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Frustration und Chaos


Azurit

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Hallo ihr Lieben!

 

Die Zeit vergeht im Flug - seit meinem letzten Blogeintrag ist schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen und daher wird es dringend Zeit für ein Update!
Spoiler: Nach Plan ist tatsächlich im letzten halben Jahr nichts gelaufen und das hat sich bis jetzt auch nicht geändert. Aber lest selbst...

 

Im Oktober habe ich wie geplant mit dem Master in Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Agrartechnik angefangen. Im Bachelor hatte ich bereits ungefähr zwei Semester des Masters absolviert und konnte mir diese anrechnen lassen. Wie geplant habe ich also die restlichen Module und etwas darüber hinaus belegt.

Besonders gefreut hatte ich mich auf das Roboter-Modul, das sich dann aber als überaus effizienter Zeitfresser erwiesen hat. Zum einen gab es eine Gruppenarbeit zum Thema Programmieren, wobei alle zwei Wochen eine Programmieraufgabe abgegeben werden musste. Normalerweise trifft man sich für die Bearbeitung dieser Aufgaben in der Uni, was jedoch aufgrund von Covid nicht möglich war. Die Aufgaben können nur mit einem Roboter gelöst werden, pro Gruppe gibt es jedoch nur einen Roboter, sodass immer nur ein Studierender programmieren konnte. Man muss sich also zu Hause treffen, was sich auch alles andere als einfach gestaltet, wenn Kommilitonen aufgrund der Pandemie wieder bei ihren Eltern weit entfernt von der Uni wohnen. Im Endeffekt hatten meine Kommilitonen aber ohnehin keine Programmierkenntnisse, was dazu geführt hat, dass ich die Programmieraufgaben komplett alleine erledigt habe und das ein oder andere mal völlig verzweifelt bin oder vor Wut schäumte (Anmerkung: die Kommilitonen konnten nichts dafür und ich hege auch absolut keinen Groll). Außerdem mussten alle zwei Wochen in Einzelarbeit Konstruktionsaufgaben mit SolidWorks erledigt und abgegeben werden. Ich habe (selbst in meinem Über-120-ECTS-Semester) noch nie so viel Zeit ins Studium investiert :D

Im Januar folgte dann im Modul Automatisierung noch eine weitere sehr aufwendige Gruppenarbeit und ich musste im Modul Landmaschinen in der Pflanzenproduktion noch einen Vortrag halten (der war kein so großes Problem, da das Thema sehr nah an meiner Bachelor-Arbeit dran war).

In den anderen drei Modulen, die mir für den Master fehlten, habe ich bis zur Prüfungsphase keine Vorlesung gehört und keine Übung gemacht. Zwei dieser Module habe ich dann direkt mal geschoben, da die Zeit für die Vorbereitung nicht mehr reichte. Die beiden Module im Pflanzenbereich, die ich zusätzlich machen wollte, habe ich schon relativ früh gecancelt. Automatisierung hatte ich sowieso schon geschoben, weil ich am Prüfungstermin keine Zeit hatte.

Landmaschinen in der Pflanzenproduktion habe ich bestanden, Bewässerungstechnik auch. Jetzt steht noch Statik, Festigkeitslehre und Werkstoffkunde, Automatisierung und Energietechnik an. Statik, Festigkeitslehre und Werkstoffkunde wird sehr knapp, ist am Dienstag und ich bin noch nicht komplett durch mit allen Vorlesungen und Übungsaufgaben. Automatisierung (bis jetzt nichts gelernt) ist eine Woche später, das werde ich vermutlich schaffen. Energietechnik (bis jetzt nichts gelernt) ist wiederum nur eine halbe Woche danach, das werde ich beim besten Willen nicht mehr schaffen und muss ich wohl auf das nächste Wintersemester schieben.

 

In den anderen Semestern lief im Wintersemester rein gar nichts. Wenn ihr jetzt denkt, das lag sicher daran, dass im Master so viel zu tun war - im Folgenden erzähle ich euch, was sonst noch so alles los war:

Oktober und November sind die "Hauptzeiten" von Nebenjob 1, da bin ich eine Menge unterwegs. Im Oktober durfte ich dann noch zusätzlich den Chef vertreten und es war die absolute Hölle los (Covid-19-Erkrankungen, sonstige Erkrankungen, Absagen wegen Vorlesungsverschiebungen, usw. usf. und jedes Mal musste Ersatz gefunden werden).

Im November habe ich meine Grundausbildung beim THW erfolgreich mit 0 Fehlern bestanden, dafür musste ich natürlich auch noch lernen und üben.

Daneben gab es dann natürlich noch das Übliche zu erledigen: Band-Probe mit Band 1, Band-Probe mit Band 2 (inklusive Videodreh, Tonstudio und diversen Besprechungen), Proben mit dem Sinfonieorchester (inklusive abgesagter Konzerte), Proben und Konzerte mit dem Kammerorchester, seit Januar Proben mit einem weiteren Ensemble, bei dem ich dringend gebraucht werde, diverse weitere Termine in Nebenjob 1 inklusive Vorbereitung und Durchführung von Workshops, diverse Termine in Nebenjob 2, der ganz normale Wahnsinn auf dem Bauernhof in Nebenjob 3 inklusive weiterer Einarbeitung und Chef-Vertretung für eine Woche im Januar (Verantwortung für so viele Tiere und eigenständiges Mitdenken ist mal so viel schwerer wie bei Problemen einfach den Chef dazuzuholen), dazu kam dann noch Nebenjob 4 (Erstellung von Inhalten für eine Website), Vereinsarbeit und die normalen THW-Dienste.

Für die anderen Studiengänge war da echt überhaupt keine Zeit mehr.

 

Und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin ziemlich platt und könnte eine Pause brauchen :D Und das sage ich wirklich, wirklich selten!

 

Was ist also nun der Plan für das kommende Sommersemester, das schon in wenigen Tagen beginnt?

Zum Jahreswechsel kam mir spontan die Idee, im Sommersemester meine Master-Arbeit schreiben zu wollen. Dementsprechend habe ich mich bei drei Unternehmen beworben. Eine Absage kam bereits nach einer Woche, vom zweiten Unternehmen habe ich bis heute überhaupt nichts gehört und das dritte Unternehmen hat mich zunächst online kennengelernt und dann bin ich zum Vorstellungsgespräch nach Hannover gefahren. Letztendlich habe ich von dort eine Zusage erhalten. Allerdings handelt es sich um ein Startup, das mir leider nicht sonderlich viel Geld zahlen konnte, sodass ich nebenbei noch zusätzlich einen Nebenjob gebraucht hätte, um die Kosten für ein WG-Zimmer, Krankenversicherung, Essen und Sprit zu decken. Ich habe mich daher dagegen entschieden und abgesagt.

Dann habe ich den ursprünglichen Plan wieder ausgepackt und mich für Praktika auf Bauernhöfen beworben, um die Praktikantenprüfung abzuschließen. Die Landwirtschaft hat allerdings momentan mit großen Problem zu kämpfen (Energiepreise, Düngemittelpreise usw.) und daher habe ich auch hier keine Zusage bekommen.

Für einen kurzen Moment habe ich überlegt, die Master-Arbeit an der Uni zu schreiben. Nach eingehender Überlegung habe ich mich aber dagegen entschieden, da ich mich mit dem momentanen Stresslevel alles andere als bereit dazu fühle, nach etwas über einem halben Jahr nach Abgabe der Bachelor-Arbeit schon wieder eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben.

Da Agrartechnik nach wie vor meine Prio 1 ist, nächste Idee: interessante Zusatzmodule belegen. Die Uni hat für das Sommersemester Präsenz angekündigt. Ergebnis: Die beiden Module aus der Tierhaltungstechnik, die mein Interesse geweckt haben, sind leider beide freitags und da arbeite ich auf dem Bauernhof. In das Bienen-Modul, das mich auch sehr interessieren würde, kommt man kaum rein, weil es extrem beliebt ist. Also bleibt nur das Python-Modul, das aber ohnehin ein E-Learning-Modul ist. Und natürlich fehlt noch die zweite Hälfte des Roboter-Moduls inklusive Teilnahme am Roboter-Wettbewerb und zwei Ausarbeitungen.

 

Also endlich wieder Zeit für andere Studiengänge!

An der FernUni bin ich tatsächlich noch in Rechtswissenschaft eingeschrieben, da ich keine Zeit hatte, das riesige Studiengangwechsel-Formular auszufüllen xD Auf Rechtswissenschaft habe ich aber nach wie vor nicht so richtig Lust. Ganz eventuell werde ich mich an einer Hausarbeit versuchen. Und Arbeitsvertragsrecht habe ich belegt, das ziehe ich schon seit einer Weile hinter mir her.

In Wirtschaftswissenschaft werde ich wohl ein paar Prüfungen schreiben und habe noch internes Rechnungswesen und mein erstes Wahlpflichtmodul belegt.

 

Tja, in Earth Science ist wegen der Pause einiges scheiße gelaufen. Ich habe Geologie II immer noch nicht abgeschlossen (4 Abgaben fehlen noch) und daher Probleme mit der Zulassung zu Geologie-Wahlmodulen. Bei den bereits belegten Modulen sieht es so aus:
Climate Variability (50% fertig) wurde in einen neuen Kurs mit neuen Inhalten überführt - darf ich also nochmal von vorne anfangen...

Geomorphological Processes (50% fertig) wurde abgeschafft, kann ich nicht mehr beenden und muss mir auch noch ein neues Wahlmodul aussuchen...

Geographische Informationssysteme (90% fertig) gibt es noch und kann ich mit einer neuen Registrierung fertig machen, indem ich meine alten "Quizzes" einfach abschreibe.

Paleoclimatology and the ocean systems (10% fertig) kann ich einfach ganz normal weiterstudieren.

Und an der letzten Exkursion kann ich dieses Jahr im August dann auch teilnehmen. Hoffen wir mal, dass es nicht der nächste Horrortrip wird...

 

Outdoor Environments for Human Health and Well-Being kann ich im Sommersemester nicht fortsetzen, weil ich meine Zulassung zum Kurs übersehen und mich daher nicht dafür eingeschrieben habe - shit happens...

 

Und zusätzlich werde ich mich noch teilweise an den Voraussetzungen für den Master Praktische Informatik an der FernUni versuchen. Wir wissen ja, dass ich Mathe und Programmieren (siehe Wutanfälle oben) liebe :D

 

Ich hoffe echt, dass es dann mal besser läuft nächstes Semester und vielleicht kann ich dann noch ein passendes Thema für die Master-Arbeit finden.

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17 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wüstenblume

Geschrieben

 Wieviel Stunden hat bei dir der Tag 😉

 

Hut ab! 

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Sehr inspirierend, liebe Azurit!

Endlich mal jemand, der meinem Wahnsinn ähnlich kommt :D.

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, wieder von Dir zu lesen. Mir ist jetzt auch schwindelig. 😉

 

Was mir auffällt: Auf der einen Seite ist es viel zu viel und Du schaffst einiges nicht und schiebst es und wünscht Dir sogar mal Pausen (was ich bisher selten von Dir gelesen habe 😉). Und auf der anderen Seite nimmst Du immer noch weitere zusätzliche Aufgaben und Weiterbildungen mit dazu.

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Am 18.3.2022 um 09:27 schrieb Markus Jung:

Was mir auffällt: Auf der einen Seite ist es viel zu viel und Du schaffst einiges nicht und schiebst es und wünscht Dir sogar mal Pausen (was ich bisher selten von Dir gelesen habe 😉). Und auf der anderen Seite nimmst Du immer noch weitere zusätzliche Aufgaben und Weiterbildungen mit dazu.

 

*hust* Ich habe mich für das Wintersemester mal wieder für diverse weitere Studiengänge beworben :D

 

Wenn du es so ausdrückst, klingt es tatsächlich ein bisschen, als hätte ich einen Dachschaden. (Wobei ich zugeben muss, dass das sowieso die meisten denken.)

 

Grundsätzlich macht mir Lernen Spaß, sonst wäre Studieren auch sicher nicht eines meiner liebsten Hobbys. Dass das Wintersemester mich so fertig gemacht hat, hat vor allem folgende Gründe:
1. Ich brauche beim Lernen einen roten Faden. Das kann die Gliederung oder der Inhalt einer Vorlesung sein, es können Lernziele sein oder Feedback aus abgegebenen Aufgaben usw. Im Robotik-Modul war das leider alles nicht gegeben, vor allem im Hinblick auf die Programmierung. Eine wirkliche Einführung ins Programmieren oder Programmiertechniken gab es nie. In der Vorlesung hat der Dozent eigentlich nur programmiert und dabei selbst eine Menge Fehler gemacht, wodurch schon das alleinige Übertragen auf den eigenen PC zur Herausforderung wurde. Und das dann 3 bis 4 Stunden am Stück ohne Pause. Für die Aufgaben musste man sich das meiste bei Google zusammensuchen, wobei der Dozent für kleinere Fragen schon auch zur Verfügung stand.

2. Gruppenarbeiten (wie z.B. in Automatisierung) sind absolut nicht mein Fall. Das liegt nicht daran, dass ich nicht teamfähig wäre oder nicht in Gruppen arbeiten kann. Es dauert nur alles zehnmal länger, wie wenn ich das "mal kurz" alleine durchziehen würde. Klar, die Diskussion kann wertvoll sein, das will ich auch nicht bestreiten. Aber statt dann z.B. die Ausarbeitung runterzuschreiben, verbringe ich Stunden damit, die Texte der anderen auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Formatierung zu korrigieren und anzupassen. Und im besten Fall danach noch erklären zu dürfen, warum das ein Fehler ist bzw. absprechen zu müssen, welche Formatierung denn jetzt genehm ist. Vermutlich hätte es auch noch deutlich länger gedauert, wenn ich die Robotik-Gruppenarbeiten wirklich in der Gruppe gemacht hätte - aber da ich mich in der Programmierung selbst nicht gut auskenne, hatte ich alleine auch den drei- bis vierfachen Zeitaufwand.

3. Fristen - vor allem kurzfristige - sind absolut nicht mein Ding. Ich teile mir meine Zeit gerne selbst ein, erledige Aufgaben dann, wenn ich auch wirklich Lust darauf habe. Jede Woche eine Abgabe (entweder Programmierung oder Konstruktion) hat meine Nerven extrem strapaziert. Ich schätze daher z.B. die Flexibilität im Earth Science Studium sehr. Wenn ich Lust habe, kann ich drei Abgaben an einem Tag bearbeiten, wenn ich keine Lust habe, kann ich auch vier Wochen gar nichts machen.

4. Und last but not least: fehlende Abwechslung! Ich lebe davon, mich mit unterschiedlichen Themen zu beschäftigen, einfach mal eine "Denkpause" zu machen und in einem anderen Fachbereich zu verschwinden, wenn ich an einem Punkt nicht mehr weiterkomme (dann gibts auch keine Wutanfälle). Und dann kann ich ganz relaxt einen neuen Anlauf wagen und meistens klappt das dann auch ganz gut, weil das Gehirn sich wieder "freier" anfühlt und woanders ein Erfolgserlebnis hatte. Und genau deshalb will/muss ich das im nächsten Semester definitiv wieder anders machen.

 

Persönlich finde ich das Schöne am "Vielstudieren", dass man sehr frei darin ist, was man studieren möchte - oder auch nicht mehr studieren möchte. Mit Agrarwissenschaften habe ich meine Priorität 1 und daher im Wintersemester auch so viel Wert darauf gelegt, damit soll es später in den Beruf gehen. Die anderen Studiengänge sind mein Hobby, die ich auch nicht in meinem Lebenslauf angebe und nach denen im Endeffekt "kein Hahn kräht". So kann man auch einfach mal was ausprobieren und muss es nicht bis zum "bitteren Ende" durchziehen. Und ich hinterfrage auch immer mal wieder, ob mir das ein oder andere wirklich noch Spaß macht. Überlegungen waren beispielsweise in letzter Zeit:
1. Vom Bachelor Wirtschaftswissenschaft in den Master Wirtschaftswissenschaft für Naturwissenschaftler und Ingenieure wechseln, da der Master ein höherer Abschluss ist. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, da mein Interessenbereich im Bereich Logistik, Personal und Organisation liegt und dieser im Master für Naturwissenschaftler und Ingenieure aus meiner Sicht viel zu kurz kommt.

2. Rechtswissenschaft abbrechen. Grundsätzlich macht mir das Studium Spaß, beim Gedanken an die Hausarbeiten bekomme ich allerdings einen Würgereiz... Die FernUni denkt, dass sie uns mit "aktuellen Themen" in den Hausarbeiten einen Gefallen tut. Tatsächlich hat man aber, wenn man den ganzen Tag nur "Covid" hört, einen viele Maßnahmen selbst (negativ) betreffen und sich vielleicht auch noch selbst Sorgen macht, keine Lust mehr, eine Hausarbeit zum Thema "Verfassungsklage gegen Infektionsschutzmaßnahmen (COVID-19)" zu lösen. Eine endgültige Entscheidung habe ich noch nicht gefällt.

3. Outdoor Environments for Human Health and Well-Being abbrechen. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll, aber der Studiengang ist für mich ziemlich "esoterisch". Der Studiengang ist sehr interdisziplinär, zugelassen werden können Naturwissenschaftler, Psychologen, Mediziner oder andere Gesundheitswissenschaftler. Im Prinzip habe ich ein paar Konzepte kennengelernt und "Selbstversuche" zum Thema Wahrnehmung durchgeführt (nach draußen setzen, Geräusche aufmalen und diese dann positiv/negativ einordnen), außerdem wurden diverse Projekte vorgestellt (Erholungsgarten für Trauma-Patienten, Arzt aus den USA, der Patienten im Krankenhaus zusammen mit ihrer Familie Pflanzen umtopfen lässt, beispielsweise nach Schlaganfällen oder Herzinfarkten). Da fehlt mir irgendwie die Methodik... Endgültige Entscheidung ist aber noch nicht getroffen.

 

Ich denke, es kommt auch immer darauf an, ob und wie die Alternativen laufen.
Informatik reizt mich gerade sehr (wahrscheinlich, weil ich im Robotik-Modul viel damit zu tun hatte), ich bin aber kein Mathe-Crack und muss erstmal schauen, wie es mit den Modulen läuft, die ich als Zulassungsvoraussetzung für den Master Praktische Informatik benötige.

Gefühlt seit Jahren bewerbe ich mich auf den Master Geographical Information Science in Lund. Im letzten Semester hat es leider nicht geklappt, weil ich mein Bachelor-Zeugnis nicht rechtzeitig einreichen konnte (nur ganz wenige Tage...). Jetzt steht im Bewerbungssystem zum ersten Mal "qualified" - was aber noch lange nicht heißt, dass ich auch einen Studienplatz erhalte, dafür muss ich erst noch durch das Auswahlverfahren. Am 7. April weiß ich mehr.

Außerdem überlege ich seit Jahren, Maschinenbau (oder Bauingenieurwesen) im Fernstudium an der TU Dresden zu machen. Aus irgendeinem Grund konnte ich mich seither nicht dazu überwinden, mich einzuschreiben. Ich denke, es liegt daran, dass die Schwerpunkte bzw. Inhalte mich nicht zu 100% überzeugen. Dieses Jahr wäre die letzte Chance ohne Zweitstudiengebühren, daher habe ich mich auch damit intensiver auseinandergesetzt. Und bin prompt darauf gestoßen, dass man an der HTW Dresden Elektrotechnik im Fernstudium machen kann, was mir deutlich besser gefällt - inklusive absolut passender Schwerpunktbereiche. Hatte das Diplom (FH) immer für einen Aufbaustudiengang gehalten :D Da muss ich aber erstmal herausfinden, ob ein Doppelstudium erlaubt ist - auch hier wäre es allerdings die letzte Chance ohne Zweitstudiengebühren.

Und nebenbei bin ich - für höhere Motivation - auf der Suche nach passenden Master-Studiengängen für die aktuellen Bachelor-Studiengänge. Ich habe aber bis jetzt weder etwas im Bereich Wirtschaft/BWL mit den passenden Schwerpunkten gefunden noch im Bereich Rechtswissenschaft.

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vor einer Stunde schrieb Azurit:

Persönlich finde ich das Schöne am "Vielstudieren", dass man sehr frei darin ist, was man studieren möchte - oder auch nicht mehr studieren möchte.

 

Mein Tag hat definitiv nicht so viele Stunden wie deiner, aber vom Grundprinzip her würde ich das absolut unterschreiben. Gerade, was das "wieder aufhören" betrifft, bin ich auch in den letzten Jahren deutlich entspannter geworden.

 

vor einer Stunde schrieb Azurit:

2. Rechtswissenschaft abbrechen.

 

Ich habe gerade nicht auf dem Schirm, wie weit du da schon bist, aber vielleicht wäre die neue Zertifikatsoption (= sechs abgeschlossene Module) ein Möglichkeit, wenn die Motivation nicht für das komplette Studium reicht. Da kannst du dich - unter Beachtung der Modulschranke - auf die Module konzentrieren, die dich am meisten interessieren und den Rest gekonnt ignorieren. BTW: Ich denke, ich werde mich im SS an Schuldrecht AT versuchen. Vielleicht kann ich dich ja als Mitstreiterin gewinnen??

 

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TheProcrastinator

Geschrieben

Sehr faszinierend, wie du doch so viel koordiniert bekommst. Ich hingegen brauche oft schon mehrere Anläufe, um etwas so Simples wie einen Zahnarzttermin unterzubringen. ;) 

 

Bist du auch mit den Sprachen weitergekommen? Da hattest du doch auch einige Pläne? 

 

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vor 8 Stunden schrieb Alanna:

Ich habe gerade nicht auf dem Schirm, wie weit du da schon bist, aber vielleicht wäre die neue Zertifikatsoption (= sechs abgeschlossene Module) ein Möglichkeit, wenn die Motivation nicht für das komplette Studium reicht. Da kannst du dich - unter Beachtung der Modulschranke - auf die Module konzentrieren, die dich am meisten interessieren und den Rest gekonnt ignorieren. BTW: Ich denke, ich werde mich im SS an Schuldrecht AT versuchen. Vielleicht kann ich dich ja als Mitstreiterin gewinnen??

Das habe ich leider selbst nicht mehr so richtig auf dem Schirm, weil sich seit Studienbeginn mehrmals die PO und noch öfter der Studienplan geändert hat :D

Von der Zertifikatsoption wusste ich bis zu deinem Kommentar gar nichts - hab ich direkt mal gegoogelt. Tatsächlich lässt das meine Motivation sofort ein bisschen steigen! Mit Zeritifkat abbrechen wäre immerhin besser als ohne...
Die Modulschranke interessiert mich tatsächlich nicht mehr, hab schon ausreichend Module bestanden.

Schuldrecht AT fehlt mir auch noch (Hausarbeiten und so 🙄). Vielleicht ist auch ein Problem, dass es hier in der Umgebung keine gescheite Jura-Bibliothek gibt. Schuldrecht stünde sogar als erstes auf der Liste, wenn ich es wage, eine Hausarbeit zu schreiben. Ich traue mich nämlich nicht, Schuldrecht BT und Sachenrecht zu machen, solange ich Schuldrecht AT nicht bestanden habe. Das würde mir wieder zwei Klausuren eröffnen. Mit Mitstreiterinnen ist alles besser, also ja, wir können uns das gerne zusammen antun - und hoffentlich nicht verzweifeln :D

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vor 3 Stunden schrieb TheProcrastinator:

Sehr faszinierend, wie du doch so viel koordiniert bekommst. Ich hingegen brauche oft schon mehrere Anläufe, um etwas so Simples wie einen Zahnarzttermin unterzubringen. ;) 

 

Bist du auch mit den Sprachen weitergekommen? Da hattest du doch auch einige Pläne? 

 

Ich wirke nur nach außen so koordiniert und organisiert... Bin tatsächlich ein bisschen neidisch auf meine beste Freundin, die mit so Journals arbeitet, in denen sie immer alles wunderbar abhaken kann und ihre Erfolge sieht. Meine Koordination besteht aus einer Mindmap im Kopf, die ganz schön verworren ist und manchmal versehentlich Zweige verliert. Bis vor wenigen Jahren habe ich sogar noch ganz ohne Kalender gearbeitet und hatte alle Termine im Kopf - bis ich einen vergessen habe :D Hab mich letztens auch mal an einer "Liste" versucht, was die Studiengänge angeht, ich krieg das aber einfach nicht so übersichtlich hin, dass ich blicke, was in welchem Semester und welche Vorleistungen ich schon bestanden habe und welche noch zu machen sind... Da bleibe ich wohl für immer meiner besten Freundin unterlegen :D

 

Puh, die Sprachen...

Arabisch I wird leider immer beliebter und beliebter. Ich hatte mich für das Sommersemester wieder beworben, allerdings wie im Vorsemester schon keinen Platz ergattert. Bewerbung für das Wintersemester läuft...

Im letzten Semester hatte ich die Basiskurse 1 und 2 in Russisch belegt, bin aber überhaupt nicht hinterher gekommen. Das Lesen fällt mir extrem schwer, dabei wird im Kurs vorausgesetzt, dass man das so ungefähr nach zwei Wochen schon relativ gut kann. Für das Sommersemester hatte ich mich für den Basiskurs 3 beworben, den ich natürlich ohne abgeschlossene Basiskurse 1 und 2 nicht machen kann und die Bewerbungsfrist war schon um, als ich gemerkt habe, dass ich so gar nicht klar komme. Vielleicht auch eine Möglichkeit, das Sommersemester dazu zu nutzen, endlich richtig lesen zu lernen. Die Kursmaterialien habe ich ja alle. Für das Wintersemester läuft diesmal eine Bewerbung nur für den Basiskurs 1 (der ist dann halb so schnell).

Portugiesisch Grundkurs 2 wollte ich ja im Wintersemester nachschieben, da hat leider der Termin des Seminars nicht gepasst. Hatte mich aber auch schon für Portugiesisch I beworben (das ist der Folgekurs) und die Bewerbungsfrist war vorbei. Also läuft auch da wieder die Bewerbung für Grundkurs 2 im Wintersemester. Eine Wiederholung der Vokabeln und Grammatik vorher wäre sicher auch sinnvoll. Verwechsle viel noch mit Spanisch.

Insgesamt muss ich da aber eh schauen, inwiefern ich für einen oder mehrere Kurse zugelassen werde. Das schwedische System hat da irgendwie eine Höchstgrenze von 45 ECTS, für die man zugelassen wird (aber manchmal auch nicht, ist schon sehr komisch). Ich priorisiere aktuell die Earth Science Wahlmodule davor, weil ich da ja den Abschluss will. In den Sprachen plane ich vorerst nur mit den Kursen, die mir Spaß machen und nicht mit Abschlüssen.

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TheProcrastinator

Geschrieben (bearbeitet)

vor 2 Stunden schrieb Azurit:

 

Portugiesisch Grundkurs 2 wollte ich ja im Wintersemester nachschieben, da hat leider der Termin des Seminars nicht gepasst. Hatte mich aber auch schon für Portugiesisch I beworben (das ist der Folgekurs) und die Bewerbungsfrist war vorbei. Also läuft auch da wieder die Bewerbung für Grundkurs 2 im Wintersemester. Eine Wiederholung der Vokabeln und Grammatik vorher wäre sicher auch sinnvoll. Verwechsle viel noch mit Spanisch.

 

 

 

Für Portugiesisch hatte ich mich - spät entschlossen - auch beworben. Einen Platz habe ich aber nur für den 2ten Grundkurs bekommen (ohne den ersten geht das aber natürlich nicht). Ich werde es im Herbst auch wieder versuchen (bzw. habe mich schon beworben, Frist läuft ja) und den Sommer nutzen, um mich etwas vorzubereiten. Denn, dass das Tempo bei 100% sehr zügig ist, habe ich auch schon mitbekommen... (Ich habe mich aber auch für den langsameren Grundkurs 1 beworben. Sollte ich die Wahl haben, würde ich den wahrscheinlich bevorzugen.)

 

 

vor 2 Stunden schrieb Azurit:

Ich wirke nur nach außen so koordiniert und organisiert... Bin tatsächlich ein bisschen neidisch auf meine beste Freundin, die mit so Journals arbeitet, in denen sie immer alles wunderbar abhaken kann und ihre Erfolge sieht. Meine Koordination besteht aus einer Mindmap im Kopf, die ganz schön verworren ist und manchmal versehentlich Zweige verliert. Bis vor wenigen Jahren habe ich sogar noch ganz ohne Kalender gearbeitet und hatte alle Termine im Kopf - bis ich einen vergessen habe :D

 

Einer meiner Freunde arbeitet auch mit Mindmaps. Er hat seiner Zukunft eine ganze (Schlafzimmer)Wand gewidmet, die er jedes Jahr frisch streicht und dann mit Hingabe und viel Liebe zum Detail mit einem aktualisierten 5-Jahesplan schmückt. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas extrem, aber für ihn funktioniert das seit Jahren richtig gut. 

 

Bearbeitet von TheProcrastinator
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vor 10 Stunden schrieb TheProcrastinator:

 

Für Portugiesisch hatte ich mich - spät entschlossen - auch beworben. Einen Platz habe ich aber nur für den 2ten Grundkurs bekommen (ohne den ersten geht das aber natürlich nicht). Ich werde es im Herbst auch wieder versuchen (bzw. habe mich schon beworben, Frist läuft ja) und den Sommer nutzen, um mich etwas vorzubereiten. Denn, dass das Tempo bei 100% sehr zügig ist, habe ich auch schon mitbekommen... (Ich habe mich aber auch für den langsameren Grundkurs 1 beworben. Sollte ich die Wahl haben, würde ich den wahrscheinlich bevorzugen.)

 

Das Tempo bei 100% ist tatsächlich sehr zügig, hat bei mir aber dennoch mit vergleichsweise wenig Aufwand sehr gut geklappt. Eventuell liegt es an den Vorkenntnissen in Spanisch (+ etwas Französisch und Italienisch). Ich fand den Aufwand im Vergleich zu den anderen Sprachen (Arabisch und Russisch, auch beides 15 ECTS, bei 50%) sehr viel geringer. Mag auch sein, dass das daran liegt, dass man in Arabisch und Russisch zunächst mal ganze Alphabete lernen muss (was mir übrigens im Arabischen deutlich leichter fiel wie im Russischen).

 

Ich finde die Mindmap an der Schlafzimmerwand gar nicht so übertrieben :D Ich habe jetzt mal versucht, eine Liste in Word zu erstellen, ist zwar immer noch etwas unübersichtlich, macht es aber besser. Dalarna hat jetzt auch bei manchen Sprachen (nur auf Schwedisch, der integrierte Chrome-Übersetzer hilft) eine Empfehlung für die Reihenfolge der Module herausgegeben. In Russisch bis zum Bachelor-Abschluss, in Italienisch bis zum Essay (Nebenfach-mäßig). Ich muss auch mal überlegen, ob ich meine Bewerbung nochmal ändere. Ich finde auch sehr gerne mal "Einzelkurse" in anderen Fächern, von denen ich dann total begeistert bin und im Nachhinein sind sie entweder blöd von den Terminen oder insgesamt nicht das, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Die Schranke mit den 12 Kursen, für die man sich bewirbt, gibt es nicht schon immer und die stört mich total. Vielleicht sollte ich da mal den Fokus behalten auf das, was ich wirklich machen will (Earth Science und Sprachen).

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TheProcrastinator

Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Azurit:

 

Dalarna hat jetzt auch bei manchen Sprachen (nur auf Schwedisch, der integrierte Chrome-Übersetzer hilft) eine Empfehlung für die Reihenfolge der Module herausgegeben. In Russisch bis zum Bachelor-Abschluss, in Italienisch bis zum Essay (Nebenfach-mäßig). I

 

Wirklich? Das klingt gut. Muss ich mir später unbedingt ansehen. :) 

 

Ich glaube, ich weiß jetzt, weshalb du manchmal mehr als 45 ETCS belegen konntest: Du wählst wahrscheinlich sowohl Bachelor- als auch Masterkurse aus. Das würde auch erklären, wie du auf 12 Belegungsmöglichkeiten kommst. Für BA sind nämlich nur 8 Möglichkeiten vorgesehen und für MA 4. 

 

Das mit den Terminen ist etwas, das mich wirklich stört. Es wäre so viel einfacher, wenn vorher feststünde, wann ein Kurs stattfinden wird. So muss man immer hoffen, dass die Kurse nicht zeitgleich stattfinden und man sein restliches Leben drumherum planen kann. Aber irgendwas ist ja letztendlich immer 😉 .

 

Ich bin im Moment ziemlich froh, dass ich für dieses Semester keine Zulassung für Portugiesisch bekommen habe. Deshalb hatte ich mich nämlich für Lettisch beworben (nur ein kleiner Kurs, 7,5 ETCS) und das gefällt mir so gut, dass ich es auf jeden Fall weitermachen will  :) . 

 

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polli_on_the_go

Geschrieben

Steht das bei euch nicht fest? An der HKR ist nach Uhrwerk bekannt, wann meine Module sind also ob ganzes Semester oder halbes und wenn halbes ob 1 oder 2. So konnte ich jetzt bis zur Masthesis alles so planen, wie es mir am besten passt. Eigentlich steht das doch auch beinder Bewerbung für wann genau die Kurse sind innerhalb des Semesters bzw. ab welcher KW. Oder die Info ist auf den HPs zu finden. Ich hätte quch die Möglichkeit externe WPs zu belegen, aber ich bin an der HKR mittlerweile zufrieden und habe oft Probleme die Kurse zu bekommen, weil meine BA Thesis keine 15 Credits hatte. Deswegen belege ich alles an der HKR.

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TheProcrastinator

Geschrieben

Doch, der Zeitrahmen ist vorher festgelegt. Man kann auch sehen, ob die Kurse tagsüber oder abends stattfinden. Was (mir) fehlt sind Informationen zum Wochentag und der genauen Uhrzeit. In Stockholm scheint man zu versuchen, den Ablaufplan 1 Monat vor Beginn des Kurses zu veröffentlichen. In Dalarna ist es mir schon passiert, dass innerhalb der ersten Wochen plötzlich Tag und/oder Uhrzeit geändert wurden. Bei Präsenzpflicht kann das schnell ziemlich kompliziert werden... (Vielleicht bin ich aber auch einfach zu verwöhnt. Ich kannte das von deutschen Präsenzunis eben nur so, dass die genauen Termine VOR Beginn der Bewerbungsfrist feststehen, damit man sehen kann, ob man sie koordiniert bekommt und es vermeidet, Kurse zu belegen, die zeitgleich stattfinden.) 

 

Ich habe in diesem Semester zum ersten Mal einen Kurs in Stockholm belegt und bin wirklich zufrieden. Ich finde es interessant zu sehen, wie unterschiedlich manche Dinge an den Unis gehandhabt werden. 

 

 

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polli_on_the_go

Geschrieben

Ah ok, ne von den Präsenzkursen lasse ich die Finger, das finde ich auch zu unberechenbar, weil ich auch feste Termine in der Woche habe.

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Azurit

Geschrieben (bearbeitet)

vor einer Stunde schrieb TheProcrastinator:

Ich glaube, ich weiß jetzt, weshalb du manchmal mehr als 45 ETCS belegen konntest: Du wählst wahrscheinlich sowohl Bachelor- als auch Masterkurse aus. Das würde auch erklären, wie du auf 12 Belegungsmöglichkeiten kommst. Für BA sind nämlich nur 8 Möglichkeiten vorgesehen und für MA 4. 

 

Das mit den Terminen ist etwas, das mich wirklich stört. Es wäre so viel einfacher, wenn vorher feststünde, wann ein Kurs stattfinden wird. So muss man immer hoffen, dass die Kurse nicht zeitgleich stattfinden und man sein restliches Leben drumherum planen kann. Aber irgendwas ist ja letztendlich immer 😉 .

 

Nein, daran liegt es nicht... Bei Universityadmissions gibt es einmal ein frühes Verfahren (hauptsächlich Master-Studiengänge?) und da kann man nur vier Optionen (Programme oder Kurse) auswählen. Im späteren Verfahren kann man insgesamt zwölf Optionen auswählen, da sind aber Bachelor- und Master-Kurse dabei. Im einen Semester werde ich im späteren Verfahren für weit mehr als 45 ECTS zugelassen, im anderen nicht mal für die 45 (die restlichen Kurse sind dann einfach "DELETED"). Ich habe tatsächlich nicht die geringste Ahnung, woran das liegt. Könnte sein, dass ein Restplatzverfahren stattfindet, d.h. Kurse, bei denen die Plätze mit allen Bewerbern, die unter 45 ECTS liegen, nicht gefüllt sind, mit Leuten über 45 ECTS aufgefüllt werden. Und dann gibts ja auch noch die Late Application... Aber ich steige bei dem ganzen Verfahren überhaupt nicht durch.

 

Was die Termine angeht, kann ich dir nur zustimmen. Die Zusagen kommen, du freust dich schon, dass du endlich einen Platz ergattert hast, machst den ganzen Spaß mit Einschreibung, Registrierung usw. und wenn du dich für eine Gruppe eintragen sollst oder die Termine liest machts BÄM und du kannst genau da natürlich nicht. Super ärgerlich.

 

Habe jetzt übrigens meine Bewerbung komplett geändert. Nur Wahlmodule in Earth Science, Sprachen in Dalarna (alle xD) und zwei Kurse aus dem Master, in den ich noch eingeschrieben bin, ganz am Ende. Bin ich mal gespannt. was ich bekomme :D

Bearbeitet von Azurit
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TheProcrastinator

Geschrieben

Tja, dann weiß ich es auch nicht. (Die Schweden haben aber auch keine Ahnung. Das ganze System scheint eines der bestgehüteten Geheimnisse Skandinaviens zu sein 😆 .)

 

vor 25 Minuten schrieb Azurit:

Habe jetzt übrigens meine Bewerbung komplett geändert. 

 

Es bleibt also spannend! 😃

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