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Der erste Schritt zum Abitur

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Schwabe86

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Hallo zusammen,

da es meiner Meinung nach viel zu wenig wirklich aufschlussreiche Infos von Leuten die ein Fernlehrgang Abitur belegen und vor allem dem AKAD Abiturfernlehrgang im speziellen, viel zu wenig Erfahrungsberichte, welche einigermaßen Aussagekräftig sind gibt, möchte ich euch hiermit an meinen Erfahrungen an selbigen Kurs teilhaben lassen.

Ich selber bin 28 Jahre alt und gelernte Produktionsfachkraft Chemie. Ich bin wohl ein typischer Fall von ''dessinteressiert, motivations- und ziellos'' gewesen. Ich war nie wirklich schlecht in der Schule. In Deutsch hatte ich beispielsweiße immer einen glatten Einser Schnitt, in anderen Fächern war es so ähnlich. Im nachhinein kann ich es nichtmal so richtig nachvollziehen warum ich eine Ewigkeit gebraucht habe (Es gibt zwar schon einige prägene Faktoren, deren ich mir bewusst bin, jedoch möchte ich sie hier nicht unbedingt breittreten) mich im Leben zu fangen und endlich klare Ziele vor dem Auge zu haben.

Der Wende kam ganz klar mit meiner Ausbildung vor drei Jahren. Mein damaliger Vorgesetzter in einem Chemieunternehmen erkannte mein Potential und wurde mein Mentor. Er sorgte dafür das ich einen Ausbildungsplatz in dem Unternehmen, wo ich über ein Zeitarbeitunternehmen tätig war, bekam. Er förderte mich und forderte mich. Ich bekam oftmals mehr und schwierigere Aufgben als andere Azubis, an mich hatte er andere Anforderungen und er gab mir auch mehr Verantwortung. So bereitete ich beispielsweiße den Innerbetrieblichen Unterricht für die anderen Azubis vor, der begleitend zur Berufsschule, ergänzend oder als Nachhilfe eingesetzt wurde. Dadurch entdeckte ich meine Leidenschaft, anderen Leuten Wissen näher zu bringen. Letztendlich schloss ich meine Ausbildung mit einem Schnitt von 1,2 ab. Und ich war angefixt. Jetzt will ich mehr. Studieren! Am liebsten auf Lehramt oder Erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Da ich für IHK Lehrgänge und ähnliches leider zu wenig Beruffserfahrung habe, entschloss ich mich den Weg über das Abitur, welches ich berufsbegleitend machen möchte zu gehen.

Ich infomierte mich über alle Möglichkeiten. Leider kann ich auf Grund meiner beruflichen Situation (unregelmässige Drei- manchmal auch Vierschicht Arbeit) eine Abendschule vergessen. Eine Ganztagesschule kommt auch nicht in Frage, da ich dafür zu wenig finanzielle Rücklagen besitze.

Irgenwann bin ich dann mal über das Fernstudium gestolpert mit dem man auch Abiturlehrgänge bestreiten kann. Ich habe mir Infomaterial von den großen Drei (ILS, SGD, HSH) zukommen lassen und auch versucht telefonisch und per Mail so viele Infos zu bekommen wie es irgendwie möglich war. Das Ergebniss meiner Bemühungen war sehr unbefriedigend. Man bekam von unterschiedlichen Personen beim gleichen Institut oftmals unterschiedliche Angaben oder unvollständige Antworten. Die Ausnahme war Herr Sexauer (SGD), der sehr offen und kompetent war.

Auf meiner Suche nach ausführlichen Erfahrungsberichten im Internet von Personen die das Fernabi bestanden hatten, bin ich hier gelandet und per Zufall über ein Posting gestolpert, welches besagte das es bei mir quasi ums Eck am Killesberg in Stuttgart, ein Lernzentrum gibt das per Fernlehrgang für das Abi in BaWü vorbereitet. Ich bin darauf hin ganz spontan dort hingegangen und habe mich beraten lassen. Dort wurde auf jede meiner Fragen eingegangen und alles ausführlich und detailiert beantwortet und geschildert. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, habe ich mich heute für den Abitur Fernkurs angemeldet und bekomme alle Unterlagen/Bücher bis Montag zugeschickt.

Der einfache erste Schritt, die Anmeldung ist somit getan, ich warte voller Vorfreude darauf, dass ich richtig loslegen kann. Ich werde versuchen euch oft wie es mir möglich ist hier zu schreiben.

Falls ihr Fragen habt nur her damit!

Bis die Tage und liebe Grüße,

Schwabe


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12 Kommentare


Guten Start und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Lernen!

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Herzlich willkommen hier im Forum und einen erfolgreichen Start :)

LG Higgins

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Weidenhamster

Geschrieben

Jo, auch von mir Herzlich Willkommen und viel Erfolg!

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Markus Jung

Geschrieben

Super, dass du hier mit einem Blog dabei bist - damit bist du der erste Blogger zum Lernzentrum am Killesberg :-)

Der Kurs wird jetzt übrigens ausschließlich vom Lernzentrum angeboten - mit AKAD hat dieser nichts mehr zu tun, da diese den Kurs komplett abgegeben hat.

Ich finde es klasse, wie du bisher deinen Weg schon gegangen bist von erst wohl nicht so guten Startvoraussetzungen zu einer erfolgreichen Ausbildung und nun auf dem Weg zum Abitur und Studium. Ich freue mich darauf, hier deine Erfahrungen mit dem Fernlehrgang nachzulesen.

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Abend zusammen,

vielen Dank für lieben Willkommensgrüße von euch, ist echt sehr nett und angenehm hier! :thumbup:

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Super, dass du hier mit einem Blog dabei bist - damit bist du der erste Blogger zum Lernzentrum am Killesberg :-)

Der Kurs wird jetzt übrigens ausschließlich vom Lernzentrum angeboten - mit AKAD hat dieser nichts mehr zu tun, da diese den Kurs komplett abgegeben hat.

Ich finde es klasse, wie du bisher deinen Weg schon gegangen bist von erst wohl nicht so guten Startvoraussetzungen zu einer erfolgreichen Ausbildung und nun auf dem Weg zum Abitur und Studium. Ich freue mich darauf, hier deine Erfahrungen mit dem Fernlehrgang nachzulesen.

Hallo Markus, ich habe den Titel meines Blogs angepasst um möglicher Verwirrung vorzubeugen. Das ich der erste Blogger zum Lernzentrum bin dürfte nicht weiter verwunderlich sein, da die das Fernabi ja erst seit Januar diesen Jahres anbieten.

Ich werde schauen, dass ich so viel und oft wie möglich bloggen werde, um ein möglichst gutes Gesamtbild vermitteln zu können. Wenn man aus der Retrospektive schreibt, vergisst man irgendwie immer so viel, ist zumindest bei mir so, wenn es schon einige Zeit her ist :-)

Das mit den Startvoraussetzungen mag teilweise schon zutreffen. Aber ehrlich gesagt, war ich auch schon zu einem guten Anteil selber Schuld an meiner Lage. Mich nervt es im Nachhinein betrachtet vor allem, dass ich nicht schon früher erkannt habe, wohin die Reise gehen soll.

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Ui einer mehr im Abi-Kreis. Herzlich Willkommen. Bin mal gespannt zu hören, wie es bei dir so klappen wird. Daumen hoch für den ersten Schritt!!!:thumbup:

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Nun, ich bin eine jener, die aus der AKAD ins Lernzentrum gerutscht ist.

Der Fernunterricht im Lernzentrum ist nicht annähernd mit anderen Fernschulen vergleichbar.

Durch den Wechsel arbeite ich nun halb mit AKAD-Material und den Rest erhalte ich nun

im neuen Lernzentrum-Stil. Etwas schwierig.

Aber für Neuanfänger sehe ich viele positive Aspekte.:)

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Markus Jung

Geschrieben

@Cheeny: Was verstehst du denn unter dem Lernzentrum-Stil? - Ich habe heute im

den Eindruck gehabt, dass es bei den Materialien um eine Mischung aus AKAD-Heften, Büchern, Videos und eigenen Materialien, vor allem auf dem Online-Campus, handelt.

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Frau Günther hat es im Interview ja recht deutlich erklärt, dass im Gegensatz zu anderen

Fernschulen das Material nicht nur aus Studienbriefen besteht, sondern sich aus allen

möglichen unterschiedlichen Teilen zusammensetzt. Das finde ich sehr positiv. Besonders

für Leute, die neu beginnen. Das war vielleicht missverständlich von mir ausgedrückt.

Ich empfinde für mich persönlich den Wechsel schwierig. Bei mir fehlen auch diese

vielen Übungen, besonders vorangegangener Themen und ich kann auch auf die alten PDF's nicht mehr zugreifen. Der Lernzentrum-Stil greift bei mir erst mit der Übernahme. Vorherige Themen sind (mit Ausnahmen) nur rudimentär oder gar nicht angelegt.

Allerdings - wenn uns das Lernzentrum nicht mitgenommen hätte, ständen wir jetzt im Regen.

Und wer weiß, vielleicht kommt es ja noch.

Das im Gespräch angesprochene Forum ist großartig und man hat ein wenig das Gefühl

einer Gemeinschaft. Einige sind sehr aktiv und gegenwärtig, aber es gibt auch welche, da kennt man auch nach langem nur den Namen.

Die Tutoren reagieren tatsächlich superschnell auf Anfragen.

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Ergänzung:

Mein Ansinnen auf die fehlenden Unterlagen aus der Zeit mit AKAD ist direkt angekommen und innerhalb

weniger Tage waren nahezu sämtliche Unterlagen eingestellt.

Allerdings nicht ohne Folgen, wie sich nun herausgestellt hat.

Ich werde mich jetzt aus dem Blog von Schwabe86 ausklinken

und bei Gelegenheit einen eigenen Blog starten.

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Markus Jung

Geschrieben

bei Gelegenheit einen eigenen Blog starten.

Gute Idee. Würde mich sehr freuen und ich finde es auch immer spannend, aus verschiedenen Perspektiven, also von unterschiedlichen Personen, etwas zu einem Fernlehrgang zu erfahren.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link