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Martin Macke

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    Open University
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  1. Eine ähnliche Diskussion hatten wir als ab den 20igern des letzten Jahrhunderts als neue Verfielfältigungstechnologien wie Tonbänder, Kopiergeräte und Ähnliches auftauchten. In jahrelnagen gesetzgeberischen Prozessen wurden das Recht auf Privatkopie und die Copyright Collectives wie VG Wort oder GEMA entwickelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Copyright Collectives auch hier eine Antwort für das Problem darstellen. Eine Lösung könnte so ähnlich aussehen: Pro GB Datenvolumen oder pro Anschluss oder Gerät wird eine zu definierende Abgabe fällig die dann nach den Schlüsseln der Copyright Collectibles an dort organisierte Rechteinhaber verteilt werden. Damit könnte Freiheit und Einfachheit kombiniert werden mit den Interessen der Rechteinhaber. Das ist natürlich nicht ideal und individuelle Gerechtigkeit ist auch damit nicht herstellbar aber es ist besser als der Status Quo und käme ohne Uploadfilter aus. Ich bin selber Mitglied der VG Wort und kann schlussendlich praktikabel nur auf diesem Weg meine Rechte durchsetzen. Als Autor eines Artikels alle zwei Jahre wären alle anderen Varianten praktisch unmöglich. Andere Visionen zur Reform des Urheberrechts beinhalten sogenannte Kulturflatrates, die sind IMHO aber derzeit nicht vermittelbar und haben das Problem der Notwendikeit eines zentralen Akteurs mit entsprechenden Zensurmöglichkeiten.
  2. Ein Studium ist in Deutschland auch so teuer, nur trägt die Kosten eben der Steuerzahler. Dies ist in den USA eben nicht so, daher kommen die hohen Studiengebühren. Entsprechend gibt es ein System aus Studienkrediten um diese zu finanzieren. Bei insgesamt niedrigeren Einkommenssteuersätzen ergibt sich dann die Möglichkeit diese zurückzuzahlen. Über Steuern bezahlt dann in Deutschland jeder die Universität mit, auch wenn er sie gar nicht nutzt.
  3. Seit der Entstehung des Urheberrechts ist dieser Konflikt zwischen Autoren und Konsumenten vorhanden und schlussendlich nicht gelöst. Das Urheberrecht wurde dabei ständig angepasst und alle paar Jahre neu verhandelt. Teilweise wurden die Konflikte mit viel Gewalt ausgetragen, bspw. der War of the Booksellers in England, wo reihenweise Druckereien und Buchhandlungen überfallen und angezündet wurden im 18. Jahrhundert. Dabei ging es um die Dauer des Urheberrechts. Das Urheberrecht muss dabei immer wieder den technischen und gesellschaftlichen Änderungen angepasst werden um den Konflikt zu moderieren. Artikel 11 und 13 sind Maßnahmenfür Rechteinhaber, es sollte dann entsprechende Schranken geben. Ich bin gespannt wie das ausgeht.
  4. Zur DSGVO empfehle ich den Film Im Rausch der Daten. Dort wird eindrücklich beschrieben, wie dieses Gesetz zu Wege gebracht wurde. Mangelndes Verständnis der Protagonisten gehört nicht dazu.
  5. Die ePetition könnte ja so lauten, dass der Bundestag aufgefordert wird die Regierung zu beauftragen der aktuellen Copyrighttreform nicht zuzustimmen. Es hätte den Charme, dass ein legal einwandfreies Petitionsinstrument genutzt wird uns sich das PArlament bei Erfolg mit den Argumenten beschäftigen MUSS.
  6. Inhaltlich bin ich bei Dir. Aber was soll die Petition über Change.org? Es gibt die offizielle ePetition des Bundestages, die auch rechtliche Relevanz hat.
  7. Das kyrillische Alphabet zu lernen ist nicht wirklich schwer. Die Buchstaben leiten sich aus der lateinischen und griechischen Schrift ab. Die Schreibschrift fand ich persönlich herausfordernder, aber es ist auch machbar. Du kannst die Druckschrift wahrscheinlich nach ca. einer Woche. Als slawische Sprache ist die Grammatik des Russischen nicht zu unterschätzen und an vielen Stellen komplett anders als im Deutschen.
  8. Ich kaufe nur Lebensmittel online, die ich hier im Supermarkt oder Feinkostladen nicht bekommen. Gerne spezielle Schokoladensorten und Käse.
  9. Wie lernst Du Mandarin? Auf welchem Weg? Es wäre nett, wenn Du dazu Erfahrungen teilen könntest.
  10. In der Tat ist Prison Break manchmal etwas unlogisch.
  11. Ronald Coase hat u.a. ein Fernstudium gemacht: Aus https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Coase: At Kilburn, he studied for the intermediate examination of the University of London as an external student in 1927–29.[3][4]
  12. Den Artikel habe ich auch gelesen. Meiner Meinung nach ist aber auch das Fithalten für den aktuellen Arbeitsplatz Teil der Karriere. Solche nicht formalen Abschlüsse sind deshalb also durchaus wichtig.
  13. Da Du den Zielarbeitsmarkt noch nicht genau definieren kannst (Spanien, Neuseeland oder Deutschland, vielleicht noch etwas anderes) würde ich bei dem Studium auf möglichst große internationale Anerkennung achten und darauf, dass man die Inhalte auch außerhalb eines bestimmten Landes nutzen kann. Z.B. wirst Du als deutscher Jurist in Neuseeland wahrscheinlich Schwierigkeiten haben. Da Du gut englisch kannst bieten sich ja durchaus auch englischsprachige Unis an. Beispielsweise haben australische Fernunis eine Anerkennung in Deutschland aber auch in den Commonwealthstaaten. Das war seinerzeit für mich einer der Gründe an der USQ zu studieren. Mit einem ingenieurwissenschaftlichen Studium hast Du vermutlich in Deutschland und Neuseeland gute Chancen in Spanien bin ich mir da derzeit etwas unsicher. Wenn Du über Deinen Mann in das Wunschland kommst kannst Du dort ja sicher auch entsprechend arbeiten auch wenn Du z.b. die drei Jahre Erfahrung noch nicht hast.
  14. Ich habe in Australien studiert. Ich würde das Bildungssystem dort nicht per se als funktionierend bezeichnen uns das Land hat ähnliche Probleme wie andere Industrieländer auch. Australien ist bspw im PISA Test bei den sog. MINT Fächern beständig vom dritten Platz (2000) auf den 17. Platz (2012) gerutscht. In diesem Artikel gibt es einige interessante Nachrichtewn zum Thema Durchlässigkeit im australischen Schulsystem: https://www.theguardian.com/australia-news/2018/apr/03/educational-inequality-widening-australias-rich-poor-gap-report-finds. Schau Dir unbedingt an, was dort z.B. zur Bildung von Eingeborenen oder Immigranten steht, das könnte so auch aus einer deutschen Zeitung stammen.
  15. Das ist sechs Jahre her, die Jahreszahl hätte ecodemy durchaus dazu schreiben können.
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