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Plankt0n

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  1. Genau meine Gedanken, nur daa ihr beiden es geschafft habt, sie auszudrücken Danke dafür!
  2. Ich denke auch, dass es immer noch zu sehr tabu ist, auch zu scheitern. Und vielleicht hilft es dem ein oder anderen ja auch, zu sehen das er nicht der einzige ist, bei dem es nicht klappt. Ich habe vor kurzem auch noch einen Freund aus meinem Lehrjahr getroffen, der aktuell seinen Master bei der Akad macht. Der war tatsächlich neidisch auf mich, da er selbst den "Point of no return" schon überschritten hat. Es hat sich definitiv gelohnt da ich an der Herausforderung gewachsen bin. Es hat auch meine Sichtweise auf Arbeit, Ausbildung und das lernen im allgemeinen stark verändert.
  3. Dieses Zitat spiegelt sehr gut wieder, wie ich mich aktuell fühle. Daher schreibe ich einen (letzten?) Beitrag zu meiner Exmatrikulation. In etwa 3,5 Semestern ist es mir gelungen, 30 ECTS zu sammeln. Wenn ich in der Geschwindigkeit weitermachen würde, würde ich insgesamt knapp 7 Jahre für meinen Bachelor brauchen. Ich habe seit Anfang des Jahres bereits meine Arbeitszeit auf 80% reduziert und komme dennoch auf keinen grünen Zweig. Es sind allerdingsn noch mehr Faktoren, die hier reinspielen. De Facto ist es aber schlicht so, dass ich nach etwa 8 Jahren Weiterbildung in Teilzeit (Techniker für Maschinenbau, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung) einfach keine Lust mehr habe. Das bedeutet nicht, dass ich mich nicht mehr weiterbilden werde, nur das der schulische Weg für mich zu ende ist. Ich werde sogar meine Arbeitszeit reduziert lassen und meine Fähigkeiten als Softwareentwickler weiter ausbauen. Durch die Beendigung des Studiums kann ich mich tatsächlich darauf konzentrieren, wirklich etwas zu schaffen, statt mehr und mehr Theorie zu lernen und schnell wieder zu vergessen. Außerdem will ich definitiv wieder mehr Zeit für meine Familie und meine Freunde haben. Die Entscheidung zum Abbruch ist mir wesentlich schwerer als die Entscheidung für das Studium gefallen. Aber nachdem ich sie einmal getroffen habe, fühle ich mich, als wäre eine riesige Last von mir abgefallen. Es fühlt sich wirklich klasse an, es niemandem und vor allem mir selbst nicht mehr beweisen zu müssen. Ich wünsche trotzdem allen, die es weiter durchziehen, Spaß, Motivation und vor allem das nötige Durchhaltevermögen!
  4. Das trifft (fast) alles, was man auch anwenden kann und nicht nur stumpf auswendig lernen muss. Daher macht mir gerade sogar Statistik Spaß
  5. Ich schätze mal, hier hilt es nur, sich drauf einzulassen. Diskutieren mit dem Prof wird sinnlos sein und man wird da weiterhin einer gewissen Willkür ausgesetzt sein. Ich hab jedenfalls meine Lehre daraus gezogen und werde mich reinhängen, wesentliche disziplinierter zu lernen. Die Prüfungseinsicht ist auch schon beantragt, sodass ich zumindest aus meinen Fehlern lernen kann
  6. Es ist also soweit, ich habe meine erst Klausur in den Sand gesetzt. Das tut weh. Ich habe Mitte Juli die Klausur IUK20 mit dem klangvollen Titel Informationssysteme geschrieben. Dabei ging es um die Grundlagen der Betriebssystem-Architektur sowie die Grundlagen der Netzwerktechnik. Das ganze war für mich von Anfang an eine Quälerei, da es sich hier wirklich um eine reine Bulemie-Klausur gehandelt hat. Die erste Frage war dann gestellt à la Da war mir dann schon klar, dass das übel wird. Ich hoffe zumindest, dass dieser Weckruf jetzt länger vorhält und ich disziplinierter lerne. Trotz meiner Arbeitszeitreduzierung auf 80% schaffe ich es nicht wirklich diszipliniert zu sein. Was nicht heißt, dass ich zu wenig Zeit am Schreibtisch verbringe, Nein ich vertrödel einfach zu viel Zeit. Da kommt mir meine Vertrauensarbeitszeit auch nicht wirklich entgegen, da ich im Prinzip aufstehe wenn ich lustig bin und es auch niemanden interessiert, wie viel Home Office ich mache. Daher werde ich jetzt hergehen und mir, gemeinsam mit meiner Frau, feste Zeiten und Grenzen setzen.
  7. Ich bin einer davon... du hast ein Problem angesprochen, von dem ich nicht wusste, dass ich es habe.😅 Ich kann mich da absolut mit dir identifizieren. Auch deine, Anmerkungen zum programmieren sind sehr gut und nachvollziehbar. Heute Nachmittag hat mir ein Arbeitskollege, der ebenfalls bei der AKAD studiert, gezeigt, wo ich die Notenschnitte des Vorjahres einsehen kann. Und dieser Schnitt suggeriert mir, gerade durch den Einbruch im 3er Bereich, dass danach bewertet wird, wie das Verständnis ist. Wenn also jemand das Konzept nicht verstanden hat, wird strenger bewertet. 10,5% 23,7% 15,8% 26,3% 23,7%
  8. Das sind zwei mal 27", da dreht man tatsächlich relativ häufig den Kopf. Das ist mir allerdings meist lieber, als ständig zwischen verschiedenen Fenstern zu wechseln. Insbesondere, da ich beruflich häufig in mehreren großen Tabellen gleichzeitig arbeite. Änderungen waren ehrlich gesagt schon alleine aufgrund der Zeit nicht drin
  9. Ich habe am letzten Wochenende meine Klausur in C++ geschrieben. Wie kann man so etwas eigentlich bewerten? Ich grüble schon die ganze Zeit; ist ein fehlendes Semikolons ein Fehler oder reicht es aus, wenn die Programme logisch richtig und mit den richtigen Befehlen geschrieben wurden? Ich tue mich immer noch schwer damit, nachzuvollziehen, warum heute noch eine Klausur über eine Programmiersprache auf Papier geprüft wird. Immerhin habe ich von meinem Arbeitgeber eine tolle Nachricht bekommen. Ich bekomme endlich einen Arbeitsplatz in der Nähe von meinem Wohnort! Bisher war mein Arbeitsort FfM und ich hatte dort lange Zeit ein Wohnheimzimmer. Dieses hatte ich allerdings schon letztes Jahr im Herbst gekündigt, da ich kaum noch vor Ort war und den Großteil meiner Arbeit im Homeoffice oder auf Dienstreise war. Wenn ich jetzt allerdings den Arbeitsort nicht mehr in FfM habe, bedeutet das, dass ich dort nicht mehr selbst Hotels bezahlen muss, die Anreise zur Arbeitszeit zählt und ich nicht mehr tagelang völlig isoliert zuhause herumlungere. Kurz vorher habe ich noch zuhause meinen Arbeitsplatz komplett renoviert, sodass ich mich dort wohler fühle und es mir leichter fällt, den ganzen Tag dort zu sein. Und ich muss sagen, ich bin recht glücklich mit dem Ergebnis 😉 Mein nächstes Ziel ist jetzt im Juli die Klausur über Informationssysteme (von den Titeln der Studienhefte her, scheint es hauptsächlich um Netzwerktechnik zu gehen) und parallel dazu will ich ein Assignment zum Modul Informationsmanagement schreiben. Da ich bisher immer nur ein Modul nach dem anderen bearbeitet habe, wird es nochmal eine Umstellung für mich sein, zwei Themen gleichzeitig zu bearbeiten.
  10. Wenn jemand beglaubigen darf, darf er beglaubigen. Mein Vater (arbeitet in einem Amt) hat mir auch schon ein Zeugnis von einem Arbeitskollegen beglaubigen lassen.
  11. Hi, wenn du die Grund lagen einer Programmiersprache gelernt hast, kannst du dir auf der Seite https://projecteuler.net/ Matherätsel suchen. Diese sind idR so gestellt, dass man die Mathekenntnisse braucht, aber auch gleichzeitig so groß dimensioniert, dass man die Lösungen nicht von Hand berechnen kann. Hat mir in beiden Bereichen schon ganz gut geholfen. Vor allem schult es das Verständnis, einen Lösungsweg in Programmcode zu übersetzen. Von den Programmierkenntnissen reicht es am Anfang, wenn du mit Variablen, Verzweigungen und Schleifen umgehen kannst. Arrays und Funktionen machen es später noch einfacher.
  12. Bisher klappt es wirklich recht gut. Allerdings wird mir dabei immer klarer, dass ich in meinem Job eigentlich recht unzufrieden bin. Aber das versuche ich als zusätzliche Motivation zu nehmen
  13. Hallo zusammen, nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich glaube es ist fast genau ein Jahr her, dass ich zuletzt gepostet habe und seitdem ist dich einiges passiert. Nach meiner ersten Klausur im März 18 habe ich mit dem nächste Thema angefangen, allerdings keine Rhythmus gefunden. Daher habe ich kaum gelernt und vor der Klausur festgestellt, dass ich das lieber sein lassen sollte. Das ganze hat sich dann noch einmal wiederholt. Sodass ich erst im Oktober die nächste Klausur geschrieben habe. Das ganze wurde dann auch durch extrem viel Stress auf/mit der Arbeit befeuert. Daher habe ich dann den Entschluss gefasst, meine Arbeitszeit zu reduzieren. Seit dem 01.02.19 arbeite ich nun auch nur noch 80% bzw. 1,5h am Tag weniger. Und sicherlich kann man es sich vorstellen: bis dahin lief nicht viel. Seit dem schaffe ich es allerdings konsequent 1,5 bis 2,0h am Tag für das Modul "Programmieren mit C++" arbeiten. Die Klausur ist Anfang Mai, bis dahin dürfte ich aber auch schon mitten in der Vorbereitung zum folgenden Modul stecken. Bei der AKAD wird zusätzlich zu den vier Studienbriefen das Buch "Der Einstieg in C++" von Arnold Willmer geliefert, welches auch die Hauptlektüre darstellt. Mit dem Buch bin ich sehr zufrieden, mit dem dazugehörigen ersten Studienbrief eher weniger. Ich finde die Übungs- und Wiederholungsaufgaben sind eher verwirrend beschrieben, sodass teilweise nicht wirklich klar ist was als Lösung erwartet wird. Dennoch macht mir das Modul bisher großen Spaß und hat mir auch noch einmal klar gemacht, warum ich das Studium eigentlich angefangen habe.
  14. Ich schließe mich mal an. Du hast mich gerade motiviert mich wieder mehr reinzuhängen und die Datei würde mir dabei auch helfen.
  15. Also ich habe das Gefühl, die Diskussion schlägt gerade ein wenig in die Richtung "Ich habe studiert, ich muss besser bezahlt werden als der Meister/Techniker". Es ist nämlich häufig so, dass die Meister/Techniker in Führungspositionen innerbetrieblich aufgestiegen sind und über Jahre ihre Fähigkeiten gezeigt haben. Eine der genialsten Führungskräfte die ich kenne, hat "nur" einen Meister und daneben habe ich promovierte Leute erlebt, die besser kein Personal führen sollten. Ich habe jetzt als Techniker eine Stelle, für die in öffentlichen Ausschreibungen der Bachelor gefordert wird. Das ich jetzt noch einmal studiere kommt weniger daher, dass ich mich mit dem Techniker-Abschluss per se überfordert fühle, sondern vielmehr daher, dass ich in eine andere Fachrichtung gewechselt habe (gelernt Maschinenbau, jetzt IT) und jetzt dafür sorgen möchte, dass ich mich in Zukunft auch bei anderen Unternehmen bewerben kann. Um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen, bei dem Master ohne Bachelor muss ich sagen, dass ich das für eine Lebenslaufverfälschung halte. Der Master impliziert ja, dass jemand 6 Jahre und nicht nur 2,5 studiert hat.
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