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Kein Stipendium - Frust


Silberpfeil

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Ich hatte mich für das Deutschland Stipendium beworben, und gerade heute kam per Mail die Absage. Auch wenn die Chance von vorne herein nicht so groß ist, frustriert es mich doch sehr.  So ein Motivationsschreiben und das Zusammenstellen der Unterlagen nimmt ja doch einiges an Zeit in Anspruch, und da fühlt sich die Absage doch sehr persönlich an.

 

Zumal ich mich schon frage, was und wen die überhaupt fördern... wenn man schon am besten ein Auslandspraktikum absolviert und beste Noten haben sollte. Aufgrund meines Alters falle ich aus so gut wie allen Stipendien raus.

Diese Woche läuft es...

 

Bearbeitet von Silberpfeil

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11 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Silberpfeil

Geschrieben

Nein, die Abschlussnote passt nicht. Habe Ausbildung in einer der teuersten Großstädte Deutschlands gemacht und nebenbei noch gejobbt... da war nichts mit 1,9 oder besser. 

Das ist das, was so frustriert... Stipendien sind auch Eliten Förderung.

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Und diese Möglichkeit?

 

Zitat

Schließlich kann auch ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers für die Bewerbung um ein Aufstiegsstipendium qualifizieren. Bitte reichen Sie nur dann einen Arbeitgebervorschlag ein, wenn Sie die berufliche Leistungsfähigkeit nicht über eine der beiden anderen genannten Möglichkeiten belegen können.

 

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Silberpfeil

Geschrieben

Mein AG ist eine große Uniklinik mit über 7000 Mitarbeitern und ziemlich vielen Studenten. :-) Vermutlich müsste es erst durch den Personalrat, wenn ich so einen Vorschlag beantragen würde, denn andere, die auch studieren, könnten dadurch benachteiligt werden, wenn sie keinen Vorschlag bekommen... 

Aber trotzdem danke für Deine Mühe!!

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Irgendwo muss es ja bei der Stipendienauswahl Kriterien geben, um eine Auswahl zu treffen und diejenigen zu fördern, die sich besonders hervorheben - sonst könnte auch einfach gelost werden ;).

 

Was waren denn die Merkmale, die du an dir besonders hervorgehoben hast?

 

Außerdem ist es natürlich immer auch etwas Glück bei der Vielzahl der Bewerbungen, die vermutlich auf die Stipendienplätze eingehen.

 

Bekommst du es denn finanziell  auch so hin?

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Silberpfeil

Geschrieben

Aber wenn Kriterien eine Rolle spielen, die man dann vorweisen kann, wenn man ohnehin privilegierter ist... aber mir ist klar, dass das eine alte Diskussion ist, die schon oft geführt wurde. :)

 

Ich habe in der Obdachlosenhilfe gearbeitet und ausgiebig Gewerkschaftsarbeit betrieben... bis zum Landesarbeitsgericht.

 

Wie ich finanziell ein 6 monatiges Praktikum überstehen soll, weiß ich noch nicht.

 

LG

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Ich kann mich gerne mal für dich umhören (ich arbeite in der Studienberatung und wir kooperieren mit den 13 größten Förderwerken). Das Klischee man muss unbedingt top Noten haben ist längst überholt. Viele Stiftungen legen mehr Wert darauf ob sich der oder diejenige bereits gesellschaftlich oder politisch engagiert hat (z.B durch ein Ehrenamt) - der Begriff kann aber sehr weit gedehnt und ausgelegt werden. 
Und mit welchen Werten der Bewerber sich identifiziert (also ob die eigenen Werte mit denen der Stiftung konform sind).

Um dich dahingehend etwas besser zu beraten, bräuchte ich einige Eckdaten. Natürlich nur, wenn du das möchtest :)
 

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Am 23.11.2017 um 11:58 , Silberpfeil schrieb:

Wie ich finanziell ein 6 monatiges Praktikum überstehen soll, weiß ich noch nicht.

 

Vielleicht gibt es da Möglichkeiten, das nebenberuflich zu machen oder aufzuteilen?

 

Oder hast du möglicherweise sogar die Chance, deine aktuelle Berufstätigkeit anrechnen zu lassen?

 

Was die Kriterien angeht, habe ich auch den Eindruck, dass es da bei vielen Stipendien nicht mehr so sehr auf gute Noten, sondern auf das Gesamtbild ankommt. Schwierig ist halt, dass es insgesamt meist sehr viele Bewerber gibt und nur ein Teil berücksichtigt werden kann, obwohl viel mehr eine Unterstützung verdient haben.

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Daniel-san

Geschrieben (bearbeitet)

Am 23.11.2017 um 21:26 , flowergarden schrieb:

Ich kann mich gerne mal für dich umhören (ich arbeite in der Studienberatung und wir kooperieren mit den 13 größten Förderwerken). Das Klischee man muss unbedingt top Noten haben ist längst überholt. Viele Stiftungen legen mehr Wert darauf ob sich der oder diejenige bereits gesellschaftlich oder politisch engagiert hat (z.B durch ein Ehrenamt) - der Begriff kann aber sehr weit gedehnt und ausgelegt werden. 
Und mit welchen Werten der Bewerber sich identifiziert (also ob die eigenen Werte mit denen der Stiftung konform sind).

Um dich dahingehend etwas besser zu beraten, bräuchte ich einige Eckdaten. Natürlich nur, wenn du das möchtest :)
 

Dieses Klischee ist in der Tat noch nicht überholt. Einen Arbeitgeber, der einen Informatiker sucht, ist es ziemlich egal, ob die ein Land vor einem Atomkrieg bewahrt oder der Königin von England das Leben gerettet hast oder schon seit Jahrzehnten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv bist, wenn du die einfachsten Grundlagen der Informatik nicht verstanden und deinen Bachelor oder dein Diplom gerade so bestanden hast. Ok, im niederbayerischern Hintertupfing zählt wohl auch Charakter und Persönlichkeit, bei Siemens, Nokia, Vattenfall, Microsoft oder dem Landeskriminalamt nur Leistungen. Und das gilt auch für Stiftungen, zumindest bei den namhaften.

Bearbeitet von Daniel-san
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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Naja, wenn ich einen Informatiker brauche ist es schon in erster Linie hilfreich, wenn dieser auch Ahnung von Informatik hat ;) . Andere Bereiche bekommen dann halt möglicherweise zusätzlich mehr Bedeutung als früher, zum Beispiel gesellschaftliches Engagement. 

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Hier geht es aber nicht um die Auswahl, die ein Arbeitgeber trifft sondern um die, die eine Stiftung im Hinblick auf einen möglichen Stipendiaten trifft.

 

Und das bei den großen Konzernen und Behörden wirklich rein faktenorientiert nach Leistung ausgewählt wird und keine anderen Kriterien eine Rolle spielen, halte ich persönlich für ein sehr, sehr großes Gerücht... In jedem Vorstellungsgespräch zählt auch das persönliche Auftreten und die Frage, ob die Chemie zwischen Entscheider und Bewerber irgendwie stimmt.

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