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Naledi

Benutzer
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144 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Anbieter
    ZFUW TU Kaiserslautern
  • Studiengang
    Erwachsenenbildung, Master
  • Wohnort
    Wetterau, Hessen
  • Geschlecht
    w

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  1. Richtig. Vom Warten alleine kommt man nicht weiter (es sei denn, man steht an der Bushaltestelle und der Fahrplan passt gerade). Alle Netzwerke wollen "bespielt" und gepflegt sein, egal ob online oder offline. Leider wirbt Xing halt auch damit, dass es genügt, einen Account zu haben und schon kommen die Traumjobs und was man sich sonst so wünscht. Dieses Bild entspricht nicht der Realität. Zum Thema Recruiter: wer "blind" aufgrund von Stichworten anschreibt, erweist nicht nur der Plattform einen Bärendienst, sondern auch der eigenen Profession. Aber andererseits ist das für potentielle Kandidaten auch gar nicht so schlecht, denn so können sie beim Blick in ihr Xing-Postfach sehr schnell sehen, wer sich Mühe gegeben hat und mit wem sich ggf. die Kontaktaufnahme lohnt. Ich ärgere mich zwar mitunter über unprofessionelle "Recruiter", mache aber auch die Erfahrung, dass mir diese manchmal den Weg bereiten, weil die Leute froh sein, mal mit jemandem sprechen zu können, der nicht nur mit der Stichwortgießkanne umherzieht. LinkedIn ist diesbezüglich nicht wesentlich "besser" als Xing - nur dass man da noch mehr UK-Recruiter ausfiltern muss, die vielfach nur auf Masse arbeiten und nicht auf Passgenauigkeit.
  2. Meinst Du Premium oder ProJobs? Mit einer Premiummitgliedschaft ergibt sich nicht automatisch etwas Berufliches; man hat einfach nur mehr Möglichkeiten der Nutzung der Plattform, wenn auch längst nicht mehr so viele wie früher. Ich bin zwar nicht Frau Kanzler, aber ich halte Xing nach wie vor für relevant und nutze es auch zur Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  3. Ob Du irgendwann Spezialist für UX Design oder etwas anderes wirst, muss nicht zwingend mit dem gewählten Studienabschluss zu tun haben. Ich habe drei (unterschiedliche und teilweise doch zusammenhängende) Hochschulabschlüsse und werde von Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, als Spezialistin für ganz andere Bereiche wahrgenommen und angefragt. Ich würde auch bei der Medieninformatik bleiben und gleichzeitig schauen, welche zusätzlichen Lernmöglichkeiten es für Dein aktuelles "Steckenpferd" gibt.
  4. Naledi

    Die Zeit danach

    Direkt nach der Abgabe meiner Masterarbeit wollte ich kein neues Studium beginnen. Da habe ich mich nur gefreut, endlich wieder Romane und Krimis lesen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Jahr danach hat's mich dann wieder gejuckt, aber nur kurz. Inzwischen ist dieser Abschluss 12 Jahre her und ich habe mich auch ohne weiteres Fernstudium nicht gelangweilt. Hätte eine meiner ehemaligen Präsenzhochschulen das Angebot von Online-Master-Programmen nicht wieder eingestellt, dann hätte ich dort vielleicht noch einen Kurs begonnen. Durch die für eines meiner Ehrenämter nötigen regelmäßigen Weiterbildungen bin ich eh immer wieder im Lernen drin und vermisse die Fernstudienzeit nicht. Auch wenn es sich im Moment für Dich vielleicht komisch anfühlt, versuche, die "freie" Zeit wirklich als Freizeit zu nehmen und lass Deinem Kopf Zeit, Dinge zu sortieren. Manchmal kommen neue Ideen, mit denen man vorher gar nicht gerechnet hat.
  5. Auf einen Facebook-Link in der Bewerbung würde ich verzichten, da es sich dabei (nicht nur meiner Meinung nach) um eine eher private Plattform handelt und jemand, der Personalauswahl professionell betreibt, keinen Grund hat, auf diesen Link zu klicken. Bei Twitter sieht die Sache ein klein wenig anders aus. Wenn der Account in erster Linie der berufsbezogenen Kommunikation dient und man vielleicht sogar einen entsprechenden Ruf hat, dann kann man den Account durchaus verlinken. Blogs eignen sich zur Verlinkung natürlich auch, wenn sie berufliche Inhalte haben. Das muss man aber sehen. In erster Linie wird der Lebenslauf das relevante Dokument sein, aufgrund dessen die erste Entscheidung (interessant oder nicht) getroffen wird. Aus dem Anschreiben keine Doktorarbeit oder andere Kunst machen. Einfach einen netten Brief schreiben, mit der Info, ab wann man verfügbar ist.
  6. Wenn es zum Job gehört, regelmäßig Englisch zu sprechen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kenntnisse während des Auswahlprozesses in irgendeiner Form getestet werden. Ein Zertifikat kann helfen, muss aber nicht. Nicht alle Unternehmen sind so heiß auf Zertifikate wie es in den urbanen Legenden gerne erzählt wird. Wenn Du gerne eines machen möchtest, nur zu. Wenn es um Kenntnisse im beruflichen Kontext geht, ist z.B. der TOEIC Test aussagekräftiger als TOEFL. Bezüglich der PC-Kenntnisse ist ein erster Schritt, dass Du Dir selbst darüber im Klaren bist, was Du kannst. Exzellente Excel-Kenntnisse bedeuten für manche vielleicht nur, dass man Zellen bunt markieren und alphabetisch sortieren kann (alles schon erlebt) und für andere heißt es, dass man ohne nachzudenken mit SVERWEIS, Pivottabellen und Macros jonglieren kann. Wenn ich Stellenausschreibungen formuliere, versuche ich eher mit Beispielen zu arbeiten ("Sie können eine Besprechung in englischer Sprache moderieren oder Ihrem englischsprachigen Kunden am Telefon erklären, wie das Produkt funktioniert") anstatt mit subjektiven Einschätzungen ("sehr gute Englischkenntnisse").
  7. HR ist mehr als ein Zahlenzoo. So weit, so gut. Doch was genau ist gemeint mit "so wenig BWL-lastig wie es geht"? Ganz ohne (Kenn-)Zahlen und die ein oder andere Rechenaufgabe kommt HR nicht aus. Und egal, ob ich jetzt von Human Resources Management oder modern von Human Relations Management spreche, von Human Capital Management oder von Human Collaboration Management, HR lebt vom Austausch. Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen, Austausch mit Bewerberinnen und Bewerbern, Austausch mit anderen HR-lerinnen und HR-lern... Ein "Studium" im stillen Kämmerlein und ausschließlich online bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Austausch. Da kann man auch einfach nur ein paar Bücher lesen. 😉 Was ist denn das Ziel, wo soll es hingehen? Allein die Theorie macht keinen guten Personaler und keine gute Personalerin.
  8. Wahrscheinlich oute ich mich hier in diesem Forum als Banausin, aber ich habe bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen noch nie bewusst ECTS Punkte gezählt. Wenn es wichtig war, dass ein bestimmter Abschluss vorhanden war (Bachelor, Master, was auch immer), dann habe ich danach geschaut. Aber alleiniges Kriterium war das bisher nie. Bei der Vielzahl an Studiengängen und Anbietern ist es aus meiner Sicht auch nahezu unmöglich, Qualität und Niveau der einzelnen Hochschulen und Zertifikate im Kopf zu haben, um das in die Bewertung einfließen zu lassen. Letztendlich muss man im Gespräch und dann im Job überzeugen. Aber das ist jetzt eine Binsenweisheit.
  9. Aus meiner Sicht als HR-Praktikerin ist ein Kurzprofil in erster Linie dazu da, Karriereberatern Traffic auf ihre Blogs zu bringen und Bewerber zu verwirren. Ich würde mir darüber also keine Gedanken machen. Es kann Fälle geben, wo das sinnvoll ist, aber davon gehe ich hier nicht aus. Wenn im Unternehmen so großer Wert darauf gelegt wird, auch bei internen Bewerbungen die Prozesse zu befolgen, dann würde ich das auch tun. Es lässt sich ja im Anschreiben prima darauf eingehen, dass man den Laden bereits kennt
  10. Wie mit so vielen Anforderungen in Stellenanzeigen kann man darauf nur antworten: "es kommt darauf an". Das willst Du so vielleicht nicht hören, aber letztendlich kann Dir nur das inserierende Unternehmen selbst beantworten, wie es gemeint ist.
  11. Naledi

    University of Roehampton

    Ja, die Online-Programme wurden letztes Jahr schon eingestampft bzw sind teilweise ganz still und leise von der Infoseite verschwunden. Die Präsenzstudiengänge sind in Roehampton übrigens sehr gut, wenn auch, wie alle Studiengänge in UK, nicht günstig.
  12. Ob jemand "remote" gut arbeiten kann, lässt sich m.E. nicht aus irgendwelchen Zertifikaten herauslesen. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass Zertifikate tatsächlich relevanter sind als eine passende Bewerbung (inkl. der ganzen Vorarbeit, Marktanalyse, Herausarbeiten der eigenen Schwerpunkte, entsprechende Darstellung). Aber ich kann mich auch irren. 😉
  13. Auf eine aktuelle Ausschreibung sollte man sich weder im Voraus noch im Nachhinein bewerben, sondern gleich. 😉 Natürlich kann man ein paar Tage nachdenken und sich Zeit nehmen, die Bewerbung zusammenzustellen, aber lange liegenlassen und warten wäre nicht sinnvoll. Da ja jede/r, der/die nicht gerade ohne bezahlten Job ist, eine Kündigungsfrist hat, ist das ein Umstand, der den Personalsuchenden durchaus bekannt ist, und so schreibt man einfach, ab wann man verfügbar wäre und dass man Details gerne im weiteren Gespräch klärt. Wenn ein Arbeitgeber zum 1.4. jemanden sucht und es unter den möglicherweise passenden Bewerberinnen und Bewerbern auch welche gibt, die zum 1.4. anfangen könnten, kann es sein, dass eine Bewerbung, die ein späteres Einstiegsdatum nennt, vielleicht nicht berücksichtigt wird. Das ist aber ein Risiko, das man eingehen muss. Ich mache meine Entscheidung, wen ich zum Gespräch einlade, nicht von dessen Kündigungsfrist oder Einstiegstermin abhängig.
  14. Wenn am Ende ein Zertifikat stehen soll, kann ein individueller Unterricht einen natürlich auch hinführen. Ich würde grundsätzlich eher zu allgemeinen (und bekannten) Zertifikaten raten (TOEIC, Cambridge...). Aber es findet sich hier im Forum bestimmt noch jemand, der genau dieses Zertifikat bereits erworben hat.
  15. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du als Werkstudent mit dem Personengruppenschlüssel 106 abgerechnet werden und zahlst im Rahmen dessen nur Beiträge in die Rentenversicherung. Ist das Dein erstes Studium, oder ein Aufbaustudium? Denn ob Du als Werkstudent abgerechnet werden kannst, unterliegt bestimmten Regeln (die ich jetzt nicht alle hier auflisten werde, da wir ja kein Lohnabrechnerforum sind). Falls Du nicht als "ordentlicher Studierender" in der Sozialversicherung giltst und die Werkstudentenregeln nicht angewendet werden können, kannst Du dennoch einen Nebenjob haben; dieser kann entweder als Minijob (mit privater KV) oder als sozivalversicherungsüflichtige Beschäftigung (mit Wechsel in die gesetzliche KV) abgerechnet werden.
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