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Naledi

Benutzer
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135 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Anbieter
    ZFUW TU Kaiserslautern
  • Studiengang
    Erwachsenenbildung, Master
  • Wohnort
    Wetterau, Hessen
  • Geschlecht
    w

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  1. HR ist mehr als ein Zahlenzoo. So weit, so gut. Doch was genau ist gemeint mit "so wenig BWL-lastig wie es geht"? Ganz ohne (Kenn-)Zahlen und die ein oder andere Rechenaufgabe kommt HR nicht aus. Und egal, ob ich jetzt von Human Resources Management oder modern von Human Relations Management spreche, von Human Capital Management oder von Human Collaboration Management, HR lebt vom Austausch. Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen, Austausch mit Bewerberinnen und Bewerbern, Austausch mit anderen HR-lerinnen und HR-lern... Ein "Studium" im stillen Kämmerlein und ausschließlich online bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Austausch. Da kann man auch einfach nur ein paar Bücher lesen. 😉 Was ist denn das Ziel, wo soll es hingehen? Allein die Theorie macht keinen guten Personaler und keine gute Personalerin.
  2. Wahrscheinlich oute ich mich hier in diesem Forum als Banausin, aber ich habe bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen noch nie bewusst ECTS Punkte gezählt. Wenn es wichtig war, dass ein bestimmter Abschluss vorhanden war (Bachelor, Master, was auch immer), dann habe ich danach geschaut. Aber alleiniges Kriterium war das bisher nie. Bei der Vielzahl an Studiengängen und Anbietern ist es aus meiner Sicht auch nahezu unmöglich, Qualität und Niveau der einzelnen Hochschulen und Zertifikate im Kopf zu haben, um das in die Bewertung einfließen zu lassen. Letztendlich muss man im Gespräch und dann im Job überzeugen. Aber das ist jetzt eine Binsenweisheit.
  3. Aus meiner Sicht als HR-Praktikerin ist ein Kurzprofil in erster Linie dazu da, Karriereberatern Traffic auf ihre Blogs zu bringen und Bewerber zu verwirren. Ich würde mir darüber also keine Gedanken machen. Es kann Fälle geben, wo das sinnvoll ist, aber davon gehe ich hier nicht aus. Wenn im Unternehmen so großer Wert darauf gelegt wird, auch bei internen Bewerbungen die Prozesse zu befolgen, dann würde ich das auch tun. Es lässt sich ja im Anschreiben prima darauf eingehen, dass man den Laden bereits kennt
  4. Wie mit so vielen Anforderungen in Stellenanzeigen kann man darauf nur antworten: "es kommt darauf an". Das willst Du so vielleicht nicht hören, aber letztendlich kann Dir nur das inserierende Unternehmen selbst beantworten, wie es gemeint ist.
  5. Naledi

    University of Roehampton

    Ja, die Online-Programme wurden letztes Jahr schon eingestampft bzw sind teilweise ganz still und leise von der Infoseite verschwunden. Die Präsenzstudiengänge sind in Roehampton übrigens sehr gut, wenn auch, wie alle Studiengänge in UK, nicht günstig.
  6. Ob jemand "remote" gut arbeiten kann, lässt sich m.E. nicht aus irgendwelchen Zertifikaten herauslesen. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass Zertifikate tatsächlich relevanter sind als eine passende Bewerbung (inkl. der ganzen Vorarbeit, Marktanalyse, Herausarbeiten der eigenen Schwerpunkte, entsprechende Darstellung). Aber ich kann mich auch irren. 😉
  7. Auf eine aktuelle Ausschreibung sollte man sich weder im Voraus noch im Nachhinein bewerben, sondern gleich. 😉 Natürlich kann man ein paar Tage nachdenken und sich Zeit nehmen, die Bewerbung zusammenzustellen, aber lange liegenlassen und warten wäre nicht sinnvoll. Da ja jede/r, der/die nicht gerade ohne bezahlten Job ist, eine Kündigungsfrist hat, ist das ein Umstand, der den Personalsuchenden durchaus bekannt ist, und so schreibt man einfach, ab wann man verfügbar wäre und dass man Details gerne im weiteren Gespräch klärt. Wenn ein Arbeitgeber zum 1.4. jemanden sucht und es unter den möglicherweise passenden Bewerberinnen und Bewerbern auch welche gibt, die zum 1.4. anfangen könnten, kann es sein, dass eine Bewerbung, die ein späteres Einstiegsdatum nennt, vielleicht nicht berücksichtigt wird. Das ist aber ein Risiko, das man eingehen muss. Ich mache meine Entscheidung, wen ich zum Gespräch einlade, nicht von dessen Kündigungsfrist oder Einstiegstermin abhängig.
  8. Wenn am Ende ein Zertifikat stehen soll, kann ein individueller Unterricht einen natürlich auch hinführen. Ich würde grundsätzlich eher zu allgemeinen (und bekannten) Zertifikaten raten (TOEIC, Cambridge...). Aber es findet sich hier im Forum bestimmt noch jemand, der genau dieses Zertifikat bereits erworben hat.
  9. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du als Werkstudent mit dem Personengruppenschlüssel 106 abgerechnet werden und zahlst im Rahmen dessen nur Beiträge in die Rentenversicherung. Ist das Dein erstes Studium, oder ein Aufbaustudium? Denn ob Du als Werkstudent abgerechnet werden kannst, unterliegt bestimmten Regeln (die ich jetzt nicht alle hier auflisten werde, da wir ja kein Lohnabrechnerforum sind). Falls Du nicht als "ordentlicher Studierender" in der Sozialversicherung giltst und die Werkstudentenregeln nicht angewendet werden können, kannst Du dennoch einen Nebenjob haben; dieser kann entweder als Minijob (mit privater KV) oder als sozivalversicherungsüflichtige Beschäftigung (mit Wechsel in die gesetzliche KV) abgerechnet werden.
  10. Der erste Teil des Satzes ist okay. Den zweiten würde ich so im Gespräch nicht sagen - eher etwas wie "ich möchte nun in Ruhe meine Eindrücke sortieren, bevor ich mir eine endgültige Meinung bilde." Oder man sagt: "Lust auf den Job hätte ich, aber nicht auf Sie." Aber dazu müsste man schon sehr gefestigt sei und vor allem nicht daran glauben, dass man sich immer zwei Mal im Leben begegnet. 😉 Ich würde so eine Frage sowieso nicht stellen. Setzt mein Gegenüber nur unnötig unter Druck. Ich könnte fragen: "Wie hat es Ihnen bisher gefallen?" oder "Was ist Ihr Eindruck bisher?". Da kann dann auch jemand, dessen Bauchgefühl eher nein sagt, etwas sagen, ohne sich gleich festlegen zu müssen oder mit einem "Ich mag nicht, Sie sind alle doof" herauszuplatzen.
  11. Was ist denn das Ziel des Masters? Ich hab vor nunmehr 12 Jahren meinen Masterabschluss im Fernstudium gemacht und glaube seither nirgends angegeben, wie viele Credit Points dafür nötig waren (es waren 61, laut Abschlusszeugnis). Es hat mich auch niemand danach gefragt. Und wenn ich mit Bewerberinnen und Bewerbern spreche, interessieren mich ganz andere Dinge als die Zahl der CPs.
  12. Es kommt halt immer auf die Definition von Karriere an. Die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten wird meiner Meinung nach ohne "informelle" Komponenten nicht auskommen.
  13. Naledi

    Ohne Studium geht es mir besser!

    Viel Spaß bei der Fahrt quer durchs Land. Falls Ihr über die A3 fahrt, die Schnellladestation beim Strohofer in Geiselwind ist inzwischen in Betrieb und lecker essen kann man während der Ladepause auch 😊 Hoffentlich musstest Du mit Deiner Familie nicht auch so diskutieren wie die Kollegen im Forum von Goingelectric. 😄 Aber zurück zum Thema, wir sind ja im Fernstudiumsforum.
  14. Was der eine als Stress und Druck empfindet, empfindet jemand anderes vielleicht als ganz angenehm und anregend. Von daher würde ich in erster Linie schauen, was meine eigene Situation ist. Wie ist die Erfahrung mit dem Lernen an sich? Wie lerne ich gut, was fällt mir leicht, was fällt mir eher schwer? Kann ich mich "im stillen Kämmerlein" gut hinsetzen und mich auf eine Sache konzentrieren oder mich eine Stunde oder zwei am Stück damit befassen? Womit verbringe ich im Moment meine Freizeit? Auf welche Aktivitäten könnte ich zugunsten des Studiums verzichten oder diese reduzieren? Auch bei freier Zeiteinteilung dürfte es darauf hinauslaufen, dass mindestens eine Stunde pro Tag fürs Studium genutzt wird.
  15. Hm, wieso sollte das so sein? Ich bin ja nun seit Jahren u.a. mit dem Thema Personalgewinnung befasst und bin niemand, die auf Zertifikate oder lückenlose Lebensläufe pocht. Warum aber jemand mit diesem Lebensweg mehr oder weniger "automatisch" interessanter sein soll als jemand, der "klassisch" studiert oder eine Ausbildung gemacht hat, erschließt sich mir nicht. Ja, gerade in der IT gab es viele Quereinsteiger und Autodidakten und viele davon sind auch recht erfolgreich. Das bedeutet aber nicht, dass das immer so bleibt. Studiengänge verändern sich und passen sich an. Ich hatte schon mehrfach als Arbeitgebervertreterin Gespräche gerade an Fachhochschulen über Studiengangsinhalte und die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Interessanterweise haben nicht nur ich, sondern auch andere Kolleginnen und Kollegen aus Arbeitgebersicht gesagt, dass es nicht so sehr darauf ankommt, dass jemand exakt das lernt, was wir gerade oder in drei Jahren brauchen, sondern dass es eher relevant ist, dass man lernt, zu lernen. Dass man sich neuen Themen annähern kann, ohne gleich eine einwöchige Schulung zu benötigen. Dass man sich auch mal mit Dingen befasst, die man nicht so gerne mag und es einfach mal durchzieht. Und so weiter. Weder ist jemand, der studiert hat, "eingefahren" und deshalb "unbrauchbar", noch ist jemand, der sich selbst etwas beigebracht hat, "kreativ" und bringt "frischen Wind". Das sind keine Automatismen.
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