Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    3
  • Kommentare
    29
  • Aufrufe
    854

Unverständnis im Freundeskreis/Familie für ein Fernstudium

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Schwabe86

146 Aufrufe

Guten Morgen zusammen,

da die Unterlagen zum Lehrgang Fernabitur am Montag bzw. Dienstag bei mir eintreffen sollen wollte ich eigentlich schon am Freitag damit beginnen mir meinen Lern und Arbeitsplatz einzurichten. Bis jetzt bin ich leider noch nicht dazu gekommen :( Nachdem mich seit Freitag Mittag eine starke ''Männererkältung'' plagt und ich auch noch Samstags Arbeiten musste und mich danach gleich ins Bett verkrochen habe, bleibt mir wohl nur noch der heutige Tag um etwas in der Richtung hin zu bekomen.

Leider bin ich momentan ein wenig betrübt.... Meine Familie und Freunde scheinen meine Absicht das Abitur per Fernstudium nachholen zu wollen irgendwie als Witz zu sehen. Okay, von meiner Familie habe ich nichts anderes erwartet, aber von einigen meiner Freunde schon. Es ist fast schon pure Ironie, dass die einzigen die sich positiv in diese Richtung geäussert haben mein Personaler (Der sofort meinte, dass wenn ich es durchziehe und schaffe, ich mich sofort bei ihm melden soll, falls ich Interesse an einem BA Dual Studium im Bereich Chemischer Verfahrenstechnik hätte) und meine Kollegen sind.

Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass das Ganze kein Spaziergang wird. Sowohl vom Stoff her als auch vom Zeitmanagement. Gerade in Mathe werde ich ganz schön kämpfen müssen, da ich dort meine große Schwäche habe. Ich bin mir auch vollstens bewusst das ich kein Anspruch auf Bafög fürs Studium mehr habe, wenn ich erfolgreich in der Regeldauer des Lehrgangs abschließe. Aber für mich sind das keinerlei Gründe, die mich von meinem Wunsch das Abitur zu machen und zu studieren abhalten können. Auch das meine Freizeit darunter signifikant leiden und quasi nicht mehr vorhanden sein wird ist mir vollstens bewusst.

Klar, muss vor allem ich es wollen und es als meinen Weg ansehen, jedoch hätte ich nicht mit solch durchweg negativen Reaktionen in meinem unmittelbaren Umfeld gerechnet.

Euch noch ein schönes Restwochenende.

LG Schwabe


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


Hallo,

ganz viel Glück für dein Vorhaben und zwei Tipps von meiner Seite - erzähle nicht Gott und der Welt von deinem Vorhaben - der Weg ist lang und steinig - und wie Du schon bemerkt hast gibt es weniger Fürsprecher als Du gedachst hast. Außerdem solltest Du Dir selbst kleine Ziele stecken - und nur ganz weit hinterm Horizont das Abitur sehen - jede Lehrmateriallieferung für sich - Schritt für Schritt.

Erst mal anfangen und die ersten Hefte bearbeiten - die Laufen noch super weil man sich noch freut und alles neu ist - die Durststrecke kommt dann irgendwann wenn es nicht mehr "neu und aufregend" ist. Wende dich dann hier mit einem Blogeintrag an andere Fernstudenten - die können Dir besser helfen solche Durststrecken zu überstehen.

Warum die Leute so reagieren? Keine Ahnung, habe es aber selbst auch oft so erfahren und wie die sich dann freuen wenn

einer etwas nicht schafft ..... die haben das auch alle vorher schon gewußt .... traurig aber ist halt nun mal so....

Das was Du beschreibst - daß man die Lernerei für das Fernstudium plant, und genau dann wenn es losgeht soll legt ein irgendwas

lahm kennt glaube ich auch jeder - daher immer so flexible planen das man ausweichen kann.

Also, ganz viel Durchhaltevermögen und Power für den Fernkurs und erwarte nicht zu viel Zuspruch von anderen....

Gruß

HarryPotter

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Moin Schwabe,

mal ganz banal: Du machst das für DICH. Nur für Dich. Auf dem Zeugnis steht Dein Name, nicht der von Freunden und Familie. Du willst etwas in Deinem Leben verändern, und Veränderungen machen vielen Menschen Angst. Vielleicht kannst Du auch Motivation aus dieser Ablehnung ziehen: "Denen zeig ich es jetzt erst Recht!".

Als Tip: Mach jeden Tag etwas (15-30 Minuten). Auch wenn es nur eine einzige Matheaufgabe ist. Nutze gerade für Mathe das Internet: Es gibt Foren, Videos auf Youtube und und und. Mathe im Abitur ist nicht schwer, es muss einem nur gut erklärt werden.

Schritt für Schritt und zur Not lass Dich hier vom Forum an den Schreibtisch "prügeln" ;)

Viel Erfolg, aber vor allem wünsche ich Dir viel Spaß!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hey ich wünsch dir auch viel Erfolg , und sehe es wie die Vorredner...du machst das für dich :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Grüße aus Baden an den Schwaben :thumbup:

Ich kann Crix nur recht geben... es geht nicht um die Andern, es geht um Dich. Und wenn Du das willst, dann schaffst Du das auch.

Und vielleicht beruhigt es Dich... ich sitze gerade an Wirtschaftsmathe, hatte fürchterliche Angst davor.... und komme insgesamt jetzt viel besser zurecht als ich dachte. Es ist zwar anstrengend, und ich muss unheimlich viel nebenher üben, aber es geht langsam voran. Vielleicht hilft es Dir auch, Mathe eher häppchenweise zu machen, immer ein Thema abschließen, das dann üben und dabei ein anderes Fach parallel machen. Und erst wenn Du bei den Übungen das Gefühl hast "Es sitzt", dann machst Du weiter.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg. Und lass Dich nicht entmutigen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Gruß auch aus München und meine Vorredner haben recht, es geht um dich. Und letztendlich ist es ja eine gute Motivation, wenn dein Personaler jetzt schon sagt, dass du es schaffst und dass du dich bei ihm melden sollst wegen Dualen Studium, wenn es das ist, was du willst.

Viel Erfolg

Gruß

Dominik

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Schwabe,

exakt die gleiche Reaktion hatte ich seitens meiner Freunde auch. Kopf hoch! Nur du lebst dein Leben, lass dir da von niemandem reinreden!

Meistens ist es eh nur Neid. Leider.

lg Firith

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich möchte dir ergänzend empfehlen, dich was das Fernstudium angeht vor allem an denen zu orientieren und dich mit Überlegungen die das Fernabi betreffen an die zu wenden, die dich unterstützen. Das scheint bei dir ja vor allem das berufliche Umfeld zu sein, auf schriftlichem Wege kann das sicher auch dein Blog hier sein, vielleicht lernst du bald anderer Kursteilnehmer über das Lernzentrum kennen und vielleicht gibt es ja in deinem Freundes- oder Familienkreis doch einzelne, die bei diesem Vorhaben hinter dir stehen? - Bei den anderen würde ich nicht zu viel Energie aufwenden, um sie umzustimmen, sondern diese Kraft für dein Studium investieren.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Abend zusammen,

ich werde meinen Weg auf jeden Fall gehen. Ich war nur überrascht, wie viele Leute aus meinem sozialen Umfeld so negativ reagieren.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Schwabe, ich kenne das ganz gut.... meine Familie fand es damals auch total unnötig das ich die Handelsfachwirtin machen wollte. Mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt das ich auch danach noch ein Studium begonnen habe. Ich glaube meine Familie hat das nie richtig verstanden. Meine beste Freundin hat zu mir gesagt das ich mich auf mich und meine Ziele konzentrieren soll und bei meiner Familie das Thema so gut es geht nicht anschneiden soll. Sonst könnte es zu Demotivation kommen und das wollte ich nicht.

Ich wünsch dir viel Erfolg und denk dran du tust das für dich und für niemanden anderen. Mal ganz ehrlich... kann dir doch wurscht sein, was die anderen denken!:) lg trullalila

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Nachvollziehen kann ich das auch nicht, aber auch meine Familie hat ca 1 1/2 Jahre gebraucht um es wirklich ernst zu nehmen, aber auch für mich war trotz mangelnder Zeit aufgeben keine Option. Nur mein Verlobter stand direkt hinter mir.

Auch bei werden sie schon sehen!!! Und dann gibt es bestimmt auch öfter noch ein WOW zu hören.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
SenexDiscipulo

Geschrieben

Ich studiere auch seit 10 Jahren und bei mir hat das auch kaum mal jemand verstanden. Viele Fragen, wie lange ich wohl noch brauche oder erklären mir, dass sie sowas ja nie tun würde...

Man gewöhnt sich mit der Zeit daran :)

Leg dir einfach ein dickes Fell zu ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker