Meine Fernstudien an der WBH

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Burnout - oder so ähnlich

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Engel912

44 Aufrufe

Manchmal merkt man, dass man nahe am Burnout ist. Sehr "geschmeichelt" fühlte ich mich heute Morgen, als ich auf Spiegel Online den Bericht über das Burnout-Syndrom gelesen und mich selbst darin wiedergefunden habe.

Am Wochenende war es wieder so weit. Mein Magen hat sich gegen den selbstgemachten Stress gewehrt und nur noch Zwieback und Tee zugelassen. Dazu kamen Kopfschmerzen, erzeugt durch Verspannungen, die selbst mit der besten Gymnastik nicht in den Griff zu bekommen sind.

Früher hatte ich solche Probleme allenfalls einmal im Jahr - und auf keinen Fall zugleich. In den letzten Monaten traten sie immer häufiger auf - und sind wohl der Überbelastung durch viel Arbeit, viel Studium, kein Urlaub und wenig Freizeit geschuldet. Eigentlich bin ich selbst schuld! Ich könnte mich weniger unter Druck setzen. Auch eine 1,7 im Studium ist ne gute Leistung. ABER: mein perfektionistisches Ich meint, dass sich ein "Sehr gut" im Bachelorzeugnis wesentlich besser machen würde. Also braucht es hier Einsatz - überdurchschnittlich, da mir die letzten Aufgaben immer schwerer gefallen sind.

Im Beruf ist es bei mir seit meiner Ausbildung immer so gewesen, dass alles perfekt laufen muss. Wenn andere schludern, räume ich hinterher auf. Seit ich selbständig bin, ist mein "Der Kunde ist König"-Gedanke noch ausgeprägter. Hilft mir persönlich nur bedingt weiter. Es nimmt kein Ende und ich verzweifle (wie das in dem Spiegel-Bericht schön zu lesen ist) an der Unvollkommenheit um mich herum. Die letzten Wochen versuche ich zwar bewusst die Philosophie meines Kollegen zu übernehmen "das ist so gewollt". Fällt mir aber eben nicht leicht.

Dazu kommt jetzt noch, dass ich meinen Urlaub für dieses Jahr extra für die Bachelorthesis und die Präsentation des Projekts aufgehoben habe. Diese 3 Wochen sind dann auch nötig, um die fehlende Motivation zwischendurch aufzuarbeiten.

Wenn man bedenkt, dass es wirklich NUR noch 2 B-Aufgaben und eine Thesis sind, die mir fehlen (OK, die Präsentation und die mündliche, aber sowas kann ich). Trotzdem lässt mich der eigene Druck nicht los :(

Mal sehen, wie sich die nächsten Monate darstellen ... irgendwie geht die Zeit schon vorbei...:thumbdown:


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22 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Je nachdem, wie nahe Du am Burnout dran bist, oder sogar die Grenze sogar schon überschritten hast, vielleicht doch besser die "Notbremse" ziehen? Wenn Du Deinen Leistungsanspruch an Dich selbst nicht herunterschrauben möchtest ggf. etwas Zeit dran hängen?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hört sich, ehrlich gesagt, nicht gut an.

Pass auf, dass Du nicht aus den Schuhen kippst, denn wenn das passiert, geht meist erst mal gar nix mehr.

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Ja, als ich den Beitrag heute Mittag angefangen hatte, waren die Kopfschmerzen noch extrem. Jetzt war ich bei der Massage, Kopfweh ist weg - der allgemeine Wohlbefindungsindex ist damit exponentiell gestiegen und alles sieht nicht mehr so schlimm aus.

ABER: ich behalte das im Auge - sieht aktuell eh so aus, dass ich die Thesis erst später als geplant beginnen kann ... vielleicht kann ich dazwischen noch ein bisschen ausspannen - zum Energie aufladen.

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versuch in der Zeit, in der du noch studierst (ist ja wohl nicht mehr so lange) vielleicht irgendwo anders (am besten im Job) runterzugehen - es bringt dir nix, wenn du auf der Zielgerade schlapp machst

und vergiss nicht: man hat nur einen Körper und eine Gesundheit - und wenn es da mal hapert, ist es verdammt schwer, wieder alles in Ordnung zu bekommen

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Vielleicht sollten Sie ja auch mal mit der Hexe (oder der Fee) verhandeln....?

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Vielleicht sollten Sie ja auch mal mit der Hexe (oder der Fee) verhandeln....?
Ich glaube, von so ner Fee würde ich mir nen knuffigen Zauberer wünschen ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Und was soll der knuffige Zauberer dann in Bezug aufs Leistungsdruck und befürchtetes Burnout tun?

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Und was soll der knuffige Zauberer dann in Bezug aufs Leistungsdruck und befürchtetes Burnout tun?
Mich ablenken :blushing:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

:biggrin:

Ok......!

Dann darf's aber eher der Gelegenheitszauberer sein als der Dauerzauberer? Denn Dauerzauberer haben ja die Tendenz (gerade in Anfangsphasen), dass sie zwar ablenken, gerne aber auch zu dolle dauerhaft ablenken und zum Beleidigtsein neigen, wenn man sie dann während der Lernphase vor der Tür, bei der Hausarbeit oder sonstwo parkt, wo sie nicht weiter stören.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ach ja....ich vergaß! Wovon sollte der knuffige Zauberer denn ablenken?

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Ach ja....ich vergaß! Wovon sollte der knuffige Zauberer denn ablenken?
Natürlich ab und zu vom Lernen ...

Vor allen Dingen haben diese Zauberer aber die Tendenz, dass mich die Arbeit und der dortige Stress plötzlich sowas von nicht mehr tangiert, dass alles gaaaaaaanz toll wird (und die rosarote Brille sorgt ja eh für den Rest) ;)b:001_wub:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Wieviel Prozent tangieren wäre denn, unabhängig von Zauberern und Gedöns denn ok? Wieviel Prozent sind es jetzt? Wieviel wären zu wenig (denn das Fernstudium soll ja irgendwie doch fertig werden!), wieviel grade richtig?

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Aktuell nehme ich den Stress und den Ärger der Arbeit mit nach Hause ... ich würde sagen Grad des Tangierens bei 90%. Tendenz steigend, da der Stress zunehmen wird und wieder Wochen der Arbeit außer Haus anstehen. Lieber wäre mir hier, dass ich nach der Arbeit meine Stunde Pause machen könnte und danach die Arbeit dort bleibt, wo sie hingehört.

Durch das Studium ablenken funktioniert leider nicht mehr so wie früher (in 2009 hat mich die Arbeit abends garnicht gestört ... da war aber auch nicht so viel los im Büro).

"Loslassen" konnte ich früher irgendwie also sichtlich besser ...

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ich war im Frühjahr auch ziemlich fertig - dauermüde, Sodbrennen, grundlos übernervös etc. (eigentlich weiß ich nicht wieso, dass Arbeitspensum (Arbeit + Studium war echt schon höher)

ich hab geschaut, wo ich für den Endspurt Zeit gegen Geld substituieren kann - habe z. B. meine Arbeitszeit kurzfristig reduziert. So langsam geht es wieder besser......wär vielleicht auch was für dich?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die Hexe hat Ihr letztes Posting gelesen und meinte zu mir:"Wieso denkt sie eigentlich, dass ein knackiger Zauberer die Probleme im Job wegnehmen kann, die sie nach Hause mitnimmt?" Und nach einigem Nachdenken finde ich, dass das ein guter Gedanke ist. Denn Ablenkung löst ja die Probleme nicht, die Sie mit sich rumschleppen und die die Lust und die Energie fürs Lernen mindern.

Die Frage wäre dann nämlich eher: "Wie lasse ich die Dinge dort, wo sie hingehören?" Wenn es im Job Probleme gibt, dann sollten Sie nachdenken, was Sie dort tun können, damit es leichter wird. Sich besser abgrenzen z.B., Verantwortlichkeiten prüfen, Arbeitsabläufe anschauen....all das. Denn selbst, wenn Sie jetzt Ihr Fernstudium schmeißen würden, dann wäre ja nichts wirklich besser. Außer, dass Sie dem, was im Job schräge läuft, mehr Einfluss auf Ihr Leben zubilligen würden. Denn dann hätten Sie ja wieder (fast) unbegrenzt Zeit und Energie dafür!

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"Wie lasse ich die Dinge dort, wo sie hingehören?"
wenn die Hexe mir DAS beantworten könnte, wäre ich schon einen guten SChritt weiter ... dann bräuchte es dafür auch keinen knuffigen (ich hab nix von knackig gesagt :P) Zauberer ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Dazu kennt die Hexe Ihre Arbeitsumgebung, die dortigen Problem, Ihre Aufgaben, die Anforderungen etc. zu wenig....

Außerdem denke ich darüber nach, wo der Unterschied zwischen "knuffig" und "knackig" bei Zauberern ist...:blushing:

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Schneemaus

Geschrieben

Engelscher,

halt durch, Du schaffst das. Nimm vielleicht das Tempo etwas raus, dann bist Du zwei Monate später fertig, aber das wird. Du hast es bisher so gut geschafft. Erinner Dich an GPI, auch das hat geklappt:-)

Es lohnt sich, das Gefühl nach der letzten Prüfung ist unbezahlbar :-) Der Kater am nächsten Morgen leider auch.... :-(

Liebe Grüße und ich glaub an Dich!!!

Schneemaus

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Außerdem denke ich darüber nach, wo der Unterschied zwischen "knuffig" und "knackig" bei Zauberern ist...:blushing:

knackig sieht toll aus, knuffig ist "süß" :blushing:

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Markus Jung

Geschrieben

Oh, kann man(n) hier noch was lernen, wie Frauen ticken? ;)

... sehen "süße" (knuffige) Zauberer nicht toll (knackig) aus?

Aber vielleicht ist das hier auch ein "women only" Thread und ich sollte mich besser raus halten. Bin dann auch gleich wieder weg....

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... sehen "süße" (knuffige) Zauberer nicht toll (knackig) aus?

als knackig würde ich persönlich jemanden wie Brad Pitt (ok, vor 15 Jahren ;)) bezeichnen.

Knuffig fand ich immer Heath Ledger (R.I.P.)

Ob das jetzt was mit Frauen im allgemeinen zu tun hat weiss ich nicht - das ist halt meine Welt :blink:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link