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Wie viel Blog braucht ein Mensch?

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Zippy

62 Aufrufe

Immer mal wieder beschäftigt mich diese Frage mehr oder weniger intensiv. Es gibt viele Gründe, warum jemand bloggt – sozusagen öffentlich Tagebuch schreibt. Es gibt auch viele Themen, die der Mensch als „bloggenswert“ empfindet. Hier sind der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt.

Hin und wieder kam der Gedanke auf, was ist, wenn der eine oder andere Auftraggeber in meinem Blog (in welchem auch immer) stöbert. Wobei ja nichts „weltbewegendes“ in den Blogs steht und diese mit dem Job fast nicht in Berührung kommen. Stricken, Laufen, Socken, Kilometer, ein paar Geschichten, Französisch, etwas Familie usw.

Des öfteren habe ich gelesen, dass Personaler erst mal bei Google schauen, wen sie als zukünftigen Arbeitnehmer in die Firma holen. Das Internet gibt einiges preis, auch wenn man es oft nicht glaubt.

An den Statistiken sehe ich, dass in den Blogs gelesen wird. Mit welchen Gedanken jemand darin liest, weiss ich natürlich nicht. Ausser, jemand hinterlässt einen Kommentar. 99,9% sind wohlwollende Bemerkungen. Aber immer von Leuten, die dasselbe Hobby teilen oder das sonst irgendwie gut finden.

Es wird bestimmt stille Mitleser geben, die immer im Verborgenen bleiben und „heimlich“ lesen, von denen ich also nie wissen werde, ob oder ob nicht.

Gestern bekam ich einen Einblick darüber, dass in meinem Blog (in diesem Fall das Strickblog) gelesen / geschaut wird und es wohl an der Zeit war, mir das auch mitzuteilen. Wobei das Blog mit dem Job absolut nichts verbindet. Immerhin war es ein Telefonat wert, das sonst noch nicht einmal für den Job selbst als nötig erachtet wird. Immerhin!

Wie ist es bei euch?

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das sind interessante Gedanken - zu einem bestimmten Zeitpunkt dachte ich auch ich muss mich möglichst bedeckt halten.

Nach einigen Überlegen habe ich aber zum Beispiel mein Xing-Profil für Google auf sichtbar geschalten. Alles was man unter meinem Namen findet ist nichts schlimmes. Ein paar Fotos zu der Zeit als ich noch fotografiert habe, meine eigene Seite und das Xing Profil.

Bei den Blogs bzw. allen anderen Internetaktivitäten versuche ich es schon zu vermeiden das Automatismen Verknüpfungen finden können, ganz einfach weil ich einfach die Kontrolle über die Informationen behalten möchte.

Dabei stört es mich nicht das einzelne Personen einen bestimmten Nick mit mir in Verbindung bringen, so lange es eben Menschen sind und keine Suchalgorithmen.

Aus diesem Grund habe ich auch keine Bedenken wenn ein Bekannter meine Blogs liest (durch Twitter erfahren sie ja wenn es etwas neues gibt), immerhin ist das kein Kunstprodukt.

Das bei den Blogs immer stille Mitleser da sind ist klar - wenn ich meine Statistiken hier ansehe ist mir das durchaus klar. Allerdings freut es mich auch wenn jemand vielleicht Inspirationen, andere Gedanken oder den für sich richtigen Weg besser finden kann wenn er mein Getipsel liest, selbst wenn es nur die Neugier ist... mir soll es recht sein :D

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Hallo Chillie, vielen Dank für Deine Eindrücke.

Aus diesem Grund habe ich auch keine Bedenken wenn ein Bekannter meine Blogs liest...

Bei Bekannten habe ich auch keine bis wenig Bedenken - aber wie ist es mit dem Chef, dem aktuellen oder einem möglichen Auftraggeber? Das weiss man letztendlich auch erst dann, wenn man persönlich darauf angesprochen wird.

Viele Grüsse

Zippy

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Hallo Zippy,

steht in Deinen Blogs und sonstigen Veröffentlichungen im Internet etwas, was Dein Chef auf keinen Fall (!) wissen dürfte und wo Du nicht hinter stehst bzw. was Du nicht erklären könntest?

Also ich meine nicht Dinge, die vielleicht unerwartet und erklärungsbedürftig sind, sondern wirklich Dinge, die Deinen Job in Gefahr bringen könnten.

Wenn ja, würde ich diese Dinge in der Tat nicht veröffentlichen.

Wenn nein, würde ich mir nicht so viele Sorgen machen. Im schlimmsten (oder vielleicht sogar guten...) Fall wirst Du darauf angesprochen und es ergibt sich ein Gespräch.

Ich selbst habe ja zum Glück mehr oder weniger nur mich selbst als Chef (obwohl ich mit dem auch nicht immer so zufrieden bin ;-)). Aber gerade in meinem privaten Blog frage ich mich schon häufiger, worüber ich schreiben möchte. Zum Beispiel wenn es um Gefühle geht, oder um meine Kinder. Aber letztlich hat sich auch dort eine gewisse (begrenzte) Offenheit bisher nicht negativ ausgewirkt.

Viele Grüße

Markus

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Bezüglich Chef und Arbeitgeber pflege ich da eigentlich das gleiche Verhältnis.

Ich bin ein ziemlicher Prinzipienreiter, in dieser Situation sicherlich sogar noch etwas mehr.

Die Stasi-Ambitionen der Arbeitgeber gehen mir persönlich nämlich ziemlich auf den Keks. Auch früher haben die Leute gefeiert und ein Bierchen zu viel getrunken oder sie haben eine kurze Hose angezogen.

Heute gibt es davon öffentliche Fotos und schon ist ein Arbeitnehmer unten durch nur weil er ein Leben hat? Diese Praxis geht mir ziemlich auf den Senkel und ich hoffe, dass die meisten Personaler einfach keine Zeit haben die unzähligen Informationen im Web zu durchkämmen.

Wenn denn nun jemand der Meinung ist, dass meine Wirkung nach aussen meiner Arbeitskraft oder meinen Fähigkeiten entgegensteht nur weil man das inzwischen herausfinden könnte, soll er das glauben - dann möchte ich aber auch nicht für so ein Unternehmen arbeiten.

Das traurige an der Sache ist aber nur, dass die Lobbyisten und Personaler an jeder Ecke heraustrompeten wie wichtig doch eine saubere virtuelle Weste ist... und viele machen mit - zensieren sich und ihr Leben.

Wer weiss wie viele Fotos von besoffenen Chefs nach Weihnachtsfeiern in Unternehmen kursieren - aber ein Urlaubsbildchen zu viel im Internet und schon gibts Ärger .. .das unterstütze ich nicht, darum zensiere ich mich auch nicht, denn es gibt 2 Arten.

Die einen interessieren sich für die Leute, die sollen es lesen und können mich jederzeit zu allem ansprechen was Online über mich zu finden ist oder erfahren im persönlichen Gespräch exakt das gleiche, die anderen können mir gestohlen bleiben.

So... jetzt hab ich mich genug aufgeregt :D

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Vorweg: Das Telefonat war wohlwollend. (Hach – herrliche Wortspielerei). :)

Ich muss mich für die Dinge, über die blogge, nicht rechtfertigen, aber hin und wieder sind diese Dinge augenscheinlich erklärungsbedürftig (für den einen oder anderen). Z. B. die Tatsache, dass ich nach 10 Kilometern laufen noch Puste zum Arbeiten habe... oder nach 200 Paar Socken noch Lust auf ein 201. Paar habe und auch noch Ideen dafür finde... scheinen den ein oder anderen in einen gedanklichen Zwist zu bringen und es bedarf der Nachfrage / der Erklärung.

Wobei ich auch nicht gefragt werde, ob ich nach dem 13.000 Berichten noch Lust auf den 13.001. habe... Das wird vorausgesetzt, dabei ist das möglicherweise viel langweiliger als das 201. Paar Gesocks.

@Markus: Es steht absolut nichts in den Blogs, was ich nicht auch persönlich wiederholen könnte und würde.

@Chillie:

doch eine saubere virtuelle Weste ist.

Die Grenzen sind doch hier bestimmt schwammig. Was ist sauber? Und wie sauber darf es sein? Die Massstäbe sind sicher unterschiedlich, mit denen gemessen wird.

Viele Grüsse

Zippy

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Das ist wohl wahr. Wobei wohl schon das ein oder andere privat anmutende Foto in einem Social-Networking-Portal die Karriere als Consultant knicken kann.

Aber gut, diese Branche ist zum Glück auch nicht repräsentativ.

Seine politische Meinung äussern gehört besonders bei Führungspositionen schon zum Killer-Kriterium, insbesondere in höheren Positionen sollte man wohl gänzlich auf eine Präsentation seines richtigen Lebens verzichten :)

Gerade die Recruiting-Stalker finden sich wohl eher in Konzernen und bei Personalvermittlern.

Eigentlich ein endloses Thema - die Hobbies soll man schon seit langer Zeit nicht mehr in den Lebenslauf schreiben, aber man läuft Gefahr durchleuchtet zu werden. Wobei sich ja jeder Möchtegern-Profiler aus meinen Online Auftritten einen Reim machen kann, sich persönlich zu kennen ist immer etwas anderes.

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Heute gibt es davon öffentliche Fotos und schon ist ein Arbeitnehmer unten durch nur weil er ein Leben hat? Diese Praxis geht mir ziemlich auf den Senkel und ich hoffe, dass die meisten Personaler einfach keine Zeit haben die unzähligen Informationen im Web zu durchkämmen.

Sehe ich genauso.

Betr. dem Aufwand: Hab schon von einem Bekannten gehört, dass Personaler Azubis mit der Recherche beauftragt haben. Fake-Profile bei WKW, facebook etc sind schon Normalität um zu schauen was der Bewerber in seiner Freizeit so macht. Frightening !

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