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Endlich Bachelor

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Zitrone

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Nein, ich bin noch lange nicht mit dem Fernstudium fertig. Aber ich mein Präsenzstudium hat sich jetzt von einem Bachelor- in ein Master-Studium verwandelt. Alle Prüfungsleistung sind bestanden, alle Noten da und trotzdem fühlt es sich nicht real an. Ich bin jetzt Bachelor. :) Vielleicht liegt das surreale Gefühl auch daran, dass ich mittlerweile schon wieder mitten im Studiumsstress bin und gar keine Zeit übrig ist, um das alles zu realisieren.

Letztes Semester habe ich mit dem Psychologie-Studium zum ersten Mal komplett ausgesetzt und es fällt mir jetzt schwer wieder reinzukommen. Der Präsenz-Master fordert mich sehr und vor allem bereitet er mir auch viel Freude. Ich stecke viel Zeit in die Vorbereitung und die Psychologie-Unterlagen bleiben so ungelesen liegen. :confused: Gestern habe ich mir nochmal eine neue Struktur erstellt und hoffe, dass es in den nächsten Wochen besser klappt.

Um den Einstieg angenehmer zu gestalten, habe ich mich bereits am Anfang des Semesters dagegen entschieden, weiter an der Testkonstruktion (M6a) zu arbeiten und mir stattdessen ein Modul mit weniger Metatheorie und mehr Inhalt vorzunehmen (M7 - Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie). Das Modul ist sehr interessant. Bisher ging es um verschiedenste Ansätze in der Intelligenzforschung (vieles kannte ich bereits aus M1), neu war dabei insbesondere der recht anwendungsorientierte Fokus auf Intelligenztests. Dazu gibt es ziemlich interessante Vorlesungen, in denen unter anderem vorgestellt wird, wie man einen Intelligenztest auswählt, wo man das Testmaterial erhält und wie man dann mit diesem Testmaterial umgeht. Ich staune: Die Fernuni Hagen kann also auch anwendungsorientiertes Wissen vermitteln! Allerdings sind in diesem Modul auch sehr viele Detaills zu den Unterschieden zwischen den einzelnen Tests enthalten, die man für die Klausuren parat haben sollte. Es ist also dennoch gewohnt detaill-orientiert und theorie-lastig.

Gerade bin ich mitten in einem Kapitel zum Thema Emotionale Intelligenz und der Abgrenzung dieses Konstrukts von der Sozialen Intelligenz. Auch spannend.

Ich hoffe, dass ich es noch schaffe, meinen Rückstand aufzuholen und dieses Semester die Klausur zu M7 zu schreiben. Dafür überlege ich gerade, doch noch den Aufwand in der Präsenzuni zu reduzieren. Damit verbunden ist die Frage, wie lange ich studieren will, wie viel Zeit ich mir an der Präsenzuni geben will und ob ich mit Hagen fertig sein will, wenn ich den Master habe.

So, das war jetzt mal nach langer Zeit ein kleines Update zu meinen aktuellen Erlebnissen und Plänen. :)


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6 Kommentare


Hochinteressant.

Was hast Du denn im Präsenzstudium studiert?

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Endlich wieder mal ein Beitrag von dir ! Habe dich schon vermisst!

Gratuliere zum Bachelor!

Wie immer klingt bei dir alles sehr vernünftig und durchdacht. Aussetzen war sicher sinnvoll, etwas "Konkretes" zum wieder reinkommen ideal. Und dass dir dein Master Spass macht, ist hervorragend.

Wünsche dir viel Spass und Erfolg!

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Das klingt spannend, wenn auch für einen Outsider etwas verwirrend. Ich gratuliere Dir :thumbup: und bleib weiter motiviert. Du hast Dir ja echt was vorgenommen bzw. schon geschafft!

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Markus Jung

Geschrieben

Schön von dir zu lesen. Ganz herzlichen Glückwunsch zum Bachelor!

Hast du dir nach dem Abschluss gar keine Verschnaufpause gegönnt?

Wie Rumpelstilz schon schreibt zeugt auch dieser Beitrag wieder von deiner sehr überlegten und strukturieren Vorgehensweise.

Ich persönlich finde es sehr interessant, auch mal etwas über die höheren Module an der FernUni Hagen zu lesen und zu erfahren, dass es dort durchaus auch mal praxisorientiert zugeht - zumindest in den Materialien, wenn auch wohl nicht in den Prüfungen...

Machst du deinen Präsenz-Master im gleichen Bereich wie den Bachelor? Und kannst du bereits einschätzen, ob das Niveau im Master vergleichbar ist mit dem des Bachelors oder anzieht? - Diese Frage beschäftigt mich gerade, unter anderem weil es wohl Anbieter im Bereich Fernstudium gibt (also konkret habe ich es bisher von einem gehört), die zum Teil im Master die gleichen Module einsetzen wie im Bachelor.

Ich wünsche dir weiter viel Erfolg auf deinem Studienweg und hoffe, dass auch in Zukunft trotz deines vollen Programms dann und wann Zeit für einen Blogbeitrag hier bei uns bleibt :-)

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Erstmal bitte ich um Entschuldigung, dass die Antwort jetzt so lange gedauert hat. Ich war bis eben (endlich Weihnachtsferien!) ziemlich im Stress. Denn - das ist schon ein Teil der Antwort auf von euch aufgeworfene Themen: Bei mir ist gerade alles ziemlich chaotisch. Deshalb @Markus und Rumpelstilz: Ich finde es lustig, dass ihr so betont, wie strukturiert ich die Dinge angehe. Das kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass ich vor allem dann blogge, wenn ich mal wieder etwas Struktur in das ganze Doppel-Studiumschaos gebracht habe. *lach* Derzeit kämpfe ich sehr, um den ganzen Anforderungen überhaupt gerecht werden zu können. Hier noch einen Text lesen und da noch - dabei ist es schwer, mir bewusst auch Zeit für das Fernstudium zu nehmen, schließlich bin ich froh, wenn ich die Zeit für den Präsenzmaster überhaupt irgendwie zusammenkratzen kann. Darin liegt auch eine Antwort auf deine Frage, Markus: Ich mache den Master in einem der Fächer, die ich im Bachelor hatte und ich habe schon den Eindruck, dass der Anspruch deutlich höher ist. Das kann teilweise auch am Uniwechsel liegen, aber auch innerhalb der Uni scheinen zumindest manche der Seminare im Master deutlich anspruchsvoller zu sein (aber nicht alle - manche Seminare sind auch für Bachelor- und Masterstudierende). An meiner alten Universität war es eher die Regel als die Ausnahme, dass Master-Seminare gleichzeitig auch Bachelor-Seminare sind - das scheint mir also nicht per se verwerflich zu sein. Allerdings waren es dann schon eher gehobenere Bachelor-Seminare für Studierende des letzten Bachelor-Jahres.

Praxis-Orientiert ist ja auch ein bisschen Definitionssache (oder sogar ziemlich viel) - aber Testdurchführung ist recht eindeutig ein Bestandteil der Praxis vieler Psycholog*innen auch außerhalb der Wissenschaft. Ich freue mich auf jeden Fall, dass trotz des weiter hohen Theorie-Anteils mal mehr Praxis-Bezug dabei ist.

Verschnaufpause. So richtig leider nicht - Das hat zeitlich nicht geklappt. Aber ich bin dann ein paar Wochen nach Abgabe der Arbeit über's Wochenende in Urlaub in die Natur gefahren. Das hat richtig gut getan. Nur leider musste ich dafür dann in der Woche darauf alles aufholen, was ich am Wochenende nicht lesen konnte. Ich hoffe, dass ich jetzt über die Weihnachtsferien mal besser abschalten kann.

@Stubenhocker: Ich bin da ja ein bisschen Daten-Paranoid, aber ich sag mal so viel - ich bin jetzt Bachelor of Arts und es war alles recht theoretisch. ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Oha, nachts um 2:30 Uhr noch am PC - da scheinst du wirklich viel zu tun zu haben. Danke für deine Ergänzungen, sehr interessant. Auch, dass es ebenfalls an Präsenz-Hochschulen vorkommt, dass Bachelor- und Masterstudierende die gleichen Sachen machen.

Auch wenn du von Chaos schreibst bleibe ich dabei, dass du dieses Chaos für meinen Eindruck sehr strukturiert managst. Und ich wünsche dir da weiter viel Durchhaltevermögen. Das auf so lange Zeit so durchziehen stelle ich mir sehr anstrengend vor.

Gute Erholung in den Weihnachtsferien!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls