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Über diesen Blog

Wo die Logik endet, beginnt die Logistik

Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe

 

Bildungsetappen

- Ausbildung: Speditionskauffrau

- Weiterbildung: Staatl. gepr.Betriebswirtin Logistik

- Studium I: Bachelor of Arts, Logistik, HFH SZ Wiesbaden

- Studium II: seit SoSe15 Masterstudium an der THM Friedberg,
Studiengang M.Sc. "Logistik"

 

Wasserstandsmeldung zum Masterstudium

1. Semester SS 15

M 1-1: BWL + Marketing
M 1-2: Finanz- und Rechnungswesen
M 2: Softskills (Englisch, Arbeitstechnik, Methodeneinsatz, Konflikt- und Projektmanagement)
M 3: Wirtschaftsprivatrecht

Aktuell: 2. Semester WS 15/16

LM 1-1: Teilebewirtschaftung und Outboundlogistik
LM 1-2: Logistikplanung und -controlling

LM 2-2: Management von Logistikprozessen

LM 2-1: Planung von Logistikprozessen

3. Semester SS 16

LM 6: Beschaffung und Distribution 

LM 7: Logistikdienstleister und Transportrecht

LM 8: Logistikmanagement und -Planung

4. Semester WS 16/17

M 4: Wissenschaftliche Kompetenzen
M 5: Masterthesis

 

Farblegende

In Arbeit
Warten auf Note
Bestanden

Einträge in diesem Blog

chryssi

Es ist vollbracht, ich darf mich nun offiziell Master of Science nennen!

 

Mein Kolloquium habe ich vor gut einer Woche hinter mich gebracht, bis auf den Erst- und den Zweitgutachter waren keine weiteren Zuhörer anwesend.

Los ging's mit einer Verspätung von gut 20 Minuten, geschuldet der Verspätung des Erstgutachters. Man, ist mir in dieser Zeit die Pumpe gegangen.

 

Irgendwann fiel dann doch der Startschuss und nach einer Präsentation von knapp 15 Minuten folgten noch 30 Minuten Diskussion und Fachgespräch.

Dann musste ich für knapp 20 Minuten den Raum verlassen und wurde zur Ergebnisverkündung wieder rein gerufen.

Beide Dozenten haben mir direkt gratuliert und da das Kolloquium der letzte fehlende Baustein war, habe ich auch direkt eine Bescheinigung erhalten, die mein Studium als erfolgreich beendet ausweist.

Das Zeugnis und jede Menge weiteres Papier erhalte ich in den nächsten drei, vier Wochen.

 

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, ich habe mir schon ausgerechnet, dass definitiv eine 1 vorm Komma stehen wird. Ob nun 1,7 oder 1,8 hängt von deren Gewichtung ab, ist mir aber letztendlich vollkommen egal.

 

Ich bin mit 2 Jahren und drei Wochen genau in der geplanten Zeit für den Master geblieben und es hätte insgesamt kaum besser laufen können.

 

Einen ausführlichen Abschlussbericht zum Studium an der THM verfasse ich in den nächsten Tagen, bis dahin freue ich mich erst mal meines Lebens und versuche zu begreifen, dass damit meine Hochschulzeit ein für allemal vorbei ist!

chryssi

Thesis WEG/WEG

Denn sie ist WEG! WEG! Und ich bin wieder allein, allein...

 

Gestern Abend haben sich gut drei Kilo geballtes Wissen per Post auf den Weg gemacht um heute morgen schon das Sekretariat im Fernstudienzentrum der THM zu erreichen.

Meine Korrekturleser haben ganze Arbeit geleistet und jetzt ging die fertige Version zu der Haus- und Hofdruckerei meines Arbeitgebers um die Ecke, wo ich innerhalb von nur zwei Tagen vier wunderschön gebundene Exemplare abholen konnte. Drei davon für die Hochschule, eine für mich.

 

Einfach nur toll, endlich fertig! Kein abende- und wochenendelanges Sätzefeilen mehr, kein Belegesuchen, keine Satzkontrollen, kein Kommajagen...

 

Jetzt bleibt mir nur noch, für in vier Wochen mein Kolloquium vorzubereiten und dann hoffentlich mit guter Note zu bestehen.

Über Ostern habe ich dafür aber ausreichend Zeit, da ist unter anderem eine Woche Urlaub zuhause geplant, in der ich eine schöne Präsentation erstellen kann.

 

Ich bin so happy!

 

Auf der anderen Seite bin ich unendlich erleichtert, dass in den letzten Wochen und Monaten alles so gut funktioniert hat. Ganz selbstverständlich war das nämlich nicht. Auch wenn mein Einstiegssatz etwas anderes nahelegt, aber ganz alleine bin ich nicht mehr und bis zum Kolloquium wird man das auch ganz deutlich sehen. Im Herbst erwarten mein Mann und ich Nachwuchs!

Der hat sich bereits Anfang des Jahres angekündigt und zwischenzeitlich hatte ich große Bedenken, ob das mit der Dreifachbelastung aus Vollzeitjob, Endspurt in der Nebenher-Masterthesis und Schwangerschaft klappt. Ganz spurlos sind die letzten drei Monate nicht am mir vorbei gegangen, aber wie sagt man so schön: Mutter und Kind sind wohlauf.

Ab jetzt wird vieles einfacher.

 

Und ich freu mich so riesig! Einfach nur geil!!!

chryssi

Thesis 90 / 87

Es ist vollbracht: Die Rohversion steht seit letztem Wochenende!

 

Statt der geplanten 87 Seiten sind es 90 geworden und damit absolut im vorgegebenen Rahmen von 80-100 Seiten. Punktlandung würde ich sagen.

Jetzt haben meine beiden Korrekturleser zwei Wochen Zeit sich mein Machwerk zu Gemüte zu führen, dann erlaube ich mir noch eine knappe Woche um deren Anmerkungen einzuarbeiten und Fehler zu korrigieren, bevor es dann in den Druck geht.

 

Die kommenden zwei Wochen werde ich die Arbeit nicht anrühren um selbst ein wenig Distanz von allem zu bekommen. Die habe ich im Moment auch bitter nötig. Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend. Abendeweise zuhause sitzen und tippen, die Samstage mit einer lieben Kommilitonin aus einem anderen Studiengang (aber auch an der THM) in der heimischen FH-Bib zubringen und kaum was anderes sehen als die Arbeitsstelle, mein Arbeitszimmer zuhause oder eben die Bibliothek. Kaum hatte ich die letzte Seite getippt und die Rohversion gespeichert, hat mich eine Erkältung voll umgehauen. Ich muss soweit dankbar sein, dass ich wenigstens noch fertig schreiben konnte.

 

Meinem Betreuer habe ich die Rohversion auch noch mal zugeschickt, ich war mir unsicher ob er sie in diesem Stadium noch haben wollte. In seiner letzten Nachricht schrieb er ein paar Anmerkungen und dass ich auf einem guten Weg sei sowie sinngemäß "dann viel Erfolg beim Fertigstellen und Abgeben". Ich habe ihm in die Nachricht geschrieben, dass ich unsicher bin und ihm das auch lieber so sage statt "irgendwas" zu machen und das ist nachher falsch.

Sollte er mir jetzt noch etwas schreiben, kann ich es noch guten Gewissens einarbeiten, wenn nicht, gebe ich in dreieinhalb Wochen alles zusammen ab.

 

Jetzt heißt es aber erst mal: "Willkommen zurück im Leben" und ich will unbedingt wieder was anderes sehen. Gut das Karneval vor der Tür steht und mein Malteserhaufen und ich zum Mehrtageseinsatz nach Köln ausrücken. Das wird anstrengend, aber mit der Truppe auch echt schön!

 

chryssi

Thesis 47 / 87

ICH BIN SCHEINFREI !!!!!!!!!!!

Endlich habe ich es schriftlich, alle Klausuren aus meinem Masterstudium sind bestanden!!!

 

Man ist das ein Gefühl. Grade bei der letzten Klausur hatte ich schon befürchtet, dass es nicht gereicht haben könnte und jetzt steht da eine 1,4!

Das ist so was von der Wahnsinn. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe.

 

Keine Vorlesungen mehr, keine Samstage mehr in Friedberg, kein Hörsaal, nichts, nie wieder!

 

Jetzt liegt noch für gut 6 - 8 Wochen der Fokus auf der Master-Thesis.

Stand gestern Abend sind 47 von geplanten 87 Seiten fertig, sprich die Hälfte ist geschafft.

Da ich für Zitate und das Quellenverzeichnis mit CItavi arbeite und auch sonst alles so weit es in Word nur geht automatisiert habe beschränkt sich die Formatierungsarbeit am Schluss auf ein absolutes Minimum.

 

Geplant ist aktuell, die noch ausstehenden 40 Seiten innerhalb der nächsten 4 Wochen runter zu schreiben. Dann schließen sich zwei Wochen an, in denen zwei, drei Leuten aus meinem Freundeskreis die Thesis querlesen und dann noch gut zwei Wochen um die erforderlichen Änderungen einzuarbeiten und alles druckfertig zu machen. Weitere zwei Wochen sind bei alledem als Puffer eingeplant und dann wäre die Abgabe spätestens Ende März.

 

Jetzt stellt ich diesen Finalen Zeitplan mal meinem Betreuer vor und dann sehen wir weiter.

chryssi

Thesis 34/85

Da waren's nur noch: O!!!

 

Am Samstag habe ich meine (hoffentlich) letzte Klausur an der THM geschrieben, jetzt heißt es warten auf das Ergebnis.

Inhalt der Klausur waren die Themengebiete: Unternehmensplanspiel (Inhalt hauptsächlich Finanz- und Investitionsplanung), Wissenschaftliches Arbeiten und Fallstudien.

So richtig gut ist mein Gefühl nicht, aber es sollte zum Bestehen gereicht haben. Ehrlich gesagt habe ich ein wenig "Vier-Gewinnt" gespielt, was dem Stress der letzten Wochen geschuldet war. Es hat mir schlicht und ergreifend die Zeit gefehlt, mich ausreichend mit dem Klausurstoff zu beschäftigen, auch weil die Gebiete so vielfältig waren.

Ich bin sehr gespannt, wann die Ergebnisse kommen und wie meins lautet!

 

Parallel sitze ich weiter an der Erstellung meiner Thesis und bin aktuell bei 34 von 85 Seiten. Im Vergleich zum letzten Update musste ich die Plan-Seitenzahl erhöhen, da ich mich in einem Unterkapitel einfach nicht so kurz fassen konnte wie geplant.

 

Es ist faszinierend, wie ich in einigen Bereichen schon von meinen ursprünglich geplanten Konzept abweichen musste. Am Anfang der Arbeit stand eine grobe Idee: wie werde ich was warum machen.

Mittlerweile bin ich mit dem theoretischen Teil meiner Arbeit zu 85% durch und habe schon an einigen Ecken festgestellt, dass ich zwar eine Vorstellung zur Vorgehensweise hatte, aber sie beim Schreiben nicht wissenschaftlich begründen konnte. Dafür habe ich Grundlagen für einen etwas anderen Weg gefunden und muss zugeben, dieser passt wohl viel besser. Ich bin echt überrascht, dass man auch am Ende eines Masterstudiums noch neue Erkenntnisse gewinnen kann.

Ich will nicht übertreiben, es sind alles nur Kleinigkeiten, sonst müsste ich ja auch das ganze Thema meiner Arbeit ändern.

Aber es fällt mir trotzdem auf, dass es so ist. Ich kann also wirklich sagen, dass mir das Verfassen meiner Thesis wirklich noch etwas bringt und nicht nur stures Schreiben um der Abgabe willen ist.

 

Und trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den Tag, wo ich ein hübsches, kleines Paket mit Rückschein auf die Post bringen werde...

 

chryssi

Thesis 23/84

Man was bin ich happy!

 

Das Wochenende hatte ich einen richtigen Schreib-Flash, von Freitag Abend bis Sonntag Abend sind sage und schreibe 12 Seiten dazu gekommen!

Damit ist der aktuelle Stand: 23 von geplanten 84 Seiten geschrieben.

Mein Betreuer hat schon eine entsprechende Mail zur "Erstabnahme". Ich möchte von ihm einfach wissen, ob ihm grundsätzlich mein Stil gefällt oder was er zur Formatierung sagt.

 

Ansonsten klappt das arbeiten mit Citavi richtig gut, kann ich nur empfehlen.

Es braucht seine Zeit, bis man sich in das Programm eingearbeitet hat und auch die Quelleneinbundung ist zeitintensiv. Aber wenn dann mal alles drin ist, ist zitieren ein Kinderspiel, sei es Text, Tabellen oder Bilder.

 

Jetzt warte ich mal gespannt auf das Feedback meines Betreuers und in der Zwischenzeit wage ich mich an das nächste Unterkapitel.

 

In diesen Sinne, frohes Tippen an alle!

 

 

chryssi

Viel passiert in letzter Zeit

Hallo Gemeinde,

 

gut zwei Monate habe ich nicht geschrieben, dabei ist so viel passiert in dieser Zeit.

 

Thesis

Mein Thesis-Thema ist genehmigt und auch meinen Wunschbetreuer habe ich bekommen.

Bis dahin war es aber ein steiniger Weg, da ich angeblich meine Arbeit nicht "korrekt" angemeldet habe.

Offiziell ist der Weg wohl wie folgt: Ich hätte mein Thema mitsamt Exposé zur Genehmigung vorlegen müssen und dann wäre erst mal entschieden worden, ob das grundsätzlich so weit passt. Dann wäre ein Betreuer gesucht worden mit dem hätte ich dann alles konkret absprechen sollen.

 

So weit, so gut. Das Problem war nur, dass alle Dozenten (und ich meine, wirklich alle!) der letzten zwei Semester schon in ihren jeweiligen Vorlesungen "Werbung" für sich gemacht haben, damit man bei ihnen die Thesis verfasst. Man solle mit Themen und Ideen auf sie zukommen und dann könnte man ja vorab alles besprechen. Die Anmeldung und Zuteilung wäre dann nur Formsache, dafür würde man ja vorher schon alles so absprechen, dass das Thema Genehmigungsfähig wäre.

Zusätzlich gibt es im Formular für die Anmeldung der Thesis auch die Möglichkeit, schon als Student einen Betreuer einzutragen. Also bin ich davon ausgegangen, dass das alles seine Richtigkeit hat, als ich die Arbeit nach Absprache mit meinem Wunschbetreuer angemeldet habe.

 

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich aus allen Wolken gefallen bin als die Zulassung kam, aber ein ganz anderer Betreuer darin genannt war. Hektik, Panik und viele Mails und Telefonate später konnte das geklärt werden und ich habe doch noch meinen Wunschbetreuer bestätigt bekommen.

 

Ein Kommilitone hat im Moment weniger Glück, er hat es genau so gemacht wie ich, aber das Prüfungsamt weigert sich, ihm seinen Wunschbetreuer zuzuteilen. Der neue Dozent wäre besser geeignet und Vorababsprachen wären nicht gewünscht.

Bleibt abzuwarten wie das ausgeht, ich drücke ihm die Daumen!

 

Ansonsten läuft die Bearbeitung so weit ganz gut, die komplette Literaturrecherche und Sichtung ist erledigt, Citavi ist gut gefüttert und entsprechen flott geht im Moment das Schreiben. Die ersten 11 Seiten stehen, damit sind's noch geplante 74 to go.

 

Jahresendspurt

Kennt ihr das, wenn es "plötzlich" wieder aufs Jahresende zugeht und jeder überrascht ist? Egal ob auf der Arbeit, im Verein oder unter Familie und Freunden.

Jeder meint auf einmal Weihnachtliche Stimmung verbreiten zu müssen, dabei geraten alle nur in Stress nerven ihre Umgebung mit Zwangsveranstaltungen wie Adventsfeiern, Plätzchen backen oder sonst was.

Nicht das ich was dagegen habe, ich mag Weihnachten, aber mir missfällt dieses Zwanghafte, dieses "weil es sich eben so gehört".

 

Ansonsten sind bei mir in letzter Zeit verdammt viele Überstunden aufgelaufen, die es bis zum Jahresende abzubauen gilt. Mein Abteilungsleiter ist informiert und befürwortet den Abbau auch unter Verletzung von Kernzeiten. Dass kommt mir in Bezug auf die Thesis gerade recht, so kann ich die nächsten Wochen bis Jahresende öfter schon nachmittags daheim in die Tasten hauen statt erst abends anzufangen.

 

Hochzeit

Tja, was soll ich da groß sagen: der erste Teil, die Standesamtliche Hochzeit liegt hinter meinen Mann und mir. Es war ein sehr schöner Tag im Familienkreis. Abends kamen dann noch ein paar Freunde dazu, richtig gemütlich.

Anfangs dachte ich ja noch, dass das alles kein Problem mit der Organisation ist.Aber jetzt hinterher muss ich sagen, dass ich den Aufwand doch etwas unterschätzt habe. Unsere Familie hat uns noch etwas unter die Arme gegriffen, sonst wäre das echt in Stress ausgeartet. Abe so war der Tag für uns zwei sehr entspannt und die Bilder zaubern mir jetzt noch ein Lächeln aufs Gesicht.

Nächstes Jahr, nach Abschluss des Masters geht es dann mit der Kirchlichen Hochzeit weiter. Da freue ich mich schon riesig drauf!

 

Jetzt reicht's aber vorerst mal mit dem Schreiben, in nächster Zeit kommt wieder häufiger ein Update zur Thesis, dann wird's auch nicht so viel, versprochen!

chryssi

Thesis ist angemeldet

Grade eben ist meine Anmeldung der Masterthesis ans Sekretariat raus. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass alles genehm ist.

Mein Betreuer hat mir letzte Woche innerhalb von nur zwei Tagen auf den Entwurf geantwortet und per Telefon haben wir die letzten Feinheiten im Exposé abgestimmt. Das nenn ich wirklich zügig und auch die Hinweise waren sehr hilfreich.

Mein Zeitplan sieht vor offiziell in KW 40 zu starten und bis KW 12 2017 abzugeben. Insgesamt wären das also genau 24 Wochen Bearbeitungszeit.
Diese Woche lese ich mich noch weiter in die notwendige Literatur ein. Dank Citavi hab ich einen wirklich guten Überblick in welchem Bereich noch Literatur fehlt oder welches Buch ich schon durch habe. Auch Zitate oder Gedanken zu einer bestimmten Textstelle kann ich direkt festhalten, so dass nix verloren geht. Bislang bin ich echt zufrieden mit dem Programm.

So long, euch allen einen guten Start in die Woche!

chryssi

Aller Anfang ist ... neu?

Nachdem ja alle Klausuren der ersten drei Semester geschrieben (und hoffentlich auch bestanden) sind geht's jetzt an den letzten großen Brocken zwischen mir und meinem Abschluss: die Master-Thesis.

 

Ein Thema hat sich in einem anderem Unternehmensbereich gefunden nachdem mein eigener Abteilungsleiter ja nichts für mich hatte. Morgen findet ein Gespräch zwischen dem dortigen Abteilungsleiter und mir statt, um das bislang relative grobe Thema einzugrenzen und die genaue Fragestellung zu formulieren.  Er wird dann quasi mein Betreuer im Unternehmen. Viel sagen kann ich noch nicht, aber es wird spannend.

 

Neben der eigentlichen Inhaltsfrage muss ich auch noch Themen wie Abteilungsfreistellung (zeitlich von meiner in die andere), Informationsbeschaffung und Zusammenarbeit mit der anderen Abteilung, ... und so weiter ansprechen. Ich bin was das Thema Studium angeht etwas exotisch für mein Unternehmen. Präsenzstudenten und duale Studenten gibt es hier viele, aber bislang in den beteiligten Abteilungen noch keine Fernstudentin. Aber das bin ich ja schon von meinem letzten Arbeitgeber gewohnt. Bislang ist mein zukünftiger Betreuer noch Feuer und Flamme für die Arbeit und die Zusammenarbeit mit mir, das ist schon mal eine gute Basis.

 

Ansonsten beschäftige ich mich die letzten Abende schon sehr intensiv mit dem Literaturverwaltungsprogramm "Citavi".

Im letzten Semester wurde uns dies schon an der Uni im Schnelldurchlauf im Rahmen eines Tagesseminars zum Thema Wissenschaftliches Schreiben vorgestellt, aber damals war das alles noch so weit weg und andere Dinge wie Klausuren viel dringender.

Jetzt geht es so langsam los mit der Anmeldung der Arbeit und dazu beschäftige ich mich aktuell mit der Erstellung des Exposés wofür ich u.a. eine Literaturliste mit einreichen muss.

 

Im Bachelor hat das mit der Quellenhandhabung ja alles noch irgendwie so funktioniert, aber korrektes zitieren und das Quellenverzeichnis aktuell halten waren mir schon damals ein Graus.

Daher der Plan, es diesmal mit Unterstützung in diesem Bereich zu versuchen und die Begeisterung nach nur zwei Abenden ist wirklich groß!

Das Programm ist entweder als Freeware (Verwaltung von bis zu 100 Buchtiteln) oder als Vollversion (Campuslizenz über die THM) erhältlich und läuft jetzt in Vollversion auf meinem Rechner. Ein sogenanntes Projekt in dem ich alle meine Quellen sammle ist schon angelegt und ein absolut grobes Inhaltsverzeichnis als Gerüst zum "Füttern" ist auch schon erstellt. Das ganze lässt sich dann später in Word übertragen, so weit bin ich aber bei weitem noch nicht.

 

Heute Abend werde ich mich noch ein bisschen mehr in die Funktionalität einarbeiten, um wirklich alle Vorteile nutzen zu können. Aber der erste Eindruck ist absolut positiv! Die ersten 12 Bücher habe ich schon hinzugefügt und vor sortiert.

 

Sobald die Themeneingrenzung festgelegt ist, kann ich auch noch gezielter nach Literatur suchen, bislang ist es erst mal ein wildes stöbern, auch um den Umgang mit Citavi zu erlernen. Ich will jetzt mal festhalten, wie lange ich für die Einarbeitung brauche, aber wenn es hält was ich mir davon verspreche, dann ist die Zeit sehr gut investiert.

So lernt man also auch zum Ende vom Studium noch etwas ganz neues, was nichts mit dem Studiengang an sich zu tun hat, aber doch irgendwie zum Wissenschaftlichen Arbeiten gehört: Selbstorganisation und vor allem Wissensorganisation!

chryssi

Kaum sind alle Klausuren des letzten Semesters geschrieben, schickt die Uni auch schon die letzten beiden Skripte für das kommende vierte Semester.

Zeit für einen kleinen Rück- als auch Ausblick.

 

Rückblick drittes Semester

Gefühlt war das hinter mir liegende 3. Semester das bislang anstrengendste von allen.

Es galt, 11 Termine innerhalb von 17 Wochen zu absolvieren, davon einen Freitags. Bis auf eine Vorlesung habe ich an allen teilgenommen und ich kann nur sagen, das ist dringend zu empfehlen. Es steht zwar grundsätzlich alles in den Skripten oder ggf. in der Zusatzliteratur, aber den ein oder anderen Dozentenhinweis muss man einfach mitnehmen, um bei der Fülle an Stoff überhaupt eine Chance zu haben. ?

Meine Vorgehensweise, alle Skripte vor der jeweiligen Vorlesung zu lesen und eine erste Zusammenfassung zu erstellen, mit der ich dann während der Vorlesung parallel zum Skript arbeiten konnte, hat sich bestens bewährt. So konnte ich mir Notizen direkt in meinen Unterlagen machen und damit die Vorlesung auch nachbereiten, so dass bereits am Tag nach der Vorlesung eine fertige, lernfähige Zusammenfassung zur Verfügung stand.

Wahnsinnig viel Aufwand, aber nur so war die Menge an Stoff, die sich je Modul geballt aus drei Vorlesungen ergeben hat, zu bewältigen.

 

Alle drei Module schlossen mit einer Klausur ab, die mit jeweils 10 CP bewertet wird. Auch wenn die erste Klausur bereits gut 7,5 Wochen zurück liegt und die letzte knapp 3,5 Wochen, habe ich bislang keine einzige Note. Das ist einer meiner Kritikpunkte an der THM. Rückmeldungen dauern einfach unglaublich lange. Urlaubszeit hin oder her. 7,5 Wochen (+ noch ausstehend x) sind für mein Empfinden für eine Klausurkorrektur einfach zu lang.

Jetzt heißt es also auf Ergebnisse warten und hoffen. Gefühlsmäßig sollten alle Klausuren bestanden sein, wenn auch eine davon nicht besonders gut. Aber wir werden sehen.

 

Solange nicht wenigstens zwei Noten veröffentlicht sind, kann ich aktuell mit dem Studium nicht weitermachen, jedenfalls nicht wirklich offiziell. Hintergrund ist ganz einfach die Regelung der THM, dass eine Anmeldung der Master-Thesis erst dann möglich ist, wenn nicht mehr als eine Leistung aus den ersten drei Semestern offen ist. Das bringt mich dann auch direkt zum...

 

Ausblick viertes Semester

Trotzdem befasse ich mich schon mit dem Thema für meine Thesis und habe auch schon vor ein paar Wochen ein Gespräch mit einem Abteilungsleiter aus einem anderen Unternehmensbereich geführt, nachdem mein eigener Abteilungsleiter mir entgegen früherer Aussagen mitgeteilt hat, dass er nun doch kein Thema für mich hat. Auch kein Problem, "wildere" ich eben (mit seiner Zustimmung) in anderen Abteilungen...

Für diese Woche erhoffe ich mir ein weiteres Gespräch um das Thema weiter einzugrenzen und dann das Exposé angehen zu können.

Auch meinen Wunsch-Dozenten habe ich schon angemailt, ob er meine Betreuung Hochschulseitig übernehmen könnte. Antwort noch ausstehend.

Wenn mein grober Zeitplan klappt, könnte ich zum 01.10. mit der Thesis beginnen und dann Mitte oder Ende März '17 abgeben.

Mein Ziel seit Studienbeginn ist es, bis Ostern 2017 meinen Master abzuschließen. Ich hätte mir die ganzen letzten anderthalb Jahre nicht wirklich träumen lassen, dass dieses Ziel nun in greifbare Nähe rückt. ?

 

Abgesehen von der Thesis stehen in diesem Semester noch insgesamt 4 Termine an der Uni an, davon ein Tag Fallstudie, zwei Tage Planspiel und ein Termin für die letzte Klausur. Los geht's Mitte November und in der Woche vor Weihnachten ist dann mit dem Schreiben der Klausur alles vorbei.

Vorausgesetzt, ich habe alle Klausuren des dritten Semesters bestanden, aber davon muss ich ja als positiv denkender Mensch erst mal ausgehen....

 

Ansonsten...

findet Ende Oktober unsere standesamtliche Hochzeit statt und nächstes Jahr im Frühsommer dann die Kirchliche.

Auch hier gibt es noch viel zu planen, aber das ist mal was ganz neues und macht auch unheimlich viel Spaß.

Von daher kommt mir das (Zwangs-) Sommerloch an der Uni grade recht. Stressig wird es früh genug wieder.

 

Bis dahin, euch allen noch eine schöne Hochsommerwoche!

chryssi

Kaum geschrieben, schon geht's weiter

So, die Klausur zu LM 8, Logistikmanagement und -Planung, ist seit Samstag geschrieben.

Alles in allem faire Fragen aus allen Bereichen der jeweiligen Module, keine zu starke Konzentration auf Randgebiete.

Bei einer Frage bin ich komplett falsch abgebogen (wo nach Porter gefragt wird sollte auch in der Antwort Porter drin sein und nicht die Boston Consulting Group...) und bei einer anderen habe ich die Grafik zu Antwort vor meinem geistigen Auge gesehen, sogar mit Schatten um die jeweiligen Kästchen, aber ich bin einfach nicht auf die Worte gekommen. Also wahrscheinlich 15 von 120 Punkten weg, aber selbst mit Abzügen hier und da bei den anderen Antworten ist die Klausur vom Gefühl her definitiv bestanden.

 

Anschließend gab's direkt die Vorlesung Transportrecht, die noch als drittes Modul für die Klausur jetzt am Samstag fehlte. Kurzweilige Veranstaltung, auch wenn es zum Nachmittag hin immer schwerer wurde, Konzentration zu wahren. Aber was will man erwarten, wenn man morgens um 5 aufsteht um rechtzeitig zur Klausur anwesend zu sein und dann die Vorlesung bis knapp 16 Uhr geht..

 

Der Dozent hat den Stoff sehr Studentenfreundlich eingegrenzt, da auch ihm bewusst ist, dass mit nur einer Woche Lernzeit zwischen Vorlesung und Klausur

nicht viel zu reißen ist, zumal noch zwei weitere Module gelernt werden wollen.

 

Also heißt es diese Woche Lernen, Lernen und noch mal Lernen für LM 7, Logistikdienstleister und Transportrecht.

Auch diese Klausur besteht nach dem altbekannten Muster dieses Semester aus drei Modulen:

- Transportrecht

- Entsorgungslogistik

- Logistikdienstleister

 

120 Minuten, jeder Teil 40 Minuten mit 40 Punkten, die Klausur wird mit 10 CP gewertet.

 

Ich habe aktuell 25 Seiten Zusammenfassung und das Ziel ist es, diese bis Samstag morgen mind. 10 x zu wiederholen und durchzuarbeiten.

 

Damit das in nur 5 Tagen klappt (gestern musste ich ja erst mal die Vorlesung vom Samstag nacharbeiten und mir eine Zusammenfassung schreiben), werde ich diese Woche auf der Arbeit massiv Überstunden abbauen müssen.

 

Auf in den Kampf!!!

 

 

chryssi

Auf in die letzte Klausurphase

Seit heute habe ich mich für mich selbst die Klausurphase des 3. Semesters eingeläutet.

Letzten Freitag fand die letzte Vorlesung zum Modul LM 8 statt, die Klausur ist nun am 09.07., 8:00 Uhr.

 

Inhalt der Klausur sind:

- E-BWL: Informationsmanagement (40 min Prüfungsanteil - 40 Punkte)

- SP / IM 1: Strategie und Planung, Internationales Management (jeweils 20 min Prüfungsanteil - jeweils 20 Punkte)

- IP: Informationsprozesse (40 min Prüfungsanteil - 40 Punkte)

___________________________________________________

2 Stunden Prüfung - 120 Punkte

 

E-BWL und IP sind vom Stoff her relativ ähnlich, allerdings besteht die Gefahr, einzelne Inhalte durcheinander zu werfen.

SP / IM 1 wurden in einer Vorlesung behandelt, umfassen aber vom Stoff her jeweils so viel, dass es auch für zwei Vorlesungen gereicht hätte.

 

Aus den vier Skripten mit insgesamt mehr als 450 Seiten sowie diversen Präsentationen und Handouts habe ich eine Zusammenfassung von insgesamt 31 Seiten geschrieben. Die nächsten zwei Wochen werde ich hauptsächlich damit lernen und nur wenn nötig noch mal einzelne Sachen in den Skripten anschauen.

Es hat sich also schon jetzt ausgezahlt, während des Semesters jede Vorlesung direkt nachzuarbeiten. Wenn ich jetzt erst mit den Zusammenfassungen anfangen würde, würde ich zeitlich nicht hinterherkommen.

 

Trotz oder gerade wegen dem jetzt aufkommenden Prüfungsstress habe ich mir für dieses Wochenende noch mal Freitags und Samstags zwei Großdienste mit meinen Maltesern "genehmigt".

Freitag Nachmittags bis nach Mitternacht der erste Dienst mit ca. 15 Leuten auf einer 90er Party, Samstags Mittags bis nach Mitternacht dann mit ca. 25 Leuten Dienst auf einem "Farbrausch-Festival".

Bei beiden übernehme ich die Verpflegung unserer Leute solange Zeit dazu ist, ansonsten geht die Arbeit am Patienten vor.

 

Soll mich jetzt einer für Verrückt halten, dass ich angesichts von 3 Klausuren in 4 Wochen auch noch zwei Großdienste im Umfang von zwei halben Tagen mitmache, kann ich mich noch nicht mal großartig verteidigen. Ja, das ist viel Zeit, die ich auch ins Studium stecken könnte, aber wisst ihr was?

Ich mag einfach langsam nicht mehr! Es wird dringend Zeit, dass dieses Semester zu Ende geht und ich in Urlaub komme. Ich habe in den letzten Jahren so viel zurück gesteckt, erst im Bachelor und jetzt im Master, dass ich mich langsam frage, ob sich der ganze Verzicht wirklich lohnt. Und um jetzt nicht auf den letzten Meter vor der Zielgrade einen riesen "Lagerkoller" zu bekommen und alles hinzuschmeißen, habe ich mich entschieden, nicht schon wieder auf meine Freunde dort und den Spaß an solchen Großveranstaltungen zu verzichten und stattdessen diese zwei Sachen noch mitzumachen.

Ja, auch wenn ich dadurch Zeit zum lernen verliere und vielleicht die Klausuren etwas schlechter schreibe als ich es anders gekonnt hätte.

Das ist es mir mittlerweile wert!

 

Ich bin urlaubsreif und Semestermüde, aber bis zum Semesterende und damit meinem wohlverdienten Urlaub ab August muss ich noch knapp 5 Wochen durchhalten.

 

Ziel anvisieren, Augen zu und los laufen...

chryssi

Und wieder könnte man meinen, wir befinden uns in einem schönen langem Wochenende mit Freizeit, Entspannung und Sonnenschein.

Aber weit gefehlt, den wer an der THM studiert weiß, dass lange Wochenenden prädestiniert dafür sind, in den Tiefen des Hochschulkellers verbracht zu werden.

Mensa? Cafeteria? Fehlanzeige, die haben geschlossen, ist ja Feiertagswochenende.

Aber wir wären ja keine Logistiker, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung hätten und deshalb wir neben den Skripten, Handouts und Schreibzeug auch noch die Kaffeemaschine eingepackt. Dazu noch ein paar belegte Brote und die Studi-Verpflegung ist perfekt für einen schönen langen Samstag in Friedberg.

 

Diesmal steht eine Vorlesung zum Thema Internationales Management / Strategie und Planung an. Von den beiden Skripten ist eins ganz gut geschrieben, das andere springt mir Inhaltlich zu sehr hin und her, da fehlt mir noch der rote Faden. Ich hoffe da auf ein paar erhellende Worte in der Vorlesung.

 

Ansonsten ist das schon Termin 5 von 11 dieses Semester, nächsten Samstag steht schon die nächste Vorlesung an, was dann knapp etwas mehr als Halbzeit bedeutet.

Mein aktuelles Zwischenfazit zu diesem Semester fehlt grade eher negativ aus. Die Vorlesungen sind mir zu dicht hintereinander und noch dazu werden alle Module durcheinander gemischt.

Jedes der drei Modul aus diesem Semester besteht aus drei verschiedenen Vorlesungen, die thematisch nicht wirklich zusammenhängen. Von daher eigentlich kein Problem, mal eine Vorlesung zu Modul LM 6, dann wieder eine zu Modul LM 7 zu hören um dann zu Modul LM 6 zurück zu springen.

Aber: Solange nicht alle drei Vorlesungen zu einem Modul gehört sind, kann natürlich auch die Klausur nicht stattfinden. Und es ist leider so, dass bis Juli zu allen Module kreuz und quer Vorlesungen stattfinden und dann alle drei Klausuren innerhalb von vier Wochen zu schreiben sind.

Ich gebe zu, das stresst mich im Moment sehr. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass ein Modul zusammenhängend behandelt wird, um eher abgeschlossen zu sein. Anschließend hätte man sich dann auf das nächste Modul konzentrieren können.

 

Plan.png

 

Aber gut, zu ändern ist dieser Plan eh nicht. Also lautet das Motto: Zähne zusammenbeißen, Arschbacken zusammenkneifen, Augen zu und durch.

In 6 Wochen findet die erste Klausur statt und in zehn Wochen ist der größte Spuk in meinem Masterstudium vorbei!

Oh man, was werden dann die Korken knallen!

chryssi

Das Semester nimmt Fahrt auf

Seit einem Monat läuft nun das dritte Semester und bislang hatten wir schon drei Vorlesungen, eine davon inhaltlich schon zur Erstellung der Master-Thesis im vierten Semester.

Für das kommende Wochenende haben meine Kommilitonen und ich uns erfolgreich gegen eine Terminverlegung "gewehrt". Es sollte kurzfristig eine Vorlesung aus Juli in den Mai vorverlegt werden, ausgerechnet auf das lange Wochenende von Christi Himmelfahrt. Das an sich wäre ja nicht schlimm, wenn nicht auch schon die beiden anderen "langen" Wochenenden mit Vorlesungen belegt wären. Das war uns allen zu viel, irgendwann ist es auch mal für den gemeinen Fernstudenten genug.

Jetzt bleiben durch Dozententausch alle Termine erhalten, geht doch!

 

Ansonsten sind wir im Spezialisierungssemester noch 8 Leute in "Externer Logistik". Davon sind im Schnitt so 5-6 Studenten bei den Vorlesungen anwesend, also recht überschaubar das ganze.

 

Die Dozenten bisher waren gut bis sehr gut, nur vom Stoff her wird's viel.

Immer drei Vorlesungen bilden am Ende ein Modul, das mit einer 120 Minuten-Klausur abgeprüft wird. Jede Vorlesung wird zu einem eigenständigen Thema gehalten, was den Stoff etwas unübersichtlich macht.

Deshalb heißt es, jetzt schon jede Vorlesung akribisch vorbereiten und unbedingt direkt nachbereiten, damit man zum Schluss des Semesters nicht in Panik verfällt.

Bislang gelingt mir das auch noch ganz gut!

 

So long...

chryssi

... für das, was mich in den kommenden Monaten erwartet.

Es geht auf ins dritte und damit letzte Fach-Semester vor der Master-Thesis im Studiengang M.Sc. Logistik und auch privat wird einiges los sein. :)

 

Studium

Innerhalb der kommenden 17 Wochen gilt es, 11 Termine an der THM in Friedberg zu absolvieren, davon im Juli drei Klausuren zum Abschluss der anstehenden drei Module.

 

Bislang waren die ersten beiden Semester für alle im Studiengang gleich, es ging um Grundlagen wie BWL und Finanzierung, Soft Skills und Recht oder auch Logistikspezifischere Themen wie Outboundlogistik und Logistikcontrolling oder Supply Chain Management und Fabrikplanung.

Insgesamt sind schon 8 Module mit insgesamt 60 CP absolviert, nur von 2 fehlen noch die Ergebnisse, wobei ich aber davon ausgehe, alle bestanden zu haben. Die Bearbeitungszeit der Klausuren und Prüfungen lässt mit teilweise über 8 Wochen für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Aber ändern kann ich es doch nicht, deshalb habe ich beschlossen, mich nicht mehr darüber zu ärgern!

 

Für das kommende Semester konnte zwischen zwei Vertiefungsrichtungen gewählt werden: Innerbetriebliche oder Externe Logistik.

Da ich aus dem Speditionsgewerbe komme und in meinem aktuellen Arbeitsumfeld "Export" auch rein zur externen Logistik gehöre, habe ich mich für diese Vertiefung entschieden. Die Studienbriefe sind alle schon bei mir angekommen und zusätzlich als PDF-Variante auf meinen E-Book Reader geladen.

 

Es stehen an:

Modul 6: Beschaffung und Distribution

Modul 7: Logistikdienstleister und Transportrecht

Modul 8: Logistikmanagement und -planung

 

Jeweils 3-4 Vorlesungstage zu verschiedenen Unterthemen bilden ein solches Modul, welches am Ende mit einer Klausur abschließt. Ursprünglich sah das Modulhandbuch noch eine Hausarbeit und ein Referat vor, irgendwie wurde das aber gestrichen und es bleibt bei reinen Klausurleistungen. Nachdem im letzten Semester mal eine Hausarbeit zu erstellen war und das in Gruppenarbeit einfach so viel Zeit gefressen hat, bin ich echt nicht böse über diese Änderung.

 

Privat

Nachdem mein Vorhaben mit der Arbeitszeitreduktion an der "Unflexibilität" (O-Ton meines Abteilungsleiters") meines Arbeitgebers gescheitert ist, greift nun Plan B!

Statt nun weniger zu verdienen und dafür mehr Zeit zu haben, habe ich über Empfehlung eine Frau gefunden, die mir beim Putzen im Haushalt zur Hand geht. Ich spare also die Zeit anderweitig ein und investiere das weiterhin mehr verdienten Geldes hier. Das Ergebnis ist nahezu das gleiche, außer dass ich mich nicht mehr auf Diskussionen mit Vorgesetzten und Kollegen einlassen muss und im Vergleich insgesamt sogar ein klein bisschen mehr Geld übrig bleibt. Herrlich... :P

 

Und sollte mir neben dem Studium doch noch langweilig werden, steht im Sommer noch eine große Feier zu den runden Geburtstagen meines Freundes und mir an und im Herbst dann unsere Hochzeit! :001_wub:

Erstmal wird dieses Jahr "nur" standesamtlich geheiraten, die Kirchliche folgt im nächsten Jahr, wenn das Studium beendet ist.

Wir sind schon lange zusammen und sehr glücklich miteinander, umso mehr freue ich mich auf diesen nächsten Schritt.

Auch, weil ich von meinem Freund absolute Unterstützung in Sachen Studium erhalte. Sogar so etwas Großes und Wichtiges wie Heiraten wird einfach um das Studium drumherum geplant, damit ich mich die nächsten Monate voll und ganz darauf konzentrieren kann.

Mein Freund weiß nicht, dass ich hier einen Blog schreibe. Zu Beginn war es einfach eine schöne Möglichkeit, anderen Studenden und Interessierten Einblicke in meinen Studienalltag zu geben, so wie ich selbst von den Blogs anderer profitiert habe. Aber irgendwie ist mir beim lesen alter Einträge erst richtig bewusst geworden, dass es mittlerweile doch weit mehr ist, weil einfach im Laufe der Zeit sehr viel aus meinem Privatleben eingeflossen ist. Gerade dieser Aspekt spielt im Fernstudium eine sehr wichtige Rolle und sollte von niemanden unterschätzt werden. Mal sehn, vielleicht erzähle ich meinem Freund zur Hochzeit von meinem Blog und lasse ihn mal ein bischen was lesen. Immerhin hat er einen sehr großen Anteil am bisherigen guten Ergebnis und Verlauf...

 

So, das war mal wieder ein richtiger "Rund-um-Schlag". Sorry für den langen Text, mir ist grade selbst erst aufgefallen, dass ich lange nicht mehr geschrieben habe.

Die nächsten Einträge werden wieder kürzer, versprochen ;)

 

chryssi

Halbzeit in Sicht

Ich reihe mich mal ein in die Gruppe derjenigen, die dieses Wochenende wieder fleißig Klausuren schreiben.

 

Am Samstag Morgen heißt es 60 Minuten Bulimie-Schreiben: Standort und Fabrikstrukturplanung.

Der Stoff hierzu ist unheimlich umfangreich und für mich persönlich einfach nur langweilig. Das macht es nicht wirklich besser was das lernen und behalten angeht.

Aber ok, Augen zu und durch. Die Zusammenfassung steht, die Übungsfragen des Skripts sind bearbeitet, jetzt heißt es knallhart auswendig lernen.

 

Um 9:00 Uhr ist auch das erledigt und damit schon die Hälfte meines ganzen Masterstudiums!

Schöne Vorstellung aber im Moment noch nicht richtig greifbar. Vielleicht kommt das ja im Laufe des Wochenendes, wenn die Klausur hinter mir liegt.

 

Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf 6 Wochen Semesterferien. Erst am 09.04. geht das nächste Semester los und bis dahin wollen mein Freund und ich Anfang März noch eine Woche Skifahren gehen. Der Urlaub ist auch bitter nötig und mit Abschluss des 2. Semesters hart verdient!

 

In diesem Sinne drücke ich uns allen am Samstag die Daumen. Tschaka, wir schaffen das!!!

 

chryssi

Und wie befürchtet: negative Antwort

Wie befürchtet lautet die Antwort meines Abteilungsleiters auf meine Teilzeitfrage: Nein!

 

Begründung: Das Unternehmen sei (noch) nicht so flexibel, man habe alles versucht (Gespräch zwischen meinem Abteilungsleiter und dem Leiter Personal), sehe aber keine Möglichkeit. Zudem wolle man keine Präzedenzfälle schaffen, sonst würde ja bald einfach jeder weniger arbeiten wollen...

 

Nach gut 10 Minuten war das Gespräch beendet und ich bin so stolz auf mich, dass ich ruhig geblieben bin und nichts weiter dazu gesagt habe.

Es bleibt bei seinem Angebot aus dem ersten Gespräch, dass ich bis zu einer Stunde am Tag während der Arbeitszeit lernen dürfe, wenn es das Arbeitsaufkommen zulässt. Aktuell ist das Pensum so hochgeschraubt, dass keine Zeit zur Mittagspause bleibt, aber ok...

Drückt mir die Daumen, dass sich das in den nächsten Monaten bessert. Und selbst dann muss ich ja immer noch aufpassen, dass keiner meiner Kollegen "neidisch" wird oder komisch guckt.

 

Nach langem Überlegen letzte Nacht glaube ich fast, dass es keinen Sinn macht es weiter zu probieren und den Betriebsrat um Unterstützung zu bitten. Die Fristen per Gesetz sind mittlerweile für meinen  Wunschstarttermin zu lang und es nützt auch nichts, dafür Streit anzufangen und es sich mit dem Vorgesetzten zu verscherzen. Schließlich will ich ja noch meine Master Thesis im Unternehmen schreiben. Also Zähne zusammenbeißen, nach außen lächeln und weiter machen.

 

Ich lasse das ganze jetzt erst mal auf sich beruhen und überlege mir nach den nächsten drei Uni-Wochenenden, wie ich mir sonst noch mehr Freiraum für mich und mein Studium schaffen kann.

Grade steht mit zwei Klausuren und einer Hausarbeit bis zum Semesterende am 20.02. noch viel, viel Arbeit im Raum und ich merke, dass meine Frustrationstoleranz nicht so hoch ist wie sonst.

 

Von daher, allen Karnevalsjecken viel Spaß beim Feiern, Bolau und Alaaf, und ich ziehe mich jetzt wieder in mein Arbeitszimmer zurück.

 

chryssi

Ist keine Antwort auch eine Antwort?

Nachdem ich vor knapp zwei Wochen geschrieben habe, dass ich meine Arbeitszeit gerne um 10% (sprich einen vollen Tag in zwei Wochen) reduzieren möchte, hatte ich schon letzten Montag ein Gespräch mit meinem Abteilungsleiter dazu.

 

In Kurzform: er -

- war überrascht, weil er bisher keine "Leistungseinbrüche" oder ähnliches feststellen konnte

- steht dem ganzen selbst angeblich unvoreingenommen gegenüber

- glaubt leider, leider nicht, dass das Unternehmen das mitmachen wird

- hat mir als Zugeständnis angeboten, dass ich von ihm aus auch gerne jeden Tag eine Stunde auf der Arbeit lernen dürfte, wenn es denn die Tagessituation hergibt (dieses Zugeständnis gibt's aber nur unter der Hand, nicht offiziell und mit meinem Kollegen müsste ich das selbst regeln)

- würde aber trotzdem mit der Personalabteilung reden, wenn ich den unbedingt wollte

 

Was mich ärgert ist die Tatsache, dass es mal wieder nur ein kurzfristiges, schnelles Gespräch zwischen zwei anderen Terminen war, weil angeblich sonst die ganze Woche keine weitere Möglichkeit bestanden hätte. Anschließend habe ich angeboten, dass ich das Besprochene noch einmal kurz schriftlich zusammenfasse und ihm zur Verfügung stelle. Das wollte er aber nicht, ihm würden seine Notizen reichen.

 

Und jetzt hänge ich wieder in den Seilen. Bislang warte ich auf irgendeine Rückmeldung, keine Ahnung ob er schon mit der Pers gesprochen hat oder nicht. Das nervt einfach nur!

 

Mal sehn ob bis morgen Nachmittag eine Antwort da ist, das zieht mich grade echt runter. Kann noch nicht mal genau sagen, warum, aber es ist so...

 

 

 

chryssi

Und wieder ist ein Modul erledigt: Teilebewirtschaftung und Outboundlogistik ist geschafft, mit 92% sogar sehr gut! :)

 

Am Samstag steht die Präsentation der Gruppenhausarbeit TQM an, laut Zeitplan des Dozenten sind wir zum Glück Vormittags schon dran und nicht erst Spätnachmittags.

Damit steht dann auch schon mein Endspurt für das zweite Semester an:

- eine Freitagsvorlesung

- eine 60 Minuten Klausur

- ein Sitzschein

- eine 60 Minuten Klausur

Der März ist dann frei, bevor es Anfang April mit dem letzten Fachsemester los geht.

 

Die letzten Wochen habe ich ziemlich zu kämpfen gehabt, alles in meinem Leben unter einen Hut zu bekommen und möglichst jedem gerecht zu werden.

Auf der Arbeit ging es bedingt durch 5 Wochen Urlaubsvertretung am Stück drunter und drüber. Mein Freund hatte über Weihnachten frei und war die ganze Zeit zu Hause, was ja sehr schön ist, wenn man sonst in Fernbeziehung lebt. Ich hatte leider nicht frei (außer die gesetzlichen Feiertage) und da stand trotzdem von seiner Seite eine gewisse Erwartungshaltung an mich im Raum, so viel Zeit wie möglich für ihn zu haben und ihn bei ein, zwei Projekten zuhause zu unterstützen. Dann noch Freunde treffen, Zeit für Familie und Verwandte auf beiden Seiten haben, und hab ich noch was vergessen? Ach, so ein bisschen was fürs Studium machen um gewisse Fristen einzuhalten wäre ja auch nicht schlecht.

 

Und wer ist bei allem zu kurz gekommen? Ich und mein Leben!

 

Auch wenn ich sonst keine guten Vorsätze für das neue Jahr habe, diesen einen habe ich doch noch nachträglich gefasst: mehr Zeit für mich und mein Leben rausholen.

Dazu möchte ich mit Beginn des neuen Semesters ab April meine Arbeitszeit verkürzen und zwar so, dass ich jede zweite Woche einen Freitag frei habe, entspricht einer Doppelwoche von 72 Stunden (32+40) statt 80 Stunden. Das ganze soll für ein Jahr befristet laufen also genau noch die restliche Studienzeit. Das bedeutet einen überschaubaren Zeitraum in dem ich auch die Gehaltseinbußen verkraften kann.

 

Bis auf wenige Termine stimmt kommendes Semester der Vorlesungsplan mit dem Zwei-Wochen-Rhythmus überein, was bedeutet, dass ich an Vorlesungs-   oder Klausurwochenenden den vorausgehenden Freitag frei hätte. Das gibt mir viel bessere Möglichkeiten Vorlesungen vorzubereiten oder für Klausuren zu lernen. Ich kann dann einen ganzen Tag am Stück zum Lernen nutzen oder mir die Woche über meine Zeit etwas freier einteilen, sprich unter der Woche schon mehr lernen und sonstige Termine statt nach der Arbeit alle zwei Wochen an diesem Tag erledigen. Zusätzlich bleibt einfach mehr "Freizeit" für mich und ich insgesamt Dinge mit mehr Ruhe erledigen.

 

Da mein Arbeitgeber mein Studium unterstützt und es die Gegebenheiten unserer Abteilung grundsätzlich zulassen, sehe ich gute Chancen für mein Vorhaben. Für Anfang nächster Woche habe ich um ein Gespräch gebeten.

Meine Leistungen sind bisher gut bis sehr gut und mit dieser Maßnahme möchte ich sicherstellen, dass das einerseits so bleibt, andererseits ich nicht dabei auf der Strecke bleibe. Zusätzlich bin ich natürlich bereit, im Vertretungsfall auch an einem eigentlich freien Freitag arbeiten zu gehen, und dann den Tag wann anders nachzuholen. Diese Argumentation und mein Anliegen dahinter haben bislang schon meine direkten Kollegen überzeugt und damit sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.

 

Es war nicht leicht, bis zu dieser Entscheidung zu kommen, aber desto mehr ich mich damit beschäftige, desto sinnvoller kommt es mir vor. Auch wenn ich dabei auf leichten Widerstand meines Abteilungsleiters stoßen sollte, ich werde es zumindest probieren. Für mich!

chryssi

Es grünt so grün...

... und zwar auf meinem Whiteboard!

 

Aber erst mal frohe Weihnachten liebe Fernstudentengemeinde! Hoffentlich hattet ihr gestern auch alle einen gemütlichen Heiligabend. Egal ob gemütlich auf der Couch oder total chaotisch mit der Großfamilie. Weihnachten ist glaube ich so ziemlich die einzige Zeit im ganzen Jahr wo auch der gemeine Fernstudent mal Pause hat, und wenn es auch nur ein paar Tage sind. Aber die haben wir uns ja wohl redlich verdient!

 

Was es nun mit dem Grün auf meinem Whiteboard auf sich hat? Keine Angst, es geht nicht um Schimmel, sondern um grüne Haken, die ich in der letzten Woche in eine ganze Reihe von Aufgaben-Kästchen setzen konnte. Und je mehr grüne Haken, desto mehr gilt als erledigt, und desto besser ist die Stimmung!

 

Nachdem ich in den letzten Wochen echt kurz davor war, komplett den Überblick im Studium zu verlieren und alles hinzuschmeißen, habe ich mein Whiteboard kurzerhand zweckentfremdet und es einzig zur Semesterstrukturierung missbraucht. Die THM hat pünktlich zu meinem Studienbeginn den ganzen Studiengang neu akkreditieren lassen und dazu in vielen Modulen neue Prüfungsformen (Hausarbeiten, Präsentationen, Vorlesungsbegleitende Übungen, ...) statt der vormals abzulegenden Klausuren eingeführt. Find ich persönlich gut, Problem ist nur, dass diese Infos erst nach und nach zu den Dozenten durchdringen, die dann teilweise zu Beginn der Vorlesung erst informiert werden, dass Sie keine Klausur mehr stellen, sondern z.B. Vorlesungsbegleitende Übungen abhalten sollen.

 

Für das kommende Sommersemester, also mein 3., wird es zum ersten Mal eine aktuelle Übersicht geben, in welchem Modul wann welche Prüfungsleistung zu erbringen ist. Das musste ich mir dieses Semester alles selbst zusammen suchen und ohne Whiteboard hätte ich das nicht geschafft.

 

Aber Schluss mit Meckern, zurück zu den erfreulichen Dingen:

1. + 2. Doppelmodulen: komplett erledigt (Noten stehen noch aus)

3. Doppelmodul: erstes Modul bis auf 5 Seiten Powerpoint-Präsentation erledigt (Abgabe 05.01.), Klausur zum zweite Modul folgt im Februar

4. Doppelmodul: erstes Modul gehört und Aufgaben zuhause, Abgabe im Februar absolut machbar, Klausur zum zweiten Modul folgt im Februar

 

Damit ist dieses Semester zu mehr als der Hälfte geschafft, und ich gönne mir diese Woche ein paar richtig laue Tage. Nächste Woche nur ein Tag arbeiten und dann folgt ganz gemütlich die Planung fürs kommende Jahr.

 

In diesem Sinne, euch allen noch eine schöne Zeit!

Ciao Chryssi

 

 

 

chryssi

Winter Blues?

Ich weiß nicht warum, aber im Moment könnt ich morgens einfach liegen bleiben, ich bin müde und ausgelaugt.

Geht's euch im Moment auch so? Liegt das mit am Wetter, an der dunklen Jahreszeit?

 

Das ganze wäre ja nicht so tragisch und passend zum Wetter könnte ich mich Abends einfach schön in meine Decke aufm Sofa einmummeln, wenn nicht im Studium noch so viel zu tun wäre bis Jahresende!

Es steht noch eine Klausur an sowie eine Hausarbeit und die dazugehörige Präsentation. Die beiden letztgenannten auch noch in Gruppenarbeit. Sprich, wenn ich nicht pünktlich liefere, reite ich meine Mitschreiber rein. Jetzt sollte mich das eigentlich motivieren, aber stattdessen zieht mich das irgendwie noch mehr runter. Seit Anfang der Woche habe ich im Studium kaum was gemacht, dabei zählt aktuell jeder Tag. 10 Seiten muss ich liefern, 5 Seiten Rohfassung habe ich bislang, aber jedes Wort fällt schwer. Nächstes Wochenende treffen wir uns zum Fertigstellen der Hausarbeit.

Gut, das heißt eine Woche für 5 Seiten, das ist zu schaffen. Aber wenn die aktuelle Verfassung anhält, wird das echt hart!

 

So kenne ich mich gar nicht. Bislang fehlt mich auch jegliche Vorfreude auf Weihnachten und die ganze Weihnachtszeit. Im Vordergrund steht immer der Aspekt "Zeitverlust", das ist so schade!

 

Kann mir hier mal jemand einen ordentlichen Motivationsschub verpassen, damit diese Lethargie aufhört?

(Alternativ zählt auch Schubsen oder ähnliches, Hauptsache es geht mal wieder vorwärts...)

chryssi

Planung bis zum Jahresende - Update

Am Wochenende habe ich mich mal hingesetzt und den Plan bis zum Jahresende gemacht, sowohl im Studium als auch Privat.

Weil 1. kommt Weihnachten immer so plötzlich und 2. ist ja schon direkt danach wieder alles vorbei bzw. fängt alles neu an... :lol:

 

Studium:

14.11. Vorlesung SCM (Supply Chain Management)

16.11. Abgabe Hausarbeit Logistikcontrolling

28.11. Vorlesung PER (Planung, Entscheidung und Riskmanagement)

30.11. Abgabe Hausarbeit Materialwirtschaft / Produktionslogistik

18.11. Abgabe Hausarbeit TQM (Update-Termin)

19.12. Klausur PER / LC (Logistikcontrolling)

           + Vorlesung SIM (Simulation von Logistiksystemen)

 

Zusätzlich steht laut Prüfungsordnung noch eine Hausarbeit in SCM an, hier fehlen mir aber noch Aufgabe und Termin. Bekommen wir wahrscheinlich wieder in der Vorlesung.

 

Die Hausarbeit Controlling habe ich schon so gut wie fertig, vielleicht schaffe ich es heute Abend noch, dann bleiben noch zwei Abende zur Vorbereitung der Vorlesung am Samstag (Freitag fällt dafür aus wegen der Einweihungsfeier eines Freundes).

 

Privat:

Die ersten Weihnachtsfeier-Termine stehen fest und sie passen alle zu meiner Studienplanung :)

Ansonsten habe ich eine "Vorweihnachts-Wunschliste" mit lauter Dingen die ich gerne machen möchte, quasi als Belohnung für die Erledigung der Studienplanung:

- Schlittschuhlaufen mit Freunden

- Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit meinem Schwestern

- Plätzchen backen mit meiner Mutter und Schwestern

- Feuerzangenbowlen-Abend mit Freundinnen

- Tannenbaum schlagen und aufstellen mit meinem Freund (der Erste in der neuen Wohnung)

 

Ziel:

Macht aktuell 5 Punkte in der Studienplanung und 5 Punkte auf der Privat-Planung, ziemlich ausgewogen wie ich finde.

Das soll auch so bleiben. In meinem letzten Blogeintrag hatte ich ja geschrieben, dass ich mir für die Zukunft selbst weniger Stress im Studium machen und dafür mehr Leben möchte. Das soll nicht heißen, dass ich das Studium schleifen lasse oder alles auf die leichte Schulter nehme, keineswegs. Aber ich glaube, dass es auch anders geht, als ich es bisher mache.

Ich werde es auf alle Fälle mal bis zum Jahresende ausprobieren und dann ein Zwischenfazit ziehen.

 

Update:

Kaum war dieser Beitrag erstellt, flattert die Mail des Sekretariats rein, dass auch in TQM noch eine Hausarbeit zu erstellen ist. Wer die Prüfungsordnung liest, wundert sich nicht, es steht ja drin. Aber warum auch noch dieses Jahr? Die Vorlesung dazu ist doch erst am 16.01.16!

9 Themen stehen zur Auswahl, max. 3 Studierende bearbeiten das gleiche Thema. Aber ob zusammen, oder jeder für sich, die Frage ist noch unklar. Auch der Umfang ist nicht definiert. In Qualitätsmanagement kann ich eine Hausarbeit schreiben, mit 5 Seiten oder 50.

Da habe ich schon nachgefragt, mal sehn, wie die Antwort ausfällt.

Ich kann doch nicht auf zwei Seiten die Anforderungen wie Schriftart und -größe, oder Abstände zwischen den Zeilen festschreiben, aber den Umfang offen lassen... Grad könnt ich wieder schreien!

 

Wenn jetzt wirklich noch die Hausarbeit in SCM dieses Jahr rein kommt, mit der ich ja eigentlich gerechnet habe, dann kippt mein Plan grade wieder, kaum dass er aufgestellt ist!

chryssi

Wenn die Klausur zur Nebensache wird...

Freitag Abend ging's erst mal nicht ums Studium, die praktische Abschlussprüfung zum Einsatzsanitäter stand an. Treffen um 1800 Uhr, Klamotten an, Materialcheck und schon gingen die Fallbeispiele los. Ein Trupp bestehend aus 2 Leuten geht in eine Übung und arbeitet das ab, was sich an Szenario eben bietet. Dabei wird Fachwissen bewertet, Umgang mit Patienten, Funken, Einsatz von Material und Rettungswagen. Bis kurz vor 2200 Uhr waren wir gut beschäftigt und entsprechend platt.

Ganz zufrieden war ich mit mir am Ende nicht, hinterher fällt einem immer noch was ein, was man hätte besser machen können. Trotzdem fiel die Kritik am Ende ganz positiv aus und sowohl mein Truppmann als auch ich haben die Prüfung bestanden. Jetzt gilt es noch eine Art Praktikum in Form von 5 Hilfeleistungen zu absolvieren. Diese kann ich entweder auf einzelnen ehrenamtlichen Diensten unserer Gliederung leisten oder ich fahre zwei, drei Tag- / Nachtdienste auf der Hauptsamtwache als Praktikant mit und habe dann ziemlich schnell alles abgeschlossen. Eine gute Freundin ausm Hauptamt schaut mal, wann sie die nächsten Wochenenddienste hat, dann werde ich wohl bei ihr mitfahren.

 

Samstags morgens hieß es dann um 500 Uhr wieder aufstehen, um nach Friedberg zur Klausur zu fahren: Materialwirtschaft / Produktions- und Vertriebslogistik stand an. Nachdem ich die Vorlesung nur zur Hälfte besuchen konnte und auch riesige Probleme hatte, das erforderliche SAP-GUI nebst VPN-Tunnel zuhause zu installieren war mir doch etwas mulmig, wie nun die Klausur laufen würde.

 

Am Tag vor der Klausur kam seitens des Sekretariats die Info durch, dass alle Studenten ab dem SS15 nur noch 1 Stunde Klausur schreiben statt 2, (dafür müssen wir zusätzlich noch Hausarbeiten einreichen, das wussten wir vorher).Da auch der Dozent bislang immer von 2 Stunden gesprochen hatte, waren Nervosität und Unsicherheit entsprechend größer. Gelernt hatte ich für einen Aufwand von 2 Stunden und so waren auch die Fragen zur Prüfungsvorbereitung gestaltet.

 

Als dann die Klausur ausgeteilt wurde, hab ich richtig große Augen gemacht: Drei Fragen gefunden, und bitte wo ist der Rest?!? Das konnte doch nicht alles sein. Aber doch, das war alles. Nun können auch drei Fragen richtig viel Arbeit bedeuten, aber hier war vom Inhalt her nicht die Welt drin.

Erst mal beruhigen, aufatmen und dann los. Nach gut 30 min war alles beantwortet, nach 45 min hab ich endgültig abgegeben. Die sollte definitiv bestanden sein.

 

Die anschließend stattfindende Vorlesung zu Logistikcontrolling habe ich "ausfallen lassen", stattdessen direkt wieder zurück in die Heimat und ab in den Wald.

Bei den Maltesern mache ich u.a. in der Gruppe "Realistische Unfalldarstellung" mit, also Wunden schminken, Mimen herrichten, etc, damit bei Übungen die Kollegen so realistisch wie möglich üben können. Was liegt da näher als an Halloween Zombies zu schminken?

Zusammen mit zwei Kameraden und vielen weiteren Schminkern haben wir eine ganze Horde vom Märchenfiguren, Zombies, Mumien und ähnliches erschaffen, die dann anschließend auf Touren durch den Wald die Leute erschreckt haben, quasi eine Art Begehbare Geisterbahn. Dafür haben wir dann anschließend noch mit weiteren Kollegen den Sanitätsdienst gestellt, als Absicherung falls was passieren sollte (was natürlich nicht ist ;-)

 

Als ich Samstag auf Sonntag Nacht irgendwann im meinem Bettchen lag war wirklich jegliche Luft raus, aber das Grinsen aufm Gesicht war es wert. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.

Und deshalb bin ich seit Sonntag am Überlegen, wie ich auch in Zukunft mein Leben so gestalten kann, dass mir nicht Arbeit und Studium komplett die Luft zum atmen nehmen. Den Master mache ich ohne wirklich konkretes Ziel, wenn ich ehrlich bin. Mein Arbeitgeber unterstütz mich zwar, aber von dieser Seite besteht kein Druck oder ähnliches schnell fertig zu werden oder Spitzennoten zu schreiben, das kommt alles nur von mir selbst.

Und in letzter Zeit habe ich im Privaten viel Schleifen lassen, sei es beim Sport, Treffen mit Freunden, Ehrenamt, usw., Da möchte ich für die nächste Zeit wieder zu einem gesunden Mittelweg zurück finden. Einfach weil's Spaß macht :-)

 

Gut dazu passt auch die Tatsache, dass bis Weihnachten nur drei Termine im Studium anstehen, 2 reine Vorlesungssamstage im November und eine Klausur am Samstag vor Weihnachten mit anschließender Vorlesung. Es wird also insgesamt ruhiger.

chryssi

Kampf mit der Technik

Grundsätzlich bin ich nicht ganz unbegabt was den Umgang mit Computern und dem Internet angeht, aber gestern Abend bin ich fast verzweifelt...

Das aktuelle Modul "Materialwirtschaft und Produktionslogistik" dreht sich hauptsächlich um ERP-Systeme, ganz konkret um die Arbeit mit SAP. Das mache ich Gott-sei-Dank den ganzen lieben langen Tag im Job schon, habe also gegenüber ein paar Kommilitonen Startvorteile.

Letzten Freitag und Samstag fanden die beiden einzigen Vorlesungen mit praktischen Übungen zum Thema statt, das war's. Jetzt folgt zum einen eine Klausur in drei Wochen, zum anderen sind praktische Übungen zu Hause zu absolvieren. Dazu ist es notwendig, sich eine Art "Demo-SAP-Programm" zu installieren und anschließend per VPN-Tunnel eine Verbindung zur gesicherten Homepage der Hochschule aufzubauen.

Einen Abend hat es mich bereits gekostet, das SAP-Programm runterzuladen und alles in der richtigen Reihenfolge zu installieren.

Einen weiteren Abend hat es gedauert, Sisco Any Connect runterzuladen, zu installieren und dann irgendwie damit eine gesicherte Verbindung aufzubauen. Zuerst war es so, dass sobald der VPN-Tunnel stand, er mein W-Lan abgeschaltet hat und damit seine eigene Verbindung zur Außenwelt. Keine Ahnung wie man das abschaltet, daher ein 20m Kabel durch die Wohnung gezogen, Internetverbindung da drüber, Problem nicht behoben aber umgangen.

Stand heute morgen ist, dass wenn der VPN-Tunnel steht, mein Internetzugang so langsam wird, dass ich mich in die guten alten Modemzeiten zurück wünsche. Das war schneller... Also kein Internet parallel zur praktischen Übung, sprich alle Aufgaben vorher runterladen und sichern. Andersrum aber auch erst alle Übungen machen, Ergebnisse irgendwie irgendwo anders sichern, weil die Übermittlung an den Dozenten soll mittels eines Wiki erfolgen. Wäre einfach und soll Spaß machen. Jaaa gut, aber nur, wenn man nicht mit so viel Schei... drum herum zu kämpfen hat, SAP läuft (tut es nämlich noch nicht, weil die Verbindungsdaten, die man mir geschickt hat leider veraltet oder falsch sind) und man dann nicht auch noch Zeitdruck bekommt. Bis heute morgen sind noch keine Aufgaben online, das sollte laut Aussage Samstag Mittag "Zeitnah" passieren. Zum Bearbeitungszeitfenster hat der Dozent nichts gesagt, aber wenn ich davon ausgehe, dass in knapp 2,5 Wochen die Klausur geschrieben wird und wir die Aufgaben vorher bearbeitet, ins Wiki eingestellt und die Rückmeldung bekommen haben sollen, wird das alles schon wieder ziemlich knapp.

Das ist eins der Dinge, die mich an der THM nerven. Relativ wenig bis kaum Vorabinfo zu den Modulen und Prüfungsleistungen (das Modulhandbuch ist hier auch nicht hilfreich) und dann auf einmal so ein Zeitdruck.

Aber gut, hilft ja alles nichts, geht heute also wieder ein Abend dafür drauf, die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Übung zu schaffen. Ich weiß leider, dass es einigen Mitstudenten genau so geht. Ob das ein Trost ist...?

 

 

chryssi

Start ins 2. Semester

Kaum aus dem Urlaub zurück, beginnt ab morgen auch schon das zweite Semester. Kinder, wie die Zeit vergeht...

Einen ersten Kritikpunkt an der Organisation habe ich allerdings schon, bevor es richtig losgeht. Die Vorabplanung der Präsenzwochenenden wurde kurzfristig geändert und ausgerechnet eine Vorlesung um eine Woche vorgezogen, die Freitags und Samstags stattfinden soll. Sehr ärgerlich das Ganze, weil ich den ursprünglich geplanten Freitag Bildungsurlaub bekommen hätte, den neuen Termin aber aus betrieblichen Gründen nicht weg kann, was ich aber auch einsehe. Aktuell warte ich auf die Antwort des Sekretariats, wann genau (ob Freitags oder Samstags) die praktische Übung (Prüfungsleistung!) abgehalten wird und ob ich am Samstag daran teilnehmen darf, wenn ich Freitags fehle. Beide Termine sind nicht mit Anwesenheitspflicht gekennzeichnet, was ich sehr merkwürdig finde, wenn doch eine Prüfungsleistung stattfindet, die auch nicht gesondert im Plan ausgewiesen wird. Aber gut, wir werden sehen...

Ansonsten haben wir die BWL-Grundlagen im ersten Semester erfolgreich abgefrühstückt, jetzt kommt das erste reine Semester mit geballten Logistikinhalten. Ich freu mich schon drauf. In die Studienbriefe habe ich bislang nur reingeschnuppert, ab morgen geht es los mit der Vorbereitung.

Für das erste Modul "Teilebewirtschaftung und Outboundlogistik" kommt mit grade mein Jobwechsel vor genau einem Jahr zugute. Seitdem arbeite ich täglich mit SAP und das ist genau das Programm, welches im Rahmen dieses Moduls gelehrt wird. Glück gehabt! :-)

Das Modul beginnt mit den Vorlesungen am 09. + 10.10. und bereits am 31.10. steht die Klausur an, die praktische Übung findet ja im Rahmen der Vorlesungen statt. Somit hoffe ich auf einen ersten Modulabschluss im ersten Monat des neuen Semesters. Das wäre einfach super für die weitere Motivation im Studium. Das klingt zwar ziemlich flott und stressig, innerhalb von nur drei Wochen ein ganzes Modul abzuschließen, gleichzeitig findet kein Weiteres parallel statt und ich kann mich auf eine Sache konzentrieren. So ist mir das noch am liebsten.

In diesem Sinne, frohes Schaffen!

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