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Naledi

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Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Anbieter
    ZFUW TU Kaiserslautern
  • Studiengang
    Erwachsenenbildung, Master
  • Wohnort
    Wetterau, Hessen
  • Geschlecht
    w

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  1. Bildung und Weiterbildung ist wie so vieles im Kontext zu sehen. Es geht ja nicht nur ums bloße "Lernen", sondern auch um die Anwendung des Gelernten. Und je umfangreicher die Freizeitaktivität "Lernen" ist, desto eher kann die Frage aufkommen, ob überhaupt Zeit war und ist, das durch die Kursteilnahme gezeigte Interesse am Thema auch mit Leben zu füllen bzw. wie das gemacht wurde. Und wo der Bezug zum Berufsleben war und ist. Bei einer gewissen Häufung von Weiterbildung stellt sich einem Außenstehenden vielleicht auch die Frage, was das eigentliche Ziel ist. Wenn das Hobby "Lernen" ist, ist das alles prima. Nur kann man auch darüber diskutieren, wie viele Hobbys man im Lebenslauf angeben möchte und welche man nennt 😉 Es gibt da meiner Meinung nach kein "Schwarz-Weiß" oder ein "Weiterbildung ist immer gut und positiv".
  2. Klar wird man den Lebenslauf in einigen Details anpassen je nach Position, auf die man sich bewirbt. Aber wer jede noch so kurze Veranstaltung auflistet, kann schnell den Eindruck erwecken, Wichtiges und weniger Wichtiges nicht so gut unterscheiden zu können (nicht, dass so etwas tatsächlich nachweisbar so wäre, aber viele, die Bewerbungen lesen, sind halt nicht auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand). Zum Thema Weiterbildungen und Zertifikate, ich habe dazu ganz pragmatisch eine einzige Zeile im Lebenslauf stehen und nur ein spezielles Zertifikat gesondert erwähnt. Bei drei Hochschulabschlüssen muss man mit dem Platz eh ein bisserl haushalten. 😉 Aus der eigenen Erfahrung mit Personalsuche und Auswahl sind mir Zertifikate auch gar nicht so wichtig. Denn ob jemand tatsächlich DATEV kann (nur so als Beispiel), kann ich aus einem Zertifikat alleine nicht herauslesen.
  3. Definiere "wichtig". 😉 Für eine etwas andere Sicht auf überbordendes Prozessmanagement und Zahlenjonglage könntest Du "Heute schon einen Prozess optimiert?" von Gunter Dueck lesen. Falls Dich Teamführung interessiert: "Managing Humans" von Michael Lopp gibt ganz interessante Impulse, ich weiß aber nicht, ob es das Buch auf deutsch gibt. Ein Oldie, aber lesenswert, wenn man sich für Kommunikation interessiert, ist die "Managerkonferenz" von Thomas Gordon. Für verschiedene Bereiche möglicherweise interessant ist auch "Moderationskompetenz für Führungskräfte" von Tanja Föhr und "Agil moderieren" von Michaela Stach. Apropos agil, wird ja gerne mal falsch verstanden oder als Modebegriff genannt - wer einen dicken Schinken auf dem Fachbuchstapel haben will, kann sich "Auf dem Weg zur agilen Organisation" von Torsten Scheller besorgen. Da steht fast mehr drin als mancher jemals wissen wollte. 😀
  4. Wie beim letzten Mal auch ist es nicht so einfach, als Unbeteiligter aufzudröseln, wer da jetzt welche Rolle in der ganzen Sache hat und was in wessen Verantwortung liegt. Beim ersten und auch beim zweiten und dritten Lesen habe ich den Eindruck, dass Du Dich grundsätzlich missverstanden und schlecht behandelt fühlst und dass Dritte an dieser Misere "schuld" sind (die Situation, die Vorgesetzten, die neuen Kollegen...). Wenn Du tatsächlich weder ausreichend Interesse an der aktuellen Arbeit hast noch für Dich genügend Perspektiven im jetzigen Unternehmen siehst, dann bleibt Dir nur, Dir etwas anderes zu suchen. So pessimistisch, dass das unbedingt in einer anderen Stadt sein muss, weil man Dir etwas "kaputt gemacht" habe, würde ich das nicht sehen, aber wie schon gesagt ist es aus dem, was Du schreibst, schwierig bis unmöglich zu wissen, was eigentlich abgelaufen ist. Es ist auch okay, wenn Du nicht zu viel preisgeben möchtest, weil das Internet öffentlicher Raum ist, aber vielleicht würde es helfen, wenn Du Dir individuelle Beratung gönnst, wo man dann konkret schauen kann, wie man die Emotionen von den Fakten erst einmal trennt, um aus diesem Wust herauszukommen und dann eine klare Entscheidungsgrundlage herauszuarbeiten.
  5. Es gibt die Möglichkeit, ganz invididuellen Sprachunterricht zu nehmen, wenn man sich in Standardkursen über- oder unterfordert fühlt. Falls das für Dich ein möglicher "anderer Lernweg" sein könnte, kann ich Dir https://englishwithkirsty.com/ empfehlen. Konkret zu den Modulen in Deinem Studium kann ich nichts sagen.
  6. Wenn ich einen Vortrag oder einen Workshop vorbereite, arbeite ich zunächst ausschließlich mit Papier und Stift. Ich brauche das zum Denken. Auch Bücher lese ich am liebsten in Papierform, weil mir das die Möglichkeit gibt, bunte Seitenmarkierer (Haftzettel) zu setzen oder mal mit Bleistift eine Notiz zu machen (das mit dem Bleistift mache ich selbstverständlich nur bei eigenen Büchern, nicht bei ausgeliehenen). Von befreundeten Schriftstellern, die wissen, dass ich keinen e-book-Reader habe, bekomme ich Manuskripte schon mal als pdf und drucke die dann auch nicht aus, sondern lese am Bildschirm, aber meine bevorzugte Methode ist das tatsächlich nicht. Ich bin sicher, dass ich zumindest bei Belletristik auch mit e-books klar käme, ich will halt einfach nicht. Es gibt zu den "Lerntypen" durchaus auch kritische Stimmen, die sagen, dass es z.B. auch auf das Thema ankommt, ob es sich am günstigsten visuell, auditiv, haptisch oder wie auch immer erschließen lässt. Für eine Musikerin bin ich erstaunlich visuell unterwegs, was aber nicht heißt, dass ich mir meine Konzertprogramme ausschließlich durch Notenlesen erarbeite (wäre natürlich mit wesentlich weniger Geräusch verbunden). Und wenn ich selbst Menschen unterrichte, versuche ich stets, möglichst viele Sinneskanäle anzusprechen. Was ich mal ausprobiert habe, ist das "ReMarkable" Tablet - damit kann man im Grunde "nur" schreiben und Dateien speichern, nicht im Netz surfen oder Mails schreiben. Von der Haptik ein absolut geniales Teil. Leider ziemlich teuer (500 Euro aufwärts), aber das wäre tatsächlich für mich eine digitale Option für meine handschriftlichen Notizen.
  7. Hm, es weiß doch keiner von uns, wie sich sein Arbeitsleben in zehn oder zwanzig Jahren gestaltet. Ich würde spätere Weiterbildungen nicht kategorisch ausschließen. Ich selbst habe in den fast 22 Jahren seit Abschluss meines ersten Studiums mehrmals die Branche und die berufliche Ausrichtung gewechselt und sehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 20 Jahren (oder wann auch immer dann das offizielle Rentenalter beginnt), noch mindestens einmal zu wechseln oder auf jeden Fall etwas Neues zu lernen. Mach den Bachelor, dann hast Du später alle Möglichkeiten, noch etwas draufzusetzen. Entgegen mancher Unkenrufe ist ein Bachelor kein minderwertiger Abschluss! Und sooo wichtig ist ein Master auch nicht überall.
  8. Was wäre denn das Ziel, das mit dem Studium erreicht werden soll? Es gibt so viele Bildungswege, dass man nicht eindeutig sagen kann, es muss stets zuerst ein Bachelor und dann ein Master da sein oder etwas anderes. Und es kommt auch auf die Branche an und auf den Job, den man macht, und auf das, was der jeweilige Arbeitgeber sich als Voraussetzungen für den Job ausgedacht hat...
  9. Wenn man sieht, dass einer der eigenen Mitarbeiter "auf Jobsuche" oder "suche Herausforderung im Raum Wiesbaden" im Xing-Profil stehen hat, könnte es sein, dass man etwas verpasst hat und dass man dringend mal wieder miteinander reden sollte. 🤪 Ich ermuntere Kolleginnen und Kollegen durchaus, sich ein Profil in einem der Businessnetzwerke anzulegen, wenn sie noch keines haben. Wenn man wechselwillig ist, ist man das so oder so, ob mit oder ohne Profil.
  10. Und, was auch noch zu bedenken wäre: möglicherweise bezahlt der Arbeitgeber nach Tarif (TVÖD, Haustarif, was auch immer) und kann das Gehalt vielleicht nicht so einfach individualisieren (selbst wenn der Wille da ist). Auch wenn das hier in einem Fernstudienforum evtl. nicht so gern gehört wird: Essen ist meiner Meinung nach wichtiger als ein Studium. Wenn Du, Silvana, Dir das Studium mehr oder weniger vom Munde absparen musst, kann das zwar ein Zeichen für besonderes Engagement sein, aber ob es zum jetzigen Zeitpunkt wirklich eine gute Lösung ist, dazu würde ich nochmal in mich gehen. Vielleicht erstmal den neuen Arbeitsvertrag in trockene Tücher bringen, die Probezeit bestehen, in Ruhe eine Wohnung suchen und dann mit frischer Energie und ein paar Cent im Sparschwein durchstarten. Aber da spricht die sicherheitsorientierte Beamtentochter aus mir. 😇
  11. Es ist nicht verboten, dass sich der Arbeitgeber an Fortbildungskosten beteiligt. Ob es beim Kita-Träger diese Möglichkeit gibt, wirst Du nur herausfinden, wenn Du fragst. Ich würde allerdings nicht gleich mit der Option des Gehaltsverzichts starten - frag erst einmal, welche Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der Arbeitgeber für Fortbildungen überhaupt hat. Manche Arbeitgeber finanzieren Kurse o.ä. erst nach Bestehen der Probezeit. Es ist immer auch ein Rechenexempel. Tatsächlich kann es günstiger sein, die Kosten komplett selbst zu tragen und steuerlich geltend zu machen.
  12. Es gibt zwar gefühlt mehr schlechte als gute Recruiter im Xing-Universum, aber es gibt halt nicht ausschließlich schlechte und so würde ich mich nicht danach richten und denken, es seit ganz wurscht, was im Profil steht. Ich schließe mich Sabine Kanzler an und würde schreiben, dass ich mit der Masterarbeit zum Thema X beschäftigt bin. Evtl. auch im Portfolio dazu mehr Angaben machen.
  13. Wenn man sich die Gesamtkosten einer Stellenbesetzung anschaut, sind die Onboarding-Kosten durchaus relevant und sollten nicht im "eh-da-Stapel" verschwinden. Kündigt jemand vor Antritt oder erscheint am ersten Tag nicht, ist das nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Deshalb tut man arbeitgeberseitig gut daran, nicht erst einen Tag vor Arbeitsbeginn Kontakt aufzunehmen, sondern ab Vertragsunterschrift regelmäßig von sich hören zu lassen. Das nur am Rande. Zur beschriebenen Situation: ebenso wie Sabine Kanzler kann ich da kein Ghosting erkennen. Ich würde im Augenblick keine zusätzlichen Unterlagen schicken, sondern einfach mal anrufen und mich freundlich nach dem Stand der Dinge erkundigen.
  14. Vor einer Kündigung würde ich erst einmal Revue passieren lassen, was im Vorstellungsgespräch tatsächlich gesagt wurde bzw. was Du verstanden hast und das auch aufschreiben und dann gegenüberstellen, wie die Realität sich nun für Dich darstellt. Manchmal haben sich Dinge schon vorher abgezeichnet, man wollte sie nur nicht sehen, Weil man unbedingt wechseln wollte. Du sagst, Dein Chef hat keinen Plan. Vielleicht kennt er die Gegebenheiten halt nur schon länger und hat sich in seiner Arbeitsweise darauf eingestellt. Das lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber rede doch mal mit Deinem Chef und/oder mit der Personalabteilung über die unterschiedlichen Wahrnehmungen. Möglicherweise gibt es eine Lösung, die Du jetzt noch gar nicht siehst. Hast Du denn einen Einarbeitungsplan, und wenn ja, wie läuft die Einarbeitung? Kündigen kannst Du natürlich jederzeit. Aber ich würde trotzdem vorher mal schauen, was ganz konkret stört. Nicht, dass es Dir im nächsten Unternehmen wieder so geht.
  15. kimeta.de indeed.com meinestadt.de jobturbo.de careerjet.de Die erweiterte Suche bei stepstone.de kann auch hilfreich sein, um einen Überblick darüber zu bekommen, unter welchen Oberbegriffen Tätigkeiten und Jobs eingeordnet sein können. Und da die Zuordnung der Anzeigen zu den Fachbereichen nie 100%ig stimmt, kommt man beim Stöbern oft zu erstaunlichen Ergebnissen. Ansonsten: nicht zu sehr auf etwas versteifen, was man im Studium gelernt hat und hofft, in einer Stellenanzeige wiederzufinden. Und Sachbearbeiterjobs nicht grundsätzlich ausschließen. Manche können richtig spannend sein und vor allem auch Türen öffnen.
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