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Ich mach's (wissenschaftliches Schreiben) nur mit LaTex

Takezo

413 Aufrufe

Ende 2011 habe ich erstmals von LaTex gehört und sogleich mit dem Experimentieren angefangen.

Schwierigkeiten beim Einstieg  in LaTex sind ja allgemein bekannt, aber wenn man nicht gerade ein MS-Word-Jünger ist kann man sich doch recht schnell auf die LaTex-Eigenarten einschießen und deren Vorteile nutzen.

Für mich liegen die Vorteile darin, das Dokument mit LaTex "beherrschen" zu können. Das ist mir unter MS-Word nie gelungen.

 

Auch wenn LaTex weitgehend transparent ist hat man "hier und da" seine Zweifel: Wie schaffe ich (das) jetzt ...?

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Aber es gibt eigentlich immer eine Lösung auf der Scripting-Ebene (Google-sei-dank) und alles bleibt eben "transparent" und nicht "proprietär".

 

Ich habe in ca. 15 Hausaufgaben meine Erfahrungen gesammelt und nun steht auch der Entschluss, meine Thesis mit LaTex machen zu wollen. Meine Gründe sind einfach:

 

  • Durch die häufigere Verwendung von LaTex bin ich schon gut daran gewöhnt
  • LaTex ermöglicht mir so ziemlich die "volle Kontrolle" über das Dokument
  • Mit LaTex bin ich unabhängig von Anwendungen und Betriebssystemen
  • Mir stehen viele unterschiedliche Systeme zur Verwaltung der Dokumentenbibliothek (Stichwort: Zitate) zur Verfügung
  • etc...  

 

Abschluss-, Projekt- oder Seminararbeiten sind ja schon ein bisschen aufwendiger und umfangreicher als B-Hausaufgaben. Insofern habe ich mich jetzt schon noch einmal gefragt, ob der LaTex-Weg der richtige ist. Das ist auch deshalb eine wichtige Entscheidung, weil man aufgrund der Abgabefristen nicht beliebig umentscheiden kann.

 

Ich bleibe dabei und mache es (die Thesis) mit LaTex. Habe mir jetzt (als MAC-User) nochmal einen besseren Editor (TexPad) gekauft und werde mich bei den wenigen verbleibenden B-ESA's an diesen gewöhnen.

 

Ich muss aber schon gestehen, dass es mich zumindest ein wenig verunsichert, wenn alle anderen die ich kenne es ohne LaTex machen ... 


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4 Kommentare


SebastianL

Geschrieben (bearbeitet)

Ich benutze TexShop unter Mac, der ist kostenlos. Ich habe es nie bereut die Bachelor-Thesis in LaTeX gemacht zu haben! Wenn das Dokument und die Formatierung einmal steht, dann kann man sich voll auf die Inhalte konzentrieren. Wenn man mal was "Neues" braucht, kann man das immernoch relativ schnell googlen. Meistens braucht man aber nicht mehr viel. Befehle für Bilder, Tabellen, Zitieren ist das einzige was man meist benötigt inhaltlich. Noch ein Tip: Pack den zu bearbeitenden LaTeX-Ordner auf die Dropbox, dann hast Du eine Datensicherung und kannst, falls Du hier und da ein Dokument zerschießt auf eine ältere Speicherversion zurückrollen. Wissen die Wenigsten das DB eine Versionsverwaltung hat :-)

bearbeitet von SebastianL
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Ich nutze auch LaTeX, Du bist also nicht allein. Ich denke, dass Du, der schon alles in LaTeX macht, eher mit Word Probleme hätte.

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Ich benutze Texmaker und kann diesen nur empfehlen.

 

Ich hab meine Thesis auch mit Latex geschrieben und schon Wochen vor dem Start der Thesis die Formatierung erstellt. So eine Formatierung für eine Thesis ist schon verdammt aufwändig und nicht zu unterschätzen. So stand das komplette Grundgerüst und ich musste während der Thesis nur noch kleinere Dinge ändern, die mir nicht gefallen haben.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich finde ja, dass sich LaTeX gerade auch für größere Dokumente wie eine Abschlussarbeit eignet. Ich habe meine Diplomarbeit auch damit geschrieben. Klar kommen dann nochmal ein paar andere Herausforderungen als bei den ESAs, aber gerade wie du schon geschrieben hast die Kontrolle zu haben (zum Beispiel über Seitennummerierungen, Gliederung, Beschriftung von Abbildungen, Zitatformatierungen bzw. Verweise ins Literaturverzeichnis usw.) fand ich sehr angenehm und war mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden, auch weil es mit LaTeX gut aussieht, was das Schriftbild, Abstände zwischen den Zeichen usw. angeht.

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