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Was darf es denn sein?

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Thom

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Wilhelm Büchner?

Open University?

Informatik?

Technische Informatik?

Schinken Salami?

Oh ja, der Tag an welchem man[1] sich entscheidet "Schnauze voll, ich zieh das jetzt durch" beginnt voller Euphorie, bis man zum ersten Hinderniss kommt:

Die qualvolle, unerträgliche Qual der Wahl®

(dramatische Musik spielt ein... dumdumdum)

Da es mir in erster Linie um eins geht: Mehr Kohle, Asche, Moneten (zumindest in Zukunft soll das Ziel erreicht sein) liegt das Hauptaugenmerk nur auf eins:

Wie schaffe ich es mit dem kleinsten Aufwand zukünftig am meisten Kohle in einer Karriereentwicklung die mir am meisten Spaß macht zu scheffeln.

Da ich (bzw. meine Freundin es so verlangt) auf dem legalen Wege bleiben möchte, fallen alle Interessanten Gewerbstätigkeiten in der Grauzone weg.

Bleibt also nur noch eins: Da Papi keine Connections hat[2] und mein Versuch sich innerhalb der Firma hochzuschlafen keine Früchte trägt (ich hätte meinen Fitnessvertrag nicht kündigen sollen) muss mehr Bildung her.

Um uns die ganze Diskussion über "warum Studium" ein wenig abzukürzen gehen wir einfach davon aus, dass ich meine Qual der Wahl ein wenig gelindert habe mit der Entscheidung: Ein Fernstudium muss her.[3]

Nachdem man diesen langen Prozess der Begründung durchgeführt hat und angelangt ist, wo ich gelandet bin, kann man dieses Forum durchblättern und sieht eins: Noch mehr Qualen®.

Diese Qualen® kann einem keiner nehmen. Dieses Forum hier ist eine wundervolle Informationsquelle, die man wohl oder übel komplett durchkämmen muss, bis man sich entschieden hat.

Wie schauts bei mir aus?

Nun, ich bin Intranet Entwickler einer ziemlich großen Firma (zukünftig abgekürzt mit BBB[4]), spiele also den ganzen Tag mit PHP, MSSQL und anderen Webtechnologien rum.

Weiterhin administriere ich das Ding sogar, also habe ich auch Spaß an den Servern selber und programmiere auch kleinere Tools die mir das Leben erleichtern sollen.

Alles in allem ist es auch genau das, was mir Spaß macht, also möchte ich auch zukünftig etwas in dieser Richtung machen.

In meine nähere Auswahl sind mir zunächst drei Hochschulen in das Auge gefallen:

  • Web- und Medieninformatik an der W3L
  • Angewandte Informatik an der Wilhelm Büchner Hochschule
  • FernUni Hagen

Nach längeren Nachforschungen ist noch eine vierte Option in die Liste gerutscht, nämlich die Open University in England.

Ich hatte mir überlegt, ob es interessant sein könnte, warum ich mir gerade die Wilhelm Büchner ausgesucht habe, doch nach ein paar Sätzen ist mir klargeworden, dass das ganze viel zu subjektiv ist.

Jeder der bereits an "seiner" Uni/FH studiert würde jegliche Erläuterungen meinerseits als Blödsinn erachten, da die Entscheidung viel zu sehr von seiner Einstellungen und den eigenen Ansichten zu den unterschiedlichen Studiengängen abhängt.

Um dennoch allen auf die Füße zu treten schreibe ich in Kurzform:

FernUni Hagen: Zuviel Mathe, zu theoretisch

W3L: Zu spezialisiert, der Webbereich wandelt sich zu schnell, als dass man einzelne Technologien so detailiert einem Studium festhalten sollte

Mag sein, dass etliche Leute mir genau das Gegenteil sagen könnten, dennoch waren das meine Eindrücke nach Wochen der Suche, die mir die beiden von der Liste entfernt haben.

Bleiben nur zwei Hochschulen, die sogar ziemlich unterschiedlich sind, dennoch meine Entscheidung sehr schwer gemacht haben:

  • Angewandte Informatik an der Wilhelm Büchner
  • Open University

Ich denke, dass jemand der seinen Abschluss an der Open University (welche ja selbst in England sehr angesehen ist) macht damit einen unheimlichen Bonus gegenüber Studenten an deutschen Unis/FHs hat. (Vom Bekanntheitsgrad her: FernUni Hagen, WBH und OU sind zumindest in meiner Personalabteilung bekannt)

Ein Studium auf Englisch fertigzustellen sehe ich für einen nicht Mutterspracher als sehr großartige Leistung an.

Diese Anerkennung ist jedoch meiner Meinung nach nur gerechtfertigt, wenn man nicht mit Müh und Not abschließt.

Und das ist es auch, was mich dazu gebracht hat mich gegen die OU zu entscheiden.

Ich denke, dass ich es durchaus schaffen könnte zu bestehen. Mein Englisch ist nicht schlecht, ich verstehe es sehr gut und ich denke mit etwas Übung bekommt man das schon irgendwie hin.

Ich kann jedoch absolut nicht abschätzen wie ich das Studium an sich auf Englisch packen würde.

Wenn ich mich zu sehr auf das Englische konzentrieren müsste, könnte es sein, dass ich im Rest des Studiums versage. Vielleicht nicht aufgrund der Thematik an sich, sondern aufgrund des Mangels an Zeit für beides - Englisch und Studieninhalt.[5]

Ich denke mir wird das Studium selbst auf deutsch schon genug in den Arsch treten, weshalb ich wohl auch aus Bequemlichkeit (oh bin sogar zur Selbstkritik fähig, erstaunlich) die WBH als die bessere Wahl empfinde.

Ich habe mich gegen die OU entschieden und möchte jetzt ein möglichst gutes Studium in der Angewandten Informatik an der WBH schaffen.

Mit möglichst gut meine ich als Ziel einen 1, Bachelor. (Ich stecke mir gerne hohe Ziele und mit dieser schriftlichen Notiz habe ich meinen Größenwahn rausposaunt... also ist der Ansporn schon mal da)

Warum jetzt also die WBH?

Nun, zunächst haben mich die vielen positiven Erfahrungsberichte hier aus dem Forum schon mal darauf eingestimmt.

Weiterhin finde ich den Studieninhalt mit einem Mix aus Informatik, der Vertiefungsrichtung und Teilen von BWL und Führung sehr praxisnah. Der Bereich BWL und Führung fehlte mir in den OU Studiengängen auch ein wenig, weshalb ich das noch als Bonus für die WBH sehe.

Die relativ breite Fächerung des Studieninhaltes sehe ich eher als Vorteil, denn Nachteil. Ich bin der Meinung, dass die Spezialisierung (sagen wir mal "starke Spezialisierung") erst im Masterstudiengang, bzw. im Beruf selber erfolgen sollte.

Das alles sind wie gesagt meine persönlichen Gründe für die Wahl des Studiengangs und der Hochschule. Jeder mag die Entscheidung für sich treffen, doch die Gedankengänge einzelner fand ich persönlich bei meiner Suche nach dem idealen Studiengang für mich sehr wichtig, weshalb ich die Datenbank dieses Forums auch mit meinem Gedankenmüll zupflastere.

Was soll die Zukunft bringen?

Lustigerweise habe ich noch nicht einmal die Anmeldung abgesandt. Sehr belustigend, wenn man solch Töne von hohen Zielen spuckt, aber der Grund für meine Verzögerung liegt bei meinem Chef (mehr dazu mal in einem normalen Tagebucheintrag).

Ich möchte diesen Studiengang möglichst gut abschließen und darauffolgend ein Masterstudium machen.

Das Masterstudium wird vielleicht später in Englisch erledigt, wenn ich bis dahin genug Eier habe um mich der OU zu stellen.

Da ich nur eine rostige A-Klasse fahre, konnte ich bisher bei Klassentreffen nicht mit meinem Auto angeben... zukünftig will ich das zumindest mit meiner Anrede.

Am liebsten wäre es mir also wenn ich in Zukunft irgendwann mit "Dr." angesprochen werde... allein schon um bei den Klassentreffen "einen auf dicke Hose machen zu können"[6].

Ich denke in meinen ersten beiden Einträgen hier, habe ich denjenigen, die es interessiert, einen kleinen Einblick in meine Person (Gott sei Dank ohne Fotos) und meine Beweggründe für mein (noch nicht angetretenes) Studium an der WBH vermittelt.

Zukünftig werde ich mich wie bereits im ersten Eintrag versprochen ein wenig kürzer Fassen und meine Qualen (vorallem die Mathe) in knackigen Tagebucheinträgen ausformulieren.

Ich danke allen, die zumindest so tun, als ob sie Interesse an dem obenstehenden blabla haben.

Gruß

-Thom

Mit lieben Gruß an TomSo versuche ich es dieses eine Mal mal ein paar Fußnoten (ich finde sie irgendwie anstrengender):

[1] Ich schreibe gerne in der "man" Form, meine aber absolut egoistisch nur mich selber und schließe von mir auf alle anderen, ätsch.

[2] Papi ist Aussiedler der heute Spaß am Gärtnern hat

[3] Ich gehe einfach mal davon aus, dass der Grund warum ich ein Fernstudium anfange(n möchte) ohnehin niemanden interessiert

[4] Ha, was BBB bedeutet wüsstet ihr wohl gerne...

[5] Mit solch tollen Floskeln kann man die eigene Angst vor dem Versagen gut kaschieren

[6] Wenn die Eier schon für die OU fehlen ;)


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6 Kommentare


Ähm, nur so am Rande: Ich hasse Fußnoten und würde sie selber nur äußerst selten im Blog anwenden.

Meine Antwort im letzten Beitrag richtete sich nur an deine Frage, wie man denn Fußnoten in einem Blog unterbringt, und das wollte ich mit meiner Methode zeigen - auf keinen Fall geht es mir darum, dass das irgendjemand anwendet, noch finde ich die Methode wirklich gut. Kurzum: Mir hast du damit keinen Gefallen getan.

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Wie schaffe ich es mit dem kleinsten Aufwand zukünftig am meisten Kohle in einer Karriereentwicklung die mir am meisten Spaß macht zu scheffeln.

Studiere auf jeden Fall nicht BWL ;) damit kriegst Du in BWL1 auf jeden Fall Probleme ;)

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zumindest unterhaltsam *g*

packste *g*

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Ähm, nur so am Rande: Ich hasse Fußnoten und würde sie selber nur äußerst selten im Blog anwenden.

Meine Antwort im letzten Beitrag richtete sich nur an deine Frage, wie man denn Fußnoten in einem Blog unterbringt, und das wollte ich mit meiner Methode zeigen - auf keinen Fall geht es mir darum, dass das irgendjemand anwendet, noch finde ich die Methode wirklich gut. Kurzum: Mir hast du damit keinen Gefallen getan.

:D sorry, sollte nur ein kleiner Seitenhieb auf den "in Klammern ist unwichtiges Zeug" Kommentar sein (was mir übrigends in der Schule ebenfalls beigebracht wurde). Mit den Fußnoten muss sich keiner mehr anstrengen um das Zeug zu überlesen.

War auf jeden Fall nur als kleiner Scherz gemeint, die Fußnoten an sich habe ich in dem Eintrag ohnehin testen wollen. Nicht, dass du das Gefühl hast ich wolle dir in irgend einer Form die "Schuld" an dem Zeug in die Schuhe schieben.

Gruß

-Thom

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HannoverKathrin

Geschrieben

Bei dem was mir gerade alles im Kopf rumschwirrt, könnte ich n eigenen Blog-Beitrag schreiben nur um deinen Blog hier zu kommentieren ;)

Also.... (tief einatme und Luft hol, gibt viel zu sagen)

(1) Fußnoten finde ich im Blog total doof und lästig. Bei der Länge hier muss man immer runterscrollen und das stört den Lesefluss. Bitte wieder zu den Klammern zurückkommen. Die hast du eh häufig noch eingebaut.

(2) Ich stimme Prawn zu "Prädikat wertvoll" Man merkt dir macht das Schreiben Spaß. Spaßige Zwischenfrage, hörst du dich auch gerne selbst reden? lol

(3) Dein letzter Satz dankt allen die so tun als würde es sie interessieren... hey wie rastistisch :D was ich mit mir? Mich interessierts wirklich

(4) Mich interessiert z. B. was mit deinem Chef noch unklar ist. Willst du ihm Bescheid geben und warst noch auf n guten Zeitpunkt, weil deine Arbeitszeit drunter leiden wird? Oder gehts um finanziellen Bonus? Das Problem ist ja leider unklar beblieben (sehr clever, das spannende Ende bringt die Leute ja dazu "wieder einzuschalten" bzw. wieder reinzulesen.

(5) Ich kann deine Entscheidung für die WBH absolut nachvollziehen und finde keinen deiner Beweggründe Verwerflich. Letztendlich klingt es fast nach "Rechenschaftslegung", du musst dich nicht entschuldigen einen 1. Eindruck (oder ein Bauchgefühl) einer Institution gegenüber zuhaben.

*pppuuh* (Luft raus)

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Hab gerade deinen Blog gefunden. Finde ich sehr unterhaltsam zu lesen.

Ach ja ich will lösen: BBB Bick Buck Bunny!!!

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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    • csab8362
      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
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      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?