Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Das 1. Mal

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HannoverKathrin

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Ja die Überschrift ist klasse, ich weiß :D

Ich habe gerade - leider mit einem Tag Verspätung - die Bearbeitung der 3 SBs aus der Buchführung abgeschlossen. Durch meine Ausbildung soll mir die 1. Prüfung ja angerechnet werden und der Stoff war wie erwartet zum meißten Teil bekannt. (Wo bleiben die SBs für Jahresabschluss? - 1. Präsenz Ende Januar!)

So manches war jedoch doch neu und ich muss sagen, der mir bekannte Teil, wurde recht kompliziert beschrieben. Ohne Vorkenntnisse, wäre mir dies wahrscheinlich nicht beim 1. Lesen verständlich gewesen.

Durch die 1. Abarbeitung von (echten) SBs ist mir nun Vieles klarer...

- Studium wird hart

Der Ausdruck in dem ein SB geschrieben ist, ist sehr anspruchsvoll. Wenn die Konzentration fehlt versteh ich kein Wort. Dabei bin ich eigentlich nicht dumm. Aber so hohe Sprache ist dann doch neu für mich. In diesen 3 SBs gabs bestimmt 7 oder mehr Worte, die ich gar nicht kannte. Teilweise Latein, teilweise einfach Fremdwort. Da fühlt man sich schon blöd wenn man sowas an den Kopf bekommt.

Aus dieser Sprache der SBs stellt sich mir aber eine andere wichtige Frage: Reicht meine Sprachlich-Qualität aus, um in den Prüfungen volle Leistung zuergattern? Im Moment fühle ich mich wie der Sonderschüler der plötzlich beim Abi sitzt.

- SB ist nicht gleich SB

In den 3 SBs wurde perfekt vorgeführt, wie unterschiedlich die Abarbeitung laufen kann. Der 1. ging schnell. War verständlich und vom Übungsumfang der Aufgaben auch ok.

Der 2. hat mich mehr als das doppelte an Zeit gekostet. Allein die Übungsaufgaben haben 3 Stunden in Anspruch genommen. Wobei die 33 Textseiten vorher, wesentlich schneller bearbeitet werden konnten als die Seiten im 1. SB. Grund waren div. Grafiken (also T-Konten) und Beispiele in Variationen 1 bis x.

- Motivation wird die Herausforderung

Nachdem ich Freitag Abend 3 Stunden investiert hatte und mir danach der Schädel brummte, war es schwierig sich am Samstag Nachmittag wieder zu motivieren. Alla "ich hab ja gestern viel geschafft, wieso heute schon wieder?". Nur weil mich die Übungsaufgaben sprengten und ich Freitag nicht alle geschafft hatte, konnte ich mich zwingen wenigstens die Aufgaben zuende zu machen. Sich täglich zu motivieren wird wirklich eine Herausforderung. Besonders in schwierigen oder uninteressanten Fächern...

- Beispiel-SB nett aber ohne Qualität

Wie ich hier neu war, ging es um den Beispiel SB den die HFH mitgeschickt hat. Die "Großen" sagten mir dass dieser nicht mit einem echten SB zu vergleichen sei. Leute, ihr habt Recht! :D Es ist nett so einen SB zu haben damit man vorher weiß wie so n Heft aussieht, aber vom Inhalt ist es einfach ein Unterschied ob ein Thema oder einem Obstsalat reingeschnippelt wurde.

- Ich lese nicht ausführlich

Die SBs haben außen ca 8 cm Platz für Notizen, da stehen auch Überschriften zu den folgenden Absätzen drin. Diese Überschriften habe ich zu 80 % überlesen. Bzw. ignoriert.

Außerdem steht bei jedem Unterkapitel das "Studienziel". Meißtens mehrere Querstriche. Diese Ziele nerven mich ehrlich gesagt ein wenig. Es ist doch logisch dass das Ziel ist, etwas zu verstehen oder anzuwenden. Wieso muss das jedes Mal vorher aufgeschrieben werden?

So, ich glaube das waren genug Erkenntnisse für ein Wochenende! Nun hab ich etwas Angst vorm Studium bekommen und frage mich wie die 3,5 Jahre aussehen werden. Bzw. ob ich es denn wirklich 3,5 Jahre machen werde.

Mein Ziel für 2009 wird somit Hauptsächlich heißen: 1. Semester packen! Im Sommer fängt mein Freund seinen Techniker in Informatik an, somit müssen/können wir dann gemeinsam/gleichzeitig lernen. Das sollte wieder etwas motivierend wirken.

Nun gut, genug gebloggt für heute. Meine privaten Ziele sind heute total unten runter gefallen, weil die Nacht furchtbar war und ich meinen freien Tag mit Schlafen bis Mittag verbracht habe. Zeit aufzustehen und die Montagschnäppchen einzukaufen ;)

Ansonsten, guten Start in die Woche!


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4 Kommentare


- Ich lese nicht ausführlich

Die SBs haben außen ca 8 cm Platz für Notizen, da stehen auch Überschriften zu den folgenden Absätzen drin. Diese Überschriften habe ich zu 80 % überlesen. Bzw. ignoriert.

Außerdem steht bei jedem Unterkapitel das "Studienziel". Meißtens mehrere Querstriche. Diese Ziele nerven mich ehrlich gesagt ein wenig. Es ist doch logisch dass das Ziel ist, etwas zu verstehen oder anzuwenden. Wieso muss das jedes Mal vorher aufgeschrieben werden?

Das ist eben die Didaktik der HFH, so steht es auch im Wissenschaftlich Arbeiten SB1 drin, man sollte sich vorher die Ziele klar machen die man mit dem lesen des Kapitels klar machen möchte. Zudem liest man ja nicht nur einmal, beim zweiten mal guckt man sich die Ziele und vllt. auch die Kontrollfragen für das Kapitel an und liest dann noch mal.

Zumal Du mit Vorkenntnissen in Buchführung sicherlich mit einem anderen Stand an das Fach gehst als bei anderen Fächern, da bist Du erstmal froh vorher zu wissen was Du überhaupt verstehen solltest :D

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Hi Kathrin,

mach dich wegen der akademischen Sprache in den SBs nicht verrückt, daran gewöhnst du dich :)

In ein paar Monaten hat sich alles eingependelt...ich kann mich noch gut an meinen Anfang erinnern, ich war doch sehr verwirrt. Und wie schnell hatte sich das dann gelegt...

Ganz liebe Grüsse

Dani

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Michael Knight

Geschrieben

Ich glaube, vieles ist Gewöhnungssache. Ich finde die meisten SBe haben einen sehr klaren Ausdruck und sind gut zu lesen - die meisten... Im Gegensatz zu meinem Erststudium ist das aber eh Luxus. Da gabs meistens nur Fachliteratur (und das noch auf Englisch). Da kannst Du mal sehen, was schwieriger Ausdruck ist.

Keine Sorge, in Prüfungen wird nicht verlangt, dass Du ähnlich formulierst. Es sollten natürlich schon deutsche Sätze rauskommen, aber niemand verlangt, dass Du als Studentin schreibst wie ein Professor. Bei Hausarbeiten sollte man sich dann schon mehr Mühe geben und den Umgangston vermeiden. In Abschlussarbeiten wird sowas dann spätestens bestraft.

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Keine Panik, die Verständlichkeit ist stark vom Autoren des SBs abhängig. Bei MUP habe ich geflucht, weil man da "von Hölzchen auf Stöckchen" kam, die Übersicht zu wünschen übrig lies und die Formulierungen recht dröge waren. Jahresabschluss hingegen fand ich z. B. OK (weiß nicht, ob dass der gleiche Autor wie bei Buchführung ist). Also erstmal abwarten - und außerdem gibt es noch die Präsenzen. Wenn der Prof. gut ist, wird danach vieles klarer.

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