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Labor Grundlagen Elektronik


brotzeit

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Gestern fand die Onlinevariante des Labors statt. Das Ganze hat 4 Stunden gedauert und war eigentlich nur eine Einführung in LTSpice. Das ist eine Anwendung zur Simulation von elektronischen Schaltungen. Zusammen mit dem Prof haben wir eine MOSFET  Sourceschaltung, einen Tiefpass erster Ordnung und zum Schluss noch eine XOR aus den Grundgattern aufgebaut. Währenddessen wurde uns gezeigt wie wir verschiedene Analysen an den Schaltungen durchführen.

Für die Transistorschaltung haben wir den Arbeitspunkt bestimmt und eine Wechselspannung an den Eingang gelegt um uns für einen Frequenzbereich das Bodediagramm ausgeben zu lassen.

 

Für dieses Labor muss ich jetzt einen Bericht in Form einer Hausarbeit anfertigen. Darin sind verschiedene Schaltungen zu untersuchen und das jeweilige Verhalten beschreiben.

 

Wie gesagt, es ist nur eine Einführung sowohl in die Software als auch in die Elektronik. Aus dem Grund sind auch die Aufgaben nicht so schwer. Ehrlich gesagt bin ich ein wenig enttäuscht. Ich hatte davor  die Schaltung für einen Elektronischen Würfel vorbereitet, wie es als Vorbereitung verlangt war. Ich denke, ich war der einzige der das gemacht hat und somit wurde es auch garnicht wirklich behandelt.

 

Wir waren nur 6 Teilnehmer und mindestens einer davon hatte das Heft zum Labor garnicht gelesen. Sowas geht mir dermaßen auf den Geist. Mit dessen Fragen hält man nur alles auf. So nervig...Warum meldet man sich bei etwas an, wovon man keinen Plan hat und ist dann überrascht, dass man nach 4 Wochen bereits den Bericht abgeben muss? Es wurde weder das Programm, noch die Inhalte verstanden. Naja selber schuld.

Der hat jetzt Stress.

 

Wie gesagt, wenn man vorher alles vom Modul durchgearbeitet hat, ist das alles kein Problem. Wenn es gut läuft dann will ich in spätestens 2 Wochen die Klausur schreiben und in 3 Wochen die Arbeit abgeben.

 

Die Versuche hatte ich heute nach 3 Stunden bereits abgeschlossen und fange morgen mit dem Bericht an.

 

Bis dann

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

>> Gestern fand die Onlinevariante des Labors statt.

 

Und die vier Stunden waren alles? Oder kommen noch weitere Labor-Veranstaltungen dazu? Das Modul hat ja 8 CP und da "mit Labor" Bestandteil der Modulbezeichnung ist, wären insgesamt vier Stunden Labor zu wenig, um die Aufnahme in die Modulbezeichnung zu rechtfertigen. Oder besteht der Rest des Labors aus einem "Heimlabor", bei dem jeder für sich zu Hause mit der Software noch weitere Aufgaben (Schaltungsidee, -entwurf, -bau und -analyse) lösen und die Lösungen nachweisen (abgeben) muss?

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Das Modul umfasst 6 Studienbriefe zu Themen wie Passive Bauelemente und aktive Bauelemente und deren Grundschaltungen sowie Dimensionierung. Es ist eine Klausur zu schreiben und das Labor stellt den praktischen Teil dar. Der findet normalerweise 2 Tage lang in Stuttgart im echten Labor statt. Um den Studienfortschritt nicht zu behindern wurde das auf Online und Simulation umgestellt. Alle die jetzt noch keine Erfahrung im Bereich Messtechnik oder noch nie eine Schaltung auf dem Steckbrett aufgebaut haben, haben eben Pech gehabt. Die 8 Punkte sind meiner Ansicht nach, was den Umfang betrifft, schon angemessen.

 

Elektrotechnik ohne Praxis ist einfach Blödsinn, meiner Meinung nach. Die Bauteile verhalten sich alles andere als ideal und das kann man nur schwer simulieren. Ist wohl Ansichtssache. Auto fahren lernt man auch nicht am Simulator.

 

Der Prof hat angeboten, wenn es wieder in Präsenz stattfindet, einfach ohne Teilnahmenachweis nach Stuttgart kommen und dort mitzumachen.

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  • Community Manager
vor 12 Stunden hat brotzeit geschrieben:

Der Prof hat angeboten, wenn es wieder in Präsenz stattfindet, einfach ohne Teilnahmenachweis nach Stuttgart kommen und dort mitzumachen.

 

Finde ich gut. Nur ob das viele machen mit dem entsprechenden Kosten- und Zeitaufwand, wenn es freiwillig ist? 

 

Ich schätze es einerseits, dass aktuell viel möglich gemacht wird virtuell, andererseits sehe ich es schon auch skeptisch, gerade in praxisorientierten Fächern. Und die Labore sind im Fernstudium ja eh schon sehr kompakt.

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Da wird keiner mehr nachträglich hingehen. Bis dahin ist das Modul abgehakt und es wird auch vermutlich niemand mehr Zeit reinstecken wollen. Zumal man vorher ja etwas vorbereiten muss. Schlecht ist es in meinen Augen für die Elektro-Anfänger. Für meinen Teil habe ich da nichts verpasst.

Die wichtigen Labore und vor allem die interessanten kommen noch. Das nächste hätte ich dann im Oktober in Messtechnik. Bis dahin findet hoffentlich alles wieder in Präsenz statt.

Bearbeitet von brotzeit
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