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zurück im Studium...

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Rhinoa

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Auch der schönste Urlaub geht mal zu Ende. Die letzten zwei Wochen vergingen wie im Flug.

WPR Note ist online. Das lernen hat sich echt gelohnt :) Bin ziemlich stolz auf meine Leistung.

Heute wurde MUU online gestellt. Auch hier hatte ich mehr Punkte als erwartet… Werde trotzdem Widerspruch einlegen, da die Klausur deutschlandweit nicht besonders toll ausgefallen ist….

Mit der Klausurvorbereitung auf Statistik bin ich so gut voran gekommen, dass ich inzwischen schon VWL lerne. Wie ich vorgehen soll bei der Klausurvorbereitung für VWL weiß ich nicht, aber das ist jetzt erstmal egal. Ich fang jetzt erstmal irgendwo an mit lernen, Lücken füllen kann ich nächste Woche auch noch… VWL ist ein Fach, bei dem mir die Note echt egal ist. Ich weiß, dass es mir nicht liegt, macht auch relativ wenig Spaß den Stoff zu lernen. Mir ist wichtig, die Klausur zu bestehen, jeden Punkt, den ich über 50 Punkten zusammen gebracht haben sollte, freuen mich umso mehr…

Außerdem sind vergangene Woche die restlichen Herbstsemester-Unterlagen gekommen. Den SSP werd ich aus arbeitstechnischen Gründen evtl. gleich vorziehen…. Letzte Woche bin ich nochmal ziemlich ins Grübeln gekommen, ob meine Schwerpunktwahl die richtige ist…

Umso neugieriger war ich natürlich auf die Unterlagen. Nach erster Durchsicht der Themen hab ich die richtige Entscheidung getroffen. Viele der Themen kenn ich aus meinem Job und andere interessieren mich privat auch.

Das Semester ist fast vorbei. Es stehen noch 3 vom 8 Klausuren an. Die Motivation hat von Anfang bis Ende angehalten, ist sogar noch gewachsen… So könnte es mein restliches Studium weiter gehen!

Jetzt kommt für mich der Ensdpurt mit WST am Samstag, VWT am 20.06. und WIG am 04.07. Am Wochenende nach meiner letzten Klausur fahren wir als Belohnung zum Rafting :) Freu mich schon so drauf. Das Motiviert nochmal zusätzlich, obwohl ich viel lieber wieder Snowboard fahren würde :-/


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8 Kommentare


Na das hört sich doch sehr positiv an :)

Fahre auch bald in Urlaub und kanns kaum erwarten...

Tja, ich leide auch unter dem Sommer. Einerseits weil man da keinen Wintersport machen kann und zweitens wegen meiner Pollenallergie, die aber glücklicherweise nicht mehr so schlimm ist wie früher.

Aber die nächste Saison kommt ja bald. Eins hab ich mir vorgenommen, wenn mein Studium beendet ist, werde ich erst mal 3 Wochen in den Wintersport fahren. Auch gern mal sowas wie Heli-Skiing in Kanada :) Rafting wär indes nix für mich. Zuviel Wasser....

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Ich finde es Wahnsinn, wie du dein Studium durchziehst! Du hast meinen vollen Respekt!

Du arbeitest doch auch Vollzeit, wie teilst du dir das alles ein? Mein Ziel für das Studium wäre für das Grundstudium anstatt der 4 Semester nur 3 zu brauchen. Bin gespannt, ob ich das auch so durchziehen kann.

Wünsch dir schon mal viel Glück für deine Prüfungen!

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@proggie: am Sommer ist das schöne halt, dass es nicht sooo kalt ist... Aber mir fehlt der Wintersport schon ziemlich. Die Idee nach dem Studium richtig Skiurlaub zu machen hatten wir auch schon. Wir wollten auch in die USA fliegen... :) Heli-Skiing wär echt toll. Hast du das schon mal gemacht? Du arme, mein Freund hat auch ne ganz starke Pollenallergie. Da ist der Winter eine echte Erholung... Fährst du in die Sonne?

@wölkchen: Hey, Dankeschön :) das packst du bestimmt mit dem Grundstudium. Hast du was angerechnet bekommen? ich plane nicht, überhaupt nichts. Und das hat den Vorteil, dass man von Anfang an nicht den "Mut" hat, Aufgaben oder Fächer im Bearbeiten nach hinten zu schieben. Zur Zeit arbeit ich noch 38 Std./Woche. Ab 1.7. hab ich mich auf 30 Std. zurück stufen lassen, dass ich mehr Zeit fürs Studium hab. Ab jetzt zählen die Noten dann ja auch ins Bachelor-Zeugnis.

Wohn noch bei meinen Eltern, wir teilen uns den Haushalt und in der Klausurphase entlasten mich meine Eltern eigentlich komplett. Ohne die Unterstützung von daheim hätte es wohl auch nicht so reibungslos geklappt...

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Michael Knight

Geschrieben

ich plane nicht, überhaupt nichts.

ich bin mittlerweile sogar überzeugt, dass es gut ist, nicht zu planen. Zumindest für mich. Ich mache es mittlerweile genauso wie Du und fühle mich daher irgendwie befreiter. Schon im ersten Studium habe ich nicht geplant. Diesmal wollte ich es "besser" machen, habe es aber nach 1 Semester wieder aufgegeben. Bislang habe ich es nicht bereut. Meine einzige Planung ist die Eintragung der Prüfungstermine in einen Kalender. Wenn ich hier so lese, wie und mit welchen Tools einige planen, das würde mich ganz verrückt machen.

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vorallem kann man meistens ja die "Planung" sowieso nicht genau einhalten. Auch Fernstudenten leben und sobald ein Termin dazwischen kommt, darf man alles wieder neu planen... Die Zeit können wir schon wieder mit Freizeit oder Studienbriefen verbringen ;-)

Ich finde, wenn man nicht plant lastet zwar schon irgendwie ein Druck auf einem, aber ein positiver. Und wenn du das schon in deinem Erststudium so gemacht hast, dann scheint das gar nicht so verkehrt zu sein, wenn man nicht plant ;-)

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Hast du was angerechnet bekommen?

Bis auf das Beratungsgespräch habe ich noch keinerlei Info von der HFH bekommen. Bei einer Vorabanfrage wurde mir allerdings gesagt, dass ich die SL in Buchführung/JA und das komplette Modul Kosten- und Leistungsrechnung anerkannt bekomme.

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Ich bin im Fernstudium auch nicht der Planer vor dem Herrn. Aber einen Plan brauchts eigentlich nicht. Denn der Druck kommt durch die Klausurtermine von allein. Da ich nix gern auf den letzten Drücker mache (Berufskrankheit - ITler haben gerne Puffer ;) ) kuck ich immer, dass der Stoff rechtzeitig durchgearbeitet ist. Aber ich hab weder feste Lernzeiten, noch nehme ich mir vor, bis zu Stichtag X den SB y durchgeackert zu haben. Ist mir viel zu viel Arbeit mich damit zu beschäftigen....

Rhinoa, wg. Heli-Skiing: Nee hab ich noch nicht gemacht. Ist auch nicht billig und Off-Piste übe ich auch erst noch, da bin ich nicht so toll...Mit meinen Slalom-Carvern kann ich auch schlecht ins Gelände. Da sacke ich ein wie ein nasser Sack. Hatte mal einen Tag All-Mountain-Skier und mit dem Skilehrer ging das dann einigermassen. Als Boarder hat man da echt Vorteile.

Wir können ja mal einen HFH-Skitrip machen wenn wir fertig sind. Aber so schnell wie du bist, schreib ich wahrscheinlich noch an meiner Diplomarbeit während du schon längst jedes WE auf die Bretter kannst.....

Aber einen verlängerten Skiurlaub wirds auf alle Fälle geben. 2 Wochen am Stück müssen es dann mindestens mal sein in meiner Wahlheimat Südtirol.

Ach ja, noch wg. Sommerurlaub. Jo es geht in den Süden, nach Griechenland :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ohne planen könnte ich es wahrscheinlich nicht. Jedoch lege ich nur großen Wert auf die Anfangsorganisation. Wann sind die Präsenzen und bis wann muss welcher SB bearbeitet sein. Dann wird geschaut dass es klappt.

Feste Lernzeiten habe ich soweit, aber manchmal sind es statt 2,5 nur 1 Stunde und manchmal statt 1,5 eben 2,5 etc.

Wenn man zu lange plant verliert man wirklich nur Zeit. Von daher interessiert mich nicht wie viele Seiten ein SB hat. Er muss bis x geschafft sein, diese Planung nimmt schon genug Zeit in Anspruch.

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
      Meine Wenigkeit
       
      Ich bin gelernter Mikrotechnologe und arbeite seit (Stand: Nov 2016) 9 Jahren in der gleichen Firma (Bereich: Nachrichtentechnik, Entwickeln optoelektronischer Bauelemente) als Fertigungsmitarbeiter (mittlerweile als Techniker). Ich habe es für richtig gehalten, die Hefte modulweise durchzuarbeiten. Also zuerst alle Hefte, die bspw. Mathe1 betreffen (dann ggf. die Klausur dazu schreiben) und dann alle Hefte von BWL durcharbeiten. Diese freiwilligen Einsendeaufgaben habe ich nur von den mir wichtigsten Themen gemacht. Diese waren die Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und Physik. Wenn ich diese Themen grundsätzlich verstehen würde, dann würde ich später die höheren Schwierigkeitsgrade ebenso verstehen. Das war mein Gedanke dahinter.
      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
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      Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.
      Es ist sehr faszinierend, dass man immer wieder Phasen erlebt, an denen man einfach nur unmotiviert und lustlos ist. Deshalb hatte ich mir das Lernen als einen Termin gemacht. Wenn ich lediglich sagen würde, täglich nach der Arbeit etwas zu lernen, dann (ich kenn mich) würde ich es ziemlich schleifen lassen. Deshalb hatte ich mir gesagt, dass ich um x-Uhr mit dem Lernen beginne. Das Ende ließ ich offen. Wenn es nicht so ganz gut lief, dann hatte ich schon nach einer Stunde aufgehört, wenn es sehr gut lief, dann wurden es auch schon mal 9 Stunden. (Essen nicht vergessen). Hinzufügen muss ich noch, dass ich im Schichtdienst gearbeitet hatte. In der Spätschicht konnte ich viel besser lernen als in der Frühschicht, da ich früh aufgestanden bin, von 9-13 Uhr gelernt hatte und dann (zum Entspannen lach) zur Arbeit gegangen bin. Man muss lernen, sich zu organisieren. Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen sind drei absolut wichtige Dinge, die man beherrschen muss. 
      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.