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Aufstehen - Krönchen richten - Weitermachen


monika83

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Ja mich gibt's auch noch. Hier die News:

 

Note BURE Unternehmensrecht
Die Note hat einige Wochen auf sich warten lassen. Dafür wurde ich mit einer zuckersüßen 1,3 belohnt. Klausurbericht gabs ja schon im letzten Beitrag. Aufwand und Ergebnis für dieses Modul völlig in Ordnung. Online schreiben absolut empfehlenswert um den vielen Text bei den Lösungen besser strukturieren und produzieren zu können.

 

Autsch... - Note Fallstudie BUGR Unternehmensgründung und Innovationsmanagement

Die Note der Fallstudie wurde wie angekündigt im Oktober veröffentlicht. Als ich dann im Notenblatt die Note sah fiel ich aus allen Wolken. Eine 4,0 (52 von 100) - damit hatte ich nicht gerechnet. Mit Abstand die schlechteste Note in meiner bisherigen Studenten-Laufbahn. 

Ich habe mir danach die Kommentare zu meiner Arbeit auf turnitin gleich einmal angeschaut. Es waren zwar einige Kommentare enthalten aber nicht alle Kommentare waren so ausführlich, um vollumfassend ein Verständnis für die schlechte Bewertung zu erlangen. Basierend auf den Kommentaren war ich bei manchen Punkten sogar stark der Meinung, dass so manche Bewertung einfach nicht begründbar wäre. Nach einigen Tagen (oder waren es vielleicht sogar Wochen) und viel gutem zureden von verschiedenen Seiten konnte ich mich letztendlich dazu aufraffen, mit der Tutorin in Verbindung zu treten. Ich habe vorsichtig angefragt, ob sie Einblick auf meine Unterlagen hat, da nicht ersichtlich ist, ob sie selbst oder ein Dritter die Korrektur der Fallstudie vorgenommen hat. Sie hat mir recht schnell geantwortet und mich ermutigt, ruhig meine Fragen zu stellen. Das habe ich dann auch getan und sie hat mir wirklich sehr ausführlich begründet, warum manche Dinge so bewertet wurden und auch noch ergänzende Hinweise gegeben.

 

Mein Fazit dazu: Nun, ich finde manche Dinge immer noch kleinlich, zumindest im Vergleich zu anderen schriftlichen Ausarbeitungen. In meiner persönlichen Entwicklung war es (vermutlich) ein wichtiger Schritt, auch mal so einen notentechnischen Tiefschlag wegstecken zu müssen. Im Endeffekt zahlt diese Erfahrung nur auf die anstehende Bachelor-Thesis ein. Fehler die ich jetzt gemacht habe, können mir dort schon nicht mehr passieren. Blöd nur für meinen Notenschnitt. Der hat sich dadurch mal eben von ner 1,4 auf ne 1,6 verschlechtert. 

 

Offizielle Einsichtnahme habe ich für die Arbeit nun trotz der ausführlichen Diskussion mit der Tutorin beantragt. Um ehrlich zu sein gehe ich nicht von einer bahnbrechenden Verbesserung der Note aus - das ist anscheinend erfahrungsgemäß eher selten der Fall. Ich würde hier einfach gerne noch eine zweite Meinung sehen wollen. Im schlimmsten Fall wird aus meiner 52/100 eine 49/100 und ich muss in den Zweitversuch. Auch damit könnte ich gut leben, zum einen eine gute Gelegenheit um das Feedback gleich anzuwenden und zum anderen eine gute Gelegenheit, die schlechte Note auszubügeln. Da ich insgesamt zeitlich gut unterwegs bin, stört es mich auch nicht, wenn ich hier nochmal Zeit investieren müsste.

 

Vertiefung International Management und Englisch

Gestern habe ich die erste Teilklausur in der Vertiefung International Management abgelegt. Die Prüfungsleistung besteht dort aus einer englischsprachigen Klausur ganz klassisch zum auswendig lernen. Der zweite Teil der Prüfung ist ein schriftlicher Englisch-Test der mir noch bevorsteht. Ich fand das Modul verlockend, da nur Stoff im Umfang von 5 ECTS zum lernen ansteht. Bei vielen BWL-Vertiefungen erwarten einen am Ende 10 ECTS Mega-Klausuren und die scheue ich wie der Teufel das Weihwasser. Bei mir gammeln noch die zwei Skripte zu Financial Services Management I und II rum und ich denke momentan sogar daran, diese Vertiefung kostenpflichtig umzubuchen da ich mit International Management meine Schuldigkeit in dem BWL-Umfeld getan habe. 

 

Inhaltlich gibt es in BWINT nicht viel Neues. Im Prinzip einmal im Schweinsgalopp einmal quer durch alle Disziplinen der BWL-Module plus die eine oder andere Lektion, die ein paar Neuerungen enthielt oder Dinge, die ich einfach inzwischen wieder vergessen hatte weil die deutschen Module angerechnet/anerkannt wurden und das ganze schon zu lange her ist. Beruflich geht es auch gelegentlich kurz mal ins Englische, gelegentlich mit Kollegen im Ausland aber vor allem bei Recherchen. Das Skript hat Niveau B2. Ich ging ganz naiv davon aus, dass die Sprache kein Thema werden wird.

 

In Summe habe ich für dieses Modul nun drei Monate auf die Klausur hingearbeitet. So einfach, wie es mir erschien, war es letztlich dann doch nicht. The Inhalte in meinen Kopf zu bekommen war eine schier unlösbare Aufgabe. Der Umfang kann es nicht gewesen sein, der war wirklich in Ordnung. Ich vermute ganz stark das Thema Sprache. Es macht, zumindest für mein Gehirn, nämlich einen riesigen Unterschied, ob ich mir einen Text auf Englisch durchlese und dessen Inhalt verstehe und anwende oder ob ich vorgegebene Begrifflichkeiten auswendig lernen muss um sie korrekt wiedergeben zu können. Der eine oder andere Begriff, den es zu lernen galt, findet man im täglichen Sprachgebrauch eher weniger und das fiel mir dann besonders schwer. Es fühlte sich ständig an, als ob man gleichzeitig neue Vokabeln lernt und die Vokabelliste an sich auch noch versucht auswendig zu lernen. Das sind für mein Gehirn zwei Unbekannte und damit eindeutig eine zu viel. Kombiniert mit dem Tiefschlag der 4,0 machte das Lernen dann besonders viel Spaß...

 

Am Wochenende habe ich für den folgenden Dienstagabend einen Klausurtermin gebucht. Examity-Termine sind momentan wieder recht kurzfristig zu haben. Die Beantwortung der Fragen lief nicht ganz perfekt aber im großen und ganzen war ich zufrieden. Eine Woche länger lernen hätte auch nix gebracht. Einige Fragen zielten auf Details aus dem Skript ab die ich erraten musste. Vor allem das erste Kapitel, das ganz allgemein eine Einführung zum int. Management gibt, sollte man sich besonders gut anschauen. Solche Inhalte schaue ich mir ganz gerne mal zu grob an, da sich das erst mal nach einem allgemeinen, unwichtigen, Vorgeplänkel anhört.

 

Die Klausur gab ich gegen 22 Uhr ab. Die E-Mail aus der Notendatenbank flatterte gegen 5 Uhr nachts in mein Postfach. Korrekturzeit also Mega-Stark! Ich hatte mit dem Tutor und Prof während meiner Vorbereitung einmal kurz Kontakt zu den Inhalten die in einem Vodcast vorkamen aber nirgends im Skript standen. Er hat auch da superschnell geantwortet. Also die Betreuung auch hier einwandfrei! In dem Modul werden derzeit neue Videos (Shortcasts) produziert und laufend erweitert. In ein paar Monaten sollten wahrscheinlich top aktuelle Kurzvideos zu den Inhalten zur Verfügung stehen wobei ich die alten Vodcasts jetzt auch nicht schlecht fand. Sie hatten nur an der einen oder anderen Stelle halt noch Inhalte, die inzwischen aus dem Skript gestrichen wurden.

 

Ein kleiner Krimi nebenbei...

Ich hatte von Kommilitonen gehört, dass international Management+Englisch aus zwei Klausuren besteht. Daher war es etwas verwunderlich, dass in meiner Prüfungsanmeldungs-Maske in Care beim Englisch-Modul der Hinweis "Nicht klausurrelevant" stand. Ich habe das schon im September bemerkt und dort gleich dem Prüfungsamt geschrieben.

Ratet mal, wann das Prüfungsamt mir eine Info dazu gab....

...am Dienstagnachmittag ungefähr vier Stunden vor dem gebuchten Klausurtermin und über zwei Monate, nachdem ich meine Anfrage geschickt hatte.

Und was stand drin? Nun, sie haben mir freundlich erklärt, dass das ein Fehler war und für dieses Modul eine 180-Minuten-Modulklausur abzulegen ist. Telefonisch ist das Prüfungsamt nicht zu erreichen und auf eine panische Mail von mir, dass ich noch am selben Tag abends einen Klausurtermin für das Theorie-Modul gebucht habe, hat sich (bis heute) keiner gemeldet. Ich gucke also am Klausurtag panisch nochmal in Care und auf examity, wie dort der Stand der Dinge ist und sehe, dass auf examity immer noch meine 90-Minuten-Klausur gebucht ist. Von der zweiten Klausur in Englisch war weit und breit nix zu sehen und sie konnte auch nicht gebucht werden. Da ich keinen Fehlversuch wegen Nichterscheinens riskieren wollte, habe ich kurzerhand (wie geplant) meine Klausur abgelegt. 

 

Das Ende dieser Geschichte bleibt offen, ihr hört von mir wenn es Neuigkeiten gibt... FORTSETZUNG FOLGT!!!

 

 

8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin

Ziemlich turbulent gerade bei dir...

 

Zitat

Telefonisch ist das Prüfungsamt nicht zu erreichen

 

Bist du dort nicht durchgekommen? Oder gibt es gar keine Möglichkeit für telefonische Anfragen?

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Zitat

Es waren zwar einige Kommentare enthalten aber nicht alle Kommentare waren so ausführlich, um vollumfassend ein Verständnis für die schlechte Bewertung zu erlangen.

Das mit der Ausführlichkeit der Kommentare ist und bleibt aber auch wirklich ein ständiges Problem. Ich habe inzwischen das erste Workbook ohne jeglichen Kommentar zurück bekommen. Nicht ein einziges Wort. Ich hatte erst an einen technischen Fehler gedacht, aber nein, es stand wirklich kein einziges Wort drin. Die Note war sehr gut, da erwarte ich natürlich keine Romane an Rückmeldungen, aber will man nicht auch bei einer guten Note wissen, wofür es denn Abzug gab (auch wenn es nur sehr wenig war)?

Gut immerhin, dass die Tutorin bereit war, genauer über die Bewertung  zu sprechen. Da habe ich bei uns in einigen Modulen auch schon anderes gehört.

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vor 2 Stunden hat Markus Jung geschrieben:

Ziemlich turbulent gerade bei dir...

 

 

Bist du dort nicht durchgekommen? Oder gibt es gar keine Möglichkeit für telefonische Anfragen?


Es gab leider weder in der Email noch auf Care eine Telefonnummer um das Prüfungsamt zu kontaktieren. Heißt ja auch „Amt“ 😊

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Wir hatten schon gesprochen, aber hier nochmal - Kopf hoch! Verdient hast du es sicher nicht. Das lernen auf die Klausur ist auch kein Traum ;-), muss ich sagen.

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Auch von mir Kopf hoch! Paar Module hast du ja noch - da kann sich der Notenschnitt ja noch bissl bewegen. Aber am Ende kräht kein Hahn danach, ob du 1,4 / 1,6 / 1,9 hast.

 

Bin mittlerweile ganz froh darüber, dass ich nie die Option auf das Workbook hatte. Irgendwie lesen sich viele Berichte nicht so positiv darüber - auch wenn's oft noch daran liegt, dass es für alle Beteiligten neu ist.

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vor 52 Minuten hat emexy geschrieben:

Bin mittlerweile ganz froh darüber, dass ich nie die Option auf das Workbook hatte. Irgendwie lesen sich viele Berichte nicht so positiv darüber - auch wenn's oft noch daran liegt, dass es für alle Beteiligten neu ist.

Und das ist SO schade, denn eigentlich ist das (meiner persönlichen Meinung nach) eine echt tolle Prüfungsform, aus der man viel mitnehmen kann. Die negativen Berichte resultieren (auch meiner Meinung nach 😉) ja meistens daraus, dass auch gut 7 Monate nach Einführung immer noch keine wirklich klaren Vorgaben feststehen. Jeder Tutor kocht sein eigenes Süppchen, der eine gewährt bei den Zeichen +10%, der nächste nicht, der eine will ein Abkürzungsverzeichnis, der nächste zieht dafür Punkte ab (im Ernst!), und dann kommt sowas wie Pädagogik, wo eigene FAQ geschrieben werden die mit dem Rest der Workbooks mal so gar nichts zu tun haben. Da müsste sich die IUBH klarer positionieren. Es kann nicht sein, dass auf das "Ur-Workbook" in Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten als Maßstab verwiesen wird, aber dann Punkte abgezogen werden, wenn man genau so zitiert, wie dort gelernt.

Auch die Bewertungen sind oft so schwer nachvollziehbar - kein Wunder, wenn die Rückmeldungen manchmal nur aus Wortfetzen bestehen. 
Ich bin immer noch ein großer Fan der Prüfungsleistung Workbook, weil sie praxisbezogen ist (oder sein könnte) und mehr Stoff hängen bleibt (oder hängen bleiben könnte). Aber selbst ich hab das nächste WB jetzt verschoben, weil es mich nach dem letzten (eben Pädagogik) nur noch genervt hat.

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@Anyanka Ich kann mich Dir nur anschließen. "Eigentlich" bin ich auch Fan dieser Arbeitsweise und ich finde die Art, wie man sich hier mit einem Thema auseinander setzt, einfach viel praxisnäher und bereichernder als stur Inhalte auswendig zu lernen. Und als Vorbereitung für die Bachelor-Arbeit finde ich es auch eine tolle Sache. Wenngleich die Mängel, die Du beschreibst, nicht zu leugnen sind. 

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