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Unverständnis im Freundeskreis/Familie für ein Fernstudium

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Schwabe86

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Guten Morgen zusammen,

da die Unterlagen zum Lehrgang Fernabitur am Montag bzw. Dienstag bei mir eintreffen sollen wollte ich eigentlich schon am Freitag damit beginnen mir meinen Lern und Arbeitsplatz einzurichten. Bis jetzt bin ich leider noch nicht dazu gekommen :( Nachdem mich seit Freitag Mittag eine starke ''Männererkältung'' plagt und ich auch noch Samstags Arbeiten musste und mich danach gleich ins Bett verkrochen habe, bleibt mir wohl nur noch der heutige Tag um etwas in der Richtung hin zu bekomen.

Leider bin ich momentan ein wenig betrübt.... Meine Familie und Freunde scheinen meine Absicht das Abitur per Fernstudium nachholen zu wollen irgendwie als Witz zu sehen. Okay, von meiner Familie habe ich nichts anderes erwartet, aber von einigen meiner Freunde schon. Es ist fast schon pure Ironie, dass die einzigen die sich positiv in diese Richtung geäussert haben mein Personaler (Der sofort meinte, dass wenn ich es durchziehe und schaffe, ich mich sofort bei ihm melden soll, falls ich Interesse an einem BA Dual Studium im Bereich Chemischer Verfahrenstechnik hätte) und meine Kollegen sind.

Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass das Ganze kein Spaziergang wird. Sowohl vom Stoff her als auch vom Zeitmanagement. Gerade in Mathe werde ich ganz schön kämpfen müssen, da ich dort meine große Schwäche habe. Ich bin mir auch vollstens bewusst das ich kein Anspruch auf Bafög fürs Studium mehr habe, wenn ich erfolgreich in der Regeldauer des Lehrgangs abschließe. Aber für mich sind das keinerlei Gründe, die mich von meinem Wunsch das Abitur zu machen und zu studieren abhalten können. Auch das meine Freizeit darunter signifikant leiden und quasi nicht mehr vorhanden sein wird ist mir vollstens bewusst.

Klar, muss vor allem ich es wollen und es als meinen Weg ansehen, jedoch hätte ich nicht mit solch durchweg negativen Reaktionen in meinem unmittelbaren Umfeld gerechnet.

Euch noch ein schönes Restwochenende.

LG Schwabe


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13 Kommentare


Hallo,

ganz viel Glück für dein Vorhaben und zwei Tipps von meiner Seite - erzähle nicht Gott und der Welt von deinem Vorhaben - der Weg ist lang und steinig - und wie Du schon bemerkt hast gibt es weniger Fürsprecher als Du gedachst hast. Außerdem solltest Du Dir selbst kleine Ziele stecken - und nur ganz weit hinterm Horizont das Abitur sehen - jede Lehrmateriallieferung für sich - Schritt für Schritt.

Erst mal anfangen und die ersten Hefte bearbeiten - die Laufen noch super weil man sich noch freut und alles neu ist - die Durststrecke kommt dann irgendwann wenn es nicht mehr "neu und aufregend" ist. Wende dich dann hier mit einem Blogeintrag an andere Fernstudenten - die können Dir besser helfen solche Durststrecken zu überstehen.

Warum die Leute so reagieren? Keine Ahnung, habe es aber selbst auch oft so erfahren und wie die sich dann freuen wenn

einer etwas nicht schafft ..... die haben das auch alle vorher schon gewußt .... traurig aber ist halt nun mal so....

Das was Du beschreibst - daß man die Lernerei für das Fernstudium plant, und genau dann wenn es losgeht soll legt ein irgendwas

lahm kennt glaube ich auch jeder - daher immer so flexible planen das man ausweichen kann.

Also, ganz viel Durchhaltevermögen und Power für den Fernkurs und erwarte nicht zu viel Zuspruch von anderen....

Gruß

HarryPotter

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Moin Schwabe,

mal ganz banal: Du machst das für DICH. Nur für Dich. Auf dem Zeugnis steht Dein Name, nicht der von Freunden und Familie. Du willst etwas in Deinem Leben verändern, und Veränderungen machen vielen Menschen Angst. Vielleicht kannst Du auch Motivation aus dieser Ablehnung ziehen: "Denen zeig ich es jetzt erst Recht!".

Als Tip: Mach jeden Tag etwas (15-30 Minuten). Auch wenn es nur eine einzige Matheaufgabe ist. Nutze gerade für Mathe das Internet: Es gibt Foren, Videos auf Youtube und und und. Mathe im Abitur ist nicht schwer, es muss einem nur gut erklärt werden.

Schritt für Schritt und zur Not lass Dich hier vom Forum an den Schreibtisch "prügeln" ;)

Viel Erfolg, aber vor allem wünsche ich Dir viel Spaß!

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Hey ich wünsch dir auch viel Erfolg , und sehe es wie die Vorredner...du machst das für dich :)

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Grüße aus Baden an den Schwaben :thumbup:

Ich kann Crix nur recht geben... es geht nicht um die Andern, es geht um Dich. Und wenn Du das willst, dann schaffst Du das auch.

Und vielleicht beruhigt es Dich... ich sitze gerade an Wirtschaftsmathe, hatte fürchterliche Angst davor.... und komme insgesamt jetzt viel besser zurecht als ich dachte. Es ist zwar anstrengend, und ich muss unheimlich viel nebenher üben, aber es geht langsam voran. Vielleicht hilft es Dir auch, Mathe eher häppchenweise zu machen, immer ein Thema abschließen, das dann üben und dabei ein anderes Fach parallel machen. Und erst wenn Du bei den Übungen das Gefühl hast "Es sitzt", dann machst Du weiter.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg. Und lass Dich nicht entmutigen!

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Gruß auch aus München und meine Vorredner haben recht, es geht um dich. Und letztendlich ist es ja eine gute Motivation, wenn dein Personaler jetzt schon sagt, dass du es schaffst und dass du dich bei ihm melden sollst wegen Dualen Studium, wenn es das ist, was du willst.

Viel Erfolg

Gruß

Dominik

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Hallo Schwabe,

exakt die gleiche Reaktion hatte ich seitens meiner Freunde auch. Kopf hoch! Nur du lebst dein Leben, lass dir da von niemandem reinreden!

Meistens ist es eh nur Neid. Leider.

lg Firith

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Markus Jung

Geschrieben

Ich möchte dir ergänzend empfehlen, dich was das Fernstudium angeht vor allem an denen zu orientieren und dich mit Überlegungen die das Fernabi betreffen an die zu wenden, die dich unterstützen. Das scheint bei dir ja vor allem das berufliche Umfeld zu sein, auf schriftlichem Wege kann das sicher auch dein Blog hier sein, vielleicht lernst du bald anderer Kursteilnehmer über das Lernzentrum kennen und vielleicht gibt es ja in deinem Freundes- oder Familienkreis doch einzelne, die bei diesem Vorhaben hinter dir stehen? - Bei den anderen würde ich nicht zu viel Energie aufwenden, um sie umzustimmen, sondern diese Kraft für dein Studium investieren.

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Abend zusammen,

ich werde meinen Weg auf jeden Fall gehen. Ich war nur überrascht, wie viele Leute aus meinem sozialen Umfeld so negativ reagieren.

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Hallo Schwabe, ich kenne das ganz gut.... meine Familie fand es damals auch total unnötig das ich die Handelsfachwirtin machen wollte. Mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt das ich auch danach noch ein Studium begonnen habe. Ich glaube meine Familie hat das nie richtig verstanden. Meine beste Freundin hat zu mir gesagt das ich mich auf mich und meine Ziele konzentrieren soll und bei meiner Familie das Thema so gut es geht nicht anschneiden soll. Sonst könnte es zu Demotivation kommen und das wollte ich nicht.

Ich wünsch dir viel Erfolg und denk dran du tust das für dich und für niemanden anderen. Mal ganz ehrlich... kann dir doch wurscht sein, was die anderen denken!:) lg trullalila

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Nachvollziehen kann ich das auch nicht, aber auch meine Familie hat ca 1 1/2 Jahre gebraucht um es wirklich ernst zu nehmen, aber auch für mich war trotz mangelnder Zeit aufgeben keine Option. Nur mein Verlobter stand direkt hinter mir.

Auch bei werden sie schon sehen!!! Und dann gibt es bestimmt auch öfter noch ein WOW zu hören.

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SenexDiscipulo

Geschrieben

Ich studiere auch seit 10 Jahren und bei mir hat das auch kaum mal jemand verstanden. Viele Fragen, wie lange ich wohl noch brauche oder erklären mir, dass sie sowas ja nie tun würde...

Man gewöhnt sich mit der Zeit daran :)

Leg dir einfach ein dickes Fell zu ;)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link