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Kann ich nicht mehr lesen?

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chryssi

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Das hab ich mich gefragt, als ich gestern die Thesis von meinem Chef zurück bekommen hab. Er hatte eine ausgedruckte Version von mir erhalten und hat sie mir mit Kommentaren versehen, leider alles handschriftlich und das in einer "Sauklaue", ich könnte heulen. Mit Mühe und Not und der Hilfe einer Kollegin habe ich auf dem Deckblatt entziffert, dass er die Arbeit noch mit mir gemeinsam durchgehen möchte, ich soll einen Termin mit ihm ausmachen. Ansonsten kann ich viel raten, aber viel auch nicht.

Meine Kollegin nimmt die Arbeit jetzt mit nach Hause, sie wollte die sowieso noch lesen, und dabei versucht sie, mir wo viel wie möglich zu "übersetzen".

Das erste Urteil war weder eindeutig positiv noch negativ, irgendwie habe ich mir mehr erhofft. Aber vielleicht verbirgt sich ja noch was in den Schriftzeichen. Jetzt bin ich erst mal zum abwarten verdammt, bis ich die "Übersetzung" bekomme und mein Termin ist auch erst am Montag. Früher war nichts mehr frei.

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ob du dir das überhaupt antun musst? Irgendwie ist mir der Kerl aus deinen Erzählungen unsympatisch. Was ist denn deine Konsequenz, wenn er ein negatives Urteil hat? Hat er überhaupt Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeiten?

Oh man :(

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ich kann das nachvollziehen - auch wenn es an sich für die Note erstmal unerheblich ist, denkt/ hofft man ja doch, dass der Arbeitgeber von der BA angetan ist (ein wenig Begeisterung erhofft man sich insgeheim wahrscheinlich auch ;) ). Umso enttäuschender, wenn es dann doch nicht so ist. Aber vllt ist seine Einschätzung ja gar nicht so negativ, wie du jetzt vermutest und er möchte dir am Montag ein tolles Lob aussprechen :blushing:

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Nachvollziehen kann ich das auch, dass man ein Lob und Anerkennung möchte. Zumal die ja von Anfang an gesagt haben, dass sie nix vom Fernstudium halten. Man hofft halt doch noch darauf, dass es anders gesehen wird.

Das wäre schön mit dem Lob und ich drück die Daumen dahin.

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Der Mann ist Dr.-Ing. vielleicht kommt die Schrift daher...

Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeit hat er, sonst hätte er nicht diesen akademischen Grad. Aber aus meiner Sicht besteht eine gewisse Lücke zwischen Ingenieuren und BWLern, was die Anforderungen der Arbeit angeht. Da muss ich noch mit meiner Betreuerin über ein, zwei Punkte reden, in wie weit sie da Abstriche machen kann oder auch nicht.

Was meine Konsequenz ist, wenn er ein negatives Urteil fällt? Ich schaue mir die einzelnen Punkte an, setze das davon um, was konstruktive Kritik ist und mich weiterbringt und ansonsten bleibe ich bei meiner Arbeit. Ich verrate keine Firmengeheimnisse, das ist schon mal ganz wichtig, der Sperrvermerk ist auch drauf und ansonsten trägt die Arbeit meinen Namen und ist mein geistiges Eigentum. Ich wüsste nicht, wie er mir eine Abgabe untersagen könnte.

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Um mal eine gewisse Gegenposition einzunehmen zu den anderen Beiträgen hier: Immerhin hat sich der Chef so wie es aussieht mit der Arbeit intensiv beschäftigt und Zeit investiert, was doch meiner Meinung nach Interesse zeigt. Ich würde versuchen, trotz vielleicht vorhandener innerer Ablehnung seinen Hinweisen die Chance zu geben, objektiv aufgenommen zu werden. Vielleicht steckt da wirklich noch Hilfreiches drin - gerade weil er es aus einer anderen Perspektive betrachtet. Und nur ein "sieht gut aus" hätte doch auch nicht unbedingt von Interesse gezeigt, oder?

Und wie du ja schon schreibst - letztlich ist es deine Arbeit und du kannst diese selbstverständlich so schreiben, wie du es möchtest (Firmeninterna ausgenommen).

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Du hast recht Markus, es zeugt schon von Interesse, dass er sich meine Arbeit intensiv angesehen hat und nicht nur sagt, sie sei interessant. Deshalb habe ich auch versucht, dass in gewisser Weise zu relativieren:

"Ich schaue mir die einzelnen Punkte an, setze das davon um, was konstruktive Kritik ist und mich weiterbringt".

Und das mache ich auch, sobald ich weiß, was da steht... :-)

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