Aus dem Leben einer Fernstudentin

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HannoverKathrin

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...und noch kein Ergebnis :D

(JA, ich schaue nun 3 Mal täglich im WebCampus und ich sterbe bei der Vorstellung, die richtige Note erst in 8 Wochen zu erfahren)

Wir waren 9 Prüflinge und 2 große Ankreuzaufgaben waren dabei. Außerdem 2 Rechenaufgaben und eine GUV-Rechnung nach dem GKV. Bei der Summe von 7 Aufgaben also nicht mehr viel bei dem man lange was erklären und erläutern musste. Zumal einmal noch Kennzahlen berechnet und bewertet/erklärt werden mussten. Also eigentlich schnell zu korrigieren.

Wenn ich nun so drüber nachdenke, echt mathelastig gewesen.

Nach 70 (der 120) Minuten war ich fertig (*Nachtrag, nicht ich persönlich, ich war damit fertig die Klausur zu bearbeiten :D). Danach wurde erstmal durchgeatmet, ein KitKat vernascht und danach nochmal die Prüfung durchgelesen und nachgerechnet. Saperlot, GOTT SEI DANK! Ganze 3 Mal habe ich mich scheinbar vertippt gehabt und der Taschenrechner spukte andere Ergebnisse aus. Teilweise 5 Mal hämmerte ich ein und die selbe Aufgabe ein, immer mit dem selben anderen Ergebnis. Wie unerfreulich. Aber aus Fehlern lernt man. Ich werde also bei der Mathe-Klausur intensiv darauf achten, dass das Gewollte auch eingetippt wurde. Denn bei Mathe fehlt mir evtl. die Zeit dann alles zu überprüfen. Also muss es beim 1. Mal sitzen.

Die Klausur war vom Niveau wie erwartet. Durch die Übungsklausuren wusste ich ja, dass nicht die "Creme de la Creme" abgefragt wird. Überraschungsfaktor waren die Ankreuzaufgaben. Zum Einen weil ich nicht gedacht hätte dass man 10 Fragen bekommt, in denen man Forderungen in "einwandfrei, zweifelhaft oder uneinbringlich" zuordnen muss, zum Anderen aber, weil diese Aufgabe mit Punktabzug für falsche Kreuze bestraft wird. Ebenso wie der 2. Ankreuzblock "richtig oder falsch". Wir sprechen hier über 10 und 20 Punkten. Also 30 Punkte die dafür sorgen können, dass es nur eine 3 wird.

Im Webcampus und auch hier in der Studi-Gruppe gabs die Aufklärung, dass es bei diesen 30 unerreichten Punkten bleibe würde, der Punkteabzug bezieht sich auf Punkte dieser Aufgabe. Also keine 30 AbzugsPunkte in real. Schade dass das in der Klausur nicht so eindeutig geschrieben gesteht. Ein Mitprüfling hat das ebenso verstanden gehabt: minus 30 Punkte im Worst-Case.

Natürlich sehe ich mich nicht als Kandidat für diese 30 Punkte, aber man machte sich da schon seine Gedanken "waage ich dieses Kreuz nun?" "Kann ich notfalls 2 Punkte Abzug (v)ertragen?" "Wie sicher bin ich mir?" etc.

Aber es heißt "nur wer waagt, gewinnt" und somit wurden 2 unsichere Kreuzchen auch gesetzt. Lieber Abzug, als richtig gedacht und so die Punkte verschenkt.

Nun heißt es also geduldiges Warten. Dass ich bestanden habe zweifel ich nicht an. Trotzdem möchte ich meine Matrikelnummer unter den Vorabmeldungen lesen. Dass das mit der endgültigen Note aber solange dauert, sorgt bei mir schon fast für Herzinfakte. Das wird sicher schwierig mich daran zu gewöhnen. Nur die Note zu wissen, reicht mir wahrscheinlich auch nur in den seltensten Fällen, möchte schon wissen wo was auf der Strecke geblieben ist. Hm... erfahre ich nur meine Note oder auch die Gesamtpunktzahl? Eine 1,7 kann ja in verschiedene Richtungen tendieren. Sowas will ich wissen!

Aber naja gut, Abschalten Kathrin. Nun gehts in die nächste Vorbereitung, BWL steht in knapp 7 Wochen an. Den letzten SB werde ich heute beginnen, Präsenz ist Samstag.

Samstag ist außerdem Mathe-Präsenz und den nötigen SB dafür, habe ich am Wochenende verschlungen. Teilweilse weil mir Funktionen noch so bekannt vorkamen und ich gut durchkam, teilweise weil Grenzwerte, Monotonie und Symetrie totales Fachchinesisch waren und ich GAR NICHTS verstanden habe.

Meiner Meinung nach viel zu wenig Beispiele/Anwendungen in dem SB. Außerdem sind die Lösungen zu den Aufgaben ja mal ein Witz. Die Aussage "Zeichnung ähnlich der in Kaptitel 2.3" ist doch keine Lösung!!! Hallo, ist es so schwierig da ne eigene, richtige Zeichnung für einzufügen? Wofür bezahle ich denn? Das ist mir in BWL schonmal in nem SB aufgefallen, "vgl. Kapitel 3.4".

Ich weiß, mein Meckern im Abschlussbogen zu den Fächern wird nichts bewirken, aber ich werde meinem Ärger trotzdem Luft machen. Evtl. bemerkt die HFH ja irgendwann dass sich mehrere daran stören.

Da war doch was... ja, mein ZTD!

Nach anfänglicher Begeistung ist nun ganz schön in Vergessenheit geraten. Teilweise aber, weil ich Dinge bereits vorher in meinem Alltag eingebaut hatte. Z. B. fester Waschtag, Tagesaufgaben, Wochenaufgaben. Heute werd ich mich mal wieder um Ablage kümmern und evtl. kram ich mir ein Notizbuch für unterwegs raus. Wenn ich denn noch im Besitz von dem kleinen Buch bin dass mir im gistigen Auge vorschwebt.

Die Sonne scheint, mein Schatz ist wegen Seminar 2 Tage weg und ich bin höchstmotiviert viel Zeit produktiv umzusetzen. Heute wird ein guter Tag :)


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5 Kommentare


Michael Knight

Geschrieben

Hört sich doch gut an!

Um Dich zu beruhigen ... die Tendenzmeldungen gibt es nicht mehr, somit dürfte es auch keine 8 Wochen mehr dauern, bis Du Deine Note erfährst. In der Vorabmeldung erfährst Du bestanden ja/nein und seit dieser neuen Regelung sollte es dann mit der endgültigen Note auch deutlich schneller gehen.

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Wenn die Vorabmeldung kommt können wir im Studienzentrum anrufen und die Note erfahren. 8 Wochen nach der Klausur erscheint diese dann im Notenblatt.

An der Warterei hat sich nichts geändert.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Anrufen!?... Naja gut, ruf ich halt nach JEDER Klausur an :D

Nach 2 Semestern notieren sie sich bestimmt schon automatisch "Note von Kathrin raussuchen, sie wird bestimmt anrufen"

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Michael Knight

Geschrieben

An der Warterei hat sich nichts geändert.

Ok, dann hat es sich wohl nur bei mir geändert;-) Es gibt keine Zweitkorrekturen mehr, mit der Vorabmeldung steht die Note fest. Sind die Noten aus allen SZ bekannt werden sie eingetragen. Alles andere wäre Schwachsinn. Die Noten stehen doch meist nach 2 Wochen fest, warum dann noch unnötige 6 Wochen warten? Nein, das war einmal, als es noch Zweitkorrekturen gab.

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Wer weiss - evtl. ging es bei Dir schneller, da das Semester zu Ende war?

Die endgültige Notenübersicht war ja auch schneller fertig als 8 Wochen nach der letzten Klausur?

Naja es bleibt aber gespannt - ich hab ja nach mehr als 3 Wochen noch nicht mal meine Vorabmeldung für WPR :)

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!