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Naledi

Benutzer
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160 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Anbieter
    ZFUW TU Kaiserslautern
  • Studiengang
    Erwachsenenbildung, Master
  • Wohnort
    Wetterau, Hessen
  • Geschlecht
    w

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  1. Es gibt zwar gefühlt mehr schlechte als gute Recruiter im Xing-Universum, aber es gibt halt nicht ausschließlich schlechte und so würde ich mich nicht danach richten und denken, es seit ganz wurscht, was im Profil steht. Ich schließe mich Sabine Kanzler an und würde schreiben, dass ich mit der Masterarbeit zum Thema X beschäftigt bin. Evtl. auch im Portfolio dazu mehr Angaben machen.
  2. Wenn man sich die Gesamtkosten einer Stellenbesetzung anschaut, sind die Onboarding-Kosten durchaus relevant und sollten nicht im "eh-da-Stapel" verschwinden. Kündigt jemand vor Antritt oder erscheint am ersten Tag nicht, ist das nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Deshalb tut man arbeitgeberseitig gut daran, nicht erst einen Tag vor Arbeitsbeginn Kontakt aufzunehmen, sondern ab Vertragsunterschrift regelmäßig von sich hören zu lassen. Das nur am Rande. Zur beschriebenen Situation: ebenso wie Sabine Kanzler kann ich da kein Ghosting erkennen. Ich würde im Augenblick keine zusätzlichen Unterlagen schicken, sondern einfach mal anrufen und mich freundlich nach dem Stand der Dinge erkundigen.
  3. Vor einer Kündigung würde ich erst einmal Revue passieren lassen, was im Vorstellungsgespräch tatsächlich gesagt wurde bzw. was Du verstanden hast und das auch aufschreiben und dann gegenüberstellen, wie die Realität sich nun für Dich darstellt. Manchmal haben sich Dinge schon vorher abgezeichnet, man wollte sie nur nicht sehen, Weil man unbedingt wechseln wollte. Du sagst, Dein Chef hat keinen Plan. Vielleicht kennt er die Gegebenheiten halt nur schon länger und hat sich in seiner Arbeitsweise darauf eingestellt. Das lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber rede doch mal mit Deinem Chef und/oder mit der Personalabteilung über die unterschiedlichen Wahrnehmungen. Möglicherweise gibt es eine Lösung, die Du jetzt noch gar nicht siehst. Hast Du denn einen Einarbeitungsplan, und wenn ja, wie läuft die Einarbeitung? Kündigen kannst Du natürlich jederzeit. Aber ich würde trotzdem vorher mal schauen, was ganz konkret stört. Nicht, dass es Dir im nächsten Unternehmen wieder so geht.
  4. kimeta.de indeed.com meinestadt.de jobturbo.de careerjet.de Die erweiterte Suche bei stepstone.de kann auch hilfreich sein, um einen Überblick darüber zu bekommen, unter welchen Oberbegriffen Tätigkeiten und Jobs eingeordnet sein können. Und da die Zuordnung der Anzeigen zu den Fachbereichen nie 100%ig stimmt, kommt man beim Stöbern oft zu erstaunlichen Ergebnissen. Ansonsten: nicht zu sehr auf etwas versteifen, was man im Studium gelernt hat und hofft, in einer Stellenanzeige wiederzufinden. Und Sachbearbeiterjobs nicht grundsätzlich ausschließen. Manche können richtig spannend sein und vor allem auch Türen öffnen.
  5. Ich habe selbst schon Branchenwechsel und Berufswechsel vollzogen und stehe im Moment auch wieder vor Überlegungen, etwas Neues zu machen. Ich möchte zu bedenken geben, dass manches, was hier als problematisch angesehen wird, auch in anderen Berufsfeldern erlebbar ist, z.B. mangelnde Anerkennung, Beharrungsvermögen des Systems und der Unwillen oder die Unfähigkeit, andere Ideen und Impulse anzunehmen und auszuprobieren. Das ist natürlich kein Grund, in einem Umfeld zu bleiben, in dem man sich überhaupt nicht mehr wohlfühlt, aber man nimmt sich selbst und die Sicht auf die Welt ja mit, egal, wohin man geht. Deshalb kann es lohnend sein, sich einmal anzuschauen, was einem tatsächlich wichtig ist, und auch zu versuchen zu unterscheiden, ob es wichtig zu sein scheint, weil man sich daran gewöhnt hat, oder ob es dafür handfeste Gründe gibt, und wie man damit umgeht, wenn das Umfeld eben diese Gründe nicht sieht oder wahrnimmt. Ob und wie man in als defizitär empfundenen Systemen arbeiten kann, muss jeder schlussendlich für sich selbst entscheiden.
  6. Ein akademischer Studiengang wie der genannte muss nicht zwingend einen Praxisbezug aufweisen - als ich vor Jahren genau dieses Fach an genau dieser Hochschule studierte, wurde jederzeit und regelmäßig darauf hingewiesen, dass es sich um ein Studium und nicht um eine "Train-the-trainer"-Ausbildung handelt. Das fanden nicht alle gut, aber so ist es nun einmal konzipiert gewesen. Abgesehen davon kannst Du Deine Kritik sicher sachlicher formulieren. Hattest Du denn das Gespräch mit der Hochschule und den kritisierten wissenschaftlichen Mitarbeitern gesucht? Das wäre meine erste Anlaufstelle gewesen.
  7. Richtig. Vom Warten alleine kommt man nicht weiter (es sei denn, man steht an der Bushaltestelle und der Fahrplan passt gerade). Alle Netzwerke wollen "bespielt" und gepflegt sein, egal ob online oder offline. Leider wirbt Xing halt auch damit, dass es genügt, einen Account zu haben und schon kommen die Traumjobs und was man sich sonst so wünscht. Dieses Bild entspricht nicht der Realität. Zum Thema Recruiter: wer "blind" aufgrund von Stichworten anschreibt, erweist nicht nur der Plattform einen Bärendienst, sondern auch der eigenen Profession. Aber andererseits ist das für potentielle Kandidaten auch gar nicht so schlecht, denn so können sie beim Blick in ihr Xing-Postfach sehr schnell sehen, wer sich Mühe gegeben hat und mit wem sich ggf. die Kontaktaufnahme lohnt. Ich ärgere mich zwar mitunter über unprofessionelle "Recruiter", mache aber auch die Erfahrung, dass mir diese manchmal den Weg bereiten, weil die Leute froh sein, mal mit jemandem sprechen zu können, der nicht nur mit der Stichwortgießkanne umherzieht. LinkedIn ist diesbezüglich nicht wesentlich "besser" als Xing - nur dass man da noch mehr UK-Recruiter ausfiltern muss, die vielfach nur auf Masse arbeiten und nicht auf Passgenauigkeit.
  8. Meinst Du Premium oder ProJobs? Mit einer Premiummitgliedschaft ergibt sich nicht automatisch etwas Berufliches; man hat einfach nur mehr Möglichkeiten der Nutzung der Plattform, wenn auch längst nicht mehr so viele wie früher. Ich bin zwar nicht Frau Kanzler, aber ich halte Xing nach wie vor für relevant und nutze es auch zur Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  9. Ob Du irgendwann Spezialist für UX Design oder etwas anderes wirst, muss nicht zwingend mit dem gewählten Studienabschluss zu tun haben. Ich habe drei (unterschiedliche und teilweise doch zusammenhängende) Hochschulabschlüsse und werde von Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, als Spezialistin für ganz andere Bereiche wahrgenommen und angefragt. Ich würde auch bei der Medieninformatik bleiben und gleichzeitig schauen, welche zusätzlichen Lernmöglichkeiten es für Dein aktuelles "Steckenpferd" gibt.
  10. Naledi

    Die Zeit danach

    Direkt nach der Abgabe meiner Masterarbeit wollte ich kein neues Studium beginnen. Da habe ich mich nur gefreut, endlich wieder Romane und Krimis lesen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Jahr danach hat's mich dann wieder gejuckt, aber nur kurz. Inzwischen ist dieser Abschluss 12 Jahre her und ich habe mich auch ohne weiteres Fernstudium nicht gelangweilt. Hätte eine meiner ehemaligen Präsenzhochschulen das Angebot von Online-Master-Programmen nicht wieder eingestellt, dann hätte ich dort vielleicht noch einen Kurs begonnen. Durch die für eines meiner Ehrenämter nötigen regelmäßigen Weiterbildungen bin ich eh immer wieder im Lernen drin und vermisse die Fernstudienzeit nicht. Auch wenn es sich im Moment für Dich vielleicht komisch anfühlt, versuche, die "freie" Zeit wirklich als Freizeit zu nehmen und lass Deinem Kopf Zeit, Dinge zu sortieren. Manchmal kommen neue Ideen, mit denen man vorher gar nicht gerechnet hat.
  11. Auf einen Facebook-Link in der Bewerbung würde ich verzichten, da es sich dabei (nicht nur meiner Meinung nach) um eine eher private Plattform handelt und jemand, der Personalauswahl professionell betreibt, keinen Grund hat, auf diesen Link zu klicken. Bei Twitter sieht die Sache ein klein wenig anders aus. Wenn der Account in erster Linie der berufsbezogenen Kommunikation dient und man vielleicht sogar einen entsprechenden Ruf hat, dann kann man den Account durchaus verlinken. Blogs eignen sich zur Verlinkung natürlich auch, wenn sie berufliche Inhalte haben. Das muss man aber sehen. In erster Linie wird der Lebenslauf das relevante Dokument sein, aufgrund dessen die erste Entscheidung (interessant oder nicht) getroffen wird. Aus dem Anschreiben keine Doktorarbeit oder andere Kunst machen. Einfach einen netten Brief schreiben, mit der Info, ab wann man verfügbar ist.
  12. Wenn es zum Job gehört, regelmäßig Englisch zu sprechen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kenntnisse während des Auswahlprozesses in irgendeiner Form getestet werden. Ein Zertifikat kann helfen, muss aber nicht. Nicht alle Unternehmen sind so heiß auf Zertifikate wie es in den urbanen Legenden gerne erzählt wird. Wenn Du gerne eines machen möchtest, nur zu. Wenn es um Kenntnisse im beruflichen Kontext geht, ist z.B. der TOEIC Test aussagekräftiger als TOEFL. Bezüglich der PC-Kenntnisse ist ein erster Schritt, dass Du Dir selbst darüber im Klaren bist, was Du kannst. Exzellente Excel-Kenntnisse bedeuten für manche vielleicht nur, dass man Zellen bunt markieren und alphabetisch sortieren kann (alles schon erlebt) und für andere heißt es, dass man ohne nachzudenken mit SVERWEIS, Pivottabellen und Macros jonglieren kann. Wenn ich Stellenausschreibungen formuliere, versuche ich eher mit Beispielen zu arbeiten ("Sie können eine Besprechung in englischer Sprache moderieren oder Ihrem englischsprachigen Kunden am Telefon erklären, wie das Produkt funktioniert") anstatt mit subjektiven Einschätzungen ("sehr gute Englischkenntnisse").
  13. HR ist mehr als ein Zahlenzoo. So weit, so gut. Doch was genau ist gemeint mit "so wenig BWL-lastig wie es geht"? Ganz ohne (Kenn-)Zahlen und die ein oder andere Rechenaufgabe kommt HR nicht aus. Und egal, ob ich jetzt von Human Resources Management oder modern von Human Relations Management spreche, von Human Capital Management oder von Human Collaboration Management, HR lebt vom Austausch. Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen, Austausch mit Bewerberinnen und Bewerbern, Austausch mit anderen HR-lerinnen und HR-lern... Ein "Studium" im stillen Kämmerlein und ausschließlich online bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Austausch. Da kann man auch einfach nur ein paar Bücher lesen. 😉 Was ist denn das Ziel, wo soll es hingehen? Allein die Theorie macht keinen guten Personaler und keine gute Personalerin.
  14. Wahrscheinlich oute ich mich hier in diesem Forum als Banausin, aber ich habe bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen noch nie bewusst ECTS Punkte gezählt. Wenn es wichtig war, dass ein bestimmter Abschluss vorhanden war (Bachelor, Master, was auch immer), dann habe ich danach geschaut. Aber alleiniges Kriterium war das bisher nie. Bei der Vielzahl an Studiengängen und Anbietern ist es aus meiner Sicht auch nahezu unmöglich, Qualität und Niveau der einzelnen Hochschulen und Zertifikate im Kopf zu haben, um das in die Bewertung einfließen zu lassen. Letztendlich muss man im Gespräch und dann im Job überzeugen. Aber das ist jetzt eine Binsenweisheit.
  15. Aus meiner Sicht als HR-Praktikerin ist ein Kurzprofil in erster Linie dazu da, Karriereberatern Traffic auf ihre Blogs zu bringen und Bewerber zu verwirren. Ich würde mir darüber also keine Gedanken machen. Es kann Fälle geben, wo das sinnvoll ist, aber davon gehe ich hier nicht aus. Wenn im Unternehmen so großer Wert darauf gelegt wird, auch bei internen Bewerbungen die Prozesse zu befolgen, dann würde ich das auch tun. Es lässt sich ja im Anschreiben prima darauf eingehen, dass man den Laden bereits kennt
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