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Open-Book-Klausur, habe ich das verdient?

marlam

417 Aufrufe

Was ist eine Open-Book-Klausur? Der Versuch das Konzept Online Klausur einen Schritt näher zu kommen, wobei es bei der WBH nur ein Versucht bleibt.

 

Die Spielregeln sind einfach, man hat (normalerweise) 120 Minuten Zeit um die Klausur zu bearbeiten und 30 Minuten Zeit für den administrativen Aufwand (Zusammenstellung, PDF, Upload). Das ganze findet dann in den eigenen vier Wänden statt. Zusätzlich darf man aus allen Hefte direkt zitieren und kann ebenfalls alle anderen frei zugänglichen Informationen (Dr. Google) verwenden. Ob das Unfair ist? - Die Idee der WBH ist es, die Schwierigkeit und den Aufwand der Klausuren immens zu steigern. Es bleibt einem also keine andere Wahl als so schnell wie möglich alles runter zu schreiben was man weiß, Zeit für Literaturrecherchen sollte eigentlich nicht vorhanden sein.

 

Meinen Kommilitonen konnten das bestätigen. Viele der angebotenen Open-Book-Klausuren waren deutlich schwieriger und vollgepackt mit Aufgaben die nahezu garnicht vollständig Lösbar waren, zumindest nicht für den gegeben Zeitrahmen.

 

Warum schreibe ich also "ob ich das verdient habe"? Ich habe endlich alle Studienbriefe für BWL durchgearbeitet und zum Großteil verstanden. Das einzige Problem waren die vielen vielen Begriffsdefinition und Formeln. Als ich gehört habe, dass BWL ebenfalls als Open-Book-Klausur vorhanden ist, habe ich mich einfach mal angemeldet. Sind wir mal ehrlich, bei einer "richtigen" und "blinden" Klausur wäre ich maßlos durchgebrettert. Dafür habe ich einfach zu wenig gelernt 😴

 

Ende vom Lied, die BWL Open-Book-Klausur war extrem einfach zu lösen. Aufgaben konnten teilweise direkt aus den Heften abgeschrieben werden. Es wurden zum Großteil nur Fakten abgefragt. Aufgaben zur Wissensanwendung waren die Seltenheit. Daher konnte man ziemlich unvorbereitet die Klausur ohne Probleme bestehen. Das ist schon ein wenig traurig, besonders für all diejenigen die nicht die Chance einer BWL Open-Book-Klausur hatten.

 

Ende vom Lied, ich freue mich auf eine gute BWL Note und bin endlich mit diesem trockenen Thema durch. Ich kann mich mit BWL einfach nicht identifizieren. Aktuell steht Theoretische Grundlagen der Informatik auf dem Bildschirm. Nach einen kurzem Blick durch die Studienbriefe freue ich mich sehr auf dieses Modul. Also bleibt gespannt 😃

 

Euch noch ein schönes Wochenende 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ja, Fluch und Segen OBK was man da so hört. Ich bin jedenfalls froh, dass der Kelch an mir vorbei gegangen ist 😇

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Ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. 

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120+60 Minuten? Ich hatte nur 120+30 Minuten (DBI) und eigentlich gar keine Wissensabfrage. Ich glaube bei reinen „Auswendiglernfächer“ wie BWL oder Marketing macht das Sinn, bei „Versteh“ und „Anwendungs“ Fächer würde ich es mir zwei überlegen. Ich bin auf jeden Fall Fan von Präsenzklausuren oder zu mindestens von überwachten Online Klausuren.

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vor 11 Minuten, Kryptobox schrieb:

120+60 Minuten? Ich hatte nur 120+30 Minuten (DBI) und eigentlich gar keine Wissensabfrage.

 

Mein Fehler, du hast absolut recht. Wir hatten ebenfalls die 30 Minuten für den administrativen Aufwand.

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Ich freue mich für dich, dass du es hier so einfach hattest. Allerdings würde ich von Open-Book-Klausuren etwas anderes erwarten als die Wiedergabe von Wissen, also viel mehr Transfer.

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vor 1 Stunde, Markus Jung schrieb:

Allerdings würde ich von Open-Book-Klausuren etwas anderes erwarten als die Wiedergabe von Wissen, also viel mehr Transfer.

 

Da bin ich bei dir. Wie gesagt, bei den meisten anderen Klausuren war Transferwissen deutlich gefragter. Andererseits ist es natürlich auch ein enormer Aufwand innerhalb solch kurzer Zeit so viele Open-Book-Klausuren bereitzustellen. 

 

Es ist von außen immer leicht über die WBH zu "lästern", den tatsächlichen Aufwand bemerken wir Studenten kaum. Daher trotzdem ein "Chapeau" an die WBH.

Bearbeitet von marlam

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Ich habe auch 2 Open Book Klausuren geschrieben und kann nur sagen, dass diese komplett unterschiedlich ware, was den Schweregrad anging.

 

Bei BWL war ich auch dabei und stimme dir in deinen Punkten zu.

Bei mir war BWL die zweite Klausur und ich hatte mir nach der ersten Klausur, die ein richtiger Trümmer war, wirklich über die ganze Woche überlegt, ob ich die BWL-Klausur schreiben soll oder nicht.

 

Im Nachhinein muss ich sagen, hat sich gelohnt - aber auch GLÜCK gehabt.

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