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Meine Entscheidung ist gefallen - mit einer Ausnahme!


Thagirion

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Nach monatelangem Überlegen was ich nun im Fern-/Online-Kurs/Studium machen soll, habe ich heute eine Entscheidung mit einer Ausnahme getroffen: Ich werde Business Administration an der University of the People studieren.

Lange habe ich überlegt in welche Richtung ich gehen will. Klar war mir: Es soll in den Bereich BWL gehen. Interessieren tue ich mich vor allem für die Bereiche Personalwesen, Arbeitsrecht, Marketing, Wirtschaftspsychologie, Verkaufspsychologie, Gesundheitswirtschaft  und möchte später auch beruflich in eine dieser Richtungen gehen. Aktuell arbeite ich als Quereinsteiger für eine Versicherungsgesellschaft und berate Neu- und Bestandskunden in Sachen Kfz-Haftpflicht und Kaskovesicherung und versuche einigen Menschen diese auch anzudrehen - und das 100% im Home Office. 

Zur engeren Auswahl stand für mich neben Business Administration an der University of the People auch Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule. Letzteres wäre für mich noch eine Option wenn die Antwort auf meine Email an die APOLLON für mich zufriedenstellend sein wird; dies wäre auch die eine Ausnahme die ich im Titel erwähnt habe,

Was mich zur University of the People zog, ist vor allem der Preis, aber auch die Tatsache das ich in Deutschland keine Voraussetzung für den Zugang zu einer Hochschule erfülle. Zuerst habe ich mich bei der Open University umgeschaut, fand die Preise dort aber ziemlich "sportlich" und zumindest aktuell wären solche Beiträge für mich nicht aufzubringen. Gleiches gilt auch für die Preise diverser deutscher Fernhochschulen; 300, 400, 500 oder mehr Euro im Monat kann ich bei den aktuell enorm steigenden Preisen in allen Lebensbereichen nicht mehr abzwacken. Als Alternative kam für mich dann noch ein MBA in Executive Management oder ein MSc in Marketing von der tschechisch-hawaiianischen EDU Effective Business School infrage, jedoch habe ich große Zweifel daran das deren Grade außerhalb von Tschechien und Hawaii anerkannt sind. In Tschechien soll dies aber anscheinend tatsächlich der Fall sein. Auch die Adresse von EDU Effective ist ein Wohnblock in Prag. Das Thema Anerkennung ist auch bei der UofthePeople eine Thema, aber diese Uni hat zumindest den Kandidatenstatus bei der WSCUC; diese wird u.a. benötigt damit deren Grade auch in Deutschland anerkannt werden können und ich bin mir sicher, dass die Akkreditierung der WSCUC auch in wenigen Jahren kommen wird.

Bauchschmerzen habe ich jedoch bei der Frage ob meine Englischkenntnisse ausreichen. Mein Alltagsenglisch ist sehr gut. Mit meiner Lebensgefährtin die aus Afrika stammt spreche ich auch ausschließlich die englische Sprache und komme damit problemlos klar. Probleme habe ich jedoch bei Fachausdrücken. Gespräche mit dem Bruder meiner Lebensgefährtin (Beruf: Chirurg) aus Kenia über medizinische Dinge sind für mich genauso unmöglich wie Gespräche über Versicherungen mit ihrem Onkel der in Kenia Versicherungsmakler ist. Aber ich nehme es wie es kommt und warten wir ab was die APOLLON HS schreibt.

Bearbeitet von Thagirion

25 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Was das Thema Sprache betrifft, musst du dir meiner Meinung nach überhaupt keine Sorgen machen. Da du bei Alltagsthemen keine Probleme hast, ist das Grundgerüst da. Die neuen, fachbezogenen Vokabeln lernst du total schnell automatisch, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst. Gerade die Terminologie im Bereich Business Administration ist nicht sehr kompliziert, wage ich zu behaupten. Das schaffst du!

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Wenn das „Tragen des Titels“ in Deutschland ein relevantes Kriterium darstellt (so scheint es), dann kann ich deine Entscheidung nicht nachvollziehen. Du investierst nicht nur Geld, sondern vor allem viel Lebenszeit in etwas, das du mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit dann nicht voll nutzen kannst.

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Wenn dir die staatliche Anerkennung in DE/EU wichtig ist, wird das ja einen Grund haben. Darauf zu bauen, dass die schon irgendwann mal kommen könnte, wäre einigermaßen gewagt. Du wärst nicht der erste, der damit auf die Nase fällt.

 

Wenn du die Anerkennung nicht brauchst (weil du etwa weder irgendwo arbeiten möchtest, wo das geprüft würde, noch bspw. jemals einen Bologna-konformen Master dranhängen möchtest) und das für dich nur eine private Weiterbildung ist, dann spricht natürlich nichts dagegen.

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vor 1 Stunde schrieb Explorer:

Wenn dir die staatliche Anerkennung in DE/EU wichtig ist, wird das ja einen Grund haben. Darauf zu bauen, dass die schon irgendwann mal kommen könnte, wäre einigermaßen gewagt. Du wärst nicht der erste, der damit auf die Nase fällt.

 

Wenn du die Anerkennung nicht brauchst (weil du etwa weder irgendwo arbeiten möchtest, wo das geprüft würde, noch bspw. jemals einen Bologna-konformen Master dranhängen möchtest) und das für dich nur eine private Weiterbildung ist, dann spricht natürlich nichts dagegen.

Natürlich möchte damit auch Geld verdienen können und das natürlich mehr als bisher. Das ist das einzige was mir wichtig ist an der Sache.

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Zitat

Interessieren tue ich mich vor allem für die Bereiche Personalwesen, Arbeitsrecht, Marketing, Wirtschaftspsychologie, Verkaufspsychologie, Gesundheitswirtschaft  und möchte später auch beruflich in eine dieser Richtungen gehen.

 

Ist nur so ein Gedanke, aber bei den Theman Arbeitsrecht und Gesundheitswirtschaft würde es vielleicht schon Sinn machen, an eine deutsche Hochschule zu gehen, wenn du damit auch in Deutschland arbeiten möchtest. Oder schätzt du das anders ein?

 

Bearbeitet von Alanna
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vor 7 Stunden schrieb Thagirion:

Natürlich möchte damit auch Geld verdienen können und das natürlich mehr als bisher. Das ist das einzige was mir wichtig ist an der Sache.

 

Was sind denn deine bisherigen Qualifikationen auf dem Papier? Hast du eine Berufsausbildung abgeschlossen und danach mindestens drei Jahre gearbeitet?

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Zunächst mal freue ich mich, dass es mal wieder einen Blog zur University of the People gibt und bin gespannt, was Du berichten wirst, wenn Du Dich endgültig dafür entscheidest.

 

Anmerken möchte ich allerdings die Empfehlung, Dich nicht auf die Anerkennung des Abschlusses in absehbarer Zeit zur verlassen – den Kandidatenstatus hat die UoP, soweit ich das mitbekommen habe, schon sehr lange.

 

Was ist denn für Dich bei der APOLLON Hochschule noch zu klären? Geht es hier „nur“ um die Möglichkeit der Zulassung? Die hohen Studiengebühren wären dann ja immer noch da.

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vor 9 Stunden schrieb Thagirion:

Natürlich möchte damit auch Geld verdienen können und das natürlich mehr als bisher. Das ist das einzige was mir wichtig ist an der Sache.

 

Wenn's dir nur um den Titel geht, bist du an der UoP gut aufgehoben. Wie man dort mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Ertrag rausholt, wirst du sicher sehr schnell selbst lernen.

 

Ob du dann allerdings in absehbarer Zeit (in Deutschland) mehr Geld damit verdienst oder ob du den Abschluss besser dezent um den Klorollenhalter wickelst, kann niemand garantieren.

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vor 18 Stunden schrieb Explorer:

Wenn das „Tragen des Titels“ in Deutschland ein relevantes Kriterium darstellt (so scheint es), dann kann ich deine Entscheidung nicht nachvollziehen. Du investierst nicht nur Geld, sondern vor allem viel Lebenszeit in etwas, das du mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit dann nicht voll nutzen kannst.

Es ist nicht das relevanteste Kriterium. Mir ist es egal ob ich auf Klingelschildern, Visitenkarten, Briefköpfen und dergleichen als Thagirion oder Thagirion B.Sc. stehe. Ich setze eine Anerkennung in Deutschland aber auch mit Jobchancen gleich.
 

vor 10 Stunden schrieb Alanna:

 

Ist nur so ein Gedanke, aber bei den Theman Arbeitsrecht und Gesundheitswirtschaft würde es vielleicht schon Sinn machen, an eine deutsche Hochschule zu gehen, wenn du damit auch in Deutschland arbeiten möchtest. Oder schätzt du das anders ein?

 

Nein
 

vor 7 Stunden schrieb Explorer:

 

Was sind denn deine bisherigen Qualifikationen auf dem Papier? Hast du eine Berufsausbildung abgeschlossen und danach mindestens drei Jahre gearbeitet?

Berufsausbildung Nein, Berufserfahrung und ein paar Qualifizierungen und Sachkundenachweise Ja. Ich habe damals das Gymnasium kurz vor Abschluss abgebrochen; heute weiß ich dass das ein Fehler war, denn ich war gar nicht so schlecht in der Schule. Danach habe ich dann die Triebfahrzeugführerlizenz gemacht und habe dann einige Jahre Regionalverkehr gefahren; dann war ich einige Jahre Rettungssanitäter. Bis Juli diesen Jahres war ich dann Selbständig im Bereich Handel mit Gebrauchtfahrzeugen und Autoteilen und Online-Handel mit Kampfsport- und Sportfischereiartikeln; aktuell betreibe ich nur noch ein kleines Nebengewerbe in Sachen Kampfsportartikel. Hauptgewerblich habe ich das ganze dann an den Nagel gehängt, da mir 1. die Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie ordentlich zugesetzt haben und ich 2. auch keine Lust mehr auf das ganze Drumherum hatte. Seit Juli diesen Jahres arbeite ich halt für eine Versicherungsgesellschaft und bin für Autoversicherungen zuständig.. 
 

vor 7 Stunden schrieb Markus Jung:

...

Was ist denn für Dich bei der APOLLON Hochschule noch zu klären? Geht es hier „nur“ um die Möglichkeit der Zulassung? Die hohen Studiengebühren wären dann ja immer noch da.

Tatsächlich geht es um die Höhe der Studiengebüren. Es soll dort angeblich möglich sein die Studiengebühren zu halbieren bei gleichzeitiger Verlängerung der Rückzahlung. Das habe ich angefragt.
 

vor 5 Stunden schrieb lilienthal:

...

Ob du dann allerdings in absehbarer Zeit (in Deutschland) mehr Geld damit verdienst oder ob du den Abschluss besser dezent um den Klorollenhalter wickelst, kann niemand garantieren.

Hat man dieses Risiko nicht überall? Letztendlich ist alles was du machst nur so viel Wert wie es auf dem Arbeitsmarkt anerkannt ist bzw. nachgefragt wird.

Bearbeitet von Thagirion
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Ich denke, gegen so ein Studium dort spräche nicht viel, wenn es dir primär um den Erkenntnisgewinn, also das Lernen an sich, ginge. Da dein Ziel aber ja ist, deinen Marktwert zu erhöhen, läufst du mit einem Abschluss von da immer Gefahr, dass dir jemand auf der anderen Seite des Tisches bei Bewerbungsverfahren ein Schmalspur- bzw. Schummel-Studium vorwirft. Schlicht, weil der Bachelor dort einfach nicht den europäischen Standards entspricht. Spätestens wenn es 50/50 zwischen dir und einem anderen Kandidaten steht, könnte das für ihn den Ausschlag geben.

 

Das muss aber natürlich nicht sein, du kannst auch Glück haben und dennoch einen guten Job landen. Dann aber wäre diesem Arbeitgeber der Abschluss vermutlich sowieso wurscht.

 

Warum ich wegen der Ausbildung fragte: Die Fernuni Hagen bietet ja neben guter Reputation auch faire Preise. Da lässt sich auch mit beruflicher Qualifikation studieren, also ohne Abitur. Soweit ich das beim Überfliegen heute Morgen verstanden habe, ist aber mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung + dreijährige Berufserfahrung notwendig, um zugelassen zu werden (über Probestudium oder Eignungsprüfung). Das fällt also raus.

 

Was ist denn mit anderen Optionen, hast du die schon durchgespielt? Also etwa (Fach-)Abitur an der Abendschule oder per Telekolleg, oder eine Berufsausbildung in Vollzeit? Ersteres kostet viel Zeit, aber das tut ein Studium auch. Bei Zweitem müsstest du einen Ausbildungsbetrieb finden, der von deiner vorhandenen Berufs- und Lebenserfahrung profitieren und dir ein angemessenes Gehalt zahlen würde, mit dem du über die Runden kommst.

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vor 58 Minuten schrieb Thagirion:

Hat man dieses Risiko nicht überall? Letztendlich ist alles was du machst nur so viel Wert wie es auf dem Arbeitsmarkt anerkannt ist bzw. nachgefragt wird.

 

Man weiß natürlich nicht, ob man einen Job hat, aber ob man einen Abschluss in der Hand hält, der diesen Namen auch nach lokalen Maßstäben verdient - das weiß man.

 

Hast du meinen Blog über die UoP gelesen?

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vor 39 Minuten schrieb Explorer:

Was ist denn mit anderen Optionen, hast du die schon durchgespielt? Also etwa (Fach-)Abitur an der Abendschule oder per Telekolleg, oder eine Berufsausbildung in Vollzeit? Ersteres kostet viel Zeit, aber das tut ein Studium auch. Bei Zweitem müsstest du einen Ausbildungsbetrieb finden, der von deiner vorhandenen Berufs- und Lebenserfahrung profitieren und dir ein angemessenes Gehalt zahlen würde, mit dem du über die Runden kommst.

Ja, das habe ich alles schon durchgespielt. Präsenzdinge liegen mir nicht; ich komme mit den meisten  Menschen in der Regel nicht klar und fühle mich unter vielen Menschen auch unwohl. Deshalb habe ich damals auch die Schule abgebrochen. Weiterhin wäre eine Ausbildung / ein Studium o.ä. in Präsenz auch mit hohen finanziellen Einbußen verbunden, denn das Leben welches ich mir bis jetzt aufgebaut habe, wäre so auch nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Ich habe schonmal versucht eine Ausbildung zu bekommen, aber es scheiterte immer daran das mir auch nur ein Ausbildungsgehalt gezahlt wurden wäre.
 

vor 26 Minuten schrieb lilienthal:

Hast du meinen Blog über die UoP gelesen?

Ja

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vor 1 Stunde schrieb Thagirion:

Tatsächlich geht es um die Höhe der Studiengebüren. Es soll dort angeblich möglich sein die Studiengebühren zu halbieren bei gleichzeitiger Verlängerung der Rückzahlung. Das habe ich angefragt.

Es gibt an der Apollon durchaus verschiedene Modelle und Optionen, um möglichst vielen Studierenden entgegen zu kommen. So kenne ich persönlich Studierende mit dem obigen Modell und ich selber habe seinerzeit (mit Unterbechungen 2012-2018) auch ein reduziertes Modell in Anspruch genommen. 

 

Aber, bist du dir denn sicher, dass fu überhaupt die Voraussetzungen für ein Studium an der Apollon erfüllst. Ja du hast einiges gemacht, aber so ganz kann ich das nicht rauslesen.

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vor 40 Minuten schrieb Thagirion:

Ja, das habe ich alles schon durchgespielt. Präsenzdinge liegen mir nicht

 

https://www.br.de/telekolleg/index.html

 

vor 40 Minuten schrieb Thagirion:

Ich habe schonmal versucht eine Ausbildung zu bekommen, aber es scheiterte immer daran das mir auch nur ein Ausbildungsgehalt gezahlt wurden wäre.

 

Alles Verhandlungssache. Aber um den Faktor Mensch kommst du dort natürlich auch nicht herum.

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vor 2 Stunden schrieb Thagirion:

Ich habe schonmal versucht eine Ausbildung zu bekommen, aber es scheiterte immer daran das mir auch nur ein Ausbildungsgehalt gezahlt wurden wäre.

 

Ja, warum sollte man dir denn kein Ausbildungsgehalt zahlen, wenn du ausgebildet wirst? 

 

Du hast bisher in deinem Leben laut deinen Aussagen nicht besonders viel Zeit in Ausbildung und Lernen investiert, wenn ich das mal so zusammenfassen darf (abgesehen von Crashkursen in Mangelberufen), und du willst jetzt auf nicht vorhandenen Abschlüssen aufbauen, für die andere sehr viel Zeit und/oder Geld aufbringen mussten, und dein Ziel ist einer der höchsten Abschlüsse, die zu haben sind.

 

Das geht auf seriöse Art nur auf zwei Wegen: mit Zeit oder Geld.

 

Auf Geld willst du nicht verzichten, also wird es Zeit kosten...

 

Oder du machst es wie dieser Hund ;-)

 

https://www.uopeople.reviews/#dog

 

 

PS: bevor das halbe Forum über mich herfällt: ja, auch ein Studium an einer privaten HS dauert. 

Lernen und behalten an sich frisst einfach scheißviel Zeit. 

 

Bearbeitet von lilienthal
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vor 2 Stunden schrieb Thagirion:

Präsenzdinge liegen mir nicht; ich komme mit den meisten  Menschen in der Regel nicht klar und fühle mich unter vielen Menschen auch unwohl.

 

Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Aber mit dem Abschluss schwebt dir vermutlich eine Festanstellung vor. Für eine reine Selbstständigkeit benötigst du ja meist keinen Abschluss. Jetzt frage ich mich schon, wenn die meisten Präsenzdinge nicht so gut klappen und mit Menschen sowieso schwierig ist: Warum dann einen Abschluss der vermutlich beides erfordert: in Präsenz und mit Menschen zusammenarbeiten? Oder wie ist das mit dem Marktwert erhöhen gemeint?

 

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vor 4 Stunden schrieb polli_on_the_go:

Aber, bist du dir denn sicher, dass fu überhaupt die Voraussetzungen für ein Studium an der Apollon erfüllst. Ja du hast einiges gemacht, aber so ganz kann ich das nicht rauslesen.

Ja, das habe ich prüfen lassen. Allein durch Berufserfahrung würde man mich für Gesundheitsökonomie und Angewandte Psychologie zulassen.

 

vor 2 Stunden schrieb TomSon:

Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Aber mit dem Abschluss schwebt dir vermutlich eine Festanstellung vor. Für eine reine Selbstständigkeit benötigst du ja meist keinen Abschluss. Jetzt frage ich mich schon, wenn die meisten Präsenzdinge nicht so gut klappen und mit Menschen sowieso schwierig ist: Warum dann einen Abschluss der vermutlich beides erfordert: in Präsenz und mit Menschen zusammenarbeiten? Oder wie ist das mit dem Marktwert erhöhen gemeint?

Irgendwie verstehe ich diese Fragestellung nicht so ganz. Liegt aber wahrscheinlich auch an der fortgeschrittenen Zeit.

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Eigentlich hast du gar nicht um Rat gebeten, also bitte ich um Entschuldigung mich mit einem Tipp aufzudrängen, aber hast du mal über eine IHK-Aufstiegsfortbildung nachgedacht? Mit deinen Erfahrungen im Vertrieb könntest du vielleicht die Voraussetzungen zur Prüfung des Fachkaufmann für Vertriebsmanagement oder Wirtschaftsfachwirt o.ä. erfüllen. Wie du dich auf diese Prüfung vorbereitest ist im Grunde dir überlassen und kann eventuell mit deinen Erkenntnissen des UoP-Studiums verbunden werden. Natürlich ist das kein Hochschul-Studium, wird aber von vielen AG gut anerkannt. Dafür geht es relativ schnell (zwischen Anmeldung und Prüfung liegen nur Monate statt Jahren), ist vergleichsweise günstig (ein paar hundert Euro) und verschafft dir (allgemeine) Hochschulreife. Außerdem werden dir im ggf. folgenden Studium oft einige Module angerechnet, so dass du nicht alle Arbeit doppelt hast.

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vor 13 Stunden schrieb Thagirion:

Allein durch Berufserfahrung würde man mich für Gesundheitsökonomie und Angewandte Psychologie zulassen.

 

Das hat mich zunächst erstaunt, allerdings gibt es dazu tatsächlich einen Passus in den Regelungen der APOLLON Hochschule:

 

Zitat

Eine fehlende Berufsausbildung kann ggf. durch eine entsprechende mind. fünfjährige Berufserfahrung ausgeglichen werden. Auf die Berufserfahrung können ggf. in Anteilen Zeiten der Führung eines Familienhaushalts oder der Arbeitslosigkeit angerechnet werden. 

 

Quelle:

https://www.apollon-hochschule.de/fernstudium/zulassungsvoraussetzungen/

 

Wenn das möglich ist bei Dir und Du eine für Dich realisierbare finanzielle Regelung findest, könnte das meiner Meinung nach der für Dich einfachste Weg zu einem hier in Deutschland anerkannten Bachelorabschluss einer deutschen Hochschule sein.

 

Nur: Sind denn Gesundheitsökonomie und Angewandte Psychologie Fachbereiche, in denen Du Dir eine spätere Tätigkeit vorstellen kannst? Wie hat Dir damals die Zeit als Rettungssanitäter gefallen?

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Am 27.12.2022 um 13:32 schrieb Markus Jung:

Sind denn Gesundheitsökonomie und Angewandte Psychologie Fachbereiche, in denen Du Dir eine spätere Tätigkeit vorstellen kannst? Wie hat Dir damals die Zeit als Rettungssanitäter gefallen?

Ja, könnte ich. Und bis wir zu einem äußerst unschönen Unfall gerufen wurden, fand ich den Job als Sanitäter ganz gut.
 

Am 27.12.2022 um 02:14 schrieb JollyRoger81:

Eigentlich hast du gar nicht um Rat gebeten, also bitte ich um Entschuldigung mich mit einem Tipp aufzudrängen, aber hast du mal über eine IHK-Aufstiegsfortbildung nachgedacht? Mit deinen Erfahrungen im Vertrieb könntest du vielleicht die Voraussetzungen zur Prüfung des Fachkaufmann für Vertriebsmanagement oder Wirtschaftsfachwirt o.ä. erfüllen. Wie du dich auf diese Prüfung vorbereitest ist im Grunde dir überlassen und kann eventuell mit deinen Erkenntnissen des UoP-Studiums verbunden werden. Natürlich ist das kein Hochschul-Studium, wird aber von vielen AG gut anerkannt. Dafür geht es relativ schnell (zwischen Anmeldung und Prüfung liegen nur Monate statt Jahren), ist vergleichsweise günstig (ein paar hundert Euro) und verschafft dir (allgemeine) Hochschulreife. Außerdem werden dir im ggf. folgenden Studium oft einige Module angerechnet, so dass du nicht alle Arbeit doppelt hast.

Ich teste gerade nebenbei den Wirtschaftsfachwirt bei DeLSt. Wäre eine Option, aber ich finde mündliche Prüfungen bzw. Fachgespräche, also alles wo ich meine Kenntnisse direkt zur Schau stellen muss, grausam. Beim APOLLON-Bachelor hingegen wird das Studium, wenn ich es richtig gelesen habe, ausschließlich mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Mündliche Verteidigungen oder sowas werden dort nicht verlangt.

Thema Anerkennung des Wirtschaftsfachwirt bei AG: Ich glaube das ist regional sehr unterschiedlich. Schaue ich mir hier die Stellenbeschreibungen für mittlere Führungspositionen so an, dann werden da eigentlich nur Leute mit abgeschlossenen betriebswirtschaftlichem Studium gesucht.

Bearbeitet von Thagirion
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vor 3 Stunden schrieb Thagirion:

ich finde mündliche Prüfungen bzw. Fachgespräche, also alles wo ich meine Kenntnisse direkt zur Schau stellen muss, grausam.

Ich gebe dir recht, die IHK-Prüfung sind nicht die angenehmsten. Besonders in der Kombination von Erwachsenenbildung und fehlender Flexibilität nicht vergleichbar mit den aktuellen privaten Hochschulen. Wenn dir der Termin nicht passt, schreibst du ganz einfach ein Jahr später, man hat ja Zeit… . Aber die Fachgespräche würde ich als undramatisch betrachten. Es ist wirklich praxisorientiert (es gibt ein konkretes Problem, wie lösen Sie es?) und es gibt mehrere Themen zur Auswahl. Wenn man ein paar Schlagwörter aus der Vorbereitung unterbringt, kommt man da eigentlich immer durch.

 

vor 3 Stunden schrieb Thagirion:

das ist regional sehr unterschiedlich

Nö, nicht nur regional, das unterscheidet sich sogar von AG zu AG. Als ich mit einem Fachkaufmann auf Stellensuche war, reichten die Reaktionen von „Fachwas? mir doch egal“-Achselzucken bis zum Einfliegen in ein mehrtägiges AC während dem bereits deutlich höher qualifizierte Kandidaten nach Hause geschickt wurden und man mir versicherte solch hervorragend ausgebildete Kandidaten wie mich unbedingt einstellen zu wollen (beide Fälle waren internationale Konzerne).

Aber auf jeden Fall ist es ein guter Einstieg in die Weiterbildungswelt und ersetzt durchaus eine „richtige“ Berufsausbildung. Mich jedenfalls haben die small steps damals mehr motiviert als mit einem mehrjährigen Fernstudienprojekt alles auf eine Karte zu setzen.

Ideal ist es natürlich wenn dein aktueller AG hinter deiner Weiterbildung steht (auch finanziell). Oft werden interne Qualifikationen so gestrickt, dass man später nichts offizielles in der Hand hat mit dem man sich beim Wettbewerb bewerben könnte. Wenn es dein AG doch tut, leitet man daraus ab dass er in der Potential für höhere Aufgaben sieht.

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vor 14 Stunden schrieb JollyRoger81:

Ich gebe dir recht, die IHK-Prüfung sind nicht die angenehmsten. Besonders in der Kombination von Erwachsenenbildung und fehlender Flexibilität nicht vergleichbar mit den aktuellen privaten Hochschulen. Wenn dir der Termin nicht passt, schreibst du ganz einfach ein Jahr später, man hat ja Zeit… . Aber die Fachgespräche würde ich als undramatisch betrachten. Es ist wirklich praxisorientiert (es gibt ein konkretes Problem, wie lösen Sie es?) und es gibt mehrere Themen zur Auswahl. Wenn man ein paar Schlagwörter aus der Vorbereitung unterbringt, kommt man da eigentlich immer durch.

 

Nö, nicht nur regional, das unterscheidet sich sogar von AG zu AG. Als ich mit einem Fachkaufmann auf Stellensuche war, reichten die Reaktionen von „Fachwas? mir doch egal“-Achselzucken bis zum Einfliegen in ein mehrtägiges AC während dem bereits deutlich höher qualifizierte Kandidaten nach Hause geschickt wurden und man mir versicherte solch hervorragend ausgebildete Kandidaten wie mich unbedingt einstellen zu wollen (beide Fälle waren internationale Konzerne).

Aber auf jeden Fall ist es ein guter Einstieg in die Weiterbildungswelt und ersetzt durchaus eine „richtige“ Berufsausbildung. Mich jedenfalls haben die small steps damals mehr motiviert als mit einem mehrjährigen Fernstudienprojekt alles auf eine Karte zu setzen.

Ideal ist es natürlich wenn dein aktueller AG hinter deiner Weiterbildung steht (auch finanziell). Oft werden interne Qualifikationen so gestrickt, dass man später nichts offizielles in der Hand hat mit dem man sich beim Wettbewerb bewerben könnte. Wenn es dein AG doch tut, leitet man daraus ab dass er in der Potential für höhere Aufgaben sieht.

Tatsächlich plant die Führungsetage mich ab März 2023 als "Fachlicher Ansprechpartner" und später auch als Trainer einzusetzen. Die Hierarchie in unserer Abteilung ist intern wie folgt: Kundenberater/Agents/Kaufleute >>> Fachlicher Ansprechpartner >>> Trainer >>> Teamleiter >>>  Projektleiter/Prozessmanager/HR Manager >>> Regional Operation Manager >>> Geschäftsführung. Ich werde auch Anfang 2023 abklären ob und in wie fern sie mich bei einer Weiterbildung/Fortbildung oder einem Studium unterstützen würden.

Da du das mit dem Fachgespräch ja schon durch hast, könntest du mir ja vielleicht detaillierter erklären wie das abläuft, welches Thema du hattest usw.

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vor 33 Minuten schrieb Thagirion:

Da du das mit dem Fachgespräch ja schon durch hast, könntest du mir ja vielleicht detaillierter erklären wie das abläuft, welches Thema du hattest usw.

Okay, das ist bei mir ca. 10 Jahre her. Somit ist meine Erinnerung weder frisch noch ist es ausgeschlossen dass sich etwas im Ablauf geändert. Aber zunächst erhält man ein Thema, ich meine es gab mehrere zur Auswahl. Bei mir war es: „Sie sind Gebietsleiter einer Drogeriekette, in einer Filiale sinken Kundenzufriedenheit und Umsätze. Welche Maßnahmen ergreifen Sie?“

Dann hat man eine gewisse Vorbereitungszeit (30 min?) in einem Nebenraum in dem sich Materialien wie Flipchart, Moderationskarten usw. befinden. Danach tritt man vor das Prüfungsgremium, welches sich kurz vorstellt. Im Anschluss präsentiert man seine Ideen (15-20 min) und beantwortet Fragen zu den Maßnahmen (warum gerade diesen oder jenen Vorschlag, Alternativen,…?). Dann wird man hinaus gebeten während sich das Gremium berät und zum Schluss bekommt man das Ergebnis mitgeteilt und, wenn bestanden, das Zeugnis ausgehändigt.

Also keine komplizierten Theorien und Modelle erklären, aber schon ein paar Tools aus der Vorbereitung wissen (Management Regelkreis, 4(+3)Ps,…).

Bearbeitet von JollyRoger81
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Ich mache gerade einen MBA  (wird von der Firma bezahlt). Ich möchte zusätzlich mein Wissen in Unternehmensführung und Controlling aufbessern, da habe ich bisher einfach zu wenig theoretische Erfahrung und in meinem MBA stehen andere Themen im Vordergrund.

 

Fernlehre ist ja dann doch ziemlich teuer.

 

Jetzt bin ich auf  EDU Effektive gestoßen. Da scheine ich für mein Geld auf den ersten Blick recht viel von dem zu bekommen, was ich suche. Dein Beitrag lässt mich zweifeln. Ich finde auch nur sehr wenig Erfahrungen oder überhaupt Informationen die nicht direkt von EDU veröffentlicht wurden. 

 

Bei mir steht der Titel nun nicht im Vordergrund. Wie ist deine Einschätzung, ob sich EDU für den Wissenszuwachs loht?

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