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Gedankenkarusell - wie halt ich an ....

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HarryPotter

100 Aufrufe

Hallo,

diese Woche ist die erste Woche wo ich rein gar nichts für Spanisch gemacht habe, .... habe zum ersten mal beide

Kurse ausfallen lassen - bin erkältet und total entnervt.

Leider spitzt sich die berufliche Situation im Moment zu - durch das Team-Coaching weiß ich das ich zu akzeptieren

habe das mein Chef mein Chef ist - ja leichter gesagt als getan wenn der Chef einfach nur ein VOLLPFOSTEN ist ..

- nein, ich bein kein Alpha-Tier und will seinen Job haben aber ich will einen Chef haben der Entscheidungen

treffen kann und weiß was er will - nicht so einen Waschlappen ...

Habe mich ziemlich gezofft auf Arbeit - bin natürlich auch wieder mal voll laut geworden (ich Hirsch) und das war natürlich

für mein "tollen Chef" das gefunde Fresse - jetzt spielt sich in meinem Kopf immer und immer wieder diese Situation ab

und ich kann nicht abschalten - laut seiner Aussage habe ich nun dem TEAM geschadet - wie er täglich dem TEAM schadet ist

ihm noch nicht aufgefallen ....

Auch dieses trübe Wetter macht ich echt wahnsinng - so wie das Wetter so ist meine Laune.

Da ich mich auch nicht entscheiden kann ob ich mich beruflich nochmals verändern will/kann und wenn ja was und wie -

bin ich am überlegen ob ich wohl mal ein Coaching machen soll - nur wie findet man einen guten Coach? In München gibt

es da ja nicht wenige, aber welche sind gut?

Ziemlich frustrierte Grüße

Euer

HarryPotter


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9 Kommentare


Ich kann Dich so gut verstehen.

Gleiche Situation hatte ich heute (wieder einmal) mit meinem fachlich Vorgesetzten. Nachdem er laut wurde, habe ich mich leider hinreißen lassen auch meine Stimme zu erheben. Aber der ist fachlich und bzgl. (dem nicht vorhandenen) Führungsverhalten dermaßen unterirdisch, dass sich das alles gar nicht mehr beziffern lässt und sich täglich mehr zeigt.

Ich suche mir lieber einen neuen Job, im Sinne love it (nicht möglich), change it (geht fast noch weniger, meine widerstandsfähigen Hörner sind schon aufgebraucht) oder leave it (sobald es geht..).

Gedrückte Daumen, dass Du für Dich eine gute Entscheidung triffst!

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Mir ging es in den letzten Wochen ähnlich. Es fing damit an, dass meine direkte Kollegin mich ständig anbrüllte, egal ob vor Kollegen oder Kunden. Es ging damit weiter, dass mein direkter Chef nicht mehr hinter mir stand (wie auch, die Kollegin ist die Ehefrau seines Vorgesetzten) und endete vor einer weile in einer verhaltensbedingten Kündigung. Vor dem Arbeitsgericht habe ich diese durch einen Vergleich in eine betriebsbedingte Kündigung ändern lassen, aber hart war es trotzdem...

Ich würde auch sagen, such dir lieber etwas neues, anstatt weiter auszuhalten. Ein schlechtes Betriebsklima kann krank machen....

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Eine Möglichkeit, einen guten Coach zu finden, wäre z.B. über Coach-Datenbank.de Die wird von Christopher Rauen geführt und der lässt meines Wissens nicht jeden in diese Datenbank. Ich würde aber trotzdem nochmal alle potenziellen Coaches darauf überprüfen, ob sie dir und deinen Ansprüchen genügen (bezüglich Inhalte und Ausrichtung des Coachings).

Du könntest bei Google auch noch schauen, ob die diversen Coaching Verbände auch Datenbanken ihrer Mitglieder führen. Viel Glück damit.

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Markus Jung

Geschrieben

Beim Coaching ist immer das Problem, das sich jeder so nennen darf. Ich würde dir daher empfehlen, bei jedem ganz genau in den Lebenslauf rein zu schauen, was er für eine Qualifikation hat und auf welche Bereiche er spezialisiert ist und ob das zu deinen Vorstellungen vom dem was du brauchst passt. Und dann ergänzend dazu versuchen, in einem ersten (unverbindlichen) Telefonat oder Gespräch herauszufinden, ob auch die Chemie passt und du dir vorstellen kannst, ggf. über längere Zeit mit ihm oder ihr zusammen zu arbeiten. Letztlich ist sicherlich auch die Frage nach den Kosten nicht ganz unerheblich. Einige haben Stundensätze, die sind sehr heftig.

Auf der von TomSon genannten Seite habe ich gerade eine Checkliste gefunden, die einige der von mir genannten Punkte und noch weitere gute Empfehlungen enthält:

http://coach-datenbank.de/auswahl_von_coaches.htm

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Hallo,

dies hoert sich gar nicht gut an. Meiner Meinung nach bleibt dir gar nichts anders übrig als dich beruflich frueher oder später zu verändern. Ob dies nun durch einen anderen Arbeitgeber ist oder durch einen Abteilungswechsel (wenn möglich). Aber mal was anderes, weshalb bist du den so ausgerastet, ehrlich gesagt ist es immer besser die kalte Schulter zu zeigen. Ich weiß, sehr schwierig. Mein Studium verschweige ich jetzt schon 2 Jahre und ich werds auch nicht erwähnen wenn ich fertig bin. Der Grund ist einfach, da mit mir bisher eher wenig Respektvoll umgegangen worden ist, erwarte ich dies auch gar nicht und werde ich meine zusätzliche Qualifikation anderweitig anwenden und mir nebenbei was anderes suchen. So in ein halben Jahr hab ich dann den Zettel in der Hand und dann schau ich mir was anderes an. Naechste Woche werd ich den Antrag zur Elternzeit abgeben. Da bin ich auf die Reaktion gespannt. Eines moecht ich auch noch erwähnen: Zwar bin ich als Ing. In einer F u.E Abteilung angestellt, aber ich mach den Job nur weil ich keinen Sinn darin sehe den Job fuer 1-2Jahre zuwechseln.

Zu Coaching kann ich eher wenig betragen, aber ich denke du solltest dir erstmal klar werden wo du genau hinwillst und wie du es ereichen kannst. Selbst der Coach braucht wohlüberlegte Ansätze um effizient zu sein.

Gruß und viel Efolg in deinen Vorhaben

Manfred

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Beetlejuicine

Geschrieben

Wäre es denn schwierig für dich eine neue Arbeit zu finden?

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Ich würde mich mal mit Frau Kanzler (hier auch aktiv ) unterhalten, auch wenn sie Dir vieleicht nicht zu 100% helfen kann , u.U. kann sie Dir jemanden empfehlen. Mir gefällt ihre Einstellung sehr gut. (Hilfe zur Selbsthilfe, Fragen so stellen das man selber auf die Lösung kommt....)

Was die anderen Themen angeht. kann ich den anderen nur Zustimmen , klingt nach einem mittelfristigen Wechsel .

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Vielen Dank für eure Tipps und die hilfreichen Worte.

Beim Coaching soll es genau um die Entscheidung gehen/bleiben - die dann getroffene Entscheidung auch leben - erarbeiten welche Chancen ich auf dem Arbeitsmarkt habe - was fehlt mir vielleicht noch als Qualifikation - welche Alternativen habe ich - wie kann ich mit der beruflichen Jetzt-Situation besser umgehen - wie gehe ich mit der "Angst" um die mich ja nun schon seit 13 Jahren dort festhält usw. (Angst im neuen Job zu versagen; Angst da falsch zu tun und dann Arbeitslos zu sein; usw.)

Ich hoffe ein Coaching kann mir helfen mehr Klarheit zu bekommen.

HarryPotter

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Markus Jung

Geschrieben

Coaching ist ja vor allem Hilfe zur Selbsthilfe und könnte bei dir durchaus das Richtige sein - die Grenze ist dann erreicht, wenn es im Grunde eher in Richtung Therapie gehen würde, die ein Coach nicht kann und vor allem nicht darf. Sollte im Coaching ein solcher Punkt erreicht werden, würde ein guter Coach dies erkennen und darauf aufmerksam machen.

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!