Aus dem Leben einer Fernstudentin

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    349
  • Kommentare
    1.581
  • Aufrufe
    6.341

Weder "Schrecken ohne Ende" noch "ein Ende mit Schrecken"

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
HannoverKathrin

45 Aufrufe

Es ist geschafft !!!

Semester Nr. 1 sehe ich als erledigt und bestanden.

Feedback Matheklausur

Die Klausur Samstag war wirklich kein Hexenwerk. Scheinbar habe ich Freitag Abend die richtige Eingebung gehabt, denn genau die beiden Funktionsaufgaben die in der Prüfung vorkamen, habe ich Freitag nochmal genaustens in einer Altklausur bearbeitet gehabt.

Die beiden Gleichungen die in Aufgabe 1 gelöst werden mussten waren ebenfalls bekannte aus Altklausuren. Leider hab ich nur die Erste vollkommen lösen können. Nr. 2 war mit log und trotz verschiedener Lösungsansätze bin ich nie zum Ergebnis gekommen.

Die 2. Aufgabe (Folgen und Reihen) war ebenfalls bekannt und schnell gelöst. Somit waren die ersten 4 Aufgaben schon fast die benötigten 50 Punkte.

Weiter ging es mit Zinsen, Tilgung und Rentenrechnung. Eine Aufgabenstellung war mir absolut neu, ein kleiner Unsicherheitsfaktor lebt hier in mir, aber grundsätzlich denke ich, habe ich sie richtig gelöst.

Ich rechne mit keinen 90 Punkten, dafür werde ich wahrscheinlich hier und da einfach noch zuviele Fehlerchen dazwischen gemoggelt haben, aber 80 sehe ich als sicher gesetzt.

Studentenleben

Nach der Prüfung haben wir zwei Flaschen Sekt vor dem SZ geköpft und gegen 11 Uhr waren wir in einem netten Café in der Altstadt. Alle anderen Gäste bestellten ein normales Frühstück, Saft, Kaffee etc. Wir fielen somit mit unserer Bestellung ziemlich aus der Reihe: "3 Mal die Holzfällerplatte, 3 große Bier, 2 kleine Bier und ein Mojito" :D

Leider waren wir nur zu 8 und nicht die vollständigen 10. Aber wir haben uns vorgenommen, nächstes auch mal nach der Präsenz gemeinsam in die Stadt zu gehen. Mal sehen was daraus wird...

Leben ohne Studium

Samstag gegen späten Mittag war ich wieder Zuhause und meine Semesterferien waren eingeläutet. Ich muss zugeben, Samstag und Sonntag ohne mal zu lernen war sehr ungewohnt. Fast schon unangenehm. Es stellt sich mir also die Frage, was mache ich die nächsten Wochen mit der gewonnen Freizeit? Zusätzlich habe ich ja sogar 3 Wochen Urlaub... Ich fühle mich ein wenig, als wäre ich lernsüchtig :cool:

War da nicht noch was mit Vorziehen?

Ja diese Überlegung hat mit den Präsenzterminen nun neue Bedeutung gewonnen.

Ich habe im September 4 Präsenztage und 1 im Oktober. Inkl. Prüfung muss ich dann noch 2 Mal im November und 1 Mal im Dezember. Außerdem gibt es einen Tag im Januar.

Die Statistik-Präsenzen liegen so doof, dass ich für 6 Termine 5 Mal zusätzlich im SZ antanzen müsste. Die Tage an denen es wäre sind soweit gut verteilt, aber trotzdem wäre es eine zusätzliche Belastung die ich eigentlich nicht gewillt bin zu ertragen. Hinzukommt, dass ich diese Präsenzstunden ja im nächsten Semester nicht mehr bräuchte und somit evtl. Freistunden an einem Tag entstehen könnten. So ist es z. B. dieses Semester im Nov. (nach einer Prüfung gibts BUJ und danach Mathe - andersrum wäre mir lieber). Wenn Statistik ein gutes Fach ist um es vorzuziehen, werde ich es nächstes Semester sicherlich genauso gut meistern.

- Wer sich nun fragt, warum rudert sie plötzlich zurück, Präsenzen sind doch keine Pflicht, hat natürlich Recht. Der Drops ist auch noch nicht endgültig gelutscht, aber aktuell nehme ich Abstand von diesem Plan. Evtl. ändert sich ja dies nochmal nach der Schlachtplanerstellung für nächstes Semester.

Zusätzlicher Grund für meine Abneigung des Vorziehens, ist der erschütternde 1. Einblick in WIG. Es gibt 3 SB und eine CD zu diesem Fach. Die SB sind relativ dick und die CD finde ich sehr verschachtelt; es gibt viele Unterpunkte und die Struktur könnte geordneter sein.

  • Die ersten Klicks waren langweilig.
  • Die Feststellung dass mir per Klick sogar ein junger Mann Dinge erzählt war sehr belustigend.
  • WAS er mir jedoch erzählte, war wiederum langweilig :(

Ich fürchte dieses WIG könnte sich noch als kleines Problemkind herausstellen. Mein Freund warf nebenbei einen Blick auf meinen Monitor "ihr müsst doch nicht die 7 Phasen vom Protokoll xyz bla bla langweiliges Krams auswendig können oder?" Ich sagte nur "ich weiß es nicht" und seine Einschätzung war "das wäre für euch BWLer aber ziemlich krass... wofür?". Tja, das haben wir Sa. im Café auch diskutiert. Einer von uns hat nämlich technischen Hintergrund und ist erstaunt wie genau doch manches beschrieben sei. Für eine BWLer in der Praxis unnötig, dafür gibts ja die Informatiker...

Verwirrt bin ich aktuell auch noch. In der Modulübersicht ist von 5 SB und einer CD die Sprache, somit habe ich eine Email verfasst. Vermutlich habe ich keine aktuelle Modulübersicht erhalten, denn die Modulübersicht im WebCampus staffelt die Präsenzen und Unterlagen in 3 SB und die CD, also so wie ich auch die Unterlagen habe. Ich vermute die CD wurde ausgebaut und hat somit die ersten beiden SB ersetzt.

Wie gehts weiter?

Erstmal habe ich vorhin meine Autosignatur im Forum auf 2. Semester umgeschrieben. Meinen Seitenblog aktualisiere ich ebenfalls gleich.

Heute Abend wird die Präsenzplanung mit SB-Einteilung in die Hand genommen und damit steht dann die Länge meiner Semesterferien fest.

Irgendwie kann ich es noch gar nicht glauben, ich bin frei :D

2 bis 3 Wochen werd ich mich nun bestimmt zu Tode langweilen. Naja, wenn ich nicht vor Neugierde auf meine BWL-Note sterbe *g*

Meinen Semesterrückblick werde ich vermutlich morgen in Ruhe angehen. Das soll für heute nun erstmal reichen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


WIG 1 besteht doch aus den SB 1, SB 2, SB 3.1, SB 3.2 und SB 3.3 wobei letzterer nicht relevant ist?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Aber SB 1 und 2 habe ich nicht bekommen, laut Lieferschein auch nicht angedacht.

In der neuen Modulübersicht, aus dem WebCampus, gibt es "CD IuK" und SB 3/01 bis 3/03 wobei 03 nicht prüfungsrelevant ist. Keine Rede von SB 1 und 2.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Meinst du das OSI-Schichtenmodell ;-) Das lernt man nicht mal mehr in der Informatik, aber beim Betriebswirt IHK hatte ich es auch noch .. scheinbar ist es für BWL´ler das was man wissen muss ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich hab da einiges an Sichten und Phasen gelernt... irgendwelche Modelle mit gleichklingenden Phasen... und in der Klausur hat aber dann jedes Modell gezählt - nachdem ich mir die voher alle fein säuberlich reingepaukt habe ;)

Naja... die 99Punkte hatte ich mir wenigstens verdient, hängen geblieben ist aber nur der SQL Code, damit kann ich beruflich wenigstens noch was anfangen :cool:

Alles in allem ein Fach, dass an der HFH deutlich schwieriger sein könnte - es aber zum Glück nicht ist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Meinst du das OSI-Schichtenmodell ;-) Das lernt man nicht mal mehr in der Informatik

vielleicht nicht in DEINER Informatik ;) In MEINER Informatik lernt man das sehr wohl :P heisst dann ITI ;)

@Kathrin: Mathe ist doch gut gelaufen ... meist springen paar Punkte mehr raus als man erwartet! Und die ungewohnte Freizeit kriegste schon mit Tätigkeiten gefüllt ;)

Muss deine bessere Hälfte halt den Char bissl ruhen lassen - dafür in RL einige Quests bei seiner "Ony" meistern (das war jetzt aber für WOW-Insider ;))

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Muss deine bessere Hälfte halt den Char bissl ruhen lassen - dafür in RL einige Quests bei seiner "Ony" meistern (das war jetzt aber für WOW-Insider )

ist das ansteckend? :cool:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Ich weiß was ein Quest ist, der Rest wird hinterfragt :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Chillie, ich nehme an du hattest noch SB 1 und 2 ?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Jupp, so wie es aussieht wurden die Inhalt aber durch die von Dir genannte CD ersetzt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Muss deine bessere Hälfte halt den Char bissl ruhen lassen - dafür in RL einige Quests bei seiner "Ony" meistern (das war jetzt aber für WOW-Insider )

Okay bis auf Ony ist nun alles klar.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Okay bis auf Ony ist nun alles klar.

das kennen normalerweise auch nur Spieler, die damals angefangen haben, als mit Lvl. 60 noch SChluss war.

Gibt ne Drachendame namens "Onyxia", die man mit 40 Mann besiegen darf. Hat sich irgendwann eingebürgert, den eigenen "Hausdrachen" dann mit "meine Onyxia" zu betiteln ;) Daher die Abkürzung "Ony" ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
das ist ja sehr nett *g*

fand ich damals auch ... und jedes Mal wenn mein Ex das von sich gegeben hat, bin ich auch direkt rübergelatscht und hab mich "freundlich" beschwert :D

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link