer pro Monat - aber die Plattform ist (erfreulicherweise 🙂) schon deutlich älter als drei Jahre.


  8. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat Fernstudium-Anbieter nach verschiedenen Kriterien getestet und die Ergebnisse der Studie veröffentlicht.

     

    DISQ

     

    Eine Übersicht der Ergebnisse ist hier zu finden: https://disq.de/2019/20190301-Fernstudium-Anbieter.html

     

    Die detaillierten Studienergebnisse sind hingegen nur gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 400 Euro plus Mwst. erhältlich und habe ich mir daher nicht angesehen. Ein Auszug ist hier als PDF zu finden: https://disq.de/download/2019/20190301_DOK_DISQ_Fernstudiumanbieter.pdf - dort wird auch näher auf die Methodik und Auswahl der Anbieter eingegangen. Es wurden ausschließlich private Anbieter getestet.

     

    Im Gesamtergebnis steht bei den akademischen Anbietern die IUBH auf dem ersten Platz, vor der AKAD und der Euro-FH. Bei den Fernschulen stehen ILS, Fernakademie und HAF auf den ersten Plätzen.

     

    Zusätzliche Rankings wurden für die Teilkategorien Service (Sieger: IUBH), Angebot (Sieger akademisch: IUBH, Sieger Fernschulen: Fernakademie) sowie Vertragsbedingungen (Sieger: AKAD) veröffentlicht.

     

    Interessant ist, dass die Ergebnisse teilweise doch sehr deutlich von denen der FernstudiumCheck Awards abweichen, die ja auf Benutzerbewertungen basieren:

     


  9. vor 4 Stunden, Heidi schrieb:

    Mir wurde vorab zugesichert, dass ich, wenn ich 4 Module bei der FernUni Hagen bestehen würde, mir das Kompaktstudium Management so gutgeschrieben worden wäre

     

    Hast du dir das seinerzeit schriftlich geben lassen (Mail), so dass du dich darauf berufen kannst?

     

    Zitat

    Die Bewertung ist nicht transparent. Man bekommt z.B. bei BWL für eine Aufgabe, wo man 30 Minuten Bearbeitungszeit hat, 30 Punkte.

     

    Hast du die Möglichkeit zur Klausureinsicht genutzt?

     

    Hast du denn dein Studium an der Allensbach Hochschule abgeschlossen?

     

    Was genau kritisierst du am Lehrmaterial? Hast du dazu mal ein Beispiel?


  10. Am 17.3.2019 um 08:42 , KanzlerCoaching schrieb:

    Wie Sie schreiben, Herr Jung, bezieht fi seine Attraktivität nicht daraus, dass verbotener Weise eigentlich kostenpflichtige Inhalte hochgeladen werden. Sie achten doch auf rechtskonforme Inhalte, so lange ich diese Plattform kenne. Also betrifft Sie dieses Gesetz in der Realität doch kaum. Dass hier ein Abmahnanwalt auf der Lauer liegt und darauf wartet, dass nicht lizensierte Inhalt auftauchen, halte ich schon für unwahrscheinlich.


    Anscheinend ist es mir nur begrenzt gelungen, mich verständlich zu machen. Ich versuche es noch einmal, auch wenn ich mich dabei teilweise wiederholen werde, und versuche deutlicher zu machen, warum sehr wohl auch diese Plattform massiv betroffen wäre, wenn das Gesetzt wie geplant umgesetzt wird. 

     

    Die Gefahr abgemahnt zu werden gibt es heute schon. Und ja, ich bemühe mich, dass die Inhalte hier rechtskonform sind. Wenn mir etwas auffällt, was problematisch sein könnte oder ich darauf hingewiesen werde, prüfe ich das und handel bei Bedarf. Die Risiken sind hier in den letzten Jahren unter anderem durch DSGVO, Leistungsschutzrecht und andere neue Regelungen deutlich höher geworden und gerade als Ein-Mann-Unternehmen ist es fast unmöglich, hier ständig alle Neuerungen im Blick zu haben und rechtskonform umzusetzen und zu beurteilen, wo etwas problematisch sein könnte, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Und bei den Benutzerinhalten haften diese für ihre Inhalte, sofern ich meiner Sorgfaltspflicht nachkomme.

     

    Künftig wäre ich aber bei der Umsetzung des Gesetzes in der Verpflichtung, jeden von Benutzern erstellten oder hochgeladenen Inhalt (egal ob Text, Bild, Ton oder Video) vor der Veröffentlichung zu prüfen, ob er gegen Urheberrechte verstößt und dann entweder auf die Veröffentlichung zu verzichten oder Lizenzen mit den Rechteinhabern zu vereinbaren. Ansonsten hafte ich hier für Verstöße.

     

    Da ich selbst nicht alle geschützten Texte, Bilder, Audios und Videos dieser Welt kenne, läuft das in der Praxis darauf hinaus, dass dies automatisiert geprüft wird (das ist dann der Uploadfilter) oder pauschale Lizenzen mit allen Rechteinhabern dieser Welt abgeschlossen werden, egal ob deren Inhalte auf der Plattform genutzt werden oder nicht (so ähnlich wie mit der GEZ, für die alle Haushalte schon dafür ähnlich wie bei einer Steuer zahlen müssen, dass die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten Inhalte bereit stellen, die genutzt werden könnten). Diese pauschalen Lizenzen könnten durchaus eine Lösung sein - aber nur dann, wenn sich diese auch kleine Plattformen leisten können.

     

    Oder aber ich schließe die Foren und Blogs und Kommentare und beschränke mich nur noch darauf, eigene Inhalte zu veröffentlichen, was die Meinungsvielfalt und den Austausch natürlich stark einschränkt, ähnlich wie es heute schon bei vielen Blogs zu sehen ist, wo dann nur die "Allwissenheit" des Blog-Autors zu finden ist.

     

    Und das ja jetzt nur beispielhaft auf dieses Forum und das Thema Fernstudium bezogen, aber übertragbar auf viele andere Bereiche. Lediglich die großen Player wie Facebook und YouTube/Google haben sowohl die technischen als auch finanziellen Möglichkeiten, den neuen Anforderungen an Uploadfilter und Lizenzen gerecht zu werden - und können dann entscheiden, was die Welt zu sehen, zu lesen und zu hören bekommt und was nicht.

     

    Und um mich auch da zu wiederholen: Das Urheberrecht ist wichtig und auch Veränderungen und von mir aus auch eine automatisierte Durchforstung des Internets, wo es Inhalte gibt, für die andere die Rechte haben. Aber warum nicht eine Regelung, wo die Rechteinhaber sich dann mit den Plattformen in Verbindung setzen und die Inhalte entweder entfernt werden oder eine Lizenz dafür erworben wird? Oder andere gangbare Lösungen, für die viele Vorschläge vorhanden sind.

     

    Mir ist bewusst, dass ich hier einiges vereinfacht dargestellt habe mit dem Ziel, es verständlich zu machen.


  11. vor 11 Stunden, caiser_chef schrieb:

    Er startet bei 18 Punkten und für alles was fehlt streicht er Punkte.

     

    Ich denke, es wird hier eher umgekehrt vorgegangen - für alles, was passend da ist, gibt es Punkte. Und möglicherweise wird auch noch bewertet, wie qualitativ die einzelnen Punkte ausgearbeitet wurden und ob zusätzliche Aspekte zum Beispiel aus der Pflichtliteratur mit eingearbeitet wurden. 

     

    Es ist ein Master und wenn du bisher insgesamt einen Schnitt von 3,3 hast, dann zeigt das ja eine bisher durchschnittliche Leistung und wenn du noch besser werden möchtest wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du auch grundsätzlich nochmal überlegst, wie du anders an die Bearbeitung der Prüfungen heran gehen kannst.

     

    Zitat

    Diese völlige chancenlosigkeit auf einen persönlichen Kontakt ist halt frustrierend. 

     

    Hast du denn schon versucht, einen Kontakt herzustellen? Ich fände das hier auch wichtig, wenn du ein individuelles Feedback bekommen würdest, um dich künftig verbessern zu können. Gerade, wenn du die Benotung so wenig nachvollziehen kannst.


  12. vor 12 Stunden, Janekke schrieb:

    Nein, ist es nicht. Im Impressum der FAZ kann man das nachlesen und aus dem Profil der rtv media group ist die Zugehörigkeit zu Bertelsmann entnehmbar.

    Anbei die Quellen:

     

    https://www.faz.net/ueber-uns/faz-net-impressum-112096.html

    https://www.rtv-mediagroup.de/de/unternehmen/profil/

     

    Ich finde da im Impressum nur den Hinweis:

    Zitat

    Content-Partner:
    rtv, vwd, wetter.com AG

     

    Das bedeutet, dass die FAZ Inhalte unter anderem von rtv bezieht, was natürlich durchaus eine Beziehung zum Ausdruck bringt, allerdings nicht in der Art, dass die FAZ zur rtv media group gehören würde. Vielmehr ist die FAZ hier Kunde von rtv. Was natürlich durchaus bedeuten kann, dass Inhalte für die FAZ von rtv bezogen werden und somit darin dann auch deren Meinungen zum Ausruck kommen. Hier ist die Frage, ob bei jedem FAZ-Beitrag angegeben wird, ob dieser ein Artikel von eigenen Journalisten ist, von freien Journalisten, von Agenturen wie der dpa oder eben auch von der rtv Gruppe. Das wäre dann transparent und bei einigen Stichproben gerade wurde am Ende auch die Quelle angegeben und teilweise auch zu Beginn oder in einem Kasten auch der Autor oder die Autorin.

     

    Das die rtv media group zur Bertelsmann Printing Group gehört stimmt.

     

    Das aber wirklich nur am Rande, da es hier vom eigentlichen Thema weg führt.

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